4. April 2019

MFB Tanzbär 2 – Der eigene Test

Anmerkung: Der Inhalt spiegelt meine eigene Meinung wieder. Da ich nicht unerfahren bin, hat er dennoch eine gewisse Objektivität, aber einiges ist auch Geschmackssache und hängt vom Workflow und von Gewohnheiten ab. Da es sich hierbei nur um eine Ergänzung zum Test handelt (ein umfangreicher Kommentar, der nicht in die Kommentare passte), werde ich den Inhalt recht kurz und simpel halten. Bitte vorab den eigentlichen Test zum Gerät lesen:

Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie stirbt

Der arme Bär, da muss er wieder tanzen (Anspielung auf echte Tanzbären) und ich würde so gerne mit ihm tanzen, doch ertappe mich schließlich beim Weglaufen, obwohl er nichtmal seine Krallen ausgefahren hat, denn die wurden geschliffen.

Beim Tanzbären 2 hatte ich die Hoffnung das perfekte Bedien-Gegenstück zur Elektron Analog Rytm, oder eine gescheite Weiterentwicklung des Tanzbären 1 in Händen zu halten. Doch dem war nicht so, auch wenn mich der Klang, ähnlich wie bei der Rytm, sofort überzeugte.

Bedienung und artgerechte Haltung

Nun konnte ich den Bären zwar auch mal streicheln, doch tanzen wollte der zunächst nicht. Da musste erst die Peitsche rausgeholt werden (der arme Bär). Ich habe ja schon so einige Geräte gehabt und gerade Drumcomputer, Grooveboxen und Sampler konnte ich in der Regel spontan bedienen, ohne sofortigen Blick in die Anleitung. Und obwohl ich mir diese 2 Wochen zuvor durchlas, war ich völlig überfordert und brauchte ewig, bis ich z.B. überhaupt Sound hörte, den Stepsequenzer programmieren konnte, oder die Presets fand. Da kam ich sogar mit den Elektron-Geräten schneller zurecht – ohne zuvor die Anleitung gelesen zu haben.

Die Mehrzweck-Encoder hätte man sich ggf. sparen können, wenn man sich aufs wesentliche konzentriert hätte. Auch ist der Bär kleiner als ich dachte und die Regler liegen dicht beieinander.

Statt dem Gerät ein ordentliches Menü zu bieten und eine dementsprechende Bedienung (z.B. ein Menü-Rad oder dergleichen), hat man den Platz für grooveboxartige Features verschwendet, wie z.B. den kleinen Synthesizer. Das geht alles nicht so von der Hand. Weiß man allerdings erstmal wie es geht, klappt es auch. Denn die meisten Funktionen, die beim Spielen intuitiv bedient werden wollen (Sounddesign), haben ihre Regler. Ich hatte bei dem Gerät gerade auf Grund vergangener, bewährter Geräte, sofort viele Verbesserungsideen. Man hat den Eindruck MFB sollte sich für das Interfacedesign mal Hilfe holen (meine Meinung).

Vergleiche lohnen nicht? – Doch, natürlich!

Im Gegensatz zum Autor, fand ich schon, dass sich die Kiste mit der Konkurrenz vergleichen lässt (warum eigentlich nicht?). Das habe ich sogar mehrfach getan und bin demnach vom Kauf abgesprungen. Ich habe ihn klanglich verglichen, vom Workflow her, die Features usw. Doch detaillierte Eindrücke würden den Rahmen sprengen. Die Energie spare ich mir lieber für einen anderen Beitrag und belasse es hier als „umfangreichen Kommentar zum Test“. Jeder der einen Tanzbären will, sollte ohnehin selbst testen und gegen testen und schauen, was ihm primär wichtig ist und was zu vernachlässigen oder zu tolerieren ist.

Zuviel des Guten? Aber auch zu wenig davon!

