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Test: Oxi Instruments Oxi One, Performance Step-Sequencer

Feature-Monster als Kompositionswerkzeug

19. Mai 2023
OXI one instruments test

Oxi Instruments Oxi One, Performance Step-Sequencer

Als wir Ende des Jahres 2020 in unseren News den Oxi Instruments Oxi One Sequencer anteaserten, waren meine ersten Gedanken: „Oh, das hübsche Teil wirkt aber für seine riesige Feature-Liste sehr aufgeräumt und kompakt“.

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Es sollte dann noch eine ganze Weile ruhig um den Oxi One werden. Klar, ein wenig Entwicklungszeit und Betatests brauchte er wohl noch zur Serienreife und sicher hatten auch die damaligen und aktuellen Krisen daran ihren Anteil, aber nun ist er endlich erhältlich und ich habe die Ehre, ihn für euch testen zu dürfen.

Genug der einleitenden Worte, kommen wir gleich ans Eingemachte und klären erst einmal:

Was ist der Oxi Instruments Oxi One?

Bei dem OXI Instruments OXI ONE handelt es sich um ein enorm leistungsfähiges Sequencer-System als Controller und Kompositionswerkzeug, das mit einer schier unfassbaren, umfangreichen Funktionalität, einer in alle bekannten Systeme übergreifenden umfassenden Konnektivität sowie einer intuitiv erfassbaren und Performance-orientierten Bedienoberfläche ausgestattet ist und damit zielführend schnelles Arbeiten und intuitive Performance-Funktionen ins kreative Zentrum des Nutzers stellt.

Oxi One Herstellerbild Frontansicht

Das System des Oxi One bietet auf kleinem Raum vier unabhängige und voll konfigurierbare Sequencer mit bis dato sechs verschiedenen Modi (Mono, Multi, Chord, Poly, Stochastic, Matriceal), die über das Multitouch-fähige 16×8 RGB-LED-Grid und die vier Push-Encoder programmierbar sind.

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Für den Sammler von Raritäten gibt es den Oxi Instruments Oxi One auch in einer auf 300 Stück limitierten Black-Edition mit gleicher Funktionalität, aber schwarzen Silikon-Buttons.

Der Oxi One wird ausgepackt!

Der Oxi Instruments Oxi One kommt gut geschützt in seinem eigenen passgenauen, hochwertigen Travelcase mit Innenfächern für die Aufnahme von Kabeln oder sonstigen kleinen Utensilien. Beiliegend sind ein MIDI DIN zu TRS-A-Adapter und ein USB-C zu A-Kabel. Dazu gab es dann noch den hübschen, farbigen Quick-Start-Guide und einen niedlichen Oxi-Sticker (ich liebe diese Beigaben einfach).

Oxi One Userbild im Travelcase ausgepackt

Den aktuellen Quick-Start-Guide und die gut strukturierte, ausführliche englische Bedienungsanleitung gibt es dann auch auf der Hersteller-Website zum umweltfreundlichen Download. Also ist hier alles Nötige beisammen für einen guten Start.

Oxi One Userbild Ein und Ausschalter USB Buchse

Wo wir schon die beiliegenden Kabel in der Hand halten, schauen wir bei der Gelegenheit doch gleich mal auf die Anschlüsse des Oxi One. Auf der linken Gehäuseseite finden wir über dem Ein- und Ausschalter einen USB-C-Anschluss für die 5 Volt Energieversorgung, zum Aufladen des internen Akkus (bei vollem Akku 8 Stunden Betrieb) und für die MIDI-Übertragung via USB, nutzbar auch als USB-Host.

Auf der oberen Gehäuseseite finden wir links MIDI-In und MIDI-Out im TRS-A-Format, daneben dann die Buchsen für Clock-Out und Clock-In /CV-In (Clock-Reset), einen Mini-HDMI-Ausgang für das Erweiterungsmodul Oxi Pipe, gefolgt von acht CV-Ausgängen im Eurorack-tauglichen Miniklinkenformat und ebenso viele dazugehörige Gate-Ausgänge. Diese Anschlüsse lassen sich auch umfangreich im Voltbereich konfigurieren, was sogar die Umschaltung von 1 V/Okt. auf Hz/V-Charakteristik beinhaltet, womit sich dann auch die exotischsten Geräte mit dem Oxi One steuern lassen. Ein weiterer, aber unsichtbarer bidirektionaler Anschluss ist auch noch vorhanden, nämlich Bluetooth BLE 5.0. Diese umfassende Konnektivität ist schon sagenhaft und sucht ihresgleichen.

Die ersten Schritte mit dem Oxi One

Da ich schon den einen oder anderen Sequencer zum Test hier hatte, dachte ich mir: Ach schauen wir doch einfach mal, wie weit ich mit dem Oxi One ohne seine Bedienungsanleitung komme. Wird es mir gelingen, mein erstes Pattern auf dem Oxi One ohne besondere Hürden zu erstellen? Vom Gefühl her sage ich jetzt einfach mal selbstbewusst: Ja! Also: Top – die Wette gilt!

Ganz links seitlich den kleinen Ein- und Ausschalter am Oxi One gedrückt und nach einem hübschen Lichtspiel auf seinen Buttons und auch im Grid war der Sequencer für meine interne Wette bereit. Mein iPad lag auch schon griffbereit, flugs darauf den auch bei uns getesteten Waldorf Nave gestartet und in seinen MIDI-Einstellungen Bluetooth ausgewählt. Dort fand ich auch sofort den Oxi One und dieser kuschelte sich dann nach dem Shakehand mit dem Waldorf Nave auch sofort an ihn.

