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Test: Stanton, DJC.4, DJ-Controller

4. Oktober 2012

Vier-Deck Controller

DJ-Controller kann es nie genug geben. So zumindest scheint es, wenn man sich aktuell auf dem Markt umschaut. Umso größer ist die Qual der Wahl, wenn es darum geht, das passende Gerät für den Ein- oder Umstieg zum digital DJing zu finden. Kleine Hilfe gefällig? Hier kommt einer neuer Kandidat im Rennen um die Gunst der Käufer. Macht Stanton zu Beginn des Jahres noch mit der standalone DJ-Lösung SCS4.DJ auf sich aufmerksam, so handelt es sich beim DJC.4 wieder um einen waschechten DJ-Controller. In diesem Fall im Bundle mit Virtual DJ LE in einer Vierdeck-Version. Und das zu einem sehr interessanten Preis deutlich unter 400,- Euro.

 

Der neue Stanton DJC.4

Der neue Stanton DJC.4

Befreit man den neuen Stanton Controller aus seiner Verpackung, so gefällt zunächst einmal die robuste Verarbeitung und das relativ schweren Metallcase. Auch die Potis sind aus Metall gefertigt, das verspricht alles in allem erstmal eine gewisse Langlebigkeit. Dies wird unterstützt durch den festen Sitz der verbauten Knöpfe und Fader. Alles fühlt sich zwar nicht High-Class, aber sehr wertig und gut verarbeitet an, die Potis umgibt ein angenehm zu fassender Gummimantel, die weiteren Knöpfe besitzen eine angenehme Oberfläche und, viel wichtiger, einen wirklich guten und präzisen Druckpunkt. Betrachtet man die Größe, so spielt der DJC.4 in einer Klasse mit NIs Traktor S2 oder dem VCI380 von Vestax. Auch die Ausstattung kann sich sehen  lassen. Ein komplettes Layout für zwei Decks und einen Mixer hat auf dem Controller Platz, ebenso die Steuerung von Browser, Loops, Hot-Cues und Effekten. Dafür sind einige Kontrollelemente per Shift-Taste doppelt belegt. Zwar liegen die Bedienelemente hier und da etwas eng zusammen, an den wichtigen Stellen, wie an den EQs des Mixers beispielsweise, hat der Nutzer jedoch genügend Platz, um ungestört zu arbeiten. Das Layout des dezent in Schwarz gehaltenen Geräts ist sehr übersichtlich und durch grau hinterlegte Flächen klar strukturiert. Durch eine Umschalttaste an jedem Deck (A-C, B-D) lassen sich mit dem Controller alle vier Decks der Software steuern. Gelb und orange leuchtende LEDs hinter den Tastern geben auch im Dunkeln eine gute Status-Rückmeldung an den Nutzer. Zwischen den beiden Linefadern befindet sich eine zweireihige Pegelkette, die zwar nicht super genau ist, aber eine gute Rückmeldung über eventuelle Übersteuerungen und den verbleibenden Headroom gibt.

Der DJC.4 in Festbeleuchtung beim Einschalten

Der DJC.4 in Festbeleuchtung beim Einschalten

Als Ausgänge stehen dem Benutzer zwei Kopfhörerbuchsen (6,3mm und 3,5mm) auf der Frontseite sowie ein Master-Out in zwei Varianten (Cinch- oder Klinkenpaar) zur Verfügung. Leider ist kein Booth-Ausgang zu finden, der es dem DJ ermöglichen könnte, eine zusätzliche Monitoranlage anzuschließen. Auch einige Eingänge bietet der DJC.4: zum einen regelbaren Mikrofoneingang auf der Frontseite, aber auch zwei Cinchpaare auf der Rückseite, die das Anschließen von externen Zuspielern, wie CD-Playern oder auch Plattenspielern, erlauben.

Die Front des Controllers mit Mikro- und Kopfhöreranschluss

Die Front des Controllers mit Mikro- und Kopfhöreranschluss

Somit hat man mit dem DJC.4 die Möglichkeit, sowohl mit der Software, als auch mit externen Zuspielern zu arbeiten. Leider ist der Mixer nicht standalone-fähig, so dass immer ein PC angeschlossen sein muss, um die Eingänge zu nutzen.

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