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Feature: Die verrücktesten Saiteninstrumente

Einzigartige und besondere Saiteninstrumente

21. Januar 2024

Feature: Die verrücktesten Saiteninstrumente

Von der Harfe bis zur Balalaika – spannende und traditionelle Saiteninstrumente

Als ich vor ein paar Jahren die Noise- und Avantgarde-Band Swans live