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DJ-Controller für Anfänger & Einsteiger

Welcher DJ-Controller ist perfekt für den Einstieg?

24. Juli 2025
DJ-Controller für Anfänger & Einsteiger

DJ-Controller für Anfänger & Einsteiger

Du willst ins DJing einsteigen und suchst den passenden DJ-Controller? Kein Problem – wir zeigen dir, welche Modelle sich besonders gut für Anfänger eignen. Ob kompakt für unterwegs, mit integrierten Lernhilfen oder besonders softwarefreundlich – in dieser Marktübersicht findest du den idealen Startpunkt für deine ersten Schritte hinter den Decks.

Kurz & knapp
  • Worum geht es? Marktübersicht zu DJ-Controllern für Einsteiger – kompakte Geräte mit Softwareanbindung für den einfachen Einstieg ins DJing.
  • Vielfältige Auswahl: Vom mobilen Bluetooth-Modell bis zum klassischen 2-Kanal-Controller mit Effektsektion ist für jeden Anspruch etwas dabei.
  • Preisspanne: Die Controller bewegen sich preislich zwischen 169,- und 369,- Euro und bieten ein breites Leistungsspektrum.
  • Software-Kompatibilität: Viele Modelle setzen auf Serato DJ Lite, rekordbox oder djay Pro – ideal für Einsteiger dank einfacher Bedienung.
  • Besondere Features: Funktionen wie Beatmatch Guides, Effektwippen oder Smart-Fader erleichtern das Erlernen von Mixtechniken.

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DJ-Controller für Anfänger und Einsteiger

Einleitung

DJ-Controller – das Auflegen erfreut sich nach wie vor zunehmender Beliebtheit und das mit gutem Grund. Schließlich macht es Riesenspaß, seine Lieblingssongs gekonnt miteinander zu kombinieren. Von den meisten Videos aus Clubs und Festivals ist man nur gewohnt, das Beste vom Besten in Sachen Equipment zu sehen, wenn es um DJ-Equipment geht.

Dabei ist der Markt doch vielfältiger als Media-Player und DJ-Mixer. Eine Kategorie, die den Einstieg in die wunderbare Welt des Auflegens ermöglicht, sind DJ-Controller. Preislich in fast jedweder Ausführung verfügbar, aber stets deutlich günstiger als der Kauf eines ganzen Setups. Hinzu kommt der portable Formfaktor, der es ermöglicht, das Gerät auch mit zu den ersten Gigs zu nehmen und in Verbindung von sich stets weiter entwickelnder DJ-Software gelten DJ-Controller als idealer Startpunkt, um alle Neuerungen direkt austesten zu können.

Dahingehend möchten wir einen Blick auf den heutigen Markt werfen und uns dabei die Gerätschaften unter verschiedenen Gesichtspunkten ansehen. Wichtige Punkte dabei sind die unterstütze DJ-Software, die Anschlüsse des Gerätes, der Preis, Formfaktor und Features der DJ-Controller.

Glücklicherweise haben wir auf AMAZONA.de fast jeden DJ-Controller, den wir unter die Finger bekommen haben, ausführlich getestet und selbstverständlich verlinken wir euch zu den hier vorgestellten einzelnen DJ-Controllern auch immer noch dem originalen Testbericht. Also, ohne weitere Verzögerungen, ran an die DJ-Controller!

Hercules DJControl Mix Ultra

Test Hercules DJControl Mix Ultra, DJ-Controller

Hercules DJControl Mix Ultra

Mit dem Hercules DJControl Mix Ultra stellt der Hersteller einen extrem portablen DJ-Controller vor, der sogar auf der CES einen Award erhalten hat. Anschlüsse sind nur spärlich vorhanden, denn auf der Rückseite befindet sich lediglich ein USB-C-Port, über den das Gerät mit Strom versorgt oder geladen werden kann. Der Hercules DJControl Mix Ultra verfügt nämlich über einen Akku und wird lediglich via Bluetooth mit dem Tablet oder Smartphone verbunden. Softwaretechnisch setzt man bei dem Modell auf algoriddims djay Pro, das uns immer wieder überzeugt.

