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Test: Reloop Turn 3, Hi-Fi-Plattenspieler


Reloop goes Hi-Fi mit einem Turntable

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Reloop goes Hi-Fi? Nun, mit der Frage kann man sicherlich starten, wenn man einen Blick auf den Reloop Turn 3 wirft, der durchweg als reiner Hi-Fi-Plattenspieler zu betrachten ist.

Generell ist es nichts Neues, dass Reloop auch abseits des klassischen DJ-Segments tätig ist. So gibt es Mikrofone, dynamisch bis Kondensator, klassische Handsender bis zu Funkmikrofon-Sets, es gibt ein Keypad, Studiokopfhörer, Monitor- bis hin zu ausgewachsenen PA-Lautsprechern. Das Angebot ist breit, auch wenn man sich in der letzten Zeit mit dem deutschen Entwicklungs-Team primär auf DJ-Produkte spezialisiert hat.

Möglicherweise nur das erste Produkt einer Reihe? Der Turn 3 ist zumindest das erste und bisher einzige Produkte auf der neuen Homepage www.reloop-hifi.com.

Der Reloop Turn 3 ist in jedem Fall durch und durch Hi-Fi und damit eine schöne Ablenkung von den vielen DJ-Plattenspielern, die der Markt derweil bietet.

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Ein erster Blick auf den Reloop Turn 3

Sehr minimalistisch. So könnte man den Plattenspieler beschreiben, denn das trifft absolut zu. Im Grunde ist der Plattenspieler zunächst nur ein Drehschalter, ein Plattenteller, ein Tonarm, ein Gehäuse. Hier gefällt sehr, dass das gesamte Erscheinungsbild sehr schlank ist, vor allem aufgrund des flachen Gehäuses, das auch seitlich ein schöner Anblick mit dem ebenfalls minimalen, schlanken Plattenteller ist.

Das Gehäuse ist bereits auf den ersten Blick beim Auspacken absolut dominierend, denn das Gehäuse ist schwarz, hochglänzend. Erschwerend dominierend wirkt es, da der Plattenteller zunächst nicht auf dem Gerät ist.
Somit wirkt das strahlende Gehäuse noch frei von Fettfingern sehr edel. Der Plattenteller wird einzeln geliefert und muss noch „angebaut“ werden. „Angebaut“, denn nicht wie üblich für einen Hi-Fi-Plattenspieler ist auch der Turn 3 riemenbetrieben. Angebaut ist aber bewusst in Anführungszeichen, denn es mag kompliziert klingen, ist aber sehr einfach. Das heißt, einmal den Riemen, der sich an der Unterseite des Aluminium-Plattentellers befindet, durch eine der Öffnungen im Teller an die Antriebsnabe anbringen. Dies ist eigentlich selbsterklärend. Slipmat auf den Teller und den Plattenspieler einmal anschließen.

Der Plattenteller kommt einzeln, der Riemen muss noch auf den Antrieb gelegt werden

Der Plattenteller kommt einzeln, der Riemen muss noch auf den Antrieb gelegt werden

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  1. Profilbild
    fno •••

    Hifi bei AMAZONA? Wie nett. Ich gestehe, ich bin über ein paar Sätze gestolpert. Was willst du mir damit sagen?: „Klangliche Unterschiede? Sicherlich, aber nicht im hörbaren Bereich.“ Wenn ein klanglicher Unterschied nicht hörbar ist, wie definiert er sich dann?
    In einem Punkt muss ich dir widersprechen: „Hifi-Enthusiasten“ verwenden selbstverständlich keine an den Plattenspielern montierten Abdeckhauben, oft aus dem einfachen Grund, weil die für diese Klientel ernst zu nehmenden Plattenspieler keine solche Vorrichtung haben, und auch aus klanglichen Gründen. Verbessern lässt sich der Klang durch Direktübertragung von Haubenvibrationen aufs Gehäuse jedenfalls nicht. Diese Leute haben auch meist keinen Bedarf für andere Geschwindigkeiten als 33 und 45, Anlauf- und Stoppzeiten nehmen sie gelassen hin wie sie eben sind, scheuen jede Automatik, die in die Tonarmmechanik eingreift ebenso wie integrierte RIAA-Entzerrer oder gar A/D-Wandler. Können dafür TA´s montieren wenn eine Überhanglehre beiliegt und die korrekte Eingangsimpedanz an ihrem Vorverstärker einstellen falls möglich.
    Die wollen nur spielen. Schallplatten. So gut es eben geht.
    Ich finde deinen Test an diesem Platz prima und mutig, an der ein oder anderen Stelle auch inhaltlich verbesserungsfähig. Vielleicht liest du mal einen Plattenspielertest bei fairaudio.