Oxi One Userbild Shakehand mit Nave

Also wenn ich immer höre „früher war alles besser“, dann gibt es hier den totalen Gegenbeweis. Früher hätte es hier eines massiven Tisches ob der fetten Maschinen (immerhin ein sehr gut ausgestatteter Synthesizer plus umfangreicher Sequencer) bedurft, dazu Steckdosen samt Verkabelung und ein MIDI-Kabel. Hier liegen jetzt im Bett zwei leichte, flache und den damaligen Boliden durchaus ebenbürtige Geräte, naja und ich alter Sack. Ja klar: Spaß, aber so fühlt man sich, wenn man diese neue Technik vor sich hat. Wir drei machen es uns jetzt erstmal gemütlich und ich erkunde das linke Bedienfeld des Oxi One mit seinen vielen leuchtenden Buttons, den vier Reglern und dem tollen OLED-Display.

Oxi One Userbild Transportfunktionen des Sequenzers

Okay, ganz unten die Transportfunktionen STOP, RECORD und PLAY/PAUSE kenne ich vom Stereorecorder seit meiner Jugend und von anderen Sequencern natürlich auch. Rechts daneben MUTE zum Stummschalten von Spuren ist mir auch ein Begriff. Einige Buttons sind neben der schwarzen Beschriftung auch grün bedruckt. Kombiniere, kombiniere: Ah, diese Zweitfunktionen werden wohl durch den ganz links unten zu findenden grünen Taster SHIFT aktiviert – oder? Check: Richtig!

Schauen wir mal oben auf die vier Encoder mit Push-Funktion. Einfach mal überall dran gedreht und siehe da, das Display ändert immer wieder neue Werte und – das sehe ich ja jetzt erst – die dazu passenden Beschriftungen sind neben den Reglern auch hochkant aufgedruckt. Wenn jetzt alles in sich logisch wäre, dann wären die Zweitfunktionen am Encoder die kleingeschriebenen Funktionen und demnach auch mit dem grünen SHIFT-Button auswählbar. Also grünen Button gedrückt gehalten und den linken Encoder gedreht und siehe da, das Tempo ändert sich und ich lag intuitiv wieder richtig. Oh, da links Pianotasten auf dem Button? Das ist sicher das Keyboard zum Spielen – oder? Treffer! Mit Druck auf den Keyboardbutton wurden die Pads im Grid auf der rechten Seite zum Keyboard und ich konnte den Waldorf Nave nun bespielen. Erstaunlicherweise funktionierte das mit den Buttons im Grid sogar sehr gut. Instinktiv spüre ich: Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum ersten Pattern.

Oxi One Userbild mit Waldorf Nave Ipd im Bett

Nach meinem ersten Verständnis wähle ich den Button mit der großen 1 und denke mir, das wird wohl Spur 1 sein, drücke Play und auf dem Grid wandert ein beleuchteter Doppelbalken von links nach rechts. Nun drücke ich einfach ein paar Tasten auf dem Grid, sodass sie leuchten und ja, ein erster hübscher Basslauf perlt aus dem iPad – ja cool – ich habe die Wette mit mir gewonnen! Also das war jetzt mal beeindruckend einfach und ich bin richtiggehend begeistert!

Die Haptik des One von Oxi

Passend zum vorigen Abschnitt auch gleich die frischen Empfindungen, die sich während der ersten Bedienschritte mit dem Oxi One in meinen Gehirnwindungen manifestierten: Der Oxi One macht sofort nach dem Auspacken einen absolut wertigen Eindruck. Während ich ihn noch aus seinem hübschen Travelcase pelle, wundere ich mich noch, dass der Oxi One mit seinen schmalen Abmessungen von 36 cm Breite mal 13 cm Tiefe und knappen 3 cm Höhe doch ein ordentliches Gewicht von fast 1 kg mitbringt. Das hätte ich so gar nicht vermutet und es trägt tatsächlich zur subjektiv empfundenen hohen Wertigkeit enorm bei. Es ist doch immer schön, wenn man auch so richtig etwas in der Hand hat – oder?

Oxi One Userbild Das Bedienfeld

Der Farbauftrag auf dem Gehäuse aus Aluminium ist gleichmäßig matt und hochwertig ausgeführt. Es gibt am Oxi One keine spitzen Ecken, störende Kanten oder gar scharfe Grate. Alles wirkt sehr edel und wie aus einem Guss mit fast nicht sichtbaren Spaltmaßen. Auf der Unterseite geben vier große Gummifüße dem Oxi One einen stabilen und rutschfesten Stand auf jeder Art von fester Oberfläche.

Oxi One Userbild Oled Display Seq View

Das OLED-Display ist absolut klar und aus jedem Blickwinkel gut ablesbar und reagiert auf Auslösungen durch die Bedienelemente sofort. Die Push-Potis sind leicht gerastert mit gutem Grip und haben im sehr gut aufgelösten Regelweg einen sehr angenehmen Widerstand. Die Buttons im Bedienfeld bestehen aus Silikon und machen ebenfalls einen sehr guten Eindruck, geben optisch Rückmeldung und lösen ihre Funktionen sauber aus.