Der DJ-Controller verfügt über acht Performance-Pads, einen 3-Band-Equalizer und einen Filter pro Kanal. Neben dem klassischen EQ-Modus kann natürlich auch der Neural-Mix-Modus verwendet werden, bei dem aus den drei Bändern Volume-Potis für die Stems Drums, Harmonics und Vocal werden. Praktisch ist auch, dass im Lieferumfang eine passende Abdeckung enthalten ist, sodass das Gerät problemlos transportiert werden kann.

Das einzige Manko, das wir gesehen haben, ist, dass trotz des beiliegenden Kopfhörer-Split-Kabels fast immer ein weiterer Adapter notwendig sein wird, da die wenigsten modernen Smartphones oder Tablets noch über einen klassischen Klinkenanschluss verfügen.

Preislich ist der kleine DJ-Controller wirklich attraktiv, denn er kostet lediglich 169,- Euro. Wer den vollständigen Testbericht über den Hercules DJControl Mix Ultra lesen möchte, der findet diesen hier verlinkt.

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Reloop Mixtour Pro

Test: Reloop Mixtour Pro, portabler All-In-One DJ-Controller

Reloop Mixtour Pro

Mit dem Reloop Mixtour Pro gibt es einen DJ-Controller in einem etwas ungewöhnlichen Format. Trotz des schmalen Formfaktors lassen sich bei Bedarf bis zu vier Kanäle steuern. Auch bei diesem DJ-Controller kommt die Software djay Pro von Algoriddim zum Einsatz, sodass auch der Neural-Mix-Modus zur Verfügung steht, mit dem sich Stems pegeln lassen. Darüber hinaus verfügt das Gerät über acht Performance Pads in der Mitte, die wahlweise komplett für ein Track-Deck oder bei Bedarf auch aufgeteilt werden können, sodass man vier pro Kanal hat. Effekte können über Effektwippen aktiviert werden, und natürlich gibt es auch einen Filter pro Kanal.

Der Reloop Mixtour Pro ist in Zusammenarbeit mit Laidback Luke entstanden, weshalb es an dem Gerät den sogenannten Laidback Loop gibt. Mit einem Button werden Start, Ende und Exit eines Loops bedient, was in der Praxis hervorragend funktioniert.

Auf der Vorderseite können Kopfhörer angeschlossen werden, auf der Rückseite befindet sich ein Cinchpaar für den Main Out sowie USB-C-Ports zum Anschließen an Smartphone, Tablet oder Laptop.
Zwar kann man mit dem Reloop Mixtour Pro via Shift auch Pitchbends durchführen, zur Synchronisation zweier Tracks muss aber auch das Tempo angeglichen werden, sodass man letztlich doch den Sync-Button benutzt. Wer also eher das klassische Auflegen erlernen möchte, sollte sich eines der anderen Modelle ansehen.

Preislich liegt das Gerät bei 369,- Euro und wer sich mehr für das Gerät interessiert, der findet hier den vollständigen Testbericht.

Hercules DJControl Inpulse 300 MK2

Test: Hercules DJControl Inpulse 300 MK2, DJ-Controller

Hercules DJControl Inpulse 300 MK2

Auf den ersten Blick bringt der Hercules DJControl Inpulse 300 MK2 doch eigentlich alles mit, was wir zum Durchstarten benötigen: 2 Kanäle, 3-Band-Equalizer plus extra Poti für ein bipolares Filter pro Kanal und acht Performance Pads mit verschiedenen Performance-Modi.

Anschlusstechnisch sehr zurückhaltend, bekommen wir einen 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer und auf der Rückseite neben dem USB-Anschluss einen Master-Ausgang mit Cinch-Anschluss. Ausreichend ja, aber mehr eben auch nicht.

Der Hercules DJControl Inpulse 300 MK2 unterstützt neben den hauseigenen und solide laufenden Software DJUCED jedoch auch noch die Software von Serato. Ausgeliefert wird der DJ-Controller mit Serato DJ Lite und ist via Plug & Play sofort einsatzbereit.

