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Top News: Native Instruments Kontakt 6, Sample-Software

6. September 2018

Der sechste Kontakt

Vorab ein Hinweis: Den ausführlichen Test zu NATIVE INSTRUMENTS KONTAKT 6 finden SIE HIER

Der Platzhirsch in Sachen Sampleplayer ist mit Sicherheit seit Jahren das  Plugin Native Instruments Kontakt. Durch eine geschickte Lizenzpolitik wurde Kontakt vor allem auch von Drittanbietern als Engine verwendet, und fand besonders in der kostenlosen Kontakt-Player-Version dadurch sehr große Verbreitung.

Einer der großen Vorteile war aber vor allem auch der fast uneingeschränkte Sample-Import von Fremdformaten. Ob Aki, E-Mu oder Kurzweil (und viele, viele mehr)… Kontakt hat sie alle brav verarbeitet und konvertiert.

Leider hat hier vor einigen Jahren ein neues MAC OS einen Riegel vorgeschoben, da MACs entsprechende ROMs auf CD nicht ehr akzeptieren will und prompt auswerfen. (Wer hier übrigens einen Tipp hat wie sich das Problem lösen lässt – her damit, hätte gerade 10 alte AKAI CD-ROms zu konvertieren)

Für mich persönlich ist Native Instruments Kontakt, dank umfangreicher Library-Verwaltung von Eigen- und Lib-Samples, zum zentralen Management- und Kreativtool geworden. Entsprechend gespannt blicken wir nun auf Native Instruments Kontakt 6. Die folgenden Texte haben wir zum Teil der Pressemitteilung entnommen:

Zunächst fallen die drei neuen Instrumente ins Auge:

Jede Library besitzt acht intelligent vorgemappte Makro-Regler für umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten. Die drei  Instrumente in KONTAKT 6 arbeiten mit dem neuen Wavetable-Modul von KONTAKT und bieten jeweils zwei mischbare Klangquellen.

 

NI KONTAKT 6 ANALOG DREAMS

Legendäre Hardware-Synthesizer des 20. Jahrhunderts – erst detailreich gesampelt und dann mit nicht minder legendären Effektgeräten bearbeitet. ANALOG DREAMS ist ein Hybrid aus analog und digital. Das Beste aus diesen beiden Welten kannst du stufenlos mischen und dich so zum Beispiel deinen ganzen eigenen Interpretationen von klassischem Electro und Synthwave widmen – zwei Genres, die nicht nur im TV und Kino wieder auf dem Vormarsch sind.

NI KONTAKT 6 ETHERAL EARTH

Auch ETHEREAL EARTH ist ein hybrides Instrument – hier treffen akustische Instrumente aus aller Welt auf digitale Synthese, lebendige Geräuschkulissen und zahlreiche Effekte. So verschmilzt Tradition mit dem Digitalen: Bässe, Streicher (gestrichen und gezupft), Blasinstrumente, gestimmte Percussion, Glocken, Metallobjekte, Drones, Pads, Lead-Sounds und atmosphärische Texture.

NI KONTAKT 6 HYBRID KEYS

Eine moderne Interpretation von Keyboard- und Piano-Sounds. Bei HYBRID KEYS steht nicht konventionelles Sampling im Mittelpunkt – vielmehr dreht sich alles um innovative Techniken: Re-Amping, Mikro-Positionierung in akustisch interessanten Räumen und Experimente mit variablen Bandgeschwindigkeiten.

NI KONTAKT 6 Neue Effekte

Replika Delay: Dieser Effekt bietet mehrere Delay-Modi, die dank ihrer unterschiedlichen Eigenschaften eine große Echo-Vielfalt möglich machen. Basiert auf REPLIKA XT.
Room Reverb: Ein neues und hochwertiges algorithmisches Room Reverb mit verschiedenen Optionen für Modulationen in Echtzeit.
Hall Reverb: Ein weiteres hochwertiges algorithmisches Reverb für klassische Halleffekte.
Plate Reverb: Emuliert einen Plattenhall für metallische Vintage-Sounds.
Cry Wah: Dieses Effektmodul basiert auf dem berühmtesten Wah-Wah-Pedal aller Zeiten.

NI KONTAKT 6 Wavetable Modul

Die neueste KONTAKT-Version erweitert die stetig wachsende Auswahl von Tools um Wavetable-Synthese. Die drei neuen Makro-Instrumente nutzen dieses Modul bereits.

Wir sind warten nun gespannt auf NFR und werden in Kürze einen ausführlichen test nachliefern.

Preis

  • 399,-€
Forum
  1. Profilbild
    swellkoerper  AHU

    Wie sieht`s denn mit Features unter der Haube aus (vor allem beim Scripting und den erweiterten Funktionen, die den Status von Kontakt als Industriestandard für die nächsten Jahre zementieren sollen)? Ein paar Libraries und abgespeckte Komplete-Effekte scheinen mir etwas dünn für einen vollen Versionssprung.
    Wg. Tyrells AKAI-Problem: ich habe bei mir Parallels so konfiguriert, dass Medien direkt in die virtuelle Maschine gemountet werden. Wenn es mit dem internen Laufwerk nicht funktionieren will (gibt`s das noch bei aktuellen Macs?), vielleicht mit einem USB-DVD probieren, die kann man exklusiv in die VM durchreichen. In der VM könnte dann ein altes OSX, Windows oder Linux laufen, mit shared folders muss man sich nichtmal mit virtuellen Netzwerken rumschlagen.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 41

      Besitze ein externes USB-DVD. Hmm… Parallels, hatte da bislang Angst wegen Abstürzen und nutze deshalb entweder Windows oder OS. Aber die Lösung klingt gut.

  2. Profilbild
    nativeVS  

    Hoffentlich kann man jetzt auch wieder(!!!) EXS24 format laden und vor allem NI libraries hinzufuegen ohne sie wieder herunterladen zu muessen.
    Fuer dein import problem wuerde ich eine 32bit VM empfehlen (Win7 oder XP) und darauf Kontakt 3 laufen lassen, dann nkis herrstellen und transferieren.

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