Oxi One Userbild Das Grid

Die verschiedenfarbig leuchtfähigen RGB-LED-Buttons im Grid (ebenfalls aus Silikon) kenne ich ja schon von meinem Synthstrom Deluge und natürlich auch von dem von mir hier getesteten Robaux SWT16+ Eurorack-Trigger-Sequencer. Über diese Art von Buttons streiten sich ja bekanntlich die Gemüter. Die einen finden sie in ihrer Bedienung eher schwammig, ich wiederum mag sie einfach als visuellen Eyecatcher und empfinde sie für lange Sessions fingerschonend und sehr gut bedienbar.

Oxi One Userbild Anschlüsse Rückseite

Über die Anschlüsse in Miniklinke kann man sicher auch streiten, denn sie sind auf den ersten Blick nicht mit dem Gehäuse verschraubt, aber da vertraue ich mal den Designern von Oxi Instruments, dass sie da eine langlebige und hochwertige Lösung gefunden haben. Auch zu diesem Thema gibt es in diversen Foren immer wieder Diskussionen, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine so starre Verbindung zur Frontplatte oder eben hier zum Gehäuse herzustellen. Jede Variante hat sicher Vor- und Nachteile und so geht dieser Punkt für mich auch nicht in die Bewertung ein, zumal ich den Probanden jetzt auch nicht aufschrauben wollte, um zu schauen, wie das nun genau gelöst ist.

Welche Erweiterungen gibt es für den Oxi One?

Zur Erweiterung der eh schon beindruckenden Konnektivität des Oxi One gibt es noch zwei kleine Tools. Mit dem OXI SPLIT MIDI Expander kann man drei weitere MIDI-Outputs und 1x MIDI Thru bereitstellen. Die Verbindung wird über ein beiliegendes TRS-Klinkenkabel hergestellt. MIDI Out 1 und MIDI Thru sind als MIDI 5-Pol DIN ausgelegt, während die MIDI Outs 2 und 3 im TRS-A-Miniklinkenformat bereitgestellt werden.

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Für Eurorack-Modularisten gibt es mit dem passiven und 6 Teileinheiten breiten Eurorack-Modul OXI PIPE quasi eine Breakoutbox für die vielen CV/Gate-und Clock-Anschlüsse des Oxi. Diese werden dann nur durch ein Micro-HDMI-zu HDMI-Kabel vom Oxi One in das Eurorack-System übertragen und dann dort zur Verfügung gestellt. Clevere Idee, denn so spart man sich bei Vollauslastung satte 16 Kabel.

Firmware-Update per Oxi One Connected App

Natürlich wollte ich den Oxi One auch auf dem neuesten Stand testen und so stand erst einmal ein Firmware-Update auf dem Programm. Das Prozedere dazu war keine Hexerei und wunderbar einfach gelöst. Oxi Instruments hat dafür eine eigene Unterseite auf ihrer Homepage eingerichtet, auf der man dann eine Oxi One Connected App, die aktuelle Firmware, Beschreibungen der bisherigen Updates und detaillierte Anleitungen zum Update-Vorgang selbst findet – vorbildlich!

Userbild APP Download

Als erstes habe ich mir da auch gleich mal die App für meinen Windows-PC heruntergeladen. Da hat aber mein Windows ein wenig gemosert, ob der Vertrauenswürdigkeit des Downloads. Hier sollte man bei Oxi Instruments den Kollegen von Microsoft mal einen kleinen Tipp geben, sonst könnte das willige Nutzer womöglich verunsichern und sie um den Download dieser sehr nützlichen und wirklich gelungenen App bringen.

Userbild MS WIndows macht Probleme

Nach einem Rechtsklick im Menü auf „Beibehalten“ und in der nächsten folgenden Warnung mit Klick auf „Trotzdem beibehalten“, entließ mich Windows dann aus seinen Fesseln und ich konnte die App endlich testen.

Oxi One Userbild Firmwar Download fertig

Diese musste auch nur entpackt und konnte ohne Installation gleich gestartet werden. Im ersten Reiter FW Update findet man dann auch gleich die Optionen zum Firmware-Up- und Download, zum Update per File und über Bluetooth. Dazu den Oxi One mit gehaltenem MUTE-Button starten und er ist im Update-Mode. In der App den Update-Vorgang anstoßen und kurz darauf zeigt der Oxi nach einem Neustart seine Bereitschaft – wirklich easy.

Userbild App Reiter Projecte

Darüber hinaus kann man mit der App im zweiten Reiter komfortabel seine Projekte verwalten, im dritten Reiter dann eine Kalibrierung des Oxi One durchführen oder den internen Speicher löschen. Alles in allem eine absolut schnörkellose, zielführende und sehr nützliche App. Dafür geht mein Daumen aber mal ganz weit nach oben.

Wie lässt sich der Sequencer Oxi One bedienen?

Nun ist es an der Zeit, dass wir uns näher mit den Bedienelementen und deren Funktionen beschäftigen. Diese finden wir links neben dem Grid des Oxi One übersichtlich und funktional zusammengehörig angeordnet. Als erstes muss ich die Funktion der nummerierten Buttons geraderücken. Ich hatte ja in meiner ersten Session noch gedacht, dass sind vier Spuren, aber weit gefehlt: Es handelt sich hier um vier unabhängige Sequencer, welche man dann in einem von mittlerweile sechs verschiedenen Modi betreiben kann. Ist ein Sequencer aktiviert, zeigt das hochauflösende OLED-Display diverse Parameter des Sequencers an: ganz links oben den Modus, in dem der Sequencer betrieben wird. Rechts daneben dann die Abspielrichtung, den SWING-Faktor, danach die Clock Source und ganz rechts die verbliebene Batterieladung. Darunter folgen dann groß das Tempo in BPM, die Auflösung, die gewählte Skala und die Root-Note.