Serato hat in den letzten Jahren wirklich hervorragende Arbeit geleistet und konnte der Software Traktor von Native Instruments den ersten Platz auf dem Markt ablaufen. Mit dieser Software habt ihr also einen Garanten für gute Funktionen.

Ein Feature macht den Hercules DJControl Inpulse 300 MK2 zudem noch einzigartig und fügt sich perfekt in unsere Einsteiger-Thematik. Mit dem „Beatmatch Guide“ erhalten Anwender pro Kanal zwei verschiedene LED-Anzeigen, die einem die Synchronisations-Thematik eines DJs visualisieren sollen und so den Anfang ins Beatmaching einfacher gestalten.

Zum einen gibt es neben dem Pitch-Fader ein LED-Paar. Hiermit kann angezeigt werden, ob der neue Song vom Tempo her zu schnell oder langsam läuft. Dementsprechend kann schnell über den Fader die Geschwindigkeit des Tracks angepasst werden.

Das zweite LED-Paar finden wir unter dem Jogwheel. Hierbei hilft die Anzeige dabei festzustellen, in welche Richtung der Takt angepasst werden muss, um diesen mit dem aktuell laufenden Song anzugleichen. Wir finden das Ganze ein super Feature für Anfänger, da man hier einen weiteren Anreiz bekommt sich mit der Thematik des Beatmatchings auseinanderzusetzen und nicht „nur“ den Sync-Button betätigen will. Darüber hinaus haben Anwender die Möglichkeit, den Beatmatch Guide an- oder auszuschalten. Damit eignet sich die Funktion hervorragend zum Üben. Auslassen, wenn man anfängt, den neuen Song anzugleichen und zwischendurch anschalten, um zu gucken, ob das Gefühl in Sachen Tempo und Takt richtig ist.

Der Hercules DJControl Inpulse 300 MK2 ist für einen Preis von 189,- Euro erhältlich. Hier geht es zu unserem ausführlichen Testbericht.

Pioneer DDJ-FLX4

Test: Pioneer DDJ-FLX4, 2-Kanal-DJ-Controller

Pioneer DDJ-FLX4, 2-Kanal-DJ-Controller

Wenn es um das Thema Auflegen und passendes Equipment geht, gibt es natürlich immer die Marke Pioneer DJ. Jeder, der mal genauer bei einem DJ-Auftritt hingeguckt hat, bei dem mit einem Media-Player gespielt wird, wird den Namen schon einmal gelesen haben. Was DJ-Mixer angeht, scheiden sich oft die Geister, aber obwohl es mittlerweile von Denon DJ einen hervorragenden Media-Player gibt, wird meist doch auf die Geräte aus dem Hause Pioneer DJ gesetzt. Selbstverständlich gibt es im Produktportfolio des Herstellers DJ-Controller und eben auch solche, die sich für Anfänger eignen sollen. Aktuell ist das der Pioneer DDJ-FLX4.

Designtechnisch ist das Gerät definitiv gelungen, aber was steckt hier hinter? Auch hier haben wir einen 2-Kanal DJ-Controller mit 3-Band-Equalizer, bipolarem Poti für CFX, acht Performance-Pads mit verschiedenen Modi und eine Beat-FX-Sektion.

Anschlusstechnisch gibt es hier den Kopfhöreranschluss nur in 3,5 mm Ausführung und auf der Rückseite haben wir neben zwei USB-C-Ports (für Stromversorgung und für den Anschluss an Laptop oder mobilem Endgerät) neben dem Master-Ausgang mit Cinch-Anschluss noch die Möglichkeit, ein externes Mikrofon über einen 6,5 mm Klinkenanschluss zu verbinden. Mit dem danebenliegenden Poti kann noch die Lautstärke des Mikrofons geregelt werden.