Mir ist schon klar, dass solche Geräte nicht unbedingt die Speicherung von Klangeinstellungen vorsehen. Bei einer originalen TR-808 oder 909 ist sowas auch nicht schlimm. Es gibt ohnehin nicht viele Parameter und man hat das irgendwann im Händchen, Lieblingssounds zu rekonstruieren. Da hier jedoch zum Teil recht viele Parameter pro Instrument einstellbar sind und manche auch über die Encoder Regler und Taster, wird das schwieriger. Abfotografieren bringt also nix. So ein Gerät will also am liebsten ohne Ende gesampled werden. Das macht ja nix, wollte ich aber erwähnen. Denn man denkt zunächst, dass ein Display-Gerät etwas mehr Komfort bietet und eher einer Analog Rytm, als einem Vermona DRM gleicht. Beide genannten Geräte haben meiner Meinung nach eher einen eigenen Charakter als der Tanzbär 2 (ich meine das nicht klanglich, denn da weiß der Tanzbär nach wie vor zu überzeugen).

Trotzdem habe ich die Bärenjagd eröffnet und ihn abgeschossen (mit Großkaliber). Ich hoffe man verzeiht es mir :)

Fazit
Schade eigentlich. Ich dachte der Tanzbär 2 wäre eine gelungene, durchdachte Weiterentwicklung, die es nicht nötig hat sich durch Quantität behaupten zu müssen. Denn der Klang ist fett und das hätte in Verbindung mit einer einfachen, intuitiven Bedienoberfläche und einem ordentlichen Standard-Menü (wenn es schon ein Display gibt) genügt. Aber so ist er halt irgendwie eine Groovebox und irgendwie nicht. Das passt alles nicht so recht zusammen finde ich. Meiner Meinung nach wurde da Potential verschenkt.

Plus

  • Toller Klang
  • Tolle Optik (Geschmackssache)
  • Wirkt recht stabil
  • LFO pro Part
  • +/- Viele Funktionen - Meiner Meinung nach zu viele. MFB hätte sich darauf konzentrieren sollen einen Drumcomputer zu bauen. Das Teil ist schon fast eine Groovebox. Das klingt zwar gut, aber hätte man sich aufs wesentliche beschränkt, so wäre mehr Platz für eine komfortable Bedienung gewesen. Dadurch sind mir zu viele Kompromisse entstanden. Wer braucht z.B. schon einen Synth im Drumcomputer. Typische MFB Kunden haben meist auch andere Klangerzeuger.

Minus

  • Bedienung
  • Trotz eingeführtem Display, wenig Menü-Inhalt und Struktur
  • kein Menü-Rad oder ähnliches. Ständig müssen die Steptaster mit einbezogen werden und irgendwelche Kombitasten gedrückt werden.
  • Regler recht eng beieinander
  • Instrumentenwahl nicht so übersichtlich bei der Größe der Beschriftung und der Anordnung der Buttons.
  • Miniklinken-Ausgänge --> Nicht leicht, bezahlbare Multicorekabel zu finden. Da muss man wohl löten.
  • Ausgänge nicht routbar. Ob man eine zweite Bassdrum und eine zweite Snare wirklich eher als Einzelspur benötigt, als andere Instrumente? Toraiz, Tempest und TR-8S sind da flexibler.
  • Bei meinem Testgerät und zwei anderen Geräten die ich sah, leuchtete das blaue Licht der LED aus dem Gehäuse (zwischen rechtem Holzseitenteil und Metall-Gehäuse). Und nicht zu wenig. Dies fand ich gerade im Dunkeln unschön und nervig.
  • (Bei meinem Testgerät hatte das Display einen Fehler. Das war bei anderen Geräten aber zum Glück nicht so)
Forum
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    elektrock  AHU

    Wenn MFB und seine Jungs einen Drumcomputer bzw. eine Drummaschine bauen würden die, wirklich einfach zu bedienen wäre, sprich keine Untermenüs und…… Play und das Ding läuft das wärs. Soundtechnisch nur gut!

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    Emmbot  AHU

    Schöner Bericht, ja gerade kritische Tests sind sehr informativ. Schade das bei dem Gerät die Bedienung so schwirig zu sein scheint.

    Gerade die Levelregler vermitteln vom Bild her den Eindruck das da schnell was geht.

    Viel Spaß auf der Bärenjagd.