Herstellerbild Manual Transportfunktionen

Mit SHIFT und Sequencer-Button kommt man nun in das Sequencer-Setup und kann nun die Ein- und Ausgänge zuweisen und mit dem vierten Encoder dann auch den Modus des Sequencers auswählen. Die vier Encoder sind im Sequencer-View als Erstfunktion mit Velocity, Octave (verändert die Root-Note in Oktaven), Gate-Länge und Modulation belegt. Cool gelöst ist zum Beispiel die Änderung der Anschlagsdynamik Velocity über Encoder 1. Drückt man den Encoder, verändern sich die gesetzten Steps vertikal zu einem Balken und man kann jetzt jeden Step individuell in der prozentualen Höhe bis zur maximalen Dynamik anpassen. Die Zweitbelegung über SHIFT ändert die Belegung der Encoder dann wie folgt: Tempo, Swing, Skala und Root-Note. Unter den vier Sequencern finden wir dann noch den Button MUTE, mit dem man die Sequencer aktivieren oder deaktivieren kann, dazu einfach den MUTE-Button und einen der vier Sequencer-Buttons drücken. Über die Zweitfunktion NUDGE kann man das Timing der vier Sequencer zueinander anpassen. Ein bisschen laid-back gefällig?

Links neben MUTE die Buttons hatte ich ja schon intuitiv erfasst, trotzdem hier noch einige Ergänzungen. Der grüne SHIFT-Button für die Aktivierung von Zweitfunktionen, welche auch in grüner Farbe auf den Buttons symbolisiert wird, dürfte klar sein. Rechts daneben die Transportfunktionen des Sequencers mit den altbekannten Symbolen für STOP, RECORD und PLAY/PAUSE, deren Funktion man an dieser Stelle wohl auch nicht näher erläutern muss. Die Zweitbelegung für den Button STOP bietet die Auswahl des Synchronisations-Modus SYNC für den ausgewählten Sequencer mit den folgenden Möglichkeiten: INT, USB, MIDI, CLK. Über den RECORD-Button in Kombination mit SHIFT wählt man zwischen quantisierter und unquantisierter Aufnahme. Der Oxi One bietet hier natürlich alles, was man sich von einem Sequencer nur wünschen kann, also Step-Eingabe und Live-Recording samt Punch-in, Overdubs und Countdown. Und auch der PLAY/PAUSE-Button hat noch eine Zweitfunktion TAP, das Tempo betreffend. Bei gedrücktem SHIFT-Button kann man hier das gewünschte Tempo manuell eintappen.

Userbild Config Menü

Springen wir hoch am linken Rand oben, finden wir den Button BACK mit seiner Zweitfunktion CONFIG. Auch dieser Button ist eigentlich selbsterklärend. Mit BACK springt man wie bei MS Windows über ESCape wieder zurück zur vorigen Seite. Mit einem Doppelklick springt man direkt zur höchsten Bedienebene zurück.

Mit der Zweitbelegung kommt man in das Konfigurationsmenü des Oxi One. Das Menü bedient man dann mit dem ersten Encoder. Durch Drehen am Regler scrollt man durch die Optionen, durch Druck auf ihn wählt man sie aus. Hier findet man dann die Einstellungen für die MIDI-Konfiguration, die analogen Einstellungen für CV und Gate (Auflösung, Volt etc.), Performance (z.B. Keyb Arp Velocity, Keyb Layout u.v.a.), Workflow (z.B. Track Select Priority, Lock root and scale during playback u.v.a.) und schlussendlich dann die Systemeinstellungen (LEDs Animations, LEDs Brightness, LEDs Transport bar keyboard, Power-Off Autosave, Bluetooth ON/OFF, USB-Mode, MIDI-Monitor, Firm- und Hardwareversion, sowie den Factory-Reset).

Unter dem BACK-Button finden wir dann den ARRANGER. Hier werden die in den Sequencern erstellten Patterns im angepassten Grid einfach zu Songs verkettet. Jedes Projekt kann bis zu zwölf Songs enthalten.

Oxi One Userbild Keyboardmodus

Unter dem ARRANGER finden wir den KEYBOARD-Mode. Hier kann man zwischen verschiedenen Keyboard-Layouts auswählen. Im klassischen, speziell für den Oxi One entwickelten Layout werden die Töne je nach Skala in verschiedenen Spalten von Pads im Raster hervorgehoben, um als visuelle Führung zu dienen. Jede Spalte repräsentiert dabei einen Halbton. Mit dem Update auf die Firmware 3.0 wurde hier das ISOMORPHIC-Layout in zwei Varianten hinzugefügt. Der Unterschied zum klassischen Layout sind die festen Intervallabstände zwischen den Pads, womit in diesem Layout Akkorde deutlich einfacher zu spielen sind. Die Zweitfunktion des Buttons, beschriftet mit PREVIEW, aktiviert das Vorhören in der Sequencer-Ansicht.

Oxi One Herstellerbild Manual Keyboard Layouts

Unter dem KEYBOARD finden wir dann den ARPEGGIATOR in der Keyboardansicht. Jeder Sequencer hat einen unabhängigen Arpeggiator. Encoder 1 schaltet ihn ein, Encoder 2 ändert die Octave Range, Encoder 3 die Gate-Länge und Encoder 4 ist für die Time Division zuständig. Mit RECORD kann man die Muster auch in den Sequencer schreiben. Die Zweitfunktion HOLD ist für das Halten von Noten (Dronemodus), des Arpeggios oder den Roller, einer Art Rhythmus-Pattern-Generator im Keyboardmode.