Softwaretechnisch wird hier auch auf Serato DJ Lite gesetzt, darüber hinaus habt ihr aber auch die Möglichkeit, die Software von Pioneer DJ zu verwenden: rekordbox. Beides absolute Vorzeigeprogramme. Wer jedoch das Meiste aus seinem Pioneer DDJ-FLX4 herausholen möchte, der sollte eher auf die hauseigene Software setzen, denn hier habt ihr die Möglichkeit, die volle Palette an Effekten zu verwenden.

Diese unterscheiden sich dabei nicht von den Effekten der größeren Pioneer DJ Mixern, sodass, wenn der passende Einsatz und die Handhabung am DJ-Controller gelernt wurde, sich das Wissen direkt auf die großen Geräte übertragen lässt. Die Effekte Delay, Echo, Spiral, Reverb, Rev Delay, Mt Delay, Up Echo, Down Echo, Trans, Pan, Filter, Flanger, Phaser, Slip Roll, Rev Roll, Robot, Pitch, Enigma Jet, Mobius Saw, Mobius Tri und Low Cut Echo sind alle verfügbar, mit einem Upgrade gibt es sogar noch mehr.

Mit den CFX habt ihr die Wahl zwischen einem Filter, Jet, Crush, Noise, Space, Dub Echo, Sweep und Gate Comp. Zudem können per Button „Smart CFX“ aktiviert werden, das sind dann Mischungen aus zwei verschiedenen Effekten. Wie ihr sehen, könnt gibt es mehr als genug Effekte.

Zudem gibt es mit dem zuschaltbaren Feature „Smart Fader“ gute Möglichkeiten für Einsteiger. So werden Songs bei Betätigung des Faders mit einem Echo ausgefadet.

Portabel ist der DJ-Controller mit seinen Maßen und einem Gewicht von 2,1 kg auch ohne Probleme.

Preislich liegt der Pioneer DDJ-FLX4 bei 319,- Euro. Den ausführlichen Testbericht findet ihr hier.

Numark Mixtrack Pro FX

Numark Mixtrack Pro FX

Numark Mixtrack Pro FX

Auch wenn das Gerät aus dem Hause Numark aus dem Jahr 2020 ist, möchten wir es in dieser Übersicht erwähnen. Ein 2-Kanal DJ-Controller mit 3-Band-Equalizer und bipolarem Filter pro Kanal, acht Performance-Pads mit vier verschiedenen Modi und natürlich den silbernen Effekt-Wippen. Bei diesen kann zwischen HPF, LPF, Flanger, Echo, Reverb und Phaser ausgewählt werden. Durch diese Paddel-Trigger habt ihr die Möglichkeit, wahlweise Effekte durchgehend zu aktivieren, oder aber nur für die Zeit, in der der Paddel-Trigger nach oben gehalten wird.

Dadurch könnt ihr schön direkt ins Mix-Geschehen eingreifen. Ausgestattet ist der DJ-Controller mit einem Kopfhöreranschluss in 3,5 mm und 6,3 mm Ausführung, Cinch-Anschlüssen für den Master-Ausgang und einem 6,3 mm Anschluss für ein Mikrofon wird also auch hier das Nötigste abgedeckt.

Was die Software angeht, wird beim Numark Mixtrack Pro FX auf Serato DJ Lite gesetzt. Bei Belieben kann natürlich auch hier zu einem späteren Zeitpunkt auf die Serato DJ Pro Version umgestellt werden. Die Jogwheels mit einem Durchmesser von 6“ Zoll geben dem Anwender genug Platz, um sich ein wenig auszuprobieren. Das Gewicht von 2,3 kg ermöglicht auch bei diesem DJ-Controller einfache Transportation von A nach B.

Erwähnenswert dürften neben den großen Jogwheels auch die langen Pitch-Fader sein, mit denen man wirklich sehr fein das Tempo des jeweiligen Tracks adjustieren kann.

Preislich liegt der Numark Mixtrack Pro FX bei 221,- Euro und hier haben wir euch den originalen Testbericht verlinkt.

Reloop Ready

Reloop Ready

Reloop Ready, DJ-Controller

Wenn bei einem der vorgestellten Geräte wirklich von Kompaktheit gesprochen werden darf, dann wird dies beim Reloop Ready der Fall sein. Mit einem Gewicht von 1,2 kg und Abmessungen, die es dem Anwender erlauben, den DJ-Controller über der Tastatur eines 13“ Zoll Laptops zu platzieren, ist der Formfaktor hier absolut klar.