    • Profilbild
      GioGio  AHU

      Danke Dir :)
      ja, die Oberfläche vermittel den Eindruck, alles würde logisch und easy gehen. Schon vor dem eigentlichen Test zuhause war ich mit jemandem an dem Gerät, der echt viel Geräte kennt und auch länger in der Synthie-Abteilung eines großen Shops gearbeitet hat (ein Nerd mit Plan – was in Shops selten ist). Und der hatte exakt dieselben Startprobleme und wir bekamen das Gerät ohne Anleitung nicht zum laufen (dabei kennt der Tanzmaus und Co.). Es sind eigentlich nur Dinge gewesen, wie: Warum kommt kein Ton? Wie gelangt man in die Werkspresets? Warum kann man gerade keine Steps setzen? Als ich einige Tage später allein am Gerät war (mit mehr Zeit), gelang dies ja auch und weiß man erstmal wie’s geht und gewöhnt sich daran, passt es bestimmt. Fand’s halt komisch, weil ich ja die komplette Anleitung ein paar Tage zuvor gelesen hatte. Und so erging es mir noch nie an einem Drummie. Aber das hat auch immer mit persönlichen Bedienungsvorlieben zu tun. Also nicht abschrecken lassen das Teil zu testen, aber schauen, wie es einem damit geht und mit der Meinung anderer vergleichen. Dazu dient mein „Test“ hier. :)

  3. Profilbild
    tonvibration  

    Hallo und Danke für Deinen Erfahrungsbericht – es ist immer gut/interessant eine weitere Meinung zu hören.
    Man merkt dem (sehr unterhaltsam geschriebenen) Text, Deinen Frust auch an. Mich – als jemand der das Gerät gar nicht kennt, sich aber sehr für Ergonomie und Interaktion interessiert – hätten noch mehr konkrete Beispiele geholfen zu verstehen, wo die Interaktion Dich nervt. Du schreibst ja, dass Dir ne ordentliche Menüführung mit Stellelement am Display dafür fehlt. Kann ich nachvollziehen, ist auch ungewöhnlich (wenn man schon ein zweizeiliges Display hat). Die Funktionstastenbelegung erscheint mir aber auf den Bildern nahezu vorbildlich: Es wurden wohl nur die unteren weißen Tasten verwendet und die Funktion ist klar auf das Gerät gedruckt und selbsterklärend. Da gibt es bei anderen Geräten doch oft stärkere Mehrfachbelegung und auch ohne Nennung am Gerät. Sind die Dinger schwer erreichbar? Muss man mehrere Buttons mit einer Hand gleichzeitig drücken? Stört die Distanz zwischen Auswahl und Anzeige im Display? Kommt man da irgendwie durcheinander?
    Da ich selbst auch Tools entwerfe und mich (Live-)Interaktion tierisch interessiert, hier die neugierige Nachfrage. :))

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      GioGio  AHU

      Part 1/3:
      Danke :) Lies auch mal den Kommentar darüber. Ergänzend:
      die Funktionsbelegung scheint zunächst gut u. logisch. Ich dachte zuvor: „Sieht aus, als könne man gleich loslegen u. der Rest ergibt sich durchs probieren“. Um ein Instrument auszuwählen, so denkt man, drückt man einfach Instrument-Select und wählt danach dann über die Steptasten das Instrument. Das ist auch fast so. Also sollte das mit den daneben liegenden Funktionsauswahlen ebenso laufen. Doch wenn man z.B. Bar-A drückt, ist man immer noch in der Instrumentenauswahl. Dabei würde man meinen, dass der Modi dann zum Sequencer wechselt und man die Noten für Bar A setzen kann. Nö. Also testet man das zusammen mit Shift – klappt auch nicht. Ok, dann denkt man, dass es vielleicht wie bei Elektron von den Record-Modi abhängt und meint sich an die Anleitung zu erinnern. Nö. Rec. + Play? Wieder nix.Irgendwann, wenn alle Ideen und Erfahrungen durch sind, fragt man sich, was genau man zusammen drücken muss. Da hilft nur die Anleitung. Werkspresets waren auch ne merkwürdige Nummer, da dann immer auf dem Display erschien, dass der RAM leer ist. Aber wo ist dann der ROM? Da die weißen Steptasten für fast alle Funktionen dienen (auch für die Werte bei den Encoder-Buttons –> also nur 16 Werte), denkt man über diese auch die Presets wählen zu können (wie bei Elektron z.B.)…

