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Test: Pioneer DJE-2000, In-Ear Kopfhörer

(ID: 86152)

Auch wenn es beim Einsetzen der Kopfhörer kurz ein wenig fummelig ist, die Kopfhörer im Ohr zu platzieren und das Kabel hinter dem Ohr zu führen, ist der Tragekomfort und auch die Festigkeit der Kopfhörer im Ohr bei dieser Variante deutlich besser. Die Führung hinter dem Ohr verhindert ein andauerndes Ziehen am Kabel oder vermindert die Folgen von diesem, welches sich normalerweise direkt auf den Kopfhörer im Ohr auswirken würde – gewöhnungsbedürftig jedoch sehr empfehlenswert.

Die Qualität des Kabels macht einen sehr guten Eindruck. Die längste Strecke des Kabelweges wird ummantelt von gewebten Textil und ist dadurch nicht nur sehr flexibel und weich, sondern gleichzeitig sehr widerstandsfähig. Diese Art von Kabel sieht man selten, könnte meiner Meinung häufiger genutzt werden. Beginnend vor dem Hals trennt sich das Kabel und wird gummiert weitergeführt bis zu der bereits angesprochenen, formhaltenden Ummantelung. Eine verschiebbare Schlaufe sorgt auf dem letzten Stück für die mögliche Freiheit, den Ort der Trennung des Kabels selbst zu bestimmen.

Bewertung

Pioneer DJE-2000

Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Bewertung des Autors
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In der Tat keine Regelmäßigkeit bei Stöpselkopfhörern und daher umso erfreulicher ist die Möglichkeit, das Kabel zu wechseln. Eine vergoldete MMCX-Verbindung zwischen Kabel und Kopfhörern für einen stabile Kontaktstelle und eine gute Signalübertragung.

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Die MMCX-Verbindung zwischen Kabel und Kopfhoerer

Die MMCX-Verbindung zwischen Kabel und Kopfhörer

Klanglich ist der Pioneer DJE-2000 ohne Frage überraschend und überzeugend. Bereits nach dem Einsetzen merkt man einen gravierenden Unterschied. Während man vorher Stimmen im Raum natürlich noch verstanden hat, sind nach dem Einsetzen zwar noch Stimmen erkennbar, Gesprochenes zu verstehen ist aber ist sehr schwierig bis hin zu teils nicht mehr möglich. Wie stark die Verminderung der Umgebungsgeräusche ist, wird von Pioneer nicht genannt, verständlich, hängt dieses stark von den genutzten Plugs sowie der Tragweise des DJE-2000 ab.
Der Klang ist sehr klar und prägnant in allen Frequenzbereichen. Das Frequenzbild ist sehr angenehm ausgeglichen, das Frequenzspektrum reicht von 6 Hz bis 20 kHz.

Ein Frequenzgang-Diagramm (frequency response) hätte hier Aufschluss gegeben, leider wurde hierzu keines veröffentlicht. So muss es bei dem Gefühl bleiben, nach welchem ich dem DJE-2000 (wenn überhaupt) eine kleine Anhebung im Bereich der Mitten, vielleicht im Bereich von 1 – 3 kHz sowie im Bassbereich attestieren würde. Dieses Gefühl mag jedoch auch aus der wirklich sehr guten Frequenztrennung heraus entstehen, denn obwohl der DJE-2000 im Bassbereich wirklich kraftvolle Arbeit leistet, wirken Stimmen, Vocals oder unterschiedliche Instrumente perfekt präsent, sehr klar und in keinem Moment spitz oder beißend, auch nicht bei höherem Pegel. Sicherlich, sie liegen in einem anderen Frequenzbereich und sollten sich schon alleine hieraus nicht tangieren, jedoch erlebt man häufig Lautsprecher wie auch Kopfhörer, bei denen ein überpräsenter Bassbereich die höheren Frequenzen schlicht durch die Lautstärke übertönt. Hier also besteht ein wirklich überraschend guter Mix über das gesamte Frequenzband. Während die DJE-2000 bereits zuhause Spaß machen, zeigen sie im Club erst so richtig, was machbar ist. Die Dämpfung des Clubsounds ist enorm und nicht vergleichbar mit dem, was man von Bügelkopfhörern gewohnt ist. Das sollte keinen wundern, sollte dennoch einmal erwähnt werden.

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Über den Autor
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Bolle / Johann Boll RED

Mit 11 Jahren der erste eigene Plattenspieler, mit 18 oder 19 der erste Gig. Zwischendurch fleissige Arbeit im Plattenladen. Abi, Studium - erst Wirtschaftsingenieurswesen, dann Tontechnik.
Aktuell ist er in vielen Bereichen tätig, unter anderem als Tourmanager und Tourtechniker für Richie Hawtin.
"Pauls Büro" war er als Act, derweil lautet der Name "Johann Boll". Er war einer der Köpfe hinter Veranstaltungsreihen wie dem "Schwärmertanz" und "Tummeln", war eine Zeitlang der Kopf hinter ...

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