Test: Nektar Panorama P1, USB-Controller

3. April 2014

Panorama controls your DAW

Die Firma Nektar aus dem sonnigen Kalifornien ist allseits als Hersteller von Controller-Keyboards bekannt. Waren die ersten Produkte noch vorwiegend für die Reason Software aus dem Hause Propellerhead ausgelegt, folgt nun die Öffnung für weitere DAWs. Mit dem Nektar Panorama P1 steht jetzt der aktuelle Controller in den Startlöchern. Wir haben uns den neuen Kalifornier einmal genauer angeschaut.

Nektar Panorama P1

Nektar Panorama P1

Info

Der Nektar Panorama P1 ist ein USB-Controller, der neben dem Standard MIDI-Modus auch weitergehende Auto-Mappings für ausgewählte DAWs bereitstellt. Dabei werden bestimmte MIDI-Funktionen ohne vorherige Programmierarbeit den Bedienelementen des P1 zugewiesen. Klingt nach Auspacken, Anschließen und los geht’s. Zunächst aber ein paar generelle Infos zum Panorama P1.

Untergebracht ist der P1-Controller in einem stabilen Plastikgehäuse der Größe 38 x 24 x 4 cm. Das Gewicht beläuft sich auf rund 1,2 kg. Trotz des geringen Gewichts steht der Controller bombenfest auf seinen Füßen.

Farblich ist der P1 komplett in Schwarz gehalten. Zum Lieferumfang dazu gehört ein kleines Putztuch, was aufgrund der glänzenden Oberfläche wohl öfters zum Einsatz kommen sollte. Einziger farblicher Akzent ist eine rote Linie, die sich am unteren Ende des Gehäuse quer durchzieht. Alle Beschriftungen sind in Grau gehalten und lassen sich auch in dunkleren Umgebungen sehr gut ablesen.

Ausstattung

Hauptbestandteil des Panorama P1 sind neun Fader mit einer Länge von 45 mm samt 16 darüber liegenden Endlosdrehreglern. Unterhalb jedes Faderzugs befindet sich ein Drucktaster. Die rechte Seite des Controllers beherbergt ein rund 7 x 5,5 cm großes TFT-Display. Direkt darüber vier Taster mit den Aufschriften Mixer, Instrument, Transport und Internal. Diese dienen zum Aufrufen der Arbeitsmodi und das Navigieren im Menü, ebenso wie das Drehrad rechts vom Display. Unterhalb des Displays schließen sich weitere Track-, Shift- und Patch-Tasten an. Ganz unten befindet sich zum Abschluss eine komplette Transportsektion. Die einzigen Anschlüsse am Panorama P1 sind ein USB-Port, ein Footswitch-Controller und ein Kensington-Schloss.

Der P1 im Überblick.

Der P1 im Überblick. Das Display zeigt den Internal-Modus.

Forum
    • Profilbild
      Felix Thoma  RED

      Hallo,
      grundsätzlich funktioniert der P1 auch mit Samplitude, allerdings ohne die tiefgreifenden Möglichkeiten, die bei den anderen DAWs wie Cubase, Studio One etc. möglich sind. Im Prinzip arbeitet der P1 dann also wie ein normaler Standard MIDI Controller, bei man alles selbst programmieren muss. Eine Anpassung an Samplitude ist laut dem deutschen Vertrieb derzeit nicht geplant.

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      Felix Thoma  RED

      Hallo MattZazzles,
      mit Ableton funktioniert der P1 wie ein normaler Standard MIDI Controller. Es gibt allerdings ein paar vorgefertigte Mappings auf der Nektar Webseite. Bitwig wird ebenfalls unterstützt. Schau mal bei Youtube unter „Panorama Bitwig Studio“. Da gibt es ein kurzes Preview was machbar ist.

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