Test: Zoom LiveTrak L-20R, Digitalmischpult Audiointerface

9. September 2019

Mixing, Aufnehmen, Mitschneiden

zoom live trak l20r

Zoom LiveTrak L-20R, Digitalmischpult/Audiointerface

Ich muss zugeben: Beim Test des ZOOM LiveTrak L-20R habe ich mich anfangs ziemlich vertan. Warum? Ich dachte, es sei ein Rackmixer. Und auch wenn ich vor meinem geistigen Auge jetzt viele Augenbrauen in die Höhe schnellen sehe: Die wahre Bestimmung des L-20R ist sicher nicht die eines vollwertigen Rackmixers. Und diese Erkenntnis ist wirklich wichtig, denn schnell ist ein Gerät verrissen ob der falschen Erwartungshaltung des Testers. Denn, wenn ich den Zoom mit den Kriterien eines Rackmixers beurteilen müsste, dann wäre das Urteil nicht so dolle.

Faktisch ist der Zoom LiveTrak ein gutes Gerät – wenn man erkannt hat, wofür es gemacht wurde. Der Name gibt einen ersten Hinweis: LiveTrak. Das Gerät soll also Live-Aufnahmen ermöglichen und dafür hat es so einige Tricks an Bord. Aber der Reihe nach – schauen wir uns also zunächst die Hardware an.

ZOOM LiveTrak L-20R: Die Hardware

Der Zoom kommt in einem Kunststoffgehäuse und ist mit 3,71 kg überraschend leicht. Auf der Vorderseite findet man 16 Channelstrips. Hier haben die ersten beiden Kanäle jeweils eine HI-Z-Umschaltung der Eingangsimpedanz der Line/Mic-Inputs, einen Gain-Regler und einen One-Knob-Kompressor. Die Kanäle 3 bis 16 haben anstelle des HI-Z- einen PAD-Schalter, mit dem der Eingangspegel um 26 dB abgesenkt wird.

Der Gain-Regler verfügt zudem über eine (!) LED, die je nach Pegel grün oder rot leuchtet, um anzuzeigen, ob der Eingang übersteuert wird. Das ist zwar sehr grundlegend, aber man kann damit leben. Die Empfehlung lautet, den Pegel so einzustellen, dass die Anzeige gerade nicht rot aufleuchtet (-3 dBFS oder höher). Als offensichtliche Sparmaßnahme kann 48 Volt Phantompower nur für Gruppen von vier Kanälen aktiviert werden, was unter Umständen die Flexibilität einschränken kann.

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Unter den Channelstrips findet sich die Monitor-Sektion mit einem Monitor-Out-Pegelregler. Über dem daneben liegenden Taster „Monitor Out“ wählt man aus, ob das Signal über den Master-Fader ausgegeben wird oder über den Fader Modus A-F. Diese Modi A-F sind Äquivalente der Monitormixe bei einem herkömmlichen Mixer. Dann noch die Kopfhörerbuchse samt Lautstärkeregler und die Auswahltaste („Select“), mit der man die Signalquelle des Ausgangs „Phones“ anwählt (Master-Fader, die Monitor-Mixes A-F oder alle Signale, die auf Solo geschaltet werden).

Neben den 16 Monokanälen gibt es noch drei Stereokanäle, die aber am Gerät nur durch die Ein-LED-Signal-Anzeige erkennbar sind.

Die Qualität der Regler und Schalter ist okay, aber nicht berauschend. Sie erfüllen ihren Zweck, aber echte haptische Glücksgefühle kommen dabei nicht auf, was aber bei einem Gerät in dieser Preisklasse auch nicht sein muss. Leider wird der Status der Taster nicht optisch ausgegeben, so dass man häufig zweimal nachsehen muss, ob gedrückt oder nicht. Auch sind die Reglerpositionen am Gerät nicht optimal abzulesen.

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Rechts dann die Display-Sektion, wobei ich auch hier die Erwartungen dämpfen möchte: Das Display zeigt ausschließlich ein paar Grundeinstellungen des Zoom LiveTrak L-20R und ist ansonsten ausschließlich für die Aufnahmefunktionen zuständig. Sie werden hier also keine EQ-Einstellungen, Kompressionsraten oder Pegeleinstellungen sehen.

Die Display-Sektion verfügt über die üblichen Elemente eines Track-Recorders (Play, Stop, FF, REW etc.) und einen Dreh-Klick-Schalter für das Menu-Diving. Erfreulicherweise hält sich das sehr in Grenzen und die Einstellungsmöglichkeiten im Display sind sehr übersichtlich und somit schnell erledigt.

