Test: Pioneer RMX-500, DJ Multi-Effektgerät

27. Februar 2014

Der kleine Effekt-Alleskönner

Du hast Lust ein wenig mehr über externe Effektgeräte für den DJ-Einsatz zu Lesen? Dieses hier ist nicht das Einzige, es gibt noch viele mehr. Wir haben diese mal zusammengesucht, beschrieben und mit allen Tests versehen. Die besten Effektgeräte für DJs in der Zusammenfassung findest du HIER.

Der Pioneer RMX-1000 ist als Multi-Effektgerät schon seit einiger Zeit auf dem Markt, nun kommt Nachwuchs in kleinerer Form, der Pioneer RMX-500.

Pioneer RMX-500

Pioneer RMX-500

Die Idee der RMX-Serie ist die Möglichkeit der Steuerung unterschiedlicher Effekte mit nur einer Hand in einem DJ-Setup oder auch im Studio.
Hierbei ist der Pioneer RMX-500 die vom Funktionsumfang und vom Preis etwas reduzierte Version des RMX-1000 und zielt somit ohne Frage auf den schmaleren Geldbeutel ab.

Pioneer verspricht ein übersichtlicheres Layout, die besten Features des RMX-1000 und eine vereinfachte Handhabung in einem Gerät.

Pioneer RMX-500 – ein erster Blick

Der RMX-500 ist mit nicht einmal 1 kg Gewicht ein leichtes und mit Maßen von 306 x 67 x 132 mm ein schlankes Gerät.
Dominiert wird das Effektgerät von zwei in Kreisform angeordneten Effekt-Sektionen mit jeweils einem großen Push Encoder mittig. Diese unterteilen die Effekte nach Art: zum einen in die Rhythm FX linksseitig und die Scene FX rechtsseitig. Alle Effekte und Samples haben in dem jeweiligen Button eine LED integriert, die eine visuelle Rückmeldung über den Status gibt. Ebenso verhält es sich bei den beiden weiß beleuchteten Außenringen.

Mittig befindet sich ein Display, welches mit drei Ziffern in der Tat simpel ist, jedoch ohne Frage seinen Zweck erfüllt. Das Display zeigt im normalen Betrieb die BPM Zahl an, die der RMX-500 automatisch und souverän erkennt, kann aber auch für zum Beispiel die Rhythm FX unterschiedliche Samples und Variationen anzeigen. Wer lieber ohne Auto BPM spielen möchte, kann diese Funktion direkt am Gerät ausschalten und dann einen Tap Button nutzen, der es ermöglicht, auch manuell ein Tempo anzugeben.

Display, Auto BPM und Nudge Buttons

Display, Auto BPM und Nudge Buttons

Übersichtlicher und einfacher in der Handhabung ist in jedem Fall die neue Rhythm FX Sektion. Die Sektion bietet dem DJ einige ausgewählte Drum-Samples, die man über mehrere Buttons triggern kann. Zur Auswahl stehen Kick, Snare, Clap, Hi Hat und Cymbals. Jedes „Instrument“ bietet sechs unterschiedliche Samples bzw. Soundvariationen, die per „Customize Shift“ Button gewählt werden können.

Die Rythm FX Sektion

Die Rhythm FX Sektion

Hörbeispiel: die Drum-Samples des RMX-500

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    eschmidt

    Habe das Teil zwar Selber Nicht, … doch ein PIONEER Mitarbeiter hat es mir beim THOMANN DJ-Day ausführlichst erklärt, .. sau genial … !!! Wird wohl meine nächste Bestellung werden :)

  2. Profilbild
    Trooper  

    Habe das Teil jetzt seit einigen Monaten und bin sehr zufrieden damit.
    Setze es ausschliesslich im Studio ein und die Möglichkeit in der DAW, soviele Instanzen wie man will aufzurufen, ist echt spitze.
    Verwende es zwar hauptsächlich auf Drums, aber es ist auch anderswo sehr nützlich.
    Die FX können in der DAW auf den Punkt genau „eingezeichnet“ werden, aber auch live verwendet, macht das Gerät enormen Spaß und ist superleicht zu bedienen.
    Kann es daher nur empfehlen.

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