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Test: Ujam Instruments Virtual Guitarrist Carbon

6. November 2019

Definitiv mehr als nur ein V-Gitarrist

Lasst uns eine moderne virtuelle Gitarre bauen, die es so noch nicht gibt, die aber vielleicht das Zeug zur Legende hat.

So oder so ähnlich müsste der Product Brief zu dem bereits fünften Gitarristen aus der Reihe der Virtual Guitarists von UJAM gelautet haben. Vor mittlerweile 17 Jahren präsentierten wir auf AMAZONA.de den ersten virtuellen Gitarristen – gebaut von demselben Team, das über Umwege über Digidesign jetzt unter UJAM firmiert.

Auf den ersten Blick könnte Virtual Guitarist CARBON als großer Bruder des bereits seit 2013 auf dem Markt existierenden Hardrock-Spezialisten Virtual Guitarist IRON gesehen werden. Nach den ersten 5 Minuten mit dem Plug-in wird allerdings schnell klar, dass dieser Vergleich dem Scifi-mäßigen Verzerrungs-Monstrum aus dem Hause UJAM nicht ansatzweise gerecht wird. CARBON ist weit mehr als einfach nur ein modellierter Gitarrensound, der durch ein paar künstliche Effekte gejagt wurde. Dazu später mehr.

Der mitgelieferte Installer saugt 4 GB aus dem Netz. An die 16000 Samples, 560 Phrases, 55 Styles und 20 Effektmodule sind laut UJAM enthalten. Das ist schon ein Paket.

Wie bei solchen Entwicklungen üblich, wurden die Samples händisch über Wochen auf einer speziell modifizierten 8-Saiter Gitarre eingespielt. Nicht so üblich ist, dass die Samples nur Rohmaterial sind und im Anschluss monatelang in eine spezielle Engine integriert wurden, die Gitarren- und Carbon-typische Artikulationen und Spielweisen modelt – so jedenfalls die Auskunft des Herstellers.

Das Setup des Virtual Guitarrist Carbon

Wie auch die anderen Instrumente aus der Virtual Guitarist Serie lässt sich CARBON auf macOS und PC nutzen und ist mit den gängigen DAWs, die VST-, AU- und AAX-Formate unterstützen, kompatibel.

Eine Standalone-Version gibt es nicht. Wer noch gar keine Erfahrung mit den Plug-ins von UJAM sammeln konnte, kann sich im Vorfeld die mitgelieferte Bedienungsanleitung anschauen, die einiges an Hintergrundwissen preisgibt. Grundsätzlich ist die Bedienbarkeit zwar einfach und intuitiv, allerdings gibt es doch die eine oder andere Funktion, die sich dem Nutzer nicht auf Anhieb erschließt.

Interface

Der Aufbau ist auf den ersten Blick vergleichbar mit anderen UJAM Plug-ins und funktioniert nach bewährtem Prinzip. Über das obere linke Menü der Bedienoberfläche lassen sich verschiedene Presets auswählen. Presets sind Voreinstellungen, die Einfluss auf das gesamte Instrument nehmen.

Über das mittlere Menü lassen sich verschiedene Styles auswählen – also was der virtuelle Gitarrist spielt – ohne den Sound zu ändern. An dieser Stelle muss man tatsächlich einfach ein bisschen herumprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was einem am besten gefällt oder was dem Song am meisten dient.

Carbon bietet zum bekannten Player-Modus jetzt auch einen, der in den früheren Virtual Guitarists noch nicht integriert war und hier “Instrument Modus” genannt wird.

Player Modus

Im Player Modus verhält sich Carbon, wie der Name schon vermuten lässt, wie ein Gitarrenspieler. Dieser muss nur noch wissen, was gespielt werden soll!

Über die linke Seite des Keyboards lassen sich in dem Zusammenhang sogenannte Common Phrases und Style Phrases auswählen. Common Phrases sind immer wieder auftauchende Phrasen, während die Style Phrases vom jeweiligen gewählten Style abhängen. Für die ganz harten Jungs gibt es zusätzlich noch die Shreds: extrem schnelle 32tel Anschläge, die mit Vorsicht zu genießen sind, aber wenn richtig eingesetzt, auch den benötigten Pfeffer geben können! Bei extrem schnellen Tempi sind durch einige Style Phrases somit tatsächlich Wechsel möglich, die ein echter Gitarrist oder Keyboarder rein physikalisch teilweise einfach nicht spielen könnte. Ich bin begeistert!