Der 2-Kanal DJ-Controller verfügt über ein bipolares Filter pro Kanal, aber nur über einen 2-Band-Equalizer (Bässe und Höhen). Dafür haben wir hier aber trotz der Größe acht RGB-Performance-Pads und zwei FX-Units. Eine Sache, die wir nicht mögen, ist die Platzierung der Pitch-Fader. Diese liegt direkt neben den 2-Band-Equalizern und das verträgt sich nicht so gut. Wobei wir hier auch anführen müssen, dass der Formfaktor über andere Aspekte gestellt wurde und die Anordnung aus diesem Blickwinkel absolut sinnig ist.

Passend zu dem Konzept, dass der DJ-Controller über dem Tastaturfeld eines Laptops platziert werden kann, finden wir beim Reloop Ready auch keine Anschlüsse auf der Rückseite, nicht mal auf der Vorderseite. Der Hersteller geht hier seinen eigenen Weg und setzt alle Anschlüsse an die Seiten. So haben wir also auf der linken Seite einen USB-B-Anschluss zur Verbindung mit einem Rechner und für die Stromversorgung, aber auch einen USB-A-Anschluss, mit dem der DJ-Controller auch mit einem iOS-Gerät verbunden werden kann.

Auf der rechten Seite finden wir dann den 3,5 mm Anschluss für Kopfhörer und neben den Potis für die Lautstärke der Kopfhörer, dem Mischverhältnis zwischen Cue und Master und dem Master-Volume auch den Anschluss für den Master-Out in Form von einem Paar Cinch-Anschlüssen. Die Anordnung der Potis an der Seite ist mit Blick auf dem Formfaktor sinnvoll. So werden Potis, die nicht allzu oft während des DJ-Sets benutzt werden, einfach auf die Seite gesetzt und auf der Oberfläche zusätzlicher Platz geschaffen.
Softwaretechnisch wird hier, wie bereits so oft, auf Serato DJ Lite gesetzt und unsere Meinung hierzu kennt ihr ja schon. Wer lieber beispielsweise sein iPad nutzen möchte, kann dies mit der Software Algoriddim djay Pro AI tun.

Der Preis der Reloop Ready liegt bei 288,- Euro und hier verlinken wir euch natürlich noch den ausführlichen Testbericht.

Native Instruments Traktor Kontrol X1 MK3

Native Instruments Traktor X1 MK3, DJ-Controller

Native Instruments Traktor X1 MK3, DJ-Controller

Hierfür möchten wir uns noch einen Moment nehmen, um etwas weiter auszuholen.

Native Instruments lag, wie bereits angeführt, jahrelang mit Traktor vorne auf dem Markt für DJ-Softwares. In dieser Zeit gab es eine Reihe an spannenden Gerätschaften aus dem Berliner Hause, die das DJing seiner Zeit maßgeblich prägten.

Jedoch ist es bis zuletzt recht ruhig geworden, was das Thema neuer Hardware im DJ-Bereich angeht. Die dritte Generation verbindet die Vorzüge der ersten beiden Versionen und fügt noch ein paar neue Features hinzu.

Der DJ-Controller kommt nicht wie alle anderen genannten Geräte mit einem verbauten Interface, dafür aber mit fünf OLED-Displays und das muss doch für irgendetwas gut sein, oder? Tatsächlich ja. Wichtig ist zu verstehen, dass ihr mit der Native Instrument Traktor Kontrol X1 MK3 nicht den klassischen Stil des Auflegens verfolgt, bei dem ihr manuell Tempo und Takt zweier Songs angleicht, nein hier wird auf die Verwendung der Sync-Buttons gesetzt.