Die detaillierten Funktionen des Displays kann man im sehr guten deutschsprachigen Online-Handbuch nachlesen. Erwähnenswert sind die Metronom-Funktion und die vielen Möglichkeiten, den Aufnahmeprozess zu gestalten, inklusive Vorzähler und dem Import/Export von Projekten.

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Unter dem Display befindet sich dann noch der Host-Anschluss, denn das ZOOM LiveTrak L-20R fungiert auch als Audiointerface, das über einen Schalter wahlweise auf 44,1, 48, oder 96 kHz eingestellt werden kann. Aber ACHTUNG: Mogelpackungsalarm! Das Audiointerface kann nur bis zu 48 kHz. Die 96 kHz stehen nur beim Mixdown auf SD-Karte zur Verfügung und dann sind auch kein Overdubbing, keine Send-Effekte und kein EQ möglich. Außerdem benötigt man eine schnelle SD-Karte, die die höhere Datenrate auch unterstützt. Dies kann durch einen internen Kartentest überprüft werden. Dazu kann bei 96 kHz Monitor-Out nur das Master-Signal ausgegeben werden. Das hinterlässt zugegebenermaßen einen etwas schalen Beigeschmack.

Außerdem kann man einen USB-Flash-Speicher anschließen; für diesen gibt es auch einen Class-Compliant-Mode, wenn ein iOS-Gerät zum Einsatz kommt.

Zoom_L-20R_slant_rear_2Die Rückseite des Gerät präsentiert sich aufgeräumt: 16 Kombibuchsen (XLR & Klinke) ohne Verriegelung, dann die Stereokanäle 17/18 und 19/20 als Klinkenbuchsen und schließlich ein Paar Stereo-Cinch-Buchsen für den Anschluss eines Audioplayers.

Die Ausgangssektion beinhaltet neben den Master-Monitor-Out (XLR) noch drei Stereo-Monitor-Ausgänge, die als Kopfhörer/Monitor-Ausgänge oder als AUX-Send-Kanäle verwendet werden können. Schließlich befinden sich noch ein Anschluss für einen Fußtaster und der 12 Volt Eingang für das externe Netzteil, das mit einem bemerkenswert dünnen Kabel ausgestattet ist.

Die Verpackung des Geräts ist sehr professionell mit schön bedrucktem Karton inklusive Rackmount-Ears und einem Quickstart-Guide.

ZOOM LiveTrak L-20R: Ein Hardware Zwischenfazit

Ehrlich? Gemischte Gefühle. Die Verarbeitung ist gut, aber nicht überragend. Leicht schief eingesetzte Taster aus Plastik, kleine Regler, ein wenig auskunftsfreudiges Display und der Fauxpas mit den 96 kHz lassen nur begrenzt Freude aufkommen. Gleichzeitig wird einem aber auch klar, das Gerät ist einzig und allein für die Bedienung über ein Tablet optimiert. Und wenn auf dem Tablet ein anderes Logo als das des angebissenen Apfels thront, dann wird man mit dem LiveTrak auch keinen Spaß haben.

ZOOM LiveTrak L-20R: Die L-20 Control-App

Jetzt wird es erfreulich, denn mit einem Apple iPad und der L-20 Control-App kommt wirklich Freude auf – insbesondere wenn es um schnelle und zuverlässige Konnektivität geht und um eine intuitive Bedienung. Erst über die App zeigt der L-20R, was in ihm steckt. Hier finden sich dann endlich die gewohnten Elemente eines Mixers: Mute, Solo, ein virtueller Regler mit Pegelanzeige, die Effekte und EQ-Optionen etc.

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Die App ist wirklich gut gemacht und reagiert praktisch latenzfrei über die Bluetooth-Verbindung. Diese wird über einen BT-Dongle, dem BTA-1 Drahtlosadapter, hergestellt, die der Rack-Version des Gerätes kostenlos beiliegt. Übrigens: Für den klassischen Zoom L-20 Mixer kann dieser Adapter als Option für knapp 40,- Euro nachgekauft werden.

Und dann geht es ganz schnell: App installieren und schon wird der LiveTrak gefunden. Ein Klick und schon ist die Verbindung hergestellt. So soll es sein. Wenn man unbedingt meckern möchte: Vielleicht könnte eine WLAN-Verbindung höhere Reichweiten und mehr Flexibilität ermöglichen, aber für den anvisierten Einsatzzweck des Zoom ist das schon eine gute Lösung.

