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Test: Numark NS7 II, DJ-Controller

Ebenfalls zentral untergebracht sind die Bedienelemente für Serato DJ, die außerhalb der Deck-Funktionen liegen, sprich die Browser-Steuerung. Diese gestaltet sich beim NS7 II sehr intuitiv und übersichtlich. Über einen Drehregler können Listen durchsucht werden, ein Back- beziehungsweise Forward-Button hilft beim Navigieren durch die verschiedenen Ordner. Die Load-Tasten befördern den ausgewählten Titel in das jeweilige Deck. Aber das ist nicht alles. Mit den Buttons Crates, Prepare und Files lässt sich die Ansicht der Software in den jeweiligen optimierten Modus versetzen, um eine bessere Übersicht zu bekommen. Und über die Load-Prepare-Taste lässt sich eine Vorbereitungsliste erstellen. Da bleiben keine Wünsche offen und es wird erst recht kein Griff zum Computer nötig. Sehr gut und sehr intuitiv gelöst.

Eine umfassende Browser-Steuerung

Eine umfassende Browser-Steuerung

Beim Blick auf die Decks wird DJs, die das Auflegen noch mit Vinyl gelernt haben, warm ums Herz. Wie schon beim Vorgänger vereint Numark auch mit dem NS7 II das Beste aus beiden Welten. Die 7 Inch Vinyls auf der Filzunterlage lassen wirklich richtiges Vinylfeeling aufkommen und liefern eine so genaue Auflösung, dass selbst kleinste Bewegungen in der Software übernommen und umgesetzt werden können. Da kommt kein anderes Jogwheel hinterher. Die Start- und Stoppzeit lässt sich zudem auch noch stufenlos von sehr langsam zu sehr schnell einstellen. Und auch die restliche Ausstattung der beiden Decks hat es in sich. Unmittelbar am Jogwheels lässt sich umschalten, welches Deck aktuell bedient werden soll, also 1/3 oder 2/4. Dafür gibt es jeweils eine eigene Taste, so dass die Übersicht gewahrt bleibt. Die Steuerungstasten für Cue und Play sind aus dem Zentrum des Decks vor dem Jogwheel an die linke Seite gerutscht und befinden sich nun, wie mittlerweile bei den meisten Playern üblich, untereinander. Sie besitzen eine angenehme Größe und einen super Druckpunkt. Darüber befindet sich eine etwas kleinere Sync-Taste sowie eine Bank von fünf Hotcue-Tastern. Diese liegen ebenfalls untereinander angeordnet direkt links neben dem Jogwheel und sind somit ruckzuck auch während des Scratchens erreichbar. Dies bietet tolle Möglichkeiten, mit verschiednen Cue-Punkten zu arbeiten, ohne mit der Hand lange Wege zurücklegen zu müssen. Zentral unter dem Jogwheel haben nun acht MPC-Pads neu auf dem Controller Einzug gehalten. Diese anschlagdynamischen Pads, die die MPCs von Akai Professional so beliebt und legendär gemacht haben, dienen nun dazu, wahlweise Auto/Roll-Effekt, Loops, Sampler, Slicer-Effekt oder Hot-Cues zu triggern. Richtig, noch mal Hot-Cues. Denn Serato DJ unterstützt bis zu acht davon, wem also die dedizierten Knöpfe nicht reichen, wird hier fündig. Die Pads machen ihrem Namen alle Ehre, denn es macht richtig Spaß, damit Effekte oder Cue-Punkte auszulösen, dies funktioniert punktgenau. Zwei kleine Parameter-Buttons helfen, zum Beispiel die passende Loop Länge zu finden oder beim Sampler die Anschlagdynamik an- oder abzuschalten. Dafür wird die links oben auf dem Deck liegende Shift-Taste benötigt. Um das Ganze abzurunden, sind die acht Pads mehrfarbig beleuchtet, so dass man immer den aktuellen Modus und Status ablesen kann. Perfekt!

Echte Vinyls und farbig leuchtende MPC Pads

Echte Vinyls und farbig leuchtende MPC Pads

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