Wer schafft es auf den 25 Tasten Thron?
Beim Thema Controllerkeyboards testen wir in der Regel stets die Modelle mit 49 oder 61 Tasten, es sei denn, es ist eben nur eine andere Tastaturgröße erhältlich. Doch oftmals reichen einige wenige Tasten ja bereits aus, um das Nötigste einzuspielen oder im mobilen Umfeld zu produzieren. Daher haben wir uns für den Artikel „Die besten MIDI-Controllerkeyboards mit 25 Tasten“ die aktuell interessantesten 25er-Keyboards angeschaut und verraten euch, welche Modelle für uns die Favoriten sind. And the winner is …
Inhaltsverzeichnis
Die besten MIDI-Controllerkeyboards mit 25 Tasten
Zunächst ein paar Informationen vorab: Zu den allermeisten der vorgestellten Keyboard-Controller gibt es hier auf AMAZONA.de bereits ausführliche Testberichte, daher konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf die Highlights und die wichtigsten Funktionen der 25er-Modelle. Weitere Informationen, Bilder und eine ausführliche Bewertung findet ihr in den verlinkten Einzeltests.
Genug der Vorworte, los geht’s mit A wie …
AKAI MPK Mini Mk3 und Mini Play Mk3
Das AKAI MPK Mini, das es in den zwei Versionen MPK Mini Mk3 und MPK Mini Play Mk3 gibt, bietet 25 anschlagsdynamische Tasten, acht anschlagsdynamische Pads sowie vier (Mini Play) bzw. acht (Mini Mk3) Drehregler. Einer der größten Unterschiede zwischen den zwei Keyboards ist die Tatsache, dass das Mini Play über eine Klangerzeugung sowie einen kleinen Lautsprecher sowie einen Kopfhörerausgang verfügt, über den man die Sounds direkt abhören kann. Das Controllerkeyboard eignet sich also für all diejenigen, die im mobilen Umfeld schnell mal eine Melodie anspielen, einen Rhythmus oder die richtigen Harmonien checken wollen. Darüber hinaus lässt es sich aber wie ein klassischer MIDI-Controller nutzen.
Ansonsten sind die Features der beiden Controllerkeyboards nahezu identisch. Sie verfügen über einen 4-Wege-Joystick, der für Pitchbend und Modulation genutzt werden kann, was zwar nicht ideal ist, für einen Controller dieser Größe aber in Ordnung geht. Das kleine OLED-Display zeigt die wichtigsten Informationen zu Sounds, Parametern und Werte an. Die zwei Zeilen sind hinsichtlich des Informationsgehalts natürlich beschränkt, aber bei solchen Controllern ist man in der Regel ja froh, dass überhaupt ein Display vorhanden ist.
Dazu bieten die Controller einen internen Arpeggiator und eine Note-Repeat-Funktion, die sowohl zur internen Clock als auch zu einer Host-DAW synchronisiert werden können.
Gegenüber anderen Controllerkeyboards bieten die beiden AKAIs allerdings keine DAW-Mappings. Diese programmierten Settings und Einstellungen für gängige Digital Audio Workstations machen es einem leichter, einen Controller in die DAW einzubinden. Nachdem Nektar seinen Kunden solche Mappings bereits seit vielen Jahren anbietet, gehören DAW-Mappings mittlerweile auch bei Arturia zur Standardausstattung.
Auf einen MIDI-DIN-Anschluss muss man bei beiden Controllern leider verzichten, so dass das AKAI MPK Mini Mk3 und das Mini Play Mk3 lediglich über USB MIDI-Daten transferieren können.
