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Test: Pigtronix Infinity Looper, Gitarren Effektgerät

8. Oktober 2013

Loopen auf höchstem Niveau

Es ist nicht einmal zehn Jahre her, dass die beiden College-Freunde David Koltai und Brian Bethke anfingen, ihre selber zusammengelöteten Stompboxes unter dem Namen Pigtronix zu verkaufen. Der anhaltende Trend hin zu individuellen, handgefertigten Effektpedalen und Verzerrern aus möglichst kleinen und innovativen Werkstätten bescherte auch dieser kleinen Schmiede aus den USA einen stabilen Erfolg, und so zählt Pigtronix zu einem der aufstrebenden Hersteller in seinem Segment.

Das selbst gewählte Prädikat „Futuristic Analog Technologie“ kurz FAT macht deutlich, dass man auch hier nicht auf die Vorteile der analogen Signalwege verzichten will und altbewährtes Potenzial gerne mit digitaler Technik ausschöpft. So ist auch der Pigtronix Infinity Looper mit dem Besten aus beiden Welten bestückt um, wie es von Herstellerseite heißt, den „musikalischsten Looper aller Zeiten“ auf die Beine zu stellen. Grund genug, ihn in einem Amazona Test mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Der Infinity Looper von Pigtronix

— Der Infinity Looper von Pigtronix —

Konstruktion & Verarbeitung

Schon die wirklich schön gestaltete Verpackung lässt bei dem stolzen Besitzer des Pigtronix Infinity Looper keinen Zweifel daran aufkommen, dass es sich um einen Angehörigen der Tretminen-Oberklasse handelt, was bei einem Verkaufspreis von knapp über 400,- Euro aber ohnehin zu erwarten war. Der Eindruck bleibt auch beim Gerät selbst bestehen, denn das Chassis des zweikanaligen Loopers bildet eine glänzend lackierte Metallbox mit auf der Unterseite verschraubtem Deckel. Um die 19 x 4 x 12 cm große Box beim Gebrauch an ihrem Platz zu halten, gibt es statt der üblichen Gummifüßchen eine kleine Moosgummimatte zum Aufkleben für die Unterseite.

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Alle Bedienelemente befinden sich auf der Oberseite der Stompbox und sind trotz des großen Umfangs an Funktionen, die der Pigtronix Infinity Looper bietet, recht überschaubar ausgefallen. Neben einem Mastervolume-Poti auf der linken Seite findet sich ein Endlospoti für die Anwahl der Presets auf den insgesamt neun Speicherplätzen für eigene Einstellungen. In der rechten oberen Ecke finden sich dann noch zwei Lautstärkeregler für die einzelnen Loops. Mittig auf der Oberfläche finden wir vier weitere Knöpfe, mit denen die restlichen Funktionen gesteuert werden und zu denen später im Test mehr gesagt werden soll. Drei Fußschalter auf der unteren Breitseite schließen die Bedienelemente ab.

Beide Loops lassen sich über diese aufnehmen, dubben und starten und über einen gemeinsamen Stop/Erase-Schalter wieder löschen oder anhalten.

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— Die Bedienelmente sind auf das wesentliche reduziert —

Darunter auf der Front der flachen Box finden wir einen USB-Anschluss für die Kommunikation mit dem Computer. Darüber lassen sich nicht nur aufgenommene Loops auf den Computer ziehen, sondern auch Loops und andere Audiodateien auf den Speicher des Loopers schieben. Dank automatischer Konvertierung wird der kleine schwarze Kasten mit so ziemlich jedem Audioformat fertig, das man auf seinen Speicher packen möchte. Der ist glücklicherweise mit acht Gigabyte relativ großzügig dimensioniert, was sich bei einer Aufnahmequalität von 24 Bit und 48 kHz in stereo auch auszahlt. So sind trotz der hohen Qualität rund zwei Stunden Aufnahme möglich. Und da handelsübliche Micro-SD-Karten als Speichermedium dienen, kann der Speicher auch kostengünstig und unkompliziert erweitert werden, falls die zwei Stunden nicht mehr ausreichen sollten.

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