Kommen wir zum inneren Zirkel der Buttons. Hier finden wir links oben dann die üblichen Datei-Operationen LOAD und darunter SAVE mit jeweils eigenem Button. Dazu auch gleich die Ordnung dahinter. 15 Projekte haben im Oxi One reservierten Speicherplatz. Ein Projekt kann bis zu 12 Songs beinhalten. Ein Song enthält wiederum 16 Patterns pro Sequencer und damit bis zu 64 Patterns pro Song. Neben LOAD und SAVE finden wir dann die weiteren Operationen COPY/DUPLICATE und darunter PASTE/CLEAR.

Userbild Dateioperationen

Links neben diesem Button-Duo finden wir dann oben die Operationen UNDO/REDO, also Rückgängig und Wiederholen. Unter diesem Button erblicken wir einen Würfel und dieser steht für den Randomizer, also Zufallsgenerator. Wenn einen mal die Muse überhaupt nicht küssen will, lassen wir einfach die Würfel des Oxi One für uns fallen. Die Erstbelegung liefert Random Perform und die Zweitbelegung des Buttons dann den Random Generator. Mit Random Perform lassen sich non-destructive Pattern-Variationen erzeugen. Dazu würfelt man einfach über die Parameter Velocity, Octave, Probability und Retrigger. Je nach Modus werden auch noch weitere Parameter zur Verfügung gestellt.

Der Random Generator als Zweitbelegung kümmert sich um die destructive Vermenschlichung des eingespielten Materials. Hier gibt es zum Beispiel als Ziel Skale, was man sicher mit Vorsicht nutzen sollte, denn das könnte dann nach falsch gespielter Note klingen. Hinter dem Parameter Humanize verbergen sich dann eher zeitbezogene Ziele wie Versatz und Gate-Länge und natürlich die Anschlagstärke, die ja immer leichten Schwankungen unterlegen ist, da kein Mensch die Noten wie eine Maschine gleichmäßig stark einhämmert. Der Parameter RAND kümmert sich dann um die Intensität des Zufalls. Im Multitrack-Modus kann man mit SHIFT + Druck auf den Encoder für RAND zum Euclidean Generator wechseln.

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Springen wir im inneren Zirkel wieder nach links und ein Stockwerk tiefer, finden wir ein weiteres Button-Paar, beschriftet mit INIT (oben) und END (unten). Mit diesen Buttons legt man Start- und Endpunkt einer Sequenz fest. Als Zweitfunktion bieten die Buttons die Umschaltung der Time Division.

Rechts neben dem Button INIT finden wir dann den Button MOD. Hier geht es um das Thema Modulation. Jeder Sequencer hat zwei Modulationsspuren. Die Modulationen können diverse interne, aber auch externe Ziele (via Control Voltage) bekommen und lassen sich im Grid einfach zeichnen. Hier kommt dann mal so richtig Bewegung ins Spiel. Die Zweitfunktion FOLLOW schaltet nur das Folgen der Positionsanzeige bei der Seitenweiterschaltung ein oder aus.

Der Button Y DIV belegt die Encoder mit den Funktionen GRID VERTICAL SCROLL (scrollen durch das Grid in vertikaler Richtung), PLAYBACK DIRECTION (Abspielrichtung) und GRID DIVISION/RESOLUTION (Auflösung des Sequencers). Achtung, die Zweitfunktion EXPAND ist destructiver Art, sie expandiert, also erhöht die Auflösung oder das Raster der Sequenz (aus 1/16 werden dann zum Beispiel 1/32). Man hat dann zwar wieder mehr Platz für Noten, aber die bereits eingespielten sind dann eben kürzer.

Userbild Modulation INIT END LFO Tasten Detail

Rechts finden wir dann den Button LFO, hinter dem sich dann auch gleich zwei LFOs mit ihren Parametern Waveform (Wave), Geschwindigkeit (Rate), Intensität (Amount) und Ziel (InDst) verbergen. Als Waveform gibt es hier eine überbordende Auswahl, klar die normalen Grundformen sind dabei, aber darüber hinaus noch Sample & Hold, Noise, Ramp, Fall, Gated und noch etliche mehr.

Den zweiten LFO erreicht man mit Doppelklick auf den Button LFO. Als Zweitfunktion bietet er ein CV/Gate-Routing-Layout auf dem Grid an. Dabei handelt es sich um einen Perfomance-Modus, der von allen vier Sequencern geteilt wird, um überlappende Routings zu vermeiden. Die CVs und Gates sind bei eingeschalteter Wiedergabe in Echtzeit vollständig konfigurierbar und so kann man damit vielfältige Manipulationen an den laufenden Sequencern vornehmen.

Herstellerbild Manual CV Gate Routing

Unter dem LFO-Button finden wir dann den Button STEP CHORD, der, wenn aktiviert, Zugriff auf zusätzliche Parameter wie Spread (Notenanzahl), Type (Akkordtyp), Voicing (z. B. Akkordumkehrungen) und Bass für die Akkorde auf einem Step in den Chord-Modi der Sequencer bietet.