Weitere Informationen findet ihr hier:
- Test: AKAI MPK Mini Mk3
- Herstellerseite AKAI MPK Mini Mk3
- Test: AKAI MPK Mini Play Mk3
- Herstellerseite AKAI MPK Mini Play Mk3
AKAI MPK Mini Mk3: Kurz & knapp
- Tastatur: 25 Tasten ohne Aftertouch
- Bedienelemente: 8 Pads, 8 Drehregler, 4-Wege-Joystick
- Features: Arpeggiator
- Anschlüsse: USB-B, Sustain-Pedal
- Software: MPC Beats, diverse Software-Instrumente, Melodics Lessons, Splice Probe-Abo, Reason+ (6 Monatslizenz)
AKAI MPK Mini Play Mk3: Kurz & knapp
- Tastatur: 25 Tasten ohne Aftertouch
- Bedienelemente: 8 Pads, 4 Drehregler, 4-Wege-Joystick
- Features: Arpeggiator, über 100 Sounds, Lautsprecher, Power On/Off-Schalter
- Anschlüsse: USB-B, Sustain-Pedal, Kopfhörerausgang
- Software: MPC Beats, Melodics Lessons, Splice Probe-Abo, Reason+ (6 Monatslizenz)
Arturia Minilab Mk3
Das Arturia Minilab ist seit Ende 2022 in der aktuellen, dritten Generation erhältlich. Ausgestattet ist es mit 25 anschlagdynamischen Tasten, acht anschlag- und druckempfindlichen Pads sowie acht Encoder und vier Fader. Gerade wenn man Fader oft nutzt, könnte das Minilab Mk3, das Arturia seit einiger Zeit sogar in einer mintfarbenen Version anbietet, die richtige Wahl sein. Denn Fader findet man bei den MIDI-Controllerkeyboards mit 25 Tasten nur selten.
Auch beim Arturia Minilab Mk3 kommt ein kleines OLED-Display zum Einsatz und anstatt klassischer Pitchbend- und Modulationsräder setzt Arturia bei seinem kleinsten Keyboard-Controller auf zwei Touch-Strips, die mit MIDI-CCs belegt werden können.
Über eine Software lassen sich mehrere User-Setups erstellen und zum Lieferumfang des Arturia Minilab Mk3 gehört die Analog Lab Intro Software, auf die der Controller mit seinen Bedienelementen abgestimmt ist. Ein sehr interessanter Zusatz, besonders für Einsteiger, deren Computer (noch) nicht mit einer Heerschar an Software-Instrumenten vollgepackt ist.
Arturia Minilab Mk3: Kurz & knapp
- Tastatur: 25 Tasten ohne Aftertouch
- Bedienelemente: 8 Pads, 8 Drehregler, 4 Fader, 2 Touch-Strips
- Features: Arpeggiator, Hold-/Chord-Modus, DAW-Presets
- Anschlüsse: USB-C, MIDI-DIN-Ausgang, Pedalanschluss, Kensington-Lock
- Software: Analog Lab Intro, Ableton Live Lite, Analog Lab Intro, NI The Gentleman, UVI Model D
Novation Impulse 25
Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten ist das Impulse 25 fast schon ein kleiner Trümmer und bereits seit über 14 Jahren erhältlich. Das Gehäuse nimmt etwas mehr Platz ein als die der restlichen Keyboards, dazu fällt es höher aus und auch das Gewicht liegt über dem aller Konkurrenten.
Die Ausstattung liest sich aber ähnlich: acht Endlosdrehregler, acht Pads, Transportsektion, Pitchbend- und Modulationsrad, ein Fader sowie weitere Funktions-Buttons.
Das Display des Novation Impulse 25 hebt das Controllerkeyboard allerdings vom Rest des Feldes ab, hier können deutlich mehr Informationen abgebildet werden, dazu ist die Schrift sehr groß und entsprechend gut lesbar.
Wie auch das gleich folgende Novation Launchkey verfügt das Impulse 25 über eine Automap-Funktion, worüber eine Vielzahl von DAWs, Software-Instrumente oder Plug-ins automatisch für die Bedienelemente des Impulse gemappt werden, d. h. die wichtigsten Funktionen liegen nach Aufrufen des entsprechenden Presets direkt am Controller an, aufwendige Programmierarbeit entfällt größtenteils.
Zu guter Letzt ist das Novation Impulse 25 das einzige Keyboard unserer Übersicht, das eine Tastatur mit Aftertouch bietet.