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        GioGio  AHU

        Part 3:
        Die TR8S z.B. war da ganz anders. Klar, hier ist wieder der LFO in einem endlosen Menü verschwunden, aber dennoch findet man zügig alles was man sucht. Das Menü der TR könnte zwar besser sein. Aber ansonsten sind die Kompromisse die Roland einging zwar Kompromisse, aber besser durchdacht. Die Instrumente sind gut angeordnet und lassen sich Live gut muten. Beim Tanzbären wird die Stummschaltung über eine LED auf den Fadern angezeigt. Die liegen jedoch nicht über der jeweiligen Steptaste (versetzt). Das alles gibt sich mit der Zeit, aber für mich passte das Gesamtkonzept nicht. Mich ärgerte auch, weshalb man nicht auf ein paar Dinge verzichtet hat. Alleine der Synthie benötigt 4 Potis. Mit diesem Platz hätte man anderes optimieren können. Die Steptastenfunktionen hatten auch die alten Electribes, aber da diente das eher der schnellen Bedienbarkeit und Intuition. Hier nicht immer. Das Display ist auch zu kurz um die Funktionen der Encoder-Regler und Encoder-Buttons gleichzeitig abzubilden. Daher unten der Aufdruck am Gerät. Das erinnert alles sehr an Tanzbär 1. Mir gefällt es nicht. Aber dafür ist der LFO mittlerweile gut erreichbar :) Die Einzelausgangsanzahl ist bombe, aber auch unnötig. Lieber nur 8 u. dafür keine Minis. Am Ende muss jeder abwägen. Aber etwas Kritik ergänzt den Testbericht doch gut :D

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      GioGio  AHU

      Part 2/3:
      …aber hier ist es dann der linke Poti unterm Display. Die sind natürlich nicht gerastert und ich fand es nicht so easy damit die richtige Zahl zu treffen. Beim Menü habe ich vergeblich den Kontrast vom Display gesucht (Kontrast war beim Testgerät schlecht). Zwar sind die Steptasten bedruckt u. man kann dort ablesen was man sucht. Doch zuvor muss einem gelingen die Instrumentenauswahl zu verlassen (im Ernst). Ich fand das alles umständlich und wenn es schon ein Menü gibt, wieso dann die Steptasten dafür nutzen statt eines Menürades. Vor allem bei den Presets ist es dann plötzlich ein Poti. Selbst wenn man sich reingelesen hat, kommt man da schnell durcheinander. Und so ging das die ganze Zeit. Da ich in der gleichen Woche zig andere Drumcomputer testete und ja auch schon einiges zuvor in den Händen hatte, war das irgendwie nicht mein Fall. Die Elektron war für mich bisher am unlustigsten. Doch man fand sich sofort mit etwas Gesuche und Logik zurecht (bis auf Extras). Es kam sofort Klang heraus, man konnte Sounddesignen, in den Stepmodus wechseln, etc. Am Ende störte da nur der Live-Workflow. Der Tanzbär 2 hat den besseren Sounddesign-Workflow. Doch durch die unregelmäßige Anordnung der Steptasten (weiß/schwarz) und der kl. Schrift und vielen Beschriftungen fand ich es mühsam intuitiv die richtigen Instrumente zu finden und z.B. zu muten.

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      GioGio  AHU

      Part 3/3:
      Die TR8S z.B. war da ganz anders. Klar, hier ist wieder der LFO in einem endlosen Menü verschwunden, aber dennoch findet man zügig alles was man sucht. Das Menü der TR könnte zwar besser sein. Aber ansonsten sind die Kompromisse die Roland einging zwar Kompromisse, aber besser durchdacht. Die Instrumente sind gut angeordnet und lassen sich Live gut muten. Beim Tanzbären wird die Stummschaltung über eine LED auf den Fadern angezeigt. Die liegen jedoch nicht über der jeweiligen Steptaste (versetzt). Das alles gibt sich mit der Zeit, aber für mich passte das Gesamtkonzept nicht. Mich ärgerte auch, weshalb man nicht auf ein paar Dinge verzichtet hat. Alleine der Synthie benötigt 4 Potis. Mit diesem Platz hätte man anderes optimieren können. Die Steptastenfunktionen hatten auch die alten Electribes, aber da diente das eher der schnellen Bedienbarkeit und Intuition. Hier nicht immer. Das Display ist auch zu kurz um die Funktionen der Encoder-Regler und Encoder-Buttons gleichzeitig abzubilden. Daher unten der Aufdruck am Gerät. Das erinnert alles sehr an Tanzbär 1. Mir gefällt es nicht. Aber dafür ist der LFO mittlerweile gut erreichbar :) Die Einzelausgangsanzahl ist bombe, aber auch unnötig. Lieber nur 8 u. dafür keine Minis. Am Ende muss jeder abwägen. Aber etwas Kritik ergänzt den Testbericht doch gut :D