Eine zweite Seite bietet hier noch vier weitere Parameter an: Strum, Wahrscheinlichkeit, Wiederholung und Versatz. Die Zweitfunktion ist das Gegenteil vom links daneben liegenden EXPAND, nämlich CONDENSE und lässt das Grid in der Auflösung zusammenfallen, ist natürlich auch destructiver Art und sollte deshalb mit Vorsicht angewendet werden.

Oxi One Userbild Button Seitenumschaltung

Unter dem jetzt beschriebenen 12er-Block an Buttons finden wir dann noch eine Reihe mit vier kleinen Buttons mit den Zahlen 16, 32, 48 und 64. Für alte Sequencer-Hasen fällt hier natürlich sofort der Groschen. Das ist die manuelle Seitenumschaltung im Grid, falls wir in der Sequenz mehr als 16 Steps haben. Die höheren Seiten bis 128 Steps erhalten wir ganz einfach per Doppelklick. Als Zweitfunktion finden wir dann Pfeiltasten, mit denen wir vertikal und horizontal durch das Grid manövrieren können.

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Die verschiedenen Modi des Sequencers

Jeder der vier internen Sequencer kann mit einem der folgende Modi betrieben werden: MONO, POLY, CHORD, MULTITRACK, STOCHASTIC, MATRICEAL. Einfach SHIFT-Button und Sequencer-Button 1 bis 4 drücken und über den ganz rechten Encoder einstellen. Das Grid und auch das Keyboard-Layout passen sich dem ausgewählten Mode entsprechend an. Werfen wir einen kleinen Blick auf die verschiedenen Modi der Oxi One Sequencer.

Userbild Auswahl Sequenzer Modi

MONO dürfte klar sein, hier gibt es monophone Linien, prima für Basslines und Melodien. Über den SHIFT-Button und Encoder 3 stellt man sich eine auswählbare Skala ein und nur die in dieser Skala enthaltenen Töne werden dann im Grid auch bereitgestellt. Für Noten einfach einen Button im Grid drücken, für längere Noten drückt man zusätzlich noch einen Button rechts dahinter und der Step wird entsprechend länger. Den gesetzten Step kann man nun vielfältig manipulieren, indem man ihn drückt und dann an den Encodern zum Beispiel Velocity, Octavlage, Gatelänge, Modulation ändert. Bei zusätzlich gedrücktem SHIFT-Button kommen dann Glide, Trigger-Wahrscheinlichkeit, Retrigger (Ratcheting/Wiederholung des Steps bis zum Überspringen) und Offset (zeitlicher Versatz) ins Spiel.

Oxi One Userbild mit MI Case gepatcht

Der Modus POLYPHONIC erweitert das Spektrum des MONO-Mode um die totale Freiheit. Hier können dann bei gleichen Parametern zum Beispiel sieben Noten auf einem Step liegen. Wahrscheinlichkeit, Retrigger, Micro-Offset, Velocity, Oktavverschiebung und Gate pro Note sowie vier Modulationsspuren pro Step lassen hier viele Manipulationen auf Step-Ebene zu.

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Im Modus CHORD geht es dann namensgebend um Akkorde, passend sicher für Begleitungen oder Strings. Dazu werden auf einem Step bis zu acht Noten gestapelt. Die Bedingungen dafür wählt man im sehr umfangreichen Chord-Step-Menü und über die Chordbanks A und B aus. Die Step-Parameter gibt es auch hier und man kann zum Beispiel auswählen, dass die verschiedenen Noten alle leicht nacheinander abgespielt werden, wie zum Beispiel ein Gitarrenakkord von oben nach unten minimal zeitlich versetzt (Strum). Der CHORD-Mode hält auch einen vom Sequencer unabhängigen Arpeggiator bereit. Das Keyboard passt sich dem CHORD-Mode natürlich auch an und so spielen wir hier nicht mehr Noten, sondern klar: Akkorde. Über Pick and Place Chords kann man den letzten hier gespielten Akkord beim Wechsel ins Grid auch direkt dahin übertragen.

Herstellerbild Manual Multitrack Sequenzer

Der Modus MULTITRACK eignet sich mit seinen acht separaten Spuren perfekt zum Erstellen von Drum-Patterns oder monophonen Melodien. Verschiedene Abspielrichtungen, Zufall, Time Divisoren per Track sowie Looping und der Arpeggiator machen diesen Modus zur kreativen Spielwiese.

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Der Modus STOCHASTIC ist ein generativer Modus, um rhythmische und melodische Ideen in gewisser Weise zwar zufällig, aber doch kontrolliert zu erzeugen. Hier funktioniert das Grid als Schnittstelle zur Parametrisierung eines stochastischen Mustergenerators. Die meisten Funktionen des OXI One funktionieren auch in diesem Modus, zum Beispiel Random Perform, Time Division Einstellungen, CV-Gate-Layout und die MODulation-Lanes.

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Der MATRICEAL-Mode zog mit einem der letzten Updates ein und ist ein neuer und innovativer generativer Modus. Es besteht aus jeweils vier unabhängigen Spuren mit 9 Matrizen unabhängiger Parameter. Jede Parameterspur hat 16 Schritte. Die Parameter haben ihre eigenen Einstellungen mit unterschiedlichen Start- und Endpunkten, Geschwindigkeit und Richtung. Zur Auswahl stehen hier die Parameter: Trigger, Gate, Note, Intervall, Velocity, Octave, Retrigger, Trigger Probability und Glide. Hier können sich dann aus nur wenigen Eingaben über die Zeit mitunter sehr komplexe Muster entwickeln.