Novation Impulse 25: Kurz & knapp
- Tastatur: 25 Tasten mit Aftertouch
- Bedienelemente: 8 Drehregler, 8 Pads, 1 Fader
- Features:Arpeggiator-, Beat-Roll- und Clip-Launch-Tasten
- Anschlüsse: USB-B, Sustain-/Expression-Pedal-Anschluss, MIDI In/Out, Kensington Lock
- Software: Ableton Live Lite, XLN Audio Addictive Keys, Loopmasters Bundle
Novation Launchkey 25 Mk4
Wie der Produktname mit dem Zusatz Mk4 bereits verrät, handelt es sich beim aktuellen Launchkey Controllerkeyboard um die vierte Generation. Erhältlich ist der Controller in den zwei Varianten
- Novation Launchkey 25 Mk4
- Novation Launchkey Mini 25 Mk4
Vor allem hinsichtlich der Tastatur unterscheiden sich die beiden Keybaords, denn während die Mini-Version tatsächlich auch Mini-Slim-Tasten bietet, ist das Novation Launchkey 25 Mk4 mit normal großen Tasten ausgestattet.
Auch beim Aufbau der Bedienoberfläche, aber weniger bei den technischen Features, unterscheiden sich die beiden Controllerkeyboards. So verfügen beide über 16 anschlagdynamische FSR-Drum-Pads, die mit polyphonem Aftertouch ausgestattet sind. Acht Drehregler, OLED-Display, eine Transportsektion, ein Arpeggiator sowie Chord Map-, Fixed- und User-Chord-Funktion gehören auch hier zur Ausstattung dazu.
Während das Launchkey 25 Mk4 über ein Pitchbend- und ein Modulationsrad verfügt, hat Novation die Mini-Version dagegen mit zwei Touch-Strips ausgestattet.
Ein weiterer Unterschied ist die Ausführung der MIDI-Buchse. Während MIDI, neben dem USB-Port, beim Launchkey Mini über eine 3,5 mm Klinkenbuchse ausgeführt wird (Adapter liegt bei), verfügt das Launchkey 25 Mk4 über eine MIDI-DIN-Buchse.
Novation Launchkey 25 Mk4: Kurz & knapp
- Tastatur: 25 Tasten ohne Aftertouch (Launchkey Mini: Mini-Tasten)
- Bedienelemente: 16 Pads, 8 Drehregler, Pitchbend/Modulationsräder (Launchkey Mini: Touch-Strips)
- Features: Arpeggiator, Chord-Funktion
- Anschlüsse: USB-C, Sustain-Pedal, Kensington-Lock, MIDI (3,5 mm Klinke bzw. MIDI-DIN)
- Software: Ableton Live Lite und GForce Bass Station Plug-in
- Herstellerseite Novation Launchkey Mini 25 Mk4
- Herstellerseite Novation Launchkey 25 Mk4
- Test: Novation Launchkey 49, 61 Mk4
Reloop Keypad Pro
Vergleichsweise neu erhältlich ist das Reloop Keypad Pro. Den Hersteller kennen die meisten unserer Leser vermutlich aus dem DJ-Bereich. Mit dem Keypad Pro hat sich das Unternehmen nun auch in den hart umkämpften Marktbereich der Controllerkeyboards begeben.
Interessant ist bereits der Aufbau des Keyboards, denn der Formfaktor ist eher quadratisch als rechteckig. Ausgestattet ist es mit acht Kanalzügen samt Fadern, Buttons und drei Reglern pro Kanal. Dazu bietet der Controller 16 Pads mit Aftertouch, eine Transportkontrolle sowie Pitchbend-/Modulationsrad.
Wie auch die meisten anderen Produkte aus unserem Artikel „Die besten MIDI-Controllerkeyboards mit 25 Tasten“ verfügt das Reloop Keypad Pro über einen internen Arpeggiator sowie Akkord- und Skalen-Funktion. Im direkten Vergleich zu den Mitbewerbern sind diese aber funktional etwas eingeschränkter.
Hinsichtlich der Anschlüsse gibt es nichts zu bemängeln, hier bietet das Reloop Keypad Pro neben USB-MIDI auch MIDI-DIN und Bluetooth-MIDI, dazu ein Pedalanschluss und Batteriebetrieb.
