Test: Phil Jones Bass BigHead Mobile, Kopfhörerverstärker

Technische Features

Inputs

Der Instrumenteneingang ist als normalgroße Klinkenbuchse ausgelegt. Dem Testpackage war ein Phil Jones Bass High Resolution Low Noise Instrument Cable 12 FT beigelegt, das witzigerweise mehr wiegt als der Kopfhörerverstärker selbst. Dafür rauscht es nicht. Im Test werde ich selbstverständlich auch ein anderes Kabel verwenden und deren Unterschiede in den Soundbeispielen sowie einer Grafik dokumentieren.

Dem Instrumenten-Input ist sinnvollerweise auch ein Gain-Regler zugeordnet, der sich um das Aussteuern des Signals kümmern soll. Denn es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man einen passiven oder aktiven Bass am Gerät eingestöpselt hat. Wir haben es mit einem Doppelpoti zu tun, das zwei Drehregler auf einem Poti vereint. Das untere Poti direkt am Gerät justiert Gain, darüber aufliegend platziert ist die Drehmöglichkeit zur Gesamtlautstärke. Doch Vorsicht, der kleine Kasten hat es in sich, der Kopfhörerverstärker kann bei ausgereiztem Volume schon ganz ordentlich Lautstärke liefern!

Von einer Rückseite am Gerät kann man bei den Abmessungen von 6 x 2 cm nicht wirklich sprechen, doch gibt es dort einen weiteren Input. Als Miniklinke ist der Aux In ausgelegt. Hier können Output von Smartphones, CD/DVD-Player oder andere Soundquellen angeschlossen werden und schon kann man zu externem Gedudel mitspielen. Leider hat der Aux In keine Volume Regelmöglichkeit, es fehlt schlicht der Platz für ein weiteres Poti. Das Platzangebot des PJB BigHead ist sozusagen komplett ausgereizt. Mit etwas Fingerspitzengefühl muss die externe Soundquelle das Aux In Volume regeln, danach wird das Bass-Signal in passender Lautstärke dazugemischt.

Big Head Rückseite

— Blick auf die Rückseite —

Die Klangregelung

Das Doppelpoti wird auch bei der Klangregelung Einsatz finden. Hinten am Gehäuse kann der Bassbereich abgesenkt oder geboostet werden, direkt darüberliegend werden Höhenanteile abgesenkt bzw. angehoben. Die Potis sind angenehm schwergängig, dennoch griffig und robust verarbeitet. Leider kratzt das Gain-Poti ein wenig, aber auch das kann man verschmerzen. Das Basssignal wird sauber und transparent im Kopfhörer dargestellt, der Grundcharakter des Basses schön wiedergegeben.

Apropos Kopfhörer. Der deutsche Phil Jones Bass Vertrieb (Soundservice) war so freundlich, einen Phil Jones Kopfhörer beizulegen. Zusammen mit dem schon erwähnten Low Noise Cable ist das die rundum sorglos Luxus Ausstattung. Den Kopfhörer hatten wir bei Amazona schon im Test, hier der Link dazu: http://www.amazona.de/test-phil-jones-pjb-h-850-kopfhoerer/. Er liefert ein weiches Mittenbild mit guten, nicht aufdringlichen Höhen. Der Bassbereich wird speziell im Subbass-Bereich gut dargestellt, das könnte aber auch der Ohrmuschelbauweise geschuldet sein. Diese liefert ein kompaktes leichtes Tragegefühl. Insgesamt klingt der Kopfhörer nicht aufgeräumt genug, wenn man das Kriterium „Studioeinsatz“ wählt. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, im Consumer-Bereich und zum Üben passt alles. Als Referenz war der T1 von Beyerdynamic am Start, das ist selbstverständlich eine andere Liga.

Klangbeispiele
Forum

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