Die Werkzeuge und Funktionen für den kreativen Prozess

Ein Gedanke, der sich während des gesamten Tests immer wieder in mein Gehirn bohrte, war: Der Oxi One wächst mit seinem Anwender. Hatte ich bei meiner kleinen Wette am Anfang den Button mit der 1 noch als Spur 1 ausgemacht, stellte sich später heraus, dass sich hinter diesem Button in der Tat ein kompletter Sequencer verbirgt. Aber der Oxi One hatte mir trotzdem keine Steine in den Weg gelegt und das ist der entscheidende Punkt. Der Oxi One ist mit seiner logisch aufgebauten Bedienoberfläche sehr intuitiv bedienbar und behindert einen nicht im kreativen Prozess.

Oxi One Userbild mit Behingermodulen im NiftyCase und MI Case gepatcht

Und klar ist aber auch, dass wenn man sich dann tiefer in die Bedienung und die Möglichkeiten einarbeiten möchte, das Handbuch immer in Griffnähe liegen sollte. Am Anfang wird man sich mit den einzelnen Sequencern und seinen Besonderheiten auseinandersetzen, hier macht man auch schnell gute Fortschritte und lernt, für welche Aufgaben welcher Sequencer besonders gut geeignet ist. Dann kommen die vielen mächtigen Tools ins Spiel, wie zum Beispiel der destructive Euclidean Pattern Generator oder der nicht destructive Pattern Generator. Man spielt mit den umfangreichen Humanize- und Randomfunktionen, den Modulationsspuren, den Arpeggiatoren, dem Looper, den Hüllkurven und den LFOs, bis man dann den Harmonizer entdeckt, der dann alle Sequencer über musikalische Vorgaben steuert und mit dem sich der Oxi One endgültig vom musikalischen Notizblock zum ausgefeilten Kompositionswerkzeug erhebt.

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Allein die Aufzählung der Funktionen und Tools im letzten Abschnitt zeigt schon den enormen Funktionsumfang des Oxi One. So etwas bekommt man in dieser Größenordnung nur in den aus allen Nähten platzenden MIDI-Abteilungen der großen Software-DAWs geboten – einfach der schiere Wahnsinn!

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Ein paar Zahlen zum Abschluss

Mit wieviel Liebe und Hingabe die Leute bei Oxi Instruments ihrem Baby das richtige Tanzen beibringen, zeigen die nachfolgenden Zahlen: Innerhalb eines knappen Jahres seit Erscheinen des Oxi One hat sich die Firmware-Nummer von 1.0 bis auf 3.7 hochgearbeitet und dabei in weit über 20 Updates über 100 neue Features in den Oxi One implementiert. Allein in meiner Testzeit mit dem Probanden gab es hier zwei Updates mit 11 neuen Funktionen – beeindruckend!

Oxi One Userbild Mobil im Garten mit Korg MS20 App auf Ipad

Wenn man sich in den diversen Foren umschaut, merkt man, dass die Jungs vom Oxi One Support ihre Ohren ganz nah bei den Nutzern haben und wenn ein gewünschtes Feature sinnvoll und machbar ist, wird das auch direkt schnell für das nächste Update umgesetzt. Man kann also mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Entwickler ihren geliebten Sprössling auch weiterhin fleißig pflegen und mit neuen Features ausstatten werden. Mit dieser Gewissheit wird die Investition in den Oxi One auch eine Investition in die Zukunft. Ich bin echt gespannt, was da noch alles kommt.

Oxi One Userbild See You

Mir hat der Test mit dem Oxi Instruments Oxi One sehr viel Spaß bereitet und wir verabschieden uns voneinander mit einem sehr Herzlichen und wohlgemeinten: SEE YOU!

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Fazit

Die Spanier von Oxi Instruments werfen mit dem Oxi One Sequencer ein riesiges Feature-Monster in den Ring. Eine ellenlange Feature-Liste mit vielfältigen Tools zur Manipulation von Steps und Patterns, die umfassende Konnektivität in alle bekannten Systeme hinein sowie die strukturierte und fast intuitiv bedienbare Bedienoberfläche sammeln hier reichlich Pluspunkte. Dazu kommen dann die hochwertige Verarbeitung und ein enormer Spaßfaktor. Der Harmonizer als vollwertiges Kompositionswerkzeug setzt dem Ganzen die Krone auf. Mein Tipp: Unbedingt antesten!

Plus

  • umfassende Konnektivität in alle bestehenden Systeme
  • intuitiv erfassbare Bedienoberfläche
  • sehr hohe Verarbeitungsqualität
  • Mobilität durch Akku und Bluetooth
  • riesige Feature-Liste
  • hoher Spaßfaktor

Preis

  • 769,- Euro
  • 799,- Euro (Black Edition)
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Forum
  1. Profilbild
    Slowdive

    Danke für den ausführlichen und sehr anschaulichen Test mit der aktuellen Firmware (Mai 2023).

    Als Delugeianer liebäugele ich schon länger mit dem Oxi. Ich habe mich für’s Studio dann für den Hapax entschieden, muss aber zugeben das mir die Update-Politik des Oxi hier wesentlich besser gefällt! Und die Portabilität kommt als weiter Faktor mit dazu.