Klickt man auf die punktierten oberen Tasten des Keyboards, so kann man die MIDI-Daten der Phrasen aus dem Plug-in heraus ganz einfach per Drag & Drop in eine MIDI-Spur ziehen. An dieser Stelle ein ganz großes Lob für diese Funktion! Besonders bei härteren Musikrichtungen kommt es ja doch häufiger vor, dass Gitarre, Bass und Schlagzeug dieselben Rhythmen spielen. Somit kann man also einfach die entsprechende MIDI-Phrase kopieren, ggf. nachbearbeiten und die anderen Instrumente (oder auch beispielsweise nur die Bassdrum) ansteuern lassen. Extrem zeitsparend!

Über die rechte Seite des Keyboards (F#3 bis D#6) werden die Töne bzw. Akkorde angesteuert. Besonders in der unteren Oktave kann sich der karbonische Sound in vollem Umfang entfalten und schlägt einem mit entsprechend verzerrtem Preset einfach direkt ins Gesicht. Hat man erst einmal ein paar gute Phrasen gefunden, macht das Spielen wirklich Spaß und man hat schnell das Gefühl, ein in Ketten gelegtes, wirklich böses und brutales Biest zähmen zu müssen.

Ab C5 wird der Klang allerdings immer dünner und es wird schnell klar, dass der Sweetspot von Virtual Guitarist CARBON doch eher in den tiefen Frequenzbereichen liegt. Mit etwas Modulation und den richtigen Effekten lassen sich zwar auch die hohen Töne einsetzen, aber diese klingen leider immer etwas unnatürlich. Für reelle Gitarrensoli also nur im Notfall geeignet – hier sollte man doch erwägen, einen Gitarristen aus Fleisch und Blut anzurufen.

Instrument Modus

Über den neuen Instrument Modus lässt sich CARBON wie eine Gitarre spielen und in vollem Umfang über den jeweiligen MIDI-Controller ansteuern. Für echte Keyboarder also bestens geeignet! Dieses neue Feature ermöglicht dem versierten Musiker oder Sequencer-Programmer, sich von den vorgefertigten Phrasen gänzlich zu lösen und so eigene Ideen besser und schneller umsetzen zu können. Auch der Einsatz live auf der Bühne ist nun durchaus möglich! Wer also beispielsweise eine bestimmte Melodie oder ein bestimmtes Riff im Kopf hat, kann im Instrument Modus seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Über die linke Seite des Keyboards wird die Artikulation gesteuert. Die Intensität der Anschläge des Plektrums lässt sich über die Tasten F2 bis C2 ansteuern. Somit ist auch Palm Muting beispielsweise überhaupt kein Problem. Sogar die Spielweise (Legato an oder aus) lässt sich beeinflussen. Dafür dass sogar auf solche Feinheiten geachtet wurde, hier wieder ein klarer Pluspunkt für Virtual Guitarist CARBON.

Die rechte Seite des Keyboards agiert wie ein normales Klavier. Hier lassen sich Töne und Akkorde bestimmen. Wenn man jetzt noch den Latch Button in dem Instrument Modus aktiviert, macht das Plug-in besonders Spaß, denn im sogenannten “Guitar-like” Modus kann man rechts Töne “vorwählen” und links triggern – im Grunde wie bei einer Gitarre.

Regler

Trotz der klanglichen Vielfalt des virtuellen Gitarristen gibt es prinzipiell nur vier Hauptregler und zwei Nebenregler, mit dem sich der Sound jedoch immens beeinflussen lässt. Die Aufgeräumtheit des User-Interfaces und Einfachheit der Bedienung sorgen dafür, dass die Kopfschmerzen, die bei der Suche nach gewissen Einstellungsmöglichkeiten anderer Plug-ins gelegentlich auftreten, diesmal ausbleiben.

Severity

In einfachen Worten gesagt, lässt sich über diesen Regler der Verzerrungsgrad des Amp-Arrays (genannt Conditions) kontrollieren. Dies geschieht durch eine Kombination aus verschiedenen Effekten, welche die Verzerrung beeinflussen – im Klang wenig traditionell, eher neuartig und zuweilen synthetisch. Aber auf eine angenehme Art und Weise.

Der Knopf lässt sich von 0 bis 666 drehen, wobei ich sofort wieder den guten alten Iron Maiden Song “The Number of the Beast” im Ohr habe. Der rote Bereich signalisiert Vorsicht, so müsste man wahrscheinlich bei echten Verstärkern ein frühzeitiges Ableben befürchten – doch zum Glück spielen wir ja mit einem Plug-in herum. Voll aufgedreht lassen sich echte Ultra-Highgain-Sounds entspannt aus der Tüte zaubern!

Condition

Die fünf verschiedenen Conditions verhalten sich wie fünf unterschiedliche  Gitarrenverstärker. Hierbei kommt besonders CARBONs Vielseitigkeit zum Vorschein. Wenn beispielsweise Paranoid ausgewählt ist,  lassen sich dem Instrument auch sanfte und saubere Klänge entlocken. Lobotomized stellt dazu wiederum das passende Gegenstück dar und setzt Maßstäbe in Sachen Härte und Aggressivität.