Ein kleines Zwischenspiel

Die meisten werden es schon gemerkt haben: Das optimale Einsatzgebiet des ZOOM LiveTrak L-20R ist das Live-Konzert, das hier auch gleich aufgezeichnet werden soll. Auch für den Einsatz in Clubs oder auch Live-Diskussionsgruppen auf Messen ist der ZOOM gut geeignet. Und genau dafür ist seine Bedienung über das iPad auch ausgelegt. Kein zentrales FOH-Setting, sondern der „Mixingbeauftragte“, der mit seinem iPad herumwandert und die PA und die Monitormixe einstellt. Dazu kann er pro Kanal auf einen parametrischen Equalizer zugreifen und auf eine Reihe von Basiseffekten, die von guter, aber nicht überragender Qualität sind. Hier geht es nicht um komplexe Routing-Möglichkeiten und schnell abrufbare Effekt-Settings, sondern um eine einfache Bedienung und schnelle Erfolge im Live-Betrieb.

ZOOM LiveTrak L-20R: In der Praxis

Ja, ich weiß, ich erwähnte es schon, aber die App-Steuerung finde ich wirklich charmant, denn auch ohne großes Lesen des Handbuchs findet man schnell heraus, wie man über die Kanäle scrollt und kanalbasierende EQs (3-Band), Panning und Effekte einstellt.

Auch einen Global-EQ, z. B. zur Anpassung an die PA, ist vorhanden und die sechs verfügbaren Monitor-Mixe sind auch schnell ergründet. Seien Sie sich bitte bewusst, dass beim ZOOM LiveTrak L-20R kein wildes Aux-Sending und Mixing-Erstellen möglich ist. Ein bisschen was geht, aber wer spielen will, der sollte eher einen „echten“ Rackmixer konsultieren. Der kann dann aber nicht die ausgefuchste Recording-Sektion aufweisen, mit der der LiveTrak glänzt. Autorecording ab einem bestimmten Pegel und Auto-off-Funktion – alles vorhanden. Auch ein Overdubbing ist möglich, wenn man – wie erwähnt – auf 96 kHz verzichten kann.

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Ich kann auch externe Effekte über die Monitor-Ausgänge einbinden – muss dafür aber ein Stereo-Input-Pärchen opfern. Die internen Effekte beschränken sich auf diverse Reverbs, Delays und Chorus-Kombinationen. Pro Kanal sind zwei Effekte gleichzeitig möglich.

Dazu hat man die Option, per Klick auf neun verschiedene Mixe zuzugreifen („Scene Recall“), was unauffällig gut funktioniert und verschiedene Settings schnell abrufbar macht.

Die Aufnahmefunktion ist das eigentliche Highlight des Geräts und sehr intuitiv präsentiert. Einfach die gewünschten Kanäle über Rec/Play anwählen und die Aufnahme wie bei einem alten Tapedeck starten – oder die komfortablen Aufnahmefunktionen nutzen. Ganz klar: In Sachen Bedienung gibt der ZOOM LiveTrak L-20R keine Rätsel auf.

ZOOM LiveTrak L-20R: Der Klang

Offen gesagt: Klanglich ist der LiveTrak kein Überflieger. Er ist gut und für den anvisierten Einsatzzweck auch ausreichend. Wer sich aber strahlende Transparenz und höchsten Detailreichtum erhofft, der wird bei anderen Herstellern mehr Qualität finden. Das Klangbild ist für meinen Geschmack verhaltend und etwas langweilig. Ausrufe wie „Wow, tolle Dynamik“ oder „Deine neue Hi-Hat klingt wirklich klasse“ wird man eher nicht hören. Auch der One-Knob-Kompressor sollte wohl eher das Lastenheft füllen. Der Einstellbereich war allenfalls für kleine Korrekturen geeignet und konnte mich nicht überzeugen.

Die Klangbeispiele spiegeln das nur begrenzt wider, weil ich mit recht dynamischen Instrumenten reingehe. Wer hier nur müde Gitarren oder günstige Mikrofone anschließt, könnte unter Umständen enttäuscht werden. Das spiegelt sich auch beim Klang des Audiointerfaces wider. Ohne direkten Vergleich ist das schon ok, aber beim Rückbau meines Setups auf den Allen & Heath QU16 nach dem Test war die klangliche Verbesserung enorm.

