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Test: Yamaha, S750, S950, Entertainer Keyboard

Styles

Ebenso wichtig wie der große Fundus an internen Klang-Presets ist die Abteilung der Styles. Da man als Entertainer im Normalfall keine Band im Rücken hat, bleibt auch dieser Job (und vielleicht auch diese Gage) an einem selbst hängen. In den letzten Jahren hat sich die Qualität der Begleitautomatiken deutlich verbessert. Wenn ich zurückdenke an die Keyboards der 80er oder frühen 90er Jahre, hat das mit der Qualität heutzutage nicht mehr viel gemein. Klar, bis man eine komplette Band mit verzerrten Gitarren, druckvollen Bläsern und gutem Schlagzeug-Groove in einem Entertainer-Keyboard findet, werden noch ein paar Jahre vergehen. Bis dahin bieten die aktuellen Entertainer-Keyboards der Mittel- und Oberklasse aber eine gute Alternative.

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Style-Sektion

Style-Sektion

Style-Control Tasten

Style-Control Tasten

Zurück zu den Styles des S950. Über 800 Begleitrhythmen bietet das neue Yamaha Keyboard und deckt damit eine Vielzahl von Stilen und Einsatzgebieten ab. Der Großteil der internen Styles ist sehr durchdacht, gekonnt arrangiert und die Rhythmen können mit schönen Finessen aufwarten. Zu jedem Style gibt es die von Yamaha bekannten One Touch Settings. Diese beinhalten zum Style passende Melodie-Voices, so dass man den Tango auch sofort mit Akkordeon spielen kann. Eigene Settings können natürlich auch angelegt werden. Absolutes Highlight in diesem Bereich sind die neuen Audio-Styles. Yamaha hatte in der Vergangenheit schon oft versucht, die Qualität der Begleitrhythmen zu verbessern, so dass es eben nicht mehr nach MIDI-Klitsche klingt. Da gab und gibt es u.a. die Session- und Pro-Styles. Jetzt also die Audio-Styles und wie in den Beispielen zu hören, klingt das schon sehr amtlich. Es geht also auch bei den Entertainer-Keyboards gehörig voran und die immer größeren Speichermöglichkeiten halten mittlerweile auch Einzug in diesem Bereich. Leider hat das S950 nur 25 solcher Audio-Styles an Bord, aber es lässt zumindest hoffen, dass Yamaha bzw. andere Hersteller ihre Begleitautomatiken Schritt für Schritt umbauen und weiter verbessern.

Registrierungen

Wer oft und viel auf den Bühnen dieser Welt unterwegs ist, braucht natürlich eine möglichst große Anzahl an Speichermöglichkeiten, so dass immer wieder benötigte Settings per Knopfdruck verfügbar sind. Die Anzahl der Registrierungen, die das S950 abspeichern kann, ist theoretisch unbegrenzt, da neben den internen Speicherplätzen auch ein USB-Speicherstick herangezogen werden kann. Abgespeichert werden alle erdenklichen Informationen und Einstellungen. Auf Wunsch kann man auch nur die jeweiligen Sounds oder Styles abspeichern. Eine Freeze-Funktion sorgt dafür, dass bestimmte Einstellungen beim Umschalten zur nächsten Registrierung erhalten bleiben. Im Menü lässt sich darüber hinaus auch festlegen, ob die Registrierungen beispielsweise per Fußcontroller umgeschaltet werden sollen.

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Achtung Aufnahme

Mit Hilfe des PSR-S950 lassen sich sehr einfach und auf schnelle Art und Weise Audio- und MIDI-Aufnahmen bewerkstelligen. Intern kann das eigene Spiel als MIDI-Datei abgespeichert werden. Aufgenommen werden alle 16 MIDI-Kanälen mit ihren jeweiligen Einstellungen. Wer lieber das komplette S950-Programm aufzeichnen möchte inklusive dem Signal des Line-/Mic-Eingangs, benötigt dafür einen USB-Stick. In diesem Fall wird das Signal des Master-Ausgangs im WAV-Format aufgezeichnet. Eigentlich schade in der heutigen Zeit, dass die Hersteller weiterhin mit dem sehr speicherlastigen WAV-Format arbeiten. Es müsste doch möglich sein, die Daten mittlerweile auch als MP3 abzuspeichern. Meines Wissens nach bietet dies bisher nur ein Stagepiano der Firma Kawai. Alle anderen Hersteller setzen leider weiterhin auf das WAV-Format.

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Das S950 kann natürlich auch als Abspielgerät dienen. MIDI-Files können wie bei der Aufnahme auch über den internen Speicher abgerufen werden. Audio-Files im WAV- und MP3-Format können wieder nur mit Hilfe eines USB-Sticks abgespielt werden. Während des Playbacks kann man alle Voices, Styles und Effekte weiter benutzen.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    „Back to roots“ vom Design her würd ich sagen. Schaut aus wie mein aus dem Baujahr 93 stammendes Yamaha PSR SQ 16 Entertaiment Key. ;)

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