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Test: Steinberg WaveLab Pro 9, Audio Editor

(ID: 134539)

WaveLab Pro 9 und WaveLab Elements 9 im Vergleich

Wer nicht gleich 569,- Euro ausgeben möchte (oder kann) und sowieso nicht alle Features von WaveLab Pro 9 benötigt, der kann sich auch die – ebenfalls jetzt erschienene – kleinere Ausgabe WaveLab Elements 9 zulegen. Die kostet dann zwar nur 99,- Euro, ist dafür aber auch natürlich deutlich abgespeckt. Drei statt mehr als tausend mögliche Audiospuren, fünf statt 12 Master Section Slots, zwei statt zehn Clip-Effekte oder 18 statt 41 Echtzeit VST 3 Effekt Plug-ins, dazu Einschränkungen beim Monitoring, bei der Audio-Analyse oder beim Lautsprecher-Management und ein völliger Verzicht auf das Multiformat-Rendering, den Projekt-Manager oder die Error Correction Tools – da kommt schon eine Menge zusammen. Auch wenn Steinberg angibt, dass die Elements-Version ideal für „Heimstudio-Produzenten, Musiker und Radio-Freelancer“ sei, so wage ich (eben als Radio-Freelancer und Musiker) doch zu behaupten, dass auch diese Gruppen das ein oder andere Feature schon schmerzlich vermissen dürften.

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Abgespeckt und preiswerter: Wavelab 9 Elements

Abgespeckt und preiswerter: WaveLab Elements 9

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Fazit

Rein rechnerisch liegt zwischen den Steinberg WaveLab Versionen 8.0 und 8.5 exakt derselbe Versions-Abstand wie zwischen den Versionen 8.5 und 9.0. Eben eine halbe Version. Und doch ist der Sprung auf die neue Vollversion um Längen bedeutsamer und größer ausgefallen. Das komplett neu gestylte User-Interface, die neue Effekt-Kommando-Zentrale namens MasterRig, die Verzahnung mit Cubase und Nuendo und nicht zuletzt natürlich die tiefgreifenden neuen M/S-Bearbeitungsmöglichkeiten – das alles sind verdammt gute Gründe für ein Upgrade. Oder auch einen Einstieg in die Welt von WaveLab. Die sich jetzt mehr lohnt als je zuvor: WaveLab Pro 9 ist die mit Abstand beste Version geworden. Da hat sich Steinberg die Messlatte für die nächste Version aber verdammt hoch gehängt.

Plus

  • umfangreiche Mitte/Seite-Bearbeitungen und Darstellungen
  • neue aufgeräumte Benutzeroberfläche
  • verbesserter Workflow
  • MasterRig als neue zentrale Mastering Plug-in Suite
  • Verzahnung mit Cubase und Nuendo

Minus

  • Hüllkurvenbearbeitung per Maus noch immer etwas umständlich

Preis

  • Ladenpreise:
  • Steinberg WaveLab Pro 9: 569,00 Euro
  • Steinberg WaveLab 9 Elements: 99,- Euro
  • Update von WaveLab 8.5 auf WaveLab Pro 9: 99,90 Euro
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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    wow endlich hat es Steinberg geschafft ein einigermassen anständiges Userinterface für Wavelab zu designen. Bis anhin musste ich stets auf Adobe Audition ausweichen weil man mit dem Wavelab ja fast Augenkrebs bekam, so hässlich war das. Da mir aber die Adobe Abo-Politik überhaupt nicht gefällt, werd ich wohl bald wieder zu Wavelab wechseln. Gute Arbeit !

  2. Profilbild
    arnte

    Puh…199,- € für das Update von Wavelab 7. Ganz schön happig…
    Wavelab 8 habe ich schon ausgelassen, da der Gegenwert für das Geld imo nicht gegeben war. Hier sieht es erstmal besser aus. Aber 199,- € sind schon ne Stange Geld. Da bekomme ich anderswo eine vollständige DAW mit allem drum und drann als Vollversion.
    Achso, ich hab irgendwo was gelesen, dass nur noch 64 bit Plug Ins unterstützt werden. Stimmt das?

  3. Profilbild
    elexred

    Übersichticher ist es schon (wenn man mal alles halbwegs überblickt hat), ABER musste das sein, alle Tastaturbefehle zu ändern!?!?

    Seit Jahren konnte man ganz schnell mal ein Wave bearbeiten, STRG-F für Fade In, Shift-F für Fade Out…N für normalisieren….geht alles nicht mehr, wtf werte Steinberger?? geht’s noch?!?

    @arnte, yep, der Full Installer von Pro 9 installiert nur mehr 64 Bit, bei den Vorgängern konnte man noch auswählen. vom J-Bridge Adapter 32bit auf 64Bit würde ich übrigens abraten. der ging noch nie gescheit.

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