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Test: UVI Beatbox Anthology 2, Drumbeats Plug-in


Drumcomputer Heaven!!

 

Ich bin ein großer Freund von Drumcomputern und hatte da auch mal eine schöne Sammlung an digitalen und analogen Klassikern. Doch nach und nach wurden diese abgesampelt und wieder „vertickt“. Seitdem nutze ich die Samples mit BATTERY oder seit Neuestem – wenn ich wirklich Hardware einsetzen möchte – in meinem ANALOG RYTM.

Als UVI vor Jahren seine erste Beatbox Anthology auf den Markt brachte, war das genau mein Ding. Alle erträumten Schätze, von denen ich nur einen Bruchteil selbst besessen hatte, in einer Software. Doch schon bald kam die Ernüchterung, denn das Plug-in bestand nur aus Samples und ein paar Audioloops.

Mit BEATBOX ANTHOLOGY 2 haben die Franzosen nun nachgelegt und all die Schwachstellen der alten Version beseitigt und sie übrigens auch gänzlich ersetzt. UVI BEATBOX ANTHOLOGY 2 ist also keine Ergänzung zur alten Version, sondern ein Upgrade. Genau als solches hätte ich dann auch auf eine moderate Preispolitik gehofft. Pustekuchen! BA-1 Besitzer müssen exakt denselben Preis bezahlen wie Neueinsteiger – 149,- Euro.

BEATBOX ANTHOLOGY 2 benötigt als Basis UVI FALCON, den kürzlich mein Kollege Johannes Kothe ausführlich getestet hat, oder UVIs kostenlose WORKSTATION. Beide bindet man als Plug-in letztendlich in eine beliebige DAW ein.

Die Registrierung ist bei UVI wie üblich ein Kinderspiel. Ob man die Lizenz nun auf seinen iLOK-Dongle schiebt, der den Rechner autorisiert, beides geht reibungslos.

Die komprimierte Download-Datei ergiebt am Ende auf der HD 3,1 GB an Daten, fast 1 GB weniger als beim Vorgänger und das bei mehr Sounds und Maschinen – löblich. ich schätze, die fehlenden Audio-Loops haben hier den Speicherplatzbedarf deutlich reduziert.

Die neue Oberfläche von BEATBOX ANTHOLOGY 2 macht sofort klar, das ist nicht nur eine Sample-Library, sondern ein Groove-Tool. Ganze 111 Drumcomputer mit 11.000 Einzelsounds aus allen Epochen sind vertreten und gut sortiert abrufbar. Sehr nett, die kleinen Grafik-Icons der Hardware-Boxen sind vom Vorgänger übernommen worden und wissen zu gefallen.

Icon des Casio RZ-1

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    Wellenstrom AHU

    Jo, klingt interessant. Auf Loops verzichte ich gerne. Und quantitativ ist ja ordentlich was geboten.
    Mal gucken….

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    gaffer AHU

    Mir ist einer Kette von Geräten sagen wir mal Masterkeyboard > DAW oder PlugIn in der DAW immer am liebsten, wenn die Einstellmöglichkeit nur in EINEM Device ist, bzw. dort erledigt wird. Also dummes Masterkey mit guter Tastatur und Controllern, aber bitte ohne 25-fach Split/Layer, oder noch schlimmer, mit zusätzlicher Software (Novation). Deshalb ist das letzte, was ich in einem PlugIn verwenden würde ein eigener Sequenzer. Da muss ich dann an zwei Stellen eingreifen. OK, manchmal hat der interne Sequenzer einen Vorteil, meist aber nicht, siehe hier, der kann fast gar nix. Und mir ist lieber bei der DAW statt der üblichen 15% mich langsam in Richtung 20% Verwendung aller Funktionen zu orientieren.

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      Wellenstrom AHU

      ´Timmt!

      Einen VSTI-internen Sequenzer braucht man nicht wirklich. Wäre mir beim Aufnehmen auch zu umständlich, diese Switcherei. Muss man ja nicht nutzen. Eher ein Gimmick für den Einen oder Anderen.

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UVI Beatbox Anthology 2

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