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Test: Universal Audio UAD-1 Teil 2

Nun, die Algorithmen unterscheiden sich natürlich vom Sony. Da beide auf einem klanglich enorm hohen Niveau agieren, fällt es wirklich schwer zu sagen, welcher der beiden besser klingt. In den hohen Frequenzen meine ich, dem Sony ein klareres Klangbild zusprechen zu können. Jedoch bewegt sich dieser Unterschied außerhalb jedweder praktischer Relevanz, sodass man beide EQs auf eine Stufe stellen kann.
Bedenkt man den Preis des Oxford, ist hier der Cambridge der klare Sieger. Hören Sie den Cambridge EQ anhand der Klangbeispiele weiter unten.


Fairchild Kompressor 670

Der originale Fairchild Kompressor ist ein „altes Ding“ aus den 50ern mit wirklich gutem Klang. UA hat sich alle Mühe gegeben, den einzigartigen Charakter dieses Gerätes nachzuahmen. Ich konnte zwar keinen 1:1 Vergleich machen, aber diesen halte ich eigentlich nicht für Nötig, denn der Fairchild klingt, genau wie die anderen Emulationen – nämlich sehr gut! Was nutzt es also, wenn man weis ob er genauso klingt, wenn er sowieso gut klingt …. ;o)

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Die gewissen Eigenarten eines Vintage-Kompressors sind neben der elektronischen Schaltung auch die Bedienelemente. Heutzutage hat jeder Feld- Wald-und Wiesen-Kompressor den gleichen Parametersatz. Der 670 hingegen trumpft mit Finesse auf.

Auf den ersten Blick mutet der Fairchild ungewohnt kompliziert an. Denn mal ehrlich: wer erwatet denn bei einem Kompressor DC-Bias-Werte justieren zu müssen?? Die Grundfunktionen sind jedoch schnell erklärt. Der Threshold bestimmt immer noch den Einsatz-Level des Kompressors und der Time-Constant-Wahlschalter wählt zwischen sechs Attack- und Release Werten.

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Wie die Tabelle zeigt, sind die Positionen fünf und sechs Programm-Abhängig, was die Arbeit in vielen Einsatzgebieten erleichtert. Einzig der DC-Bias Regler bedarf einer näheren Erläuterung: Dieser regelt die Kompressor-Kennlinie, also das Ratio-Knee-Verhältnis entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes. Bei Rechtsanschlag befindet man sich in der Kalibrierung des Auslieferungs-Zustandes. Sehr schön ist, dass diese Funktion mit in das PlugIn miteingeflossen ist, denn dies und die Link-Funktion sind Modifikationen, die beim modellierten Original vorhanden waren.

Der AGC Schalter schaltet den 670 vom Dual-Mono oder Stereo-Betrieb in einen speziellen Modus, der vor allem für den Vinylschnitt wichtig war (oder ist). Dieser Differenz-Modus nimmt das Stereo-Signal und wandelt es durch Summen und Differenzbildung in ein Monosignal und in ein Stereo-Differenz-Signal um. Beide Signale werden nun getrennt in der Dynamik bearbeitet und am Ende wieder zu einem normalen Stereosignal zusammengeführt. Eine Komprimierung des Monosignals hat die gewohnten Auswirkungen in der Amplitude. Eine Komprimierung des Differenz-Signals hingegen wirkt sich auf die Stereobreite aus. Beim Vinylschnitt ist es wichtig, dass die Stereobreite nicht zu groß ist, denn sonst würde es mechanische Probleme beim Schnitt geben. Limitiert oder komprimiert man die Stereobreite, so kann es nicht zu diesen Problemen kommen.

DreamVerb
Wem das RealVerb von der Qualität her nicht genügt, greift einfach zum DreamVerb. Das DreamVerb ist eine weiterentwickelte Version des RealVerb und bietet einen viel besseren Klang und weitere Features.

6_dreamverb.jpg

Wie man es von Reverbs höheren Niveaus gewohnt ist, bietet das DreamVerb getrennte Einstellmöglichkeiten für Early Reflections und den Nachhall. Schön ist dabei die grafische Aufbereitung mit gleichzeitiger Darstellung der numerischen Parameter. Der EQ ist ein zweibandiger Parametrischer, der den Klang des Reverbs beeinflusst. Das untenstehende Schaubild zeigt den Signalfluss des DreamVerb.

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Klangbeispiele
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