Arturia OB-Xa V – Synthesizer Plugin nach Oberheim-Klassiker

19. Mai 2020

Jump aus der DAW

Mit dem OB-Xa V hat sich Arturia den nächsten Oberheim Synthesizer vorgenommen und in ein Plugin verwandelt. Und beim Oberheim OB-Xa handelt sich es beileibe nicht um irgendeinen analogen Klassiker.

arturia ob-xa v plugin

Nicht nur Van Halens Jump stellte den OB-Xa Sound prominent heraus, gefühlt hat die halbe Pop-Welt der 80er Jahre mit diesem polyphonen Analogsynthesizer gearbeitet. Einen Blue Box-Artikel zum Orignal findet ihr unter diesem Link.

Arturia ging bei der Software-Umsetzung des 16-stimmigen Plugins wie gewohnt vor. Die Optik entspricht dem Original, die Oberfläche bewegt sich dicht an der Vorlage, hat aber zusätzliche Elemente wie Stimmenverwaltung, Master-Sektion und Arpeggiator integriert. Das GUI kann in der Größe angepasst werden.
Das Plugin besitzt wie das Original zwei Oszillatoren, die sich crossmodulieren lassen und mit einem Noise Generator vor dem Filtereingang gemischt werden. Das Filter lässt sich zwischen 2-Pol und 4-Pol umschalten.
Die Oszillatoren, Filter und LFO-Parameter können mit Offset-Werten im Panorama verteilt werden. In einem zusätzlichen Menü können vier Function-Generators aufgerufen werden, die sich über eine Modulationsmatix zuweisen lassen. In demselben Menü befindet sich eine 3-Bus Effektsektion mit Delay, Chorus, Reverb, Phaser, Flanger, Kompressor, Overdrive, Multimodefilter und Bitcrusher.
Das Plugin ist mit einer Library von über 400 Presets ausgestattet, die über einen Preset-Browser verwaltet werden.

Arturia OB-Xa V läuft auf 64 Bit DAWs unter Windows (ab Win 7) und MacOs (ab 10.11) mit den Schnittstellen VST 2.4, VST 3, AAX, Audio Unit, NKS.

Das Plugin kann ab sofort zum Einführungspreis von 149,- Euro erworben werden, regulär wird es 199,- Euro kosten. Lukrativ ist derzeit die V Collection 7, die inklusive OB-Xa V bis zum 9. Juni 2020 für 299,- erworben werden kann.

Preis

  • Einführung: 149,- Euro
  • regulär: 199,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Jens Barth

    Habe die Arturia V-Collection und deshalb auch OB-XA gekauft (49€). Zum Preis kann man nichts sagen, das ist fair.

    Allerdings bin ich vom Sound enttäuscht. Da fehlt irgendwie der Biss, der Druck. Eigentlich kann man es beim Arturia – eigenen Werbevideo schon erahnen. Es kling nicht nach Jump!

    Ich persönlich bin enttäuscht. Arturia kann das besser, siehe Synclavier und auch die B3 – Emulation (V1 war schwach, V2 dagegen ist richtig stark!).

    Den OB-X Fans möchte ich die Emulation von Sonicprojects „OP-X Pro II“ an‘s Herz legen. Warmer, druckvoller Analogsound und Presets bis zum abwinken.

  2. Profilbild
    h3rtz  

    Haette ich vor 5 Jahren sofort gekauft. Jetzt hab ich Dave Smiths OB-6, Sonicprojects OP-X Pro II und der UB-Xa steht in den Startloechern. Bit late to the party, Arturia…

  3. Profilbild
    Atomicosix  

    Über das Arturia Installationsoftwarecenter kann man sich auch eine DEMO Version auf dem Rechner installieren, so das man sich selber ein Bild machen kann. Also ich finde diese virtuelle Version sehr gelungen. Auf jeden Fall wird die Oberheim Klang-Ästhetik sehr gut getroffen und das Arturia Interface hat sich auch bewährt. Da mein OB 6 eben nur 6 Stimmen hat, ist das eine gute Ergänzung.

    P.S. Früher waren die Oberheim Syntheziser der Rolls Roys unter den Instrumenten und für normale Musiker mit schmaler Brieftasche unerreichbar. Kommischer Weise stand so ein Ding als Playback Attrappe im Musik Laden rum, was für eine Verschwendung.

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