Test: Mooer, Eleclady, Flex-Boost, Pitch-Box, Reecho, Solo, Gitarren Effektgeräte

7. Mai 2013

Big Sound in tiny Boxes

Die Kategorie „Tretmine für Gitarre“ zählt wohl zu den beständigsten Produktlinien der Musikbranche. Seit nunmehr fünfzig Jahren dienen diese kleinen Boxen vielen Musikern zum Erreichen von kleineren oder größeren Soundwünschen und manch einer möchte gar nicht mehr ohne den heiß geliebten Verzerrer oder das lieb gewonnene (und im Schlaf zu bedienende) Retro-Delay auskommen. Dementsprechend groß ist auch das Angebot, das natürlich primär von den Riesen der Branche wie BOSS, DigiTechZoom oder Line6 bestimmt wird. Abseits davon schaffen es aber auch dann und wann mal relativ unbekannte Companys, ihre Geräte am Markt zu platzieren. Oder es zumindest zu versuchen.

Shenzhen Mooer Audio Co., Ltd. Ist eine innovative chinesische Firma, die sich der Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Instrumenten und Audio Equipment verschrieben hat. Das Team besteht aus Mitarbeitern, die über langjährige Erfahrungen in der Produktentwicklung verfügen und aktuelle Technologien einsetzen, um qualitativ hochwertige Produkte zu einem erschwinglichen Preis herzustellen. Die Palette reicht von Synthesizern bis zu Effektgeräten„.

So heißt es auf der Website des Herstellers, von denen wir nun eine Handvoll Geräte in einem Amazona-Test betrachten werden. Die Pedale Mooer Eleclady, Flex-Boost, Pitch-Box, Reecho und Solo wollen den Weg auf unsere Pedalboards finden und dort nicht nur mit schlankem Design, sondern auch mit fettem Sound glänzen.

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— Effektgeladene Familienbande: Mooer Eleclady, Flex-Boost, Pitch-Box, Reecho und Solo —

Design/Aufbau

„One size fits all“. Getreu diesem Motto werden alle Bodeneffekte von Mooer im identischen Gehäuse ausgeliefert. Mit den zierlichen Maßen von 93,5 × 42 × 52 mm und einem Gewicht von 160 Gramm beanspruchen die kleinen Kistchen somit nur minimalen Platz auf dem Effektboard. Gemeinsamkeiten besitzen die Geräte noch in der Art der Spannungsversorgung, denn bei allen ist der Einsatz einer Batterie nicht vorgesehen. Vielmehr findet sich an der Stirnseite eine Anschlussbuchse für ein 9-Volt-Netzteil, welches aber leider nicht zum Lieferumfang gehört. Zum Betrieb ist aber kein besonderer Netzadapter nötig, ein herkömmlicher aus dem Zubehör reicht vollkommen aus. Und natürlich besitzt jedes dieser kleinen Kistchen auch einen robusten True-Bypass-Metallschalter sowie In- und Output-Klinkenbuchsen. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten, sodass wir uns die Mooer-Effekte nun im Detail betrachten.

Mooer Eleclady

Eleclady

— Mooer Eleclady —

Bei dem Mooer Eleclady handelt es sich um einen Flanger, welcher zusätzlich über einen Filter-Mode verfügt. Zwischen den beiden Betriebsarten lässt sich mittels eines Mini-Switches wählen. Range, Colour und Rate sind hier die einstellbaren Parameter. Ganz besonders interessant erscheint natürlich der Filter-Mode als Zugabe zum eigentlichen Flanger und in der Tat sind hier rauschfreie Soundergebnisse von warmem Cut-off bis hin zu schrillen Selbstoszillationen machbar. Dezent eingesetzt aber eine ideale Ergänzung für den warmen und psychedelisch angehauchten Flanger-Effekt des Eleclady.

Klangbeispiele
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