Mode & Finisher

Hier tun sich neue Welten auf. Der Finisher ist das gewisse Etwas, was CARBON zu dem macht, was es ist: ein starkes und extrem schnelles Werkzeug für Musik und Sounddesign.

Über Mode lassen sich Standard-Effekte wie Delay, Flanger oder Chorus auswählen und verpassen dem Ton somit den letzten Schliff. Interessant wird es aber bei Multi-Effekten wie Grain Cloud oder Infinite, die aus dem Gitarrensound etwas völlig Neues machen, das man über Modwheel oder den Finisher-Knob automatisieren kann.

Es kann zwischen ganzen 70 Presets gewählt werden. Dabei wird jedoch nicht nur einfach ein Effekt an- oder ausgeschaltet. Komplexe Effektketten werden über Makros intelligent angesteuert, was eben jene futuristisch-synthetischen Klänge ermöglicht, die in Hollywood-Kinofilmen bereits ihren festen Platz gefunden haben und Carbon sicherlich auch einen Platz im Herzen von Elektronikmusikern sichern werden.

Focus & Filter

Mit Hilfe des Focus Reglers lässt sich durch eine Reihe von EQ-Voreinstellungen blenden. Besonders hilfreich, um CARBON im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten schon einmal vor Mix und Mastering in die richtige Frequenzschublade zu schieben.

So, jetzt aufgepasst. Dieses Synthesizer-Filter ist nicht zu unterschätzen! Speziell dafür optimiert, den Sound über mehrere Takte hinweg anschwellen zu lassen, verleiht er dem Track einfach sofort diesen gewissen Kinofilm-Charakter, den wir alle so lieben.

Layerer

Wir alle kennen das: Der Gitarrensound ist auf der Aufnahme einfach nicht fett genug. Was macht man? Genau – eine zweite Gitarrenspur aufnehmen. Die eine nach rechts, die zweite nach links. Passt. Funkioniert irgendwie.

Jetzt würde der eine oder andere vielleicht auf die Idee kommen, für einen dickeren Sound einfach mehrere CARBON-Instanzen zu öffnen. Nein, das macht der Layerer quasi alles bereits automatisch und lässt in der richtigen Einstellung definitiv Wände einstürzen. Über Regler wie Distance und Separation lässt sich der Sound dann sogar regelrecht bewegen – wie auf einer virtuellen Bühne.

Fazit

Spätestens bei dem Einsatz der verschiedenen Mode- und Finisher-Presets wird klar, dass Virtual Guitarist CARBON weit mehr als ein einfaches Gitarren Plug-in für Metal und Djent ist. Es lassen sich sowohl organisch als auch synthetisch klingende Phrasen-Feuerwerke und krasse Sounds erzeugen, die besonders für Produzenten von Filmmusik und Game-Soundtracks interessant sein dürften.

CARBON hebt sich mit den neuen Features wie Instrument Mode und MIDI Drag and Drop deutlich von seinen Vorgängern ab, wobei das UJAM Entwicklungsteam auch in Sachen Sound-Fülle ganze Arbeit geleistet hat. Durch die vielen Möglichkeiten, den Klang bereits im Plug-in selbst zu manipulieren, kann man problemlos über mehrere Stunden mit dem virtuellen Instrument herumspielen, Neues entdecken und die Zeit vergessen. Der Player Mode wird durch die Vielzahl an vorinstallierten Presets zu einer mächtigen Waffe, die auch für Vollprofis bei der Ideenfindung sehr hilfreich sein kann. Ich hätte im Vorfeld wirklich nicht erwartet, solche reißerischen Riffs mit CARBON erzeugen zu können!

Die 30-tägige Probe-Vollversion kann ich jedem ans Herz legen, der ein grundsätzlicher Freund von mächtigen, verzerrten Gitarrenklängen ist, und/oder sich auf der Suche nach neuartigen Klängen (bis hin zu weltraumählichen UFO-Sounds) für seine aktuelle Musikproduktion befindet.

Ob nun ein Synthesizer aus dem Labor oder eine brettharte Gitarre von der Straße – CARBON ist facettenreich, überrascht und macht einfach nur Spaß.

