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Test: Rane Sixty-Four, DJ-Mixer

Anschlüsse bietet der Rane Mixer in ausreichender Anzahl. Als Eingänge stehen zunächst vier Cinch-Paare zur Verfügung, die jeweils zwischen Phono- und Line-Level umgeschaltet werden können, sowie zwei XLR-Klinke Kombibuchsen zum Anschluss von Mikrofonen und ein Aux-In für weitere Zuspieler. Neben einem Main-Out in XLR-Format und einem Booth-Out in Klinkenausführung befinden sich noch Session In und Out, wahlweise digital oder analog, und ein Send-Return-Weg für die Effekte des Mixers mit an Bord. Zur Verbindung mit Computern findet man zwei USB-Buchsen auf der Rückseite, denn der Rane Sixty Four ermöglicht es mit seinem 22-Kanal Audiointerface, zwei Serato Systeme gleichzeitig zu betreiben. Dazu lassen sich die vier Mixer-Kanäle flexibel über einen Auswahlknopf, der jeweiligen Quelle, also USB A, USB B, Kanal-Input oder sogar Aux-In zuweisen. Sehr gut durchdacht, es können also, on-the fly sozusagen, den beiden Serato DJ Systemen jeweils bis zu vier Kanäle zugewiesen werden. In der Praxis ermöglicht dies nicht nur, dass zwei DJs mit ihrem jeweils eigenen Laptop gemeinsam auflegen, auch ein DJ-Wechsel wird ohne große Komplikationen ermöglicht. Dies spiegelt auch die Anzahl der Kopfhörerausgänge wider. Es gibt insgesamt drei (!), zwei davon als 6,3 mm Klinke, einer im 3,5 mm Klinkenformat. Das alles befindet sich in einem hochwertigen, soliden Metallgehäuse mit ordentlich Gewicht.

Anschluss Vielfalt auf der Rückseite.

Anschlussvielfalt auf der Rückseite

Der Rane Sixty Four ist übersichtlich und logisch aufgebaut. In der Mitte befinden sich die vier Kanalzüge, die neben der obligatorischen Klangregelung über ein zusätzliches Filterpoti verfügen. Dieses ist farblich in blau abgesetzt und zudem etwas größer als die EQ-Drehknöpfe. Zwar ist der Filterknopf mittengerastert, dieses hätte jedoch noch ein bisschen markanter ausfallen dürfen, wie eben bei den EQs. Weiterhin findet man im Kanalzug die Crossfader-Zuweisung und jeweils einen Druckknopf, um Effekte oder Cue für den jeweiligen Kanal scharf zu schalten. Die Kanalfader sind leichtgängig und liegen hervorragend in der Hand. Hier gibt es nichts zu meckern, die Potis und Fader sind von hervorragender Qualität und sitzen fest im Gehäuse. Lediglich der Abstand der EQ-Regelung zueinander ist für meinen persönlichen Geschmack etwas eng ausgefallen. Hier wünscht man sich bei einem so großen Mischer ein wenig mehr Platz zum Arbeiten. Dafür findet man diesen Platz im Bereich der (natürlich austauschbaren) Fader wieder, dem Crossfader wurde, ganz in Battle-Mixer Manier, sehr viel Arbeitsplatz eingeräumt. Auch eine Einstellung für Line-Fader-Contour und Crossfader-Contour hat direkt auf der Mixer-Oberfläche Platz gefunden. Links und rechts der vier Kanäle finden sich grau abgesetzte Bereiche. Auf der rechten Seite liegt dort die gesamte Lautstärkeregelung, also Kopfhörerlautstärke und Mix, Main Out, Booth Out und die Session In und Out Regelung.

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Der Sixty Four in der Übersicht. Die farbigen LEDs geben perfekte visuelle Rückmeldung.

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