Preislich hat Reloop das Keypad Pro sehr hoch angesetzt, so dass es aktuell stolze 235,- Euro kostet. Dafür bekommt man bei anderen Herstellern schon zwei Controller.
Reloop Keypad Pro: Kurz & knapp
- Tastatur: 25 Tasten ohne Aftertouch
- Bedienelemente: 8 Kanalzüge mit Fadern, Buttons und drei Regler pro Kanal, 16 Pads mit Aftertouch, Pitchbend/Modulationsräder
- Features: Arpeggiator, Akkord- und Skalen-Funktion, Batteriebetrieb, On/Off-Schalter
- Anschlüsse: USB-B, 2x USB-A (Hub), Sustain-Pedal, MIDI-Ausgang (3,5 mm Klinke)
- Software:Bitwig Studio 8-Track, Loopcloud Studio (Zugang für 2 Monate), Excite Audio Lifeline Expanse Lite Multieffekt-Plug-in, Melodics (40 kostenlose Lernkurse), Serato Studio Lizenz (für 3 Monate)
Anschlüsse
Grundsätzlich sollte man sich vor dem Kauf eines Controller-Keyboards darüber im Klaren sein, ob das Keyboard ausschließlich im Studio zusammen mit einer DAW, live mit anderen Klangerzeugern oder einem Computer oder eben beides als Einsatzgebiet infrage kommt. Dies entscheidet letztlich darüber, welche Anschlüsse man benötigt, denn über die klassische MIDI-Schnittstelle zum Steuern und Spielen von MIDI-Hardware verfügt bei Weitem nicht jeder der getesteten Controller. Zum Ansteuern von Hardware-MIDI-Geräten kommen aus unserer Liste der besten MIDI-Controllerkeyboards nur die Modelle Arturia Minilab, Novation Launchkey 25 Mk4, Novation Impulse und Reloop Keypad Pro infrage.
Auch im Hinblick auf zusätzliche Fuß-Controller sollte man sich vorab Gedanken machen, denn alle Modelle verfügen zwar über einen Sustain-Anschluss, aber nur das Novation Impulse 25 über einen zweiten Controller-Anschluss.
Die Stromzufuhr ist bei allen Controllerkeyboards über den USB-Port möglich, das Reloop Keypad Pro bietet dazu auch Batteriebetrieb.
Lieferumfang
Da die 25er Modelle der Controller-Keyboards gerne von Einsteigern gekauft werden, spielt der Lieferumfang durchaus eine Rolle. Gerade in diesem Segment verfügt (noch) nicht jeder über eine DAW oder unzählige Software-Instrumente und Plug-ins.
Rechnet man das alles zusammen, erscheinen die Preise der Keyboards teilweise in einem anderen Licht. So erhält man beim Kauf des Arturia Minilab Mk3 beispielsweise die Software Analog Lab Intro hinzu, eine Sammlung von etlichen Preset-Synthesizer-Sounds, auf die der Controller ab Werk bereits abgestimmt ist.
Aber auch bei allen anderen Controllerkeyboards gehört allerhand Software zum Lieferumfang hinzu, so dass Einsteiger bei allen aufgeführten Produkten für die erste Zeit gut ausgestattet sind.
Praxis
Der Anschluss und die Inbetriebnahme aller Controllerkeyboards geht sehr schnell und unkompliziert vonstatten. Während des Tests wurden alle Controller von Cubase unter macOS sofort erkennt, da gab es keine Kompatibilitätsprobleme. Auch bei den verschiedenen Steuerungs- und DAW.-Presets kam es zu keinen Problemen.
Hinsichtlich der Tastatur ist für mich das Arturia Minilab Mk3 ganz vorne mit dabei, dicht gefolgt vom Impulse 25. Auch im Hinblick auf das Gesamtpaket empfinde ich das Minilab Mk3 als die beste Wahl, einfach weil der Controller neben einer soliden Hardware, allerhand Zusatzfunktionen (Arpeggiator, Chord, Scale), DAW-Presets und das für mich interessanteste Software-Paket bietet. Dazu bietet es ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dicht dahinter folgt das Novation Impulse 25. Hier bekommt man eine schöne Kombination aus guter Tastatur, vielen Bedienelementen und klarer Bedienung geboten.