Plus

  • Vielseitigkeit
  • Aufgeräumtheit des Plug-ins
  • Klangspektrum
  • Liebe zum Detail
  • Soundqualität (der tiefen Töne)
  • Ausgefuchstheit der mitgelieferten Presets & Styles

Minus

  • keine externen Sounds in das Plug-in ladbar
  • Sound wird in den hohen Tönen eher dünn

Preis

  • 129 Euro für Neukunden
  • 99 Euro für Besitzer eines UJAM Plug-ins (Treuerabatt) bis zum 17.11.2019
  • 50 Euro für Besitzer des UJAM Virtual Guitarist Bundle (Treuerabatt) bis zum 17.11.2019
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Michael Wegmann

    Ich besitze den alten Virtual Guitarrist 2, der noch unter dem Steinberg-Label verkauft wurde und konnte für meine Songs immer Phrasen finden, die sich besonders in Rhythm-Guitar-Spuren prima einsetzen ließen und es klang nie nach Samples. Ich hatte immer das Gefühl, dass jeder einzelne Ton in jeder der Musik entsprechend sinnvollen Tonart von einem leibhaftigen Gitarristen mit passendem Instrument und Verstärker eingespielt wurde und das Ganze dann zwar aufgenommen, gesliced und zu Riffs und Grooves neu arrangiert wurde, aber die Samples nicht mehr verfremdet wurden. Das Ergebnis waren brauchbare Gitarrenspuren, die total authentisch klangen und es gab absolut keine hörbaren Artefakte. Leider hat Steinberg die Software nie aktualisiert und Peter Gorges, der hinter VG2 steckte, ging anderer Wege. Die Software war irgendwann nicht mehr vernünftig zu gebrauchen, weil es VG2 nur in 32 Bit gab…

  2. Profilbild
    Michael Wegmann

    …Also habe ich mich nach jahrelanger Durststrecke auf UJAM gestürzt und war enttäuscht. Die Bedienung war zwar die gleiche wie VG2, die Sounds aber für alle Instrumente enttäuschend. Hier fehlt jegliche Authenzität. Es klingt immer nach Sampler. Wichtige Details beim Gitarre aufnehmen, wie Pickup-Wahl oder Verzerrungsgrad werden über Filter oder virtuelle Effekte simuliert, statt über separate Aufnahmen. Die Software ist im Vergleich mit VG2 um Längen schwächer. So sad. Die Klangbeispiele der Carbon-Variante in diesem Test klingen ebenfalls an keiner Stelle authentisch und ich glaube auch nicht, dass sie das wieder so gut hinkriegen wie früher. Früher war alles besser.

    Positiv ist, dass ich mich während der Zeit, in der ich vergeblich auf ein neues und besseres Virtual Guitarrist gewartet habe, entschlossen habe, die Gitarrenspuren lieber selbst zu spielen und habe mir einen Lehrer gesucht. UJAM brauche ich jetzt nicht mehr.

  3. Profilbild
    Willemstrohm  

    Ist halt so’ne Kompromisslösung, die nicht wirklich überzeugt, aber durchaus Platz haben könnte in einer elektronischen Produktion, wenn etwas so ähnlich wie eine Gitarre klingen soll. Ist einfach zu statisch, zu wenig lebendig, starr samplebasiert, um einen Wow Effekt zu erzeugen. Was die Gitarre an sich ausmacht, ist ja eine Mischung aus Haptik, individueller Spielweise und Klang. Das kann so’n virtueller Gitarrist nicht bieten. Würde daher jeden empfehlen, sich ’ne Billigklampfe zuzulegen und selbst was reinzurödeln. Egal, ob man Gitarre spielen kann oder nicht. Da steckt mehr Leben drin als in statischem Samplematerial mit FX und schlapper Zerre.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 3

      Genau so habe ich das auch gesehen. CARBON ist eine Ergänzung und kein Ersatz für die Vorgänger. Für meine Art von Musik fügt sich Carbon zum Beispiel deutlich besser ein, als die Vorgänger.

      • Profilbild
        Willemstrohm  

        Jo, punktuell gesetzt und gestreut macht das bestimmt Sinn. Die Unzulänglichkeiten von der virtuellen Klampfe fallen halt dann auf, wenn es mal über so’ne kurze Phrase hinaus geht.

  4. Profilbild
    Moogkey47

    Kann mich dem Test nur anschliessen. Ich hab Carbon seit Tagen im Einsatz, zum Treue-Discount geschossen. Das Teil ist Wahn. Meines Wissens gab und gibt es nichts, mit dem sich solche Riffs und Sounds abfeuern lassen – absolut akkurat in time mit hektischen Basslines und Drums, super böser Sound, geile Effekte. Das ist was vollkommen Neues. Mähnenschüttel-Geklampfe gibts doch schon genug, dafür kann ich auch die Gitarre einstöpseln. Die Soundbeispiele im Artikel zeigen nicht alles, checkt mal die ujam Videos! Ich hoffe, die machen mehr von sowas und den Finisher als Plugin!

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