Test: Alesis DM7X Session Kit, E-Drumset

3. November 2013

E-Drums zum kleinen Preis.

Der Aufbau und das Rack

Beim Auspacken und Aufbauen eines E-Drumsets entsteht ja schon der erste Eindruck. In diesem Falle ein guter. Alles ist übersichtlich verpackt und auch für Einsteiger leicht aufzubauen. Das Racksystem des Alesis DM7X Session Kit macht einen ordentlichen Eindruck. Die einfach konstruierten Klemmen und Verbindungsteile tun, was sie sollen: Sie funktionieren und halten das Rack gut zusammen, die Pads bleiben in der eingestellten Position. Durch die leichte Bauweise bedingt, neigen die Pedale zum Rutschen, was durch angebrachte Klettbänder und herausschraubbare Dorne aber weitestgehend verhindert werden kann. Die Einstellmöglichkeiten (speziell bei Snare und Hihatpad) sind etwas eingeschränkt. Dadurch, dass die beiden Pads an derselben Rackstange befestigt werden müssen, bedarf es etwas Geduld und mehrfaches auf- und zuschrauben der betreffenden Klemmen. Aber nach etwas Tüftelei hängen nun auch Snare und Hihat an der richtigen Stelle des Testsets.

Die Verkabelung ist mit dem mitgelieferten Multicore sehr einfach, es wird am Modul eingesteckt und mit zwei Schrauben dort fixiert. Die Klinkenstecker für die Pads sind alle gut und eindeutig, sowie noch mal zusätzlich farblich gekennzeichnet. Hier kann so weit eigentlich nichts schiefgehen. Positiv ist zu erwähnen, dass ein Bassdrumpedal zum Lieferumfang gehört. Mit den beigelegten Drumsticks kann also direkt losgelegt werden (ein Kopfhörer und ein Hocker sollten im Musikerhaushalt allerdings vorhanden sein).

-- Das neue Alesis DM7X Session Kit ---

— Das neue Alesis DM7X Session Kit —

Die Pads

Kommen wir zum Instrument: Die Pads des Alesis DM7X Session Kit spielen sich angenehm, nicht zu weich, nicht zu hart. Die Beckenpads sind Choke-fähig. Das heißt, man kann ein Becken nach dem Anschlag mit der anderen Hand abstoppen, was bekanntlich oft und in vielen Songs vorkommt. In dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Auch die Pedale fühlen sich gut an. Der Abstand vom Bassdrumbeater zum schallgedämmten StealthKick 2 Trigger lässt sich über die Stange des Beaters etwas einstellen. So findet sich für jeden das richtige Pedalfeeling. Der StealthKick 2 Trigger ist, gegenüber den mir bisher bekannten Hartgummi-Versionen anderer Hersteller, wirklich  geräuscharm. Bauartbedingt bleiben Geräuschübertragungen über den Boden zwar nicht aus, aber dies wurde hier durch ein weicheres Schaumgummipad doch ein Stück weit verbessert.

Der StealthKick 2 Trigger- Pedal schon mit dabei!

— Das StealthKick 2 Trigger-Pedal – schon mit dabei! —

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