Auf den darauffolgenden Plätzen positionieren sich das Novation Launchkey Mk4, das MPK Mini Mk3 und das Reloop Keypad Pro, wobei das Keypad Pro im Vergleich zu den anderen Keyboards einfach zu teuer ist.
Launchkey Mini 25 Mk4 und AKAI MPK Mini Play Mk3 sehe ich in der Rangfolge weiter hinten, sind aber für spezielle Einsatzgebiete (Launchkey extrem kompakt und klein, MPK Mini Play mit internen Sounds) aber sicherlich für einige Nutzer interessant.
Spezielle Controllerkeyboards mit 25 Tasten
Kurz vor Schluss dieses Artikels möchte ich noch zwei Keyboards erwähnen, die für spezielle Einsatzgebiete konzipiert sind.
Novation FLKey
Zum einen bietet Novation neben der Launchkey-Serie ein paar Keyboards an, die speziell für den Einsatz mit der Digital Audio Workstation FL Studio konzipiert sind. Auf diese DAW sind die Controller der FLkey-Serie Hardware-seitig abgestimmt und erlauben somit eine detaillierte und tiefgehende Steuerung.
Neben der zu diesem Artikel passenden Mini-Version, die über 25 Tasten verfügt, bietet Novation das FLkey auch mit 37, 49 und 61 Tasten an. Weitere Informationen zum FLkey Mini findet ihr in unserem Test.
IK Multimedia iRig Keys I/O 25
Auch eine Art Sonderfall ist das IK Multimedia iRig Keys I/O 25, denn dieses bietet neben den klassischen Features eine MIDI-Controllerkeyboards ein integriertes Audiointerface.
Dank des integrierten Audiointerfaces bietet sich das iRig Keys I/O 25 nicht nur zum reinen Steuern und Spielen von Software-Instrumenten in der DAW an, sondern erlaubt auch das Aufnehmen von externen Mikrofon-/Line-Signalen sowie die entsprechende Wiedergabe.
Wer auf der Suche nach solch einem All-in-one-Keyboard ist, erfährt hier mehr zum iRig Keys I/O 25.
ESI Xkey 25
Funktional kann das Xkey 25 von ESI zwar in keiner Weise mit den oben aufgeführten Controllerkeyboards mithalten, aber mit anschlagdynamischen 25 Tasten, polyphonem Aftertouch, Pitchbend-, Modulation-und Sustain-Taster ist das Xkey 25 funktional zumindest nicht all zu schlecht aufgestellt.
Ein klarer Vorteil des Controllers ist die Tatsache, dass er ungemein kompakt und flach wie eine Flunder ist. Gerade einmal 1,6 cm ist das Keyboard hoch und misst 388 x 135 mm. Mit 600 g Gewicht lässt sich das ESI Xkey 25 auch wunderbar transportieren. Seinen Anschluss findet der Controller über einen USB-C-Port.












































Ich habe zugegeben ein 61er. Aber inzwischen muss ich zugestehen das mir vermutlich ein 25er reichen würde. Meine erhofften Bach-Sonaten spiele ich eben doch nicht darauf. Man klickt Softwaresynthesizer durch und eventuell spielt man die drei wichtigsten Akkorde als Einstieg für das kommende Projekt, der Rest geht alles über die DAW bzw. das Pianoroll der DAW inklusive Drag & Drop. Umgekehrt würde dies aber nicht funktionieren, sprich: Hätte ich ein 25er, würde ich Tag und Nacht ein größeres Midikeyboard vermissen. Wenn auch teurer, aber bei einem 25er würde man ebenfalls aktuell ein Arturia bevorzugen und ggf. ein Novation. Hätte ich allerdings den Platz, so würde man gleich ein 88er anschaffen. Dann wäre Schluss mit nervigen Oktavumstellungen. Was aber meiner Ansicht nach überhaupt nicht geht sind Minitasten. Die Zukunft der Tastaturen sollte ohne jegliche Minitasten sein. Kann man das vielleicht gerichtlich einfordern?