Der Fokus liegt mehr auf dem Einsatz der vielfältigen Effekt-Palette von Traktor DJ 3.0, der Steuerung von mehr als zwei Kanälen und einer dementsprechend noch stärkeren Einbeziehung eures Rechners. Es liegt bei euch, ob euch dieser Ansatz reizt. In der Zeit, in der wir mit Traktor DJ aufgelegt haben, haben wir die damalige MK1 Version als hervorragendes Add-on für unser bestehendes DJ-Set kennengelernt. So konnten wir zwar die Vorzüge der Software genießen, aber in Verbindung mit unserer externen Soundkarte und den Timecode-Vinyl noch verhältnismäßig klassisch auflegen. Hierbei konnte uns die X1 in Themen wie dem Setzten von Loops, der Aktivierung und Steuerung von Effekten und dem Browsen durch unsere Musikbibliothek helfen, sodass wir nicht mehr auf die Maus am Laptop angewiesen waren.

Zusätzlich gibt einem der DJ-Controller eine gute Übersicht über das Geschehen, denn auf der Unterseite sind LEDs verbaut worden, die einem gewisse Dinge visualisieren können. Bei aktiven Loops leuchtet der DJ-Controller grün, kurz vor Ende eines Tracks rot.

Preislich liegt das modernste Gerät unserer Liste bei einem Preis von 219,- Euro und hier findet ihr den originalen Testbericht.

Native Instruments Traktor Z1 MK2

Jahresrückblick die DJ-Produkte des Jahres 2024

Native Instruments Z1 MK2

Besonders gut funktioniert die Native Instruments Traktor X1 MK3 im Zusammenspiel mit dem Z1 MK2. Der im klassischen Mixer-Stil aufgebaute DJ-Controller verfügt über ein Interface, sodass sich auf der Vorderseite ein 3,5-mm-Klinkenausgang für Kopfhörer befindet und das Signal auf der Rückseite wahlweise via Klinke oder Cinch ausgegeben wird. Neben einem 3-Band-Equalizer und einem Gain-Poti gibt es noch einen weiteren bipolaren Poti für einen Mixer-Effekt. Über die in der Mitte angeordneten Buttons kann ausgewählt werden, ob Reverb, Dual Delay, Noise, Time Gater, Flanger, Barber Pole, Dotted Delay, Crush oder ein Filter verwendet werden soll. Die vier Favoriten können auf die Buttons gelegt werden, der untere Button mit dem Strich bringt standardmäßig wieder zum Filter zurück.

Abseits des klassischen DJ-Mixer-Modus kann der Traktor Z1 MK2 von Native Instruments aber noch mehr. Mit dem Button oben in der Mitte können die Stems in Traktor Pro nämlich gesteuert werden. Diese können dann, genau wie bei den Modellen, die mit Algoriddim djay Pro arbeiten, die einzelnen Stems pegeln. Auch wenn es sich nicht um einen klassischen DJ-Controller handelt, wollten wir euch das Gerät einmal vorstellen und insbesondere die Kombination mit der X1 MK3 anführen, da so gemixt, gelooped und gecued werden kann, während man Effekte ohne Ende und sogar Stems steuert.

Der Native Instruments Traktor Z1 MK2 liegt bei 193,- Euro und den Testbericht zu dem Produkt findet ihr hier verlinkt.

Native Instruments Traktor S2 MK3

TRAKTOR_KONTROL_S2_MK3

Native Instruments Traktor Kontrol S2 MK3

Wer eventuell die Software von Native Instruments mag, aber einen eher DJ-Controller sucht, der den klassischen Ansatz des Auflegens verfolgt, den können wir auf die Traktor S2 MK3 verweisen. Ja wir sprechen über ein Gerät aus dem Jahr 2018. Dennoch erhalten wir hier einen gelungenen 2-Kanal DJ-Controller. Hierbei auch mit einen 3-Band-Equalizer, bipolarem Filter pro Kanal, acht Performance-Pads und neben Push-Encodern für Loops auch noch welche für Beat-Jumps unter dem Titel „Move“. Neben den zwei Kanälen, die mit den Track-Decks gesteuert werden können, gibt es zudem noch die Möglichkeit, ein Sample Deck zu verwenden. Softwareintern versteht sich, einpegeln kann man das Signal jedoch über den DJ-Controller.

Anschlusstechnisch gibt es auf der Frontseite einen Kopfhöreranschluss in 3,5 mm Klinkenausführung und auf der Rückseite haben wir einen 6,3 mm Klinkenanschluss für ein Mikrofon, Main-Out über Cinch oder 3,5 mm Klinke, einen USB-B-Anschluss, einen Anschluss zur externen Stromversorgung und einen USB-A-Anschluss, um ein iPad zu verbinden und die Traktor DJ App zu verwenden. Portabel ist das Gerät trotz der Fülle an Features allemal und liegt preislich aktuell bei 259,- Euro. Den ursprünglichen Testbericht findet ihr hier.

Wir hoffen, dass euch diese Übersicht bei der Wahl eines für euch passenden DJ-Controllers hilft und ihr dadurch den bestmöglichen Einstieg in die Thematik des Auflegens bekommt.

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Preis

  • Hercules DJControl Mix Ultra: 169,- Euro
  • Reloop Mixtour Pro: 369,- Euro
  • Hercules DJControl Inpulse 300 MK2: 185,- Euro
  • Pioneer DDJ-FLX4: 319,- Euro
  • Numark Mixtrack Pro FX: 221,- Euro
  • Reloop Ready: 288,- Euro
  • Native Instruments Traktor X1 MK3: 219,- Euro
  • Native Instruments Traktor Z1 MK2: 193,- Euro
  • Native Instruments Traktor S2 MK3: 259,- Euro
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Über den Autor
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The Droids RED

Im Dezember 2016 haben sich die langjährigen Musiker und Freunde Max und Amin unter dem Namen The Droids als Live-Act zusammengeschlossen. Mit elektronischen Live-Sets, Hybrid-DJ-Sets und DJ-Performances begeistert das Duo seine Fans mit pumpenden Bässen, dramatischen Synthesizer-Melodien und markanten 909-Drum- Sequenzen. Dabei erschaffen The Droids einen Sound geprägt von klassischer House-Musik, sphärischen und träumerischen Klänge sowie melodischem und dunklem Techno. Durch ihre ...

Forum
  1. Profilbild
    massenvernichtungswaffe.de AHU

    Ich würde den Pioneer DJ DDJ-XP2 noch mit dazu nehmen.
    Wird im Verbund mit Interface 2 oder dem Serato-Äquivalent und zwei Plattenspielern zu einem mächtigen Werkzeug. (Und lässt sich auch gut nutzen, um sich verhältnismäßig schnell mit visueller Unterstützung antiquierte Techniken wie Beatmaching anzueignen)
    Funktioniert aber auch nur mit Computer und ggf. anderen Controllern/Tastatur im Verbund.
    Ja, die Plattenspielerimitate fehlen dann; werden aber u.U. sowieso überbewertet, wenn überhaupt.

  2. Profilbild
    Soffe

    Super Übersicht, danke dafür! Genau so eine Liste hätte ich am Anfang gebraucht, um den Dschungel an Einsteiger-Controllern zu verstehen.

    Ein Tipp, den ich allen Anfängern aus eigener Erfahrung geben würde: Bevor man 300 € für einen Controller ausgibt, den man vielleicht nach 3 Monaten nicht mehr mag, kann man sich so ein Teil auch erstmal für ein Wochenende mieten, um zu sehen, ob das Feeling und der Workflow wirklich passen. Das hat mich damals vor einem Fehlkauf bewahrt.

    Außerdem merkt man schnell, dass man für die erste richtige Party (auch wenn es nur der Geburtstag vom Kumpel ist) oft mehr braucht als nur den kleinen Controller – nämlich vernünftige Lautsprecher. Die Lücke zwischen dem Üben im Schlafzimmer und einem Gig vor 50 Leuten ist riesig.

    Es gibt mittlerweile ja Online-Anbieter wie Renty oder Grover, die genau das als Komplettpaket anbieten. Finde ich als Konzept für den Einstieg ziemlich smart.

    Viel Erfolg allen Einsteigern

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