  2. Profilbild
    newmodular

    Ein gut geschriebener Test – Vielen Dank – und ein gleichzeitig für mich eine Art Einführung in eine interessante Sequencer-Gattung. Den Hapax habe ich mir auch gleich angeschaut, und ich erinnere mich noch an einen weiteren Sequencer mit großer Button-Matrix, den Polyend Seq (der auch noch sehr gediegen aussah). Jedes Mal dachte ich: ‚Jetzt aber los, das isses‘ 😀 und hatte dann doch wieder die Befürchtung, die Bedienung ist evtl. zu kryptisch. Scheint aber nicht so sein zu müssen, wie ich hier gerade lesen konnte.
    Als Anregung: eine Übersicht über die aktuellen Button-Matrix-Sequencer (nennt man die so?) wäre toll!

    • Profilbild
      Dirk E. aka Xsample RED

      @newmodular Danke für das Lob. :) Ich würde Dir raten, ihn einfach mal anzutesten. Die Anregung ist angekommen, ich versuche mich mal in Punkto Recherche. :)

    • Profilbild
      Dirk E. aka Xsample RED

      @venon303 Das kann ich nach meinem Test absolut nachvollziehen. Da Du diese Kombi ja wohl schon länger nutzt, würde ich mich über einen kleinen Userbericht freuen. Warum würdest Du ihn nicht mehr hergeben? Was macht ihn in Deinen Augen so toll? Welche Features nutzt Du am meisten?

  3. Profilbild
    herw RED

    Wow, sehr umfangreiche, dennoch kurzweilige, gelungene Darstellung der erschlagend vielen Eigeschaften!
    Bis man die alle erforscht hat, braucht es einige Zeit; aber man wächst mit den Ansprüchen und Aufgaben; der Update-Service erscheint in der Tat vorbildlich.
    Der Schwerpunkt liegt nach meinem Leseeindruck wohl im Liveauftritt, also durchaus ohne Laptop, aber in der Vorbereitung braucht man ihn dann wohl doch?
    Vielen Dank für den sehr ausführlichen Test.

    • Profilbild
      Dirk E. aka Xsample RED

      @herw Hi Herw, vielen Dank für das Lob. :) Der Oxi One ist für beide Fraktionen interessant. Die Studiofrickler, die DAWless komponieren wollen und durch die vielen Performancefeatures eignet er sich auch für den Liveauftritt. Im Idealfall also beides, erst komponieren, dann darbieten. Den Laptop brauchst Du dafür nicht, eigentlich nur für die App, mit der Du dann, wenn der interne Speicher ausgeht, Deine Projekte archivieren und sortieren kannst und eben für die Firmware-Updates.

  4. Profilbild
    Cavestudioschweiz

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Test! Der Oxi bietet ja wirklich umfangreiche und tolle Features und die Update-Politik der Firma gefällt mir. Man merkt, wie begeistert du selber bist. Das Ding muss ich mir unbedingt auch mal anschauen.

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      Dirk E. aka Xsample RED

      @Cavestudioschweiz Danke für das Lob! :) Als jemand, der eher aus der Cubase-Ecke kommt, hatte ich schon ein wenig Bammel ob der eigentlich ja nicht sichtbaren Featureflut. Der Oxi stellt ja tatsächlich so ziemlich alles was man sich wünscht zur Verfügung. Als dann wie von selbst, ganz intuitiv die ersten Erfolgserlebnise kamen und ich fasziniert merkte, dass mich das Gerät nicht überfordert, sondern mit meinem Wissen mitwächst, war ich richtig begeistert. Freut mich, wenn ich das in den Test portieren konnte.

  5. Profilbild
    xmario

    Was ich halt echt Sch. finde ist was sie mit dem Preis gemacht haben. Überall wurde kommuniziert das Teil würde 350 -400Eur Kosten nun isses doppelt so hoch💩

    • Profilbild
      Bibbo

      @xmario Vielleicht für die Early Birds. Oxi Instruments hat hier auf Amazona verkündet, dass sie einen Preis von 500 Euro anpeilen, vorsichtshalber aber von weniger als 600 Euro ausgehen. Jetzt sind es 769 Euro geworden.

  6. Profilbild
    agehherst

    Danke für den Klassetest, das Teil hatte ich gar nicht auf dem Schirm, wobei ich auch nicht mehr auf dem Markt war! Eigentlich sollte der Deluge (der ersten Stunde) mein letzter Sequencer einer langen Reihe sein, aber da könnte ich doch nochmal schwach werden… Schwächen des Deluge hier anscheinend gut gelöst. Nett finde ich auch, dass ein passendes Case in dieser Preisklasse dabei ist.

  7. Profilbild
    amiga909

    Danke für den detaillierten Test. einige sehr coole Features, muss ich mir ansehen das Teil.
    Genial wäre ein Vergleich mit Deluge oder Hapax, die haben auch ihre Stärken mit Arranger oder Midi FX.

  8. Profilbild
    nicolasG

    Einige Funktionen wie MATRICEAL und STOCCHASTIC sind sehr innovativ. Der Euclideain MULTITRAK ist unverzichtbar, ich esite mit dem Torso T1.

  9. Profilbild
    Jannis

    Mein Lieblingssequenzer, leicht und intuitiv zu bedienen und behindert nicht kreatives arbeiten …

  10. Profilbild
    neumenne

    Oxi Instruments rollt in wenigen Tagen die neue OXI One 4.0 Firmware aus. Bin sehr gespannt … meist ist es ja ein Upgrade mit neuen Features und darauf freue ich mich sehr.

  11. Profilbild
    NjANjO

    Danke für den Tollen Test!
    Mein absoluter Lieblings Sequenzer, neben meinen Elektron´s🙂

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