Mein Setup für den Test: Fender Telecaster Elite Thinline, VOX AC-15, Shure SM57, Arturia DrumBrute, Arturia MatrixBrute, Elektron Digitone.

Klang: Gitarre clean direkt über HI-Z

Die Gitarre wird sauber wiedergegeben, wobei die Höhen zurückgenommen sind und das Ganze wenig dynamisch klingt.

Klang: Gitarre, High-Gain, über Shure SM57 & VOX Amp abgenommen

Auch hier ist das Ergebnis gut, aber ich habe das schon lebendiger gehört.

Klang: Synthesizer Sequenz über Line-In

Die DrumBrute wurde bei den Kicks über den One-Knob-Kompressor eingepegelt und die einzelnen Kanäle gepannt. Die Synthesizer wurden per EQ optimiert. Auch hier zeigt sich dasselbe Bild: Über eine mittelmäßige PA klingt das sicher sehr ordentlich; hat aber deutlich Luft nach oben.

Der Vergleich mit der ZOOM Mixer-Version und mit klassischen Rack-Mixern

Im Dezember hatte der Kollege Axel Ritt übrigens die Mischpult-Version des Zoom LiveTrak getestet, den L-20 (ohne „R“) und hatte einen positiven Eindruck mitgenommen. Wie Axel richtig schreibt, handelt es sich bei der ZOOM LiveTrak Serie um Nischenprodukte für einen recht schmalen Einsatzbereich. Bei der Rack-Version kann ich dem nur beistimmen, wobei der L-20R zusätzlich in den direkten Wettbewerb mit klassischen Rackmixern geht, die zum Teil erheblich günstiger und mehr „Mixer Features“, wie flexibles Routing etc. bieten. Die Mischpult-Version ist zudem wesentlich auskunftsfreudiger und kann ebenfalls mit dem iPad bedient werden.

Wenn man auf die umfangreichen Onboard-Recording-Funktionen verzichten kann, dann spielen in dieser Liga das Behringer X Air XR18 und die Soundcraft Ui Serie eine wichtige Rolle. Das Behringer mit 18 Kanälen bekommt man schon für fast unverschämt günstige 405,- Euro und das Soundcraft Ui 24R kostet nur ca. 40,- Euro mehr als das ZOOM (684,- Euro) und kann, wie auch das XR18, als echtes Stage-Mischpult mit sehr umfangreicher Ausstattung brillieren.

Fazit

Der ZOOM LiveTrak L-20R hat ein sehr scharfes Profil, für das er wirklich gut geeignet ist. Die kleine Bühne samt Live-Band ist sein Zuhause. Leider beschleicht mich das Gefühlt, dass das Profil zu scharf ist. Mit ein bisschen mehr funktionaler Flexibilität und besserer Klangqualität könnte er auch als „echter Rackmixer“ durchgehen. So ist er aber „nur“ ein Tool für seinen anvisierten Einsatzzweck, aber das macht er wirklich gut. Keine verwirrende Bedienung und tiefe Menüstrukturen stören den Mixing-Engineer. Man konzentriert sich auf das Wesentliche und auch das darf man durchaus loben.

Ich fürchte nur, dass der ZOOM LiveTrak L-20R sich beim Vergleich mit den Behringer XR18 oder Soundcraft Rackmixern der Ui-Serie nicht durchsetzen wird, was ich schade finde, denn wenn man das Gerät in dem Bereich verwendet, für den es konzipiert wurde, hat man viel Freude damit.

Plus

  • gute Bedienung über das iPad
  • sehr gut für kleine und mittlere Liveacts geeignet
  • umfangreiche Aufnahmefunktionen

Minus

  • Sample-Rate von 96 kHz nur mit Einschränkungen
  • mittelmäßige Verarbeitung
  • wenig dynamisches Klangbild
  • im Vergleich mit klassischen Rackmixern recht teuer

Preis

  • 684,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    Armin Bauer  RED

    Hallo Jörg,

    ich würde bei deiner Aufzählung der Alternativen noch das A&H Qu-SB in den Ring werfen.
    Seit ich mein Qu24 gegen ein SQ6 getauscht habe fehlt mir die Möglichkeit des redundanten Recordings auf Rechner UND USB-Stick.
    Das Qu-SB liefert das mit der Rechenpower des Qu32 im Kleinstgehäuse.

