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Test: Roland Studio Capture, Audiointerface

(ID: 64273)

Das Routing

Mit seinen insgesamt 10 Ausgangs-Kanälen ist das Studio Capture bestens ausgerüstet für ein flexibles Monitoring. Um hier alle Möglichkeiten ausschöpfen zu können, wurde eine Mixer-Matrix integriert. Die dem Nutzer bis zu vier ‚Direct-Monitor‘-Wege anbietet. Diese sind in stereo ausgeführt und somit können also bis zu acht unabhängige Mono-Mixe erstellt werden. Die Signale werden hinter den DSPs abgegriffen und direkt auf die Ausgänge geleitet. Probleme mit der Latenz gibt es hier nicht. In der Patchbay wird dann eingestellt, auf welchen physikalischen Ausgang z.B. Mix B geht.

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Eine Sonderstellung nimmt der Monitor-Mix A ein. Dieser kann als einziger das Signal des Hallgenerators ausgeben und verfügt über wahlweise XLR- oder Klinkenausgänge. Darüber hinaus ist es der einzige Monitor-Mix, welcher direkt am Gerät editiert werden kann. Über die Patchbay kann man dann noch bis zu vier unabhängige Stereo-Spuren von einer DAW einspielen.

Für komplexe Setups muss also das Studio Capture vorher am Rechner konfiguriert werden. Sicherlich kein Problem – es ist ja schließlich ein Audiointerface für den Rechner und kein schnöder Mixer. Wer sich im Detail für das Routing interessiert, kann ein Blockdiagramm von der Herstellerseite laden.

Allerdings gibt es in der Software, dem Studio Capture-Control-Panel, eine kleine Unzulänglichkeit. Öffnet sich dieser bei einer Bildschirmauflösung, welche unterhalb der Größe des Fensters der Anwendung ist, so wird dieser Teil einfach abgeschnitten (unter Windows) und es gibt auch keine Scrollbalken. So kommt man dann an einige wichtige Einstellungen wie z.B. das Monitoring nicht mehr heran.

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Kaskadierbarkeit

Unbedingt erwähnenswert ist die Kaskaden-Option. Damit können zwei Studio Capture über die S/PDIF-Schnittstellen synchronisiert und so eben kaskadiert werden. Und bis auf die S/PDIF-Schnittstellen verdoppelt sich so die Anzahl aller Ein- und Ausgänge. Also 30 analoge Eingangskanäle – satt.

Auch von unten robust - das Studio Capture

Auch von unten robust – das Studio Capture

Ein Wort noch zum Treiber. Ich habe das Gerät keinen extremen Langzeittests unterworfen. Aussetzer oder gar Abstürze konnte ich keine verzeichnen. Vorbildlich finde ich die Einstellungen über den Grad der Zuverlässigkeit. So kann man ganz klar die Faktoren ‚Real-Time‘ und ‚Stability‘ gegeneinander abwägen. Allerdings unverständlich ist das Fehlen der Samplerate von 88,2 kHz.

Bei den Samplefrequenzen vermisse ich die 88,2 kHz

Bei den Samplefrequenzen vermisse ich die 88,2 kHz

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