Test: Rupert Neve Designs RNDI, DI Box

24. August 2015

Die beste D.I. Box aller Zeiten?

„Oje, was soll denn an einer D.I. Box interessant sein?“ Diese oder ähnliche Sätze werden dem geneigten Leser wahrscheinlich schon durch den Kopf gehen, wenn er die Überschrift dieses Tests liest. Ok, D.I. Boxen gehören zu der Sorte Helferlein im Hintergrund, die immer nur dann in Erscheinung treten, wenn sie entweder defekt oder nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Was aber, wenn einer der größten Namen des Audio Engineering und Erfinder der Mixkonsole eine solche Box herausbringt und seinen Namen darunter setzt?

Das ist mit der Rupert Neve Designs RNDI der Fall und wird unter Garantie eine nicht gerade kleine Schar von Anhängern zu interessiertem Stirnrunzeln veranlassen. Was will man denn an einer DI Box groß ändern? Hat die vielleicht sogar Auswirkungen auf den Klang?

Rupert Neve Designs RNDI - Front 2

Rupert Neve Designs RNDI – Front 2

Klangbeispiele
Forum
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    Claudia

    Das ist ja ein richtig gutes Teil.
    Wenn ich mal wieder beim Music Store bin,
    werde ich mal zuschlagen !!!
    Genial . . . :-)
    Vielen Dank für den tollen Test

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    kinsast  

    Es wär doch schön einmal Dings wie dieses Teil zu vergleichen mit, sagen wir mal, etwas billigerem ;) Wie klingt denn nun das RPN DI verglichen mit einem Behringer, zum Beispiel. Wie viel Unterschied kann man denn hören?

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    Muckeopa  

    Die beste Box die seit erscheinen in meinem Studio tront. Ich will keine andere mehr. Vergleichen braucht man sie meiner Meinung nach nicht mit anderen, denn klaglich ist mir im DI Boxbereich, jedenfalls bis zu erscheinen der Neve Box, nichts besseres untergekommen. Auch Musiker die darüber Bass und Gitarren einspielen sind jedes mal begeistert.

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      antiandi  

      Genau. Ich habe mir das Ding als Anfänger zugelegt, um den Echoplex equivalent aufzunehmen. Die „Klangverbesserung“ ist absolut hörbar, meinetwegen entgeht mir die Färbung, die der Profi hört. Es genügt vollauf, im A/B Vergleich schlicht mehr von meiner Gitarre zu hören, was ich ja akkustisch referenzieren kann. Wenn Herr Neve nicht viel anderes macht als Transformatoren zu spezifizieren, die echter klingen, nehme ich seine Erfahrung gerne mit. Danke.

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    dr noetigenfallz  

    Hab mal ne Frage zu dem Satz im Test: “ Im Gegensatz zu nahezu allen anderen D.I. Boxen, kann hier nicht nur in den Instrumentalweg geschaltet werden, sondern auch zwischen Verstärker und Lautsprecher!“
    Da gibt´s ja nen ganzen Haufen DI-Boxen für E-Gitarren mit Boxensimulation. (H&K Red Box, Palmer PDI-09, Behringer GI 100) Die schliesst man doch auch zwischen Verstärker und Lautsprecher an, zumindest habe ich das manchmal so gemacht und es ging gut.
    Vor kurzem bei 39 Grad und nach 6 Stunden in der Sonne ging ein Verstärker kaputt. Ich hatte es auf die Sonne geschoben. Oder hab ich da was falsch verkabelt? Kann das jemand erklären?

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    Markus Galla  RED

    Dass andere DI-Boxen nicht zwischen Verstärker und Speaker geschaltet werden können, ist so nicht richtig. Selbst eine 10€ Millenium Thomann DI-Box verfügt über diese Funktion und kann +50 dBu Pegel ab. Die Samson S-Direkt Plus kostet 39€ und kann das ebenfalls. Die altehrwürdige und immer wieder kopierte BSS AR-133 kann das auch.

    Dass Übertrager den Klang beeinflussen können, ist nicht neu. Aber es gibt auch in der Preisklasse zwischen 50 und 200€ erstklassige DI-Boxen, die einen unverfälschten Klang bieten. Es muss nicht unbedingt Rupert Neve darauf stehen.

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