Algoriddim djay Update für Windows, macOS und iOS

31. Januar 2020

Algoriddim djay: Ab jetzt mit Streaming und Ableton Link!

Algoriddim djay Update

Im Laufe der Woche wurde ein algoriddim djay Update veröffentlicht. Der Münchner Softwarehersteller hat dabei die Programme und Apps für Windows, MacOS und iOS um einige Features erweitert.

Nachdem die Konkurrenz schon früher auf die Einbindung von Streaming gesetzt hat, umfasst das algoriddim djay Update nun ebenfalls die Integration von SoundCloud. Auch der Streamingdienst TIDAL ist jetzt mit an Board und unterstützt zusätzlich die Integration von Musikvideos.

Das herausstechende Feature vom algoriddim djay Update ist die Einbindung von Ableton Link. Wer es noch nicht kennt: Ableton Link ist eine Möglichkeit Musikprogramme und -apps über ein lokales Netzwerk zu synchronisieren. Der Clou dabei: Link-fähige Software kann auch ohne Ableton Live untereinander synchronisiert werden.
VirtualDJ, Bitwig Studio, MASCHINE, TRAKTOR DJ, Reason und Serato DJ, um einige Namen zu nennen, sind nur ein kleiner Teil der Programme die bereits mit Linkund somit nun auch mit djay zusammen genutzt werden können.

Für die Verwendung von TIDAL ist ein Abonnement von TIDAL Premium oder HiFi nötig, die SoundCloud Integration funktioniert, wie bei anderer Software auch, nur wenn man SoundCloud Go+ Nutzer ist. Die Ableton Link-Funktionalität kann in den erweiterten Einstellungen von djay aktiviert werden.

Zusätzlich zu den bereits genannten Neuerungen wurde unter anderem die Beat-Sync Engine, also der Teil des Programms, der für die interne Synchronisierung von Tracks zuständig ist, verbessert. Auch wurden Improvements der Grafik Engine vorgenommen und einige Bugs ausgemerzt.

Die neusten Versionen von algoriddim djay sind bereits in den entsprechenden Stores verfügbar: Für MacOS und iOS im Apple App Store und für Windows im Microsoft Store.
Falls Ihr djay bereits gekauft habt, ist das Update natürlich kostenlos.

Forum
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    Stephan Merk  RED

    Nun, so natürlich ist kostenlos bei Algoriddim nicht, ich hatte relativ kurz, gefühlt ein Jahr nach DJay Pro, auf DJay Pro 2 käuflich upgraden müssen. Das verlief immer fair, beispielsweise die in iOS erworbenen Effekte ließen sich nutzen. Dann aber kam nach DJay 2 und Pro wieder ein Update, dann sollte ich unter iOS ein Abo abschließen, was für mich als Nicht-DJ und generell ad hoc eine Software für mich uninteressant macht: Das legt bei mir einen Schalter um und ich verzichte lieber. Vielleicht habe ich etwas missverstanden, aber ich hatte daraufhin das neue DJay auf dem iPhone gegen DJay Pro ersetzt und nutze auf dem iPad DJay 2 wegen des Oberflächendesigns. Ich warte eigentlich jetzt darauf, dass ich am Mac auch ein Abo abschließen muss, um weitere Features zu nutzen, aber das scheint bei diesem Update nicht der Fall zu sein. Aber ein DJay Pro 3 kommt bestimmt, dann die vermehrt immer wieder aufpoppende Werbung und das Gefühl, mit der alten Version etwas Unvollkommenes zu erhalten. Das sind jetzt keine kritischen Anmerkungen, aber quasi eine Art Emotionsgefühl, was ich mit DJay inzwischen verbinde. Wie geschrieben bin ich kein DJ, aber irgendwie will mir das Produkt aus obigen Gründen nicht mehr so gefallen.

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      weekender

      Ich finde das Preismodell recht fair. Ich lege ab und zu mit der iOS-Version auf und aktiviere dann die Pro-Features für einen Monat (CHF 5.50). Danach kündige ich das Abo wieder bis zur nächsten Gelegenheit ein paar Monate später.
      Der Kauf der Mac-Version hätte ich mir allerdings sparen können. Finde das iPad für diesen Zweck in Kombination mit einem DJ Controller die bessere Wahl. Die Mac-Version hatte ich nie mehr im Einsatz.

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        Stephan Merk  RED

        Natürlich kann man das so und so sehen und wenn man damit Geld verdient, ist die Rechnung vielleicht noch etwas anders. Ich habe für mich beschlossen, dass ich nichts abonnieren will, bei dem es nur um Features geht. Musik-Streaming ist eine Ausnahme, hier habe ich für mich festgelegt, dass mir das im Jahr nicht mehr als 100 Euro wert ist und gäbe es keine Jahreskarten, wäre das für mich ein Grund zu kündigen. Okay, ich bin in einer Zeit groß geworden, als dass man Flipper- und Spielautomaten aus den Gaststätten verbannt hat, weil man verhindern wollte, dass sich die Jugendlichen regelrecht arm zocken würden. Seit dem unüberwachten Internet ist man da heute deutlich toleranter, ist ja auch okay. ;)

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    DJ Ronny  

    Danke für die Info. Das Programm nutze ich mit dem IPad. Es ist sehr gut programmiert. Die Einbindung vom Denon MC6000 und MC7000 funktionieren sehr gut. Mein Premium Account von Tidal lässt sich nicht einbinden. Will immer einen neuen Account anlegen. Spotify funktioniert super.
    Schade ist, das keine Flac Dateien unterstützt werden.

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    glain  

    Benutze es mit dem DDJ-400 in der Free Version. Die Free Version macht schon Laune.
    Sowas wie Abo-Modell mag ich nicht, ich hätte für eine Pro-Version aber bezahlt. Ich benutze die Software einfach zu selten.

    Mit Spotify ist schon cool, man ist aber gezwungen immer online zu sein.

    Mit Midi Sync Link kann man es sogar zu externen Drummaschinen per Ableton Link zu synchronisieren.

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    Hans von Freymacher

    Als langjähriger Nutzer von djay, kann ich nur sagen dass die Jungs einen super Job machen! Das Abo Modell sagt nicht jedem zu, ich kann es aber nachvollziehen, so kann man Features direkt implementiert als sie bis zum nächsten Upgrade aufzuschieben zu müssen. Zum Artikel, muss ich sagen das er leider nicht korrekt ist, denn ableton link ist schon länger implementiert, also nix neues mehr (zumindest auf der ipad Version, die ich nutze).

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    franzfarian

    Die Integration von Tidal ist wirklich sehr gut gelungen und für mich ein echter Game Changer: Da das Dateimanagement auf dem iPad weiter eher schwierig ist, wird djay für mich so überhaupt erst interessant. Tidal läuft auch auf der Hifi-Version – perfekt. Das erste mal kann man sich ernsthaft fragen, wozu man noch den Rechner und großes Equipment rumschleppt.

    Wie Glain schon schrieb: Man kann richtig auflegen mit der free Version. DJay erkennt BPM und Keys ziemlich flott. Aber erst die unterschiedlichen Views, das MIDI-Interface und die Sampler Base machen es zum wirklichen Spaßfaktor. Ich habe innerhalb von 30min den Akai AFX verbunden.

    Klar sind Abomodelle Mist – aber es gewährt, dass die App laufend frisch gehalten wird. 40 Euro sind 3.33 Euro im Monat. Wenn ich bedenke, wie flexibel das Setup dadurch wird (alleine die Batterie: der Mac hält mit Serato keine 2 Std.), ist es mir das wirklich wert.

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