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    Jörg Hoffmann  RED

    Bei A&H rennst Du bei mir offene Türen ein und der QU-SB wäre natürlich auch ein passender Mitbewerber. Man muss halt mit der iPad Bedienung klarkommen und ich bin da nicht so happy. Einmal mit dem Finger ausgerutscht und schon ballern 130dB über die PA. Da ist mir die Haptik eines 100mm Faders deutlich lieber. In der Hinsicht bin ich „oldschool“.

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      Armin Bauer  RED

      Hi Jörg,

      klar, die komplette Power des Qu-SB, nur über iPad gesteuert, würde ich mir auch nicht antun.
      Wenn ich mir das Teil hole, dann eben für Recording. Gain einstellen, Rec drücken, fertig.
      Vielleicht noch als Mixer mit wenigen Spuren…

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    Son of MooG  AHU

    Schon beim LiveTrak L-20 bemängelte die Abwesenheit von MIDI-Buchsen, wie hier auch. Durch mein Tascam DP-32 (das „alte“) habe ich sehr zu schätzen gelernt, mit wenig Aufwand Sequencer, Drum-Machines etc. zum Audio zu synchronisieren. Ich hoffe, dass es mir noch lange hält, denn MIDI ist anscheinend bei Multitrackern kein Thema mehr…

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      Jörg Hoffmann  RED

      Da bin ich ganz bei Dir. Gerade als kleine Band könnte MIDI hier doch eine große Unterstützung sein. Tja….

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    m4ximumpow3r  

    Also ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit, dass es die Control-App nur für iPad gibt (das war für mich tatsächlich der ausschlaggebende Grund es mir nicht zu kaufen). Besonders in Anbetracht, dass Soundcraft bereits gezeigt hat, dass man eine solche Steuerung auch über HTML5 realisieren kann. In diesem Sinne kann „gute Bedienung über das iPad“ auf bei „Minus“ rein… ;-)

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      Jörg Hoffmann  RED

      Hier stehen immer Aufwand und Ergebnis in Zusammenhang. Apple ist in seinen Betriebssystem und der Hardware sehr konstant und hält über einen langen Zeitraum die Geräte kompatibel. Bei Android sieht das anders aus – da kann es schon sein, dass nach 2 Jahren kein Update für die teure Hardware mehr kommt.
      Die Lösung ist da sicher html, aber das ist nach meinem Verständnis schwieriger zu realisieren, als mit einer iOS App. Aber das ist das selbe Problem mit Bluetooth: Klar, WLAN wäre wohl besser, aber in diesem Segment ist BT sehr weit verbreitet.

  5. Profilbild
    Larifari  

    Hey hey,
    damit ich das richtig verstehe : Bei 96 kHz frisst er nur das RAW Recording aller 16 Kanäle auf Sd Karte !? Wenn das drin ist fänd ich das schon sehr cool.
    Die Mogelpackung Beschreibungen bzgl. Khz und Bit scheinen in dem Sektor üblich zu sein. Ich bin schon länger auf der Suche nach einen üppigen Recorder und hab einiges an Handbüchern gewühlt. Falls er wirklich alle Spuren mit 96/24 oder gar 32 aufnehmen kann, dann fällt mir jetzt nix anderes in der Preisklasse ein. Soundcraft bietet übrigens nur 48 kHz.

    • Profilbild
      Jörg Hoffmann  RED

      Hallo, das ist wieder dieses Ding zwischen Erwartung und Realität. Da liest man was von eine eingebauten Audio interface und 96kHz und findet dann raus, dass gerade diese Sample Rate doch einigen Beschränkungen unterliegt. Man kann natürlich auch Scheiben: Wow, immer kann es alle Kanäle mit 96kHz auf SD aufnehmen, aber wenn ich dann wieder das Profil des Zoom ansehe, dann würde ich diese Aufnahmen auch gerne mit EQ und Effekten machen – dann hätte ich gleich eine Hi-Res Live-Aufnahme meines Gigs. Und Du hast Recht: Die meisten vergleichbaren Devices enden bei 48kHz.

      • Profilbild
        Larifari  

        Hi Jörg
        Vielen Dank für die Antwort.
        Da bin ich absolut bei dir. In meinem Fall ist das Pult ja aber schon da und verfügt über Einzelouts. Und wenn ich die in best möglichster Qualität und Computerfrei aufnehmen kann, trifft das genau meinen Nerv.

        Mein Anwendungszweck wäre es so einfach, so gut und so viel wie möglich an „Jam-Material“ zu archivieren.

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