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        tonvibration  

        Hallo GioGio,
        vielen Dank für Deine ausführliche Antwort – jetzt kann ich mir das besser vorstellen. Und – Masterfrage – wie kommt man denn nun aus dem instrument select raus? Lol… ich vermute fast, man muss das Gleiche nochmal drücken und den Zustand so verlassen? Argh… das ist aber auch das blödeste was passieren kann… hätte z.b. auch gedacht, dass ich – wenn einmal das Instrument ausgewählt ist, ich automatisch (oder bei loslassen des inst-select Buttons? – ich steh ja auf 2-hand bedienung) fleißig steps setzen kann und mit Bar A-D den Teil der 64 steps auswähle… naja, hätte mich bestimmt auch genervt.
        Scheint so dass MFB, die ja sonst kleinere, nicht so umfangreiche Geräte bauen – meist ohne Display, oder? – sich da ein wenig verrannt haben. Kann mir schon vorstellen: Oh, dann muss das noch dazu… und das… da kann viel schief gehen. Wahrscheinlich werden sie das dann auch öfter rückgemeldet bekommen und überarbeiten.
        Danke nochmal für Deine Antwort – ich weiß ich bin n Nerd, aber mich interessiert sowas echt ;)

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        Emmbot  AHU

        Das nenne ich mal eine ausführliche Antwort. Bleibt zu hoffen, dass MFB mal vorbei schaut und sich gegebenenfalls einigen Punkten annimmt.

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    Son of MooG  AHU

    Ich hatte mit meinem MFB Step64 Sequencer auch meine Start-Schwierigkeiten; es war mir anfangs nicht klar, dass ein gesetzter Step erst dann aktiv ist, wenn man auf den nächsten Step tippt. Auch mein SynthLite 2 hat bei der Bedienung seine Eigenarten, die manchmal etwas irritierend sind. Das teilen wohl alle MFB-Geräte…

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    GioGio  AHU

    @Emmbot @ Son_of_Moog @alle anderen:
    Letztlich sind es ja nicht die einzigen Frickel-Geräte und ich hoffe das kommt hier auch nicht falsch rüber. Ich deute ja mehrfach darauf hin, dass man selber abwägen muß. Pro/Contra und was einem persönlich am wichtigsten ist. Nur weil ich Geräte Erfahrung habe bedeutet das ja nix. Man vergleicht ja dann mehr, als ein Laie tun würde. Vielleicht hat man dann auch schon seine Lieblings-Interface-Vorstellung.
    Aber ich glaube ich gab mir im Text Mühe, dass das nicht falsch rüber kommt :)

    Denn manche scheinen angepisst zu sein. Mich schrieb gestern ein User namens Soundluck mit folgendem Text an:
    „Ich finde dich Schande dass ich jetzt wieder über ein Gerät aufregt unseren eigenen Testbericht schreibt das ist kein Sound Designer das ist ein Träumer schade dass ich der Hersteller nicht zu Wort meldet wirklich eine Schande für das Magazin hier gelernter Sounddesigner Reinkarnation zum Schluss kommen noch Dämonen oder sowas“
    Was soll man dazu sagen? Wenn der so liest wie er schreibt, sollte er solche Mails lieber lassen. Hat mich echt agro gemacht. Ne persönliche Nachricht ist schon persönlich und es ist fast so, als stünde er vor meiner Tür. An sowas muß ich mich wohl leider gewöhnen, wenn ich hier weiter kritische Texte schreibe. Ganz egal wie sehr ich mir Mühe in der Formulierung gebe :(
    Besser ich jage keine Bären mehr, sondern Zombie-Menschen.