@Filterpad Ich bin da voll bei dir – minitasten microtasten knopftastaturen und insbesondere folientastaturen finde ich grauenhaft und unmusikalisch. voll, halb oder garnicht gewichtete Tastaturen ok, da kann man drüber diskutieren
@ozzardofwhizz Ja! Meine (Alesis) ist auch großklavierig-halbanschlagmechanisch simuliert und es ist ok. Könnte tatsächlich ticken leichtgängiger sein. Synthesizer haben natürlich Keyboardtastaturen was auch völlig in Ordnung ist. Ich stimme dir zu! Deine Vorschläge gehören wirklich nicht ins Musikbusiness: Miniknöpfe, Folientastatur, Platinen-Touchtastaturen, Minitasten, Touchscreentastaturen sind zum spielen in Ordnung, aber weniger zum musikmachen wer es einigermaßen ernsthaft betreiben möchte. Daher habe ich mich z.B. noch nicht für den Korg MicroKorg entscheiden können. Abgesehen davon hat jeder bessere Softwaresynthesizer diesen Klang inzwischen deutlich überholt und die Frickeltastatur ist ebenfalls nicht meins. Gespannt bin ich wirklich auf den Testbericht des Moog Messenger. Hot oder Schrott! Das wird sich in Kürze zeigen.
@ozzardofwhizz Meine Meinung dazu: Entweder man kann spielen oder man kann es nicht, die Art der Tasten hindert niemanden daran. Z. B. lassen sich die sehr flachen Tasten des XKey sehr gut spielen. Auch die Breite der Tasten war für mich noch nie ein wichtiges Kriterium. Ganz im Gegegensatz zur Anzahl der Tasten. Wie man auf 25 Tasten ein oder zwei Spuren einspielen soll, ist mir ein Rätsel.
@Mac Abre Genau! Hast du schon mal von einem Saitenzupfer gehört, dass er darüber jammert, dass die Mensur der Gitarre ihm zu klein oder zu groß ist? Nein, der spielt das einfach. Nur von den Keyboardern kommt dieses dauernde mimimimi, wenn die Tastaturbreite mal nicht exakt 100% einer Flügeltastatur hat. Ich habe schon lausige Tastaturen mit voller Breite und prima Tastaturen im Miniformat gespielt. Und ich bin keinesfalls ein Virtuose. Von dem erwarte ich, dass die Tastaturbreite keine große Rolle spielt.
@Filterpad Das kann ich nicht ganz teilen. Denn gerade für Kompositionen, wo man schnell zwischen den Oktaven spielen möchte würde ich mit 25 tasten sehr eingeschränkt werden. Wenn man den Platz hat, lohnt sich das schon. Ich verwende das CME Bzw. ESI xkey, aber als die große Variante. Denn es ist mega flach was auch gern vor mir im Weg stehen darf… da es kaum stört
@rio Absolut! Jeder spielt vermutlich anders auf einem Keyboard und hat jeweils daher andere Ansprüche und sicherlich macht auch können (bezüglich Musikunterricht) und bevorzugte Genres etwas aus. Wenn ich etwas am Markt bemängle, dann das es überwiegend minderwertige Tastaturen gibt und wenn hochwertige, haben diese viel Schnick-Schnack in Form von Reglern und Drumpads. Aber eine hochwertiges Midikeyboard als reine Tastatur findet man so gut wie gar nicht. Einzige Ausnahme die mir bekannt ist wäre Doepfer. Dies schaut allerdings etwas unsexy aus (Alukoffer, klobig). Nicht zuletzt habe ich deshalb auf das Alesis zugegriffen. Leider ist auch dies eher minderwertig verarbeitet. Bietet aber eine halbgewichtete 61er Pianotastatur mit nur 4 Reglern und Wheels.
