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Test: Überschall, Metal No Headroom, Loop-Bibliothek

Überschalls Elastik 2 Player - Loopeye

Überschalls Elastik 2 Player – Loopeye

Sollten auf den Installations-DVDs noch Platz sein, dann sind dort auch umfangreiche Videotutorien über  Aktivierung und Umgang mit dem Elastik-Palyer zu finden. Auf No Headroom war kein Platz mehr. Der neue Elastik Player macht Spaß, besonders der Sequencer, mit dem auch einfache Automationen von Klangparametern innerhalb von Elastik, wie Pitch, CutOff, Resonanz, Panorama, Lautstärke, Hüllkurven und Resampling (Zeit) möglich sind. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten des geschlossenen Inhalts enorm. Eigene Loops können nicht eingebunden werden, aber die Elastik-Bibliotheken können beliebig untereinander kombiniert werden. Dubstep mit Metal, Balkan mit …, kein Problem, es kann (fast) alles passend gemacht werden. Hinzu kommt, dass jeder Parameter von Elastik 2 in der Host-DAW automatisiert werden kann. Hier zeigen sich erst richtig die mächtigen Fähigkeiten des Elastik-Konzepts. Ein großer Kritikpunkt beim Player ist allerdings, dass die einzelnen Namen der Loops im Browser nur schwer zu unterscheiden sind. Kryptische Kürzel wie „drm“ „grt“ „trg“ etc. lassen deutlich zu wünschen übrig.

Überschalls Elastik 2 Player - Browser

Überschalls Elastik 2 Player – Browser

Fazit

Für wen ist jetzt No Headroom interessant? Abgesehen vom Offensichtlichen – ein Sänger ohne Band, eine Band, der zur Zeit eine Drummer, Gitarrist oder Bassist zum Üben fehlt – lassen sich die Metal Loops nicht nur Genre-typsich verwenden, sondern auch für viele Gelegenheiten, bei denen die „härtere Gangart“ und ordentlich Druck gewünscht wird. Den individuellen Signature-Sound wird man mit No Headroom sicher nicht finden, aber tatsächlich lässt einem der Elastik 2-Player noch eine Menge Headroom bei die Umsetzung eigener Ideen, bevor man schließlich gegen die Wall of Sound rennt.

Plus

  • Produtionsqualität
  • Elastik Player
  • das Genre wird gut bedient

Minus

  • -

Preis

  • 99,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    coaxial

    Frage mal ganz konstruktiv. ist das Soundbeispiel repräsentativ? Kenne mich im Metal etwas aus und in klangästhetischer Hinsicht ist das jetzt nicht gerade sooo der Brüller.

    Gr

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hi coaxial,
      ja, die Beispiel sind repäsentativ. Es sind original unbearbeitete Loops aus der Bibltiothek. Nur die Drumspur have ich per LoopEye-Automationen zufässmäßig etwas gesliced.

      Aber was soll ich sagen, Metal ist ja nicht gerade bekannt dafür innovativ zu sein. Diese „Zeitlosigkeit“ kann aber auch was positives sein ;)

      • Profilbild
        Markus Schroeder  RED

        mmmmh den Phaser Effekt hatte ich jetzt nicht so in Erinnerung. Muss was bei der Aufnahme schiefgegangen sein. Also von Klangqualitätqualität her gesehen: nein.
        Check die Audiobeispiele auf der Überschall homepage.

          • Profilbild
            Markus Schroeder  RED

            Genaugenommen vermute ich eher Überlagerung von Bus und Audiotrack/ oder Audioeingang in von Reaper 4. Ich hab nämlihc gar keine FX benutzt.
            Ich tu´ sowas nur selten, aber ich gebe zu, dass ich z.Z das Bus-Routing noch nicht ganz kapiert habe. in 3.x hat es das funktioniert :/ Bei Pro Tools war das so einfach. Reaper ist eine ganz andere Kategorie. Vielleicht doch mal das Handbuch lesen ;D

  2. Profilbild
    Garm

    Metal ist nicht bekannt dafür innovativ zu sein? Da scheint aber jemand überhaupt keine Ahnung zu haben. Kenne kaum ein so vielschichtiges und abwechslungsreichens Genre. Was wäre denn deiner Meinung nach innovative Musik?

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Von wegen, ich höre Metal seit ich 12 bin, das ist mittlerweile über 25 Jahre her.
      Ich meine den Old School Heavy Metal bis zu den frühen 90zigern, der auch hier auf dieser Bibltiothek vertreten ist und der in den 2000ern wiederbelebt wurde.
      Um die neuen Spielarten wie NuMetal, Crossover, Grunge etc. geht es hier gar nicht.

  3. Profilbild
    Ploff

    naja …
    Trotz aller Genre Vermischungen und so weiter ist eine solche Sammlung allenfalls als Kompositionshilfe geignet, obwohl man da besser Jack Daniel’s nehmen sollte.
    Ansonsten heists Gitarre spielen, und davon viel…

  4. Profilbild
    Wenzel

    Hi,

    ein kurzes Wort zum „großen Kritikpunkt beim Player“.

    Über die Filter im Browser kann man sich direkt die Instrumente anzeigen lassen. Die Filter lassen sich auch kombinieren.

    Lieben Gruß,

    wenzel
    ueberschall

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