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      tonvibration  

      Lieber GioGio,
      ich finde, Du hast alles richtig gemacht: Du sagst ja klar, dass dies Deine Meinung widerspiegelt (was bei einem Lesererfahrungsbericht eh klar sein sollte) und verweist deutlich auf den „offiziellen“ Test der Redaktion. Bitte freue Dich also an all den konstruktiven Diskussionsbeiträgen zu Deinem Artikel und ärgere Dich nicht über das, was SL schreibt. Der hatte wahrscheinlich einen schlechten Tag, liebt seinen Tanzbären (was voll ok ist) und wollt mal Frust ablassen (was nicht ok ist). Er (Sie?) hat sich selbst disqualifiziert indem er persönlich geworden ist. Was hat Dein Sound-Designer Leben damit zu tun? Nix. Und auch „Schande“ und sowas gehört nicht in eine sachliche Diskussion mit rein. Schade, denn wenn SL wirklich was dagegen zu halten hat, dann kann er ja in (öffentlichen) Kommentaren erklären, warum er anderer Meinung ist. Eine gute sachliche Diskussion ist/wäre doch toll. In diesem Sinne hättest Du Dir auch den Zombie Menschen sparen können – bringt nix. Ich würde die mail löschen und vergessen (hab da auch so meine Erfahrungen). Alles Gute – und bitte weiter schreiben – gerne auch kritisch, aber nie persönlich ;)

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        GioGio  AHU

        Ooh, das ist aber lieb :))))
        Danke. Das hat echt geholfen! Da hast Du dir ja richtig Mühe gegeben. Echt toll ^^
        Ich habe ihm auch geschrieben, dass er ja selbst was verfassen kann und es lediglich eine Leserstory von mir ist und so. Naja, jetzt scheint wieder die Sonne :)
        Den Zombi-Menschen nehme ich dann auch zurück, aber Bären will ich auch nicht mehr jagen (bin ja schließlich tierlieb, auch wenn das auf der Karikatur nicht so aussieht und ich so böse gucke).

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          Emmbot  AHU

          Ja wenn jemand anderer Meinung zu einem Gerät ist, kann man das gern in den Kommentaren posten.

          Vielleicht kommt ja noch ne Leserstory zu dem Gerät ;).

          Giorgio du hast ja auch mehrfach darauf hingewiesen, dass probieren über studieren geht und das es am Sound nix zu meckern gibt.

          Falls ich mal einen Tanzbären auf einer Messe sehe, teste ich den an.

  6. Profilbild
    p_carp  

    1/2
    Hallo GioGio,

    doch ich finde deine Meinung und natürlich auch deinen Bericht klasse, einfach sachlich raus und ganz ganz Klar dein Persönlicher Eindruck, wahrscheinlich auch von einigen anderen ;-) Usern.

    Leider muss ich Sagen das seit des erscheinen der Tanzmaus, jede weitere MFB Errungenschaft an mir vorbei gegangen ist so auch der TB2, obwohl ich ein kleines MFB Museum habe bis TB1 und Dominion one. Ich bin immer hin und hergerissen diese Teile auch wirklich zu benutzen.
    Zum einen ist der Sound, gar keine Frage (meine persönliche Meinung) bei allen Kistchen einfach nur geil und bringt richtig spaß in die Hütte jedoch kommt dann gleich die große Kreativ bremse zum einen Traut man sich fast garnicht die Poti`s richtig anzufassen zum zweiten immer diese Menüsuche durch drücken irgend welcher Tasten kombis und dann die Frage bin ich auch grade richtig hier? zum Glück noch nicht so schlimm wie bei Leploop aber leider immer wieder ein wenig enttäuschend besonders beim Domi.

  7. Profilbild
    p_carp  

    Hier kam mir schon der Gedanke das Gerät vollständig umzubauen und hochwertigere Potis und Fader der klasse Moog Voyager zu verbauen, halt zum Anfassen sofern es möglich ist.

    Leider kann man da nicht wirklich viel machen außer sich mit MFB zu Arrangieren oder drauf zu verzichten,
    zweiteres bringe ich irgendwie nicht übers Herz. Und ne kleine Bären Zwergen Jagt, neee bin Tierlieb ;-)

    Auf jeden fall nochmal ein lob für deine Berichte, zumindest die ich bis dato vernommen habe wirklich gut und auch sehr ausführlich. Weiter so
    Lg

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