    • Profilbild
      Bolle RED

      Hi FNO, vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Ich gebe dir Recht an vielen Punkten. Zugegeben, ein HiFi-Test in einem Magazin, welches eher aktive Musiker anspricht als den „gemeinen Hörer“, ist schon ein Wechselbad.
      Natürlich bleibt der Turn 3 unterm Strich ein für HiFi-Verhältnisse sehr günstiger Plattenspieler und die Zielgruppe ist damit auch der „gemeine Hörer“, der sich über Haubenvibrationen, RIAA-Entzerrer etc. wenig bis keine Gedanken macht, zumeist, weil die meisten mit dem Begriff RIAA nichts anfangen können. Selbstverständlich kein Vorwurf – nach oben hin ist immer Luft. Zumeist wird ein solcher Plattenspieler dann auch in einem semi-optimalen Raum stehen, in dem Monitore den Sweet-Spot ignorieren, Möbel nach visuellen Gesichtspunkten und nicht nach perfekter Wellenausbreitung stehen und wie auch genannt, die wenigsten werden einen Plattenspieler perfekt einstellen können. Darauf hin zielt der Turn 3 aber ab. Sicherlich und, danke für das Kompliment und die konstruktive Kritik wären hier auch andere Gesichtspunkte und Maßstäbe zu beleuchten gewesen – ob der Turn 3 dann aber noch gut abgeschnitten hätte, ich weiß nicht.
      Fairaudio – gern! :)

  2. Profilbild
    Kutscher

    Sehr interessant,

    eine Frage, evtl habe ich das auch überlesen, beherrscht der Turn 3 Rückwertslauf?

    es geht umd das abspielen der Jack White Lazaretto EP also eher um HIFI.

    Gruß Kutscher

  3. Profilbild
    swellkoerper ••••

    Find ich gut, einmal auch Artverwandtes aus dem HiFi Sektor zu testen. Der Text weist aber zu viele Redundanzen auf um flüssig lesbar zu sein, z.B. beim Einstieg („Hifi durch und durch“), beim Preamp und ganz krass beim Thema Halbautomatik. Das wirkt wie eine Rohfassung & ist man vom Autor so nicht gewohnt. Das Wesentliche, der Klang, wird dann in einem Halbsatz abgefrühstückt.
    Ich versteh auch nicht, was 2016 an 16bit/48kHz toll sein soll. Schaut euch mal z.B. den Sony PS-HX500 an, der kostet weniger und hat einen zeitgemässen Wandler drin.

  4. Profilbild
    Stephan M. RED

    Danke für den Test, aber: Schau Dir mal Pro-Ject-Laufwerke an: Ähnlicher Preis, Haube optional, keine Halbautomatik. Motor separat, Einschalter und Drehzahl sind daran zu ändern. Auch hochwertige Laufwerke wie mein Denon DP-900 (Direktantrieb) haben einen Einschalter und so ist er auf die Endlosrille angewiesen. Zum Inhalt: Externe Netzteile (vor Allem Schaltnetzteile) sind alles andere als vorteilhaft. Sie können sich mitunter gegenseitig stören und da ist ein Hochstrom-Motor sicher vorzuziehen. Nur langsam drehende, vibrationsfreie Motoren sind teuer, daher ja auch der Umweg über den Riemen (der Purist legt den Riemen auch für eine andere Drehzahl um). Unterschiede zwischen Entzerrern hörst Du, alleine in Brillianz und klanglicher Wärme. Bei dem Preis ist ein hochwertiger Phono-Preamp sicher auszuschließen. Gleiches gilt für den A/D-Wandler, 16-Bit gehen aus meiner Sicht gar nicht und daher ist auch dieser unbrauchbar. Pro-Ject macht das besser (Modulbauweise). Ich schreibe im „HiFi-Modus“: Ich würde ihn nicht kaufen, zu viele Kompromisse, es gibt Alternativen auch mit guten Abnehmern. Nimm es mir bitte nicht übel, aber hast Du wirklich Erfahrungen mit HiFi-Laufwerken oder wenigstens vorher mal intensiv recherchiert, was es zu vergleichbaren Konditionen am Markt gibt?

    • Profilbild
      Murano

      Dieser Reloop Turn 3 ist genauso ein Designerstück wie viele Regas und Pro-Jects. Punkto Preis-Leistung-Klang wird hier meines Erachtens aber nicht das Maximum erreicht. So ist etwa das Ortofon 2M Red mit der elliptisch geschliffenen, gebondeten Nadel ein ordentliches Einsteigersystem, aber nicht mehr.

      Wenn’s nur um den Klang geht würde ich anders vorgehen. Fürs praktisch gleiche Geld kommt man in eine ganz andere Liga wenn man z.B. für ca. 100.- einen gebrauchten Technics-Direkttriebler SL-Q2 oder Q3 sucht, dem originalen Tonabnehmer die passende Neo-SAS-Nadel des japanischen Spezialisten Jico spendiert (inkl. Versand/Eînfuhr ca. 300.- – dafür gibt’s einen langlebigen, hochpräzise abtastenden Diamanten mit Microridge-Schliff auf Rubin-Nadelträger) und einen in den Kapazitäten anpassbaren externen Vorverstärker wie den ART DJ PRE II (ca. 55.-) wählt.

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Reloop Turn 3

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