@Filterpad Kann ich nachvollziehen. Ich habe auch irgendwann mal mit 88er angefangen und nutze sie halt gerne zum spielen. Beim einspielen ist sie mir dann aber doch oft zu schwer für manche Plugins und insgesamt auch zu groß (Arturia Keylab 88 MK2). Da hätte ich schon ganz gerne was leichteres. Aber 61 Tasten sollten es schon sein, aber dann „fehlen“ mir wieder die 88 Tasten, wenn ich mal wieder nur mit Piano Spielen möchte. Ein Teufelskreis.
Aber mit 25 Tasten finde ich auch schon ziemlich wenig. Ich habe ja das Keylab 37 für Unterwegs und darunter würde ich wirklich ungerne gehen. Aber Platz ist halt immer so ein Problem :D
Huhu,
An das Minilab 3 kann man immerhin wahlweise ein Sustain- ODER Expressionpedal anschließen und vollumfänglich per Software konfigurieren.
Finde ich für so eine Minitastatur für mich ausreichend, da ich das hier nur nutze, um am Rechner ein wenig was einzuspielen und nicht ins volle Register greife…
Der Expressionanschluss ist allerdings sehr praktisch, da ich das als zusätzlichen Fußcontroller fürs edrum-Set nutze.
Das einzige, was ich an dem Gerät blöd finde ist, daß es keinen Decksaver dafür gibt…. :)
@Schneum Gibt’s Maßgeschneidert bei Anbietern auf eBay oder im örtlichen Stoffladen, was ich eindeutig bevorzugen würde. Das kostet garantiert nicht die Welt und solche kleinen Läden müssen erhalten werden. Ich putze meines immer mit nem feuchten Lappen. Nur beim Synthesizer habe ich eine Abdeckung.
Ich weiss, ich schiesse mit Kanonen auf Spatzen. Aber wer den Platz hat, sollte, wie ich, z.B. ein gebrauchtes Kurzweil PC-88 ins Auge fassen. Habe es gerade gecheckt, 2 Angebote zum Preis von 200 und 240 gerade bei Kleinanzeigen. Gewichtete 88er MIT Aftertouch, vier! Fußschweller und 2 Sustainpedaleingänge. Vier Fader, reichlich Taster, die ich verschiedenen CC Parametern zuordnen kann. Mehrfach Split. Dass es nebenbei noch Sounds hat, kann man fast schon vernachlässigen. Jedem dieser Geräte und fast jedem Masterkeyboard meilenweit überlegen.
@Tai Hallo Tai,
Dein Kurzweil ist einem schnöden Keystep in jeder Beziehung meilenweit unterlegen:
– Insgesamt viel zu groß und zu schwer
– Tasten zu groß, ich komme mit Minitasten besser klar
– Anschlag zu schwer
– Kein CV- und Gate-Ausgang
– Kein einfacher Sequenzer und Arpeggiator
So unterschiedlich sind die Anforderungen ;)
Großes Danke für die Empfehlung, aber wer eine Übersicht der 25-Taster liest, braucht vermutlich (wie ich) keine 88 Tasten -> #Zielgruppe
@chardt Völlig klar. In meiner ersten Zeile: wer Platz hat… ich fand nur die Diskrepanz zwischen einer Plastikschleuder mit 25 Tasten für 200 und einem Instrument (ohne den Oktavschalter bemühen zu müssen, wie Filterpad völlig richtig sagte) zum gleichen Preis (klar, gebraucht) reichlich heftig.
@Tai Ja, die erste Zeile hab ich gelesen ;)
Ich wollte nur betonen, dass Deine „Plastikschleuder“ mein Ideal ist, so wie mein „Monstersarg“ Dein Ideal ist. Und dass der gebrauchte Kurzweil so günstig angeboten wird, deutet ja schon an, dass nicht alle so etwas suchen.
Nix für ungut, Carsten
@Tai Ich frage mich auch immer, ob ich mir ein neues Masterkeyboard zulegen soll, oder lieber ein altes Keyboard, welches auch mal ohne PC zum Musikmachen einlädt. Allerdings haben neuere Instrumente halt einfach mehr Sachen drauf, die mir fehlen würden. Gerade bei gebrauchten Sachen weiß ich halt auch nie, wie gut die Tastatur am Ende wirklich noch ist. Ich denke da an meinem Arturia Keylab 88 MK2, wo die Tastatur durchaus seine Macken hat, die mich beim Spielen extrem stören. Ich weiß nicht, ob man eine Tastatur „kaputtspielen“ kann, aber es ist schon ein ganz anderes Spielen als z.B. auf dem Roland RD 2000, welches eine Fantastische Klaviatur hat – allerdings auch eine andere Preisklasse ist. Ich mag allerdings auch die Yamaha GHS-Tastatur lieber. Daher mache ich stets einen Bogen um Geräte die eine Fatar TP100LR Tastatur haben, denn die ist schlecht verarbeitet.
@Andreas Schau noch mal auf die Controller-Optionen, die mein PC 88 hat. Das wirst du bei neuen Keyboards überhaupt nirgendwo finden. Also neue finde ich nicht besser als alte, eher schlechter. Ja, eine Tastatur lässt sich kaputt spielen. Habe ich öfter gesehen, gerade bei 88ern, von denen ich das nicht erwartet hätte.
Ich würde mir eine hochwertige 25er Tastatur wünschen, normal große Tasten, zumindest Fatar Qualität, einige wirklich gute gerastete Drehregler (wie beim seligen Akai S-1000) – einen Fader für den aktivierten Channel – das dürfte auch gerne etwas kosten – sowas könnte ein Verkaufsschlager werden – diesem billigen Plastikschrott kann ich nichts abgewinnen.
@Tilliboy ich empfehle die alten Midi Man/m Audio oxygen 8 mk1 oder mk2.
die haben noch Midi Din, aftertouch und Batterie, Netzteil und USB Option für die Stromversorgung.
Mr. Bad Gear verwendet auch noch oft ein oxygen 8 mk2.
Ich bin ein überzeugter Minitastenspieler, ich habe schon viele von diesen gehabt und auch wieder verkauft, im Moment bin ich mit dem Novation Launchkey Mini 25 MKIII zurfrieden aber auch das MK4 interessiert mich.
Ich hatte das:
AKAI MPK Mini Mk1
AKAI Professional LPK25 2 Vers.
Arturia Minilab Mk1 + 2
AKAI Professional APC Key 25 1 Vers.
AKAI Professional MPK mini Plus
Korg nanoKEY 1 und 2
Korg nanoKEY Studio
Novation Launchkey Mini 25 MkIII
Native Instruments Komplete Kontrol M32
Miditech i2-mini 32 Bluetooth
Für meine Art der elektronischen Musik reichen mir ein Minitastenkeyboard aus, es passt super auf meinen Studiotisch und kann auch in einem Regal zur Aufbewahrung Platz haben, klar kann man hier keine Wunder erwarten.
Aber zum Beispiel das Novation Launchkey Mini 25 MkIII finde ich in Verbindung mit Ableton Live und Bitwig Studio mit all seinen Funktionen unschlagbar.
Am Ende muss es jeder selbst wissen, was er benutzt, alles was für einen passt funktioniert.
Klar ist aber auch, dass man hier nicht den Profibereich für die Arbeit in einem Tonstudiobetrieb abbilden kann, was Spielbarkeit und andere technische Anforderungen angeht. Es sei denn, dass man das so will.
Ich hatte natürlich auch normalgroße Keybaords gehabt, ich hatte einen 25er, 49er und 88 Tasten. Im Velauf von 25 Jahren.
Ich wünsche mir mir mehr Auswahl an 37-Tasten (gross) , da gibt es ausser die Launchkey von Novation praktisch nichts am Markt, und das hat kein AT. Hab zwar ein E-Piano, aber das hat halt kein Pitchbend und Modwheel. Aus reiner Verzweiflung habe ich mir einen gebrauchten Modal Cobalt gekauft, aber so ganz das wahre ist der auch nicht. Die Tastatur ist zwar gut, bis auf die AT-Ansprache, aber dieser Joystick als MW/PB-ersatz ist ne Katastrophe…