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Test: Pioneer DJ XDJ-RX2, Media-Player


Update für die All-In-One-Macht

Wer sich einmal überlegt hat, ob er sich für zuhause oder die kleine Bar ein vollständiges Pioneer DJ-Setup zulegen möchte, bestehend aus Mixer und zwei Playern, der wird nachvollziehen können, dass der Gesamtpreis einen hier je nach Konstitution kurz einmal aus den Latschen hauen kann. Vom großen Setup ganz zu schweigen (CDJ-2000NXS2 + DJM-900NXS2, Preis rund 6897,- Euro (UVP)), ist aber auch ein kleines Setup aus zum Beispiel zwei XDJ-700 und einem DJM-250MK2 mit 1747,- Euro immer noch kostenintensiv. Möchte man im Mixer noch ein paar Effekte haben, müsste man schon in einen DJM-450 investieren, womit das XDJ-700 + DJM- Setup preislich schon wächst auf 2047,- Euro.

Günstiger wird es mit der all-in-one Lösung, dem Pioneer XDJ-RX2, der nun, wie die „2“ verrät, in die zweite Runde geht. Selbstverständlich hatten wir auch das erste Modell im Test. Falls jemand eine kleine Erinnerung braucht: Hier!

Der erste Blick: Pioneer DJ XDJ-RX2

Das neue Modell baut natürlich auf dem Vorgänger auf, wird jedoch ein paar Neuerungen mit sich bringen.

Pioneer DJ XDJ-R2 – ein erster Blick

Das erste Bild des neuen Alleskönners wurde ja schon vor einigen Wochen geleakt, derweil gibt es das Modell schon zu kaufen und natürlich auch Bilder, die eindeutig besser erkennen lassen, was die zweite Version so können könnte.

Drei Dinge fallen vor allem auf.

1. Das Meiste bleibt wie gehabt.
2. Es gibt nun Performance-Pads
3. Das Display hat sich verändert.

Das Meiste bleibt wie gehabt. Konzeptionell hat sich mit dem XDJ-RX2 nichts verändert. Nach wie vor zählt der große Player/Mixer/Controller als all-in-one Lösung und liefert hier auch alles, was man braucht. Nach wie vor also befindet sich mittig der Mixer, an den Seiten die Decks, oben das Display. Neben der Tatsache, dass in den Decks nun jeweils 8 Pads (statt vorher vier) zu finden sind, fällt auch das größere Display auf. Tatsächlich hat Pioneer DJ dem XDJ-RX2 nun das vollfarbige 7“-Touch-Display verpasst, welches schon von den XDJ-Modellen wie dem CDJ-2000NXS2 bekannt sein dürfte.

Ausgelegt ist das Gerät natürlich ein wenig auf die Software Rekordbox, die Pioneer-hauseigene DJ- und Musikmanagement-Software. Zum einen bietet sich das Gerät natürlich auch als Controller an, zum anderen verlässt man sich als DJ mit einem Pioneer-Gerät heutzutage natürlich gern auf bereits analysierte Tracks und somit alle notwendigen Information, die im Display sofort verfügbar sind. Pioneer füttert diese Möglichkeit nicht nur damit, dass Rekordbox als Management-Software frei verfügbar ist, sondern in diesem Falle auch damit, dass eine Rekordbox DJ Lizenz, also eine Lizenz für die Erweiterung der freien Software zur DJ-Software im Lieferumgang enthalten ist.

Ein Blick auf die Rückseite schadet nie für den Einstieg. Hier verbergen sich einige In- und Ouputs, die erneut unterstreichen, dass der XDJ-RX nicht nur ein geschlossenes System ist. Raus geht für den Master 1 per XLR-Buchsen, für den parallelen Master 2 als Cinch. Das Monitoring verlässt auf Wunsch das Gerät in Form von 6,3 mm Klinke.

Immer interessant, die Rückseite

Rein geht es für die Signale von externen Zuspielern wenn gewünscht in Cinch-Form für Phono wie auch Line in jedem Kanalzug. Zusätzlich gibt es einen Aux-In in Cinch-Form.

Der Anschluss an den PC erfolgt in Form eines USB-Kabels, Mikrofone finden ihren Weg in das Gerät in Form zweier XLR-/Klinke-Kombibuchsen. Zuletzt verbleibt das Kaltgerätekabel für den Anschluss an den Strom.

Schauen wir zunächst auf die allgemeinen Funktionen, bevor Decks und Mixer an der Reihe sind.
Oben links befindet sich nach wie vor ein kleiner Kanalzug für die Mikrofon-Eingänge. Für beide Eingänge gibt es einen gemeinsamen 2-Band-EQ, einen gemeinsamen An/Aus- wie auch Talk-Over-Schalter sowie zwei separate Level-Regler.

Rechts des Display befinden sich dagegen die beiden USB-Steckplätze. Clou, ebenso wie beim Vorgänger: Von einem USB-Speichermedium kann gespielt werden, auf das Zweite kann per Tastendruck aufgenommen werden. Dazu gibt es sowohl einen Master-Rec Button, sondern auch noch einen Track-Mark-Button, falls verschiedene Sets oder Tracks aufgenommen werden sollen – zum Beispiel bei Aufnahme einer Schallplatte durch das Gerät. Gespeichert wird im WAV-Format.

USB-Slots und Recording

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  1. Profilbild
    twinaxe

    Ich les deine Artikel immer gerne Bolle und ich will auch nicht pedantisch wirken aber hier sind mir schon auf der ersten Seite paar Sachen aufgefallen die vielleicht doch mal verbessert werden sollten.

    – Neben der Tatsache, dass in den Decks nun jeweils 8 Pads (statt vorher vier) zu finden sind, fällt auch das größere Display.

    – Dazu gibt es sowohl einen Master-Rec Button, sondern auch noch einen Track-Mark-Button, falsch verschiedene Sets oder Tracks aufgenommen werden sollen

    Weiter hab ich bis jetzt noch nicht gelesen.

    • Profilbild
      Bolle RED

      Verdammt Schlamperei :) Sorry, da ist dir mehr aufgefallen als mir, meinem Rechtschreibprogramm und dem Lektor.
      Immerhin einer, der hier die Bericht aufmerksam liest. Vielen Dank für die Info, gestern schon sofort berichtigt!! :)

  2. Profilbild

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Pioneer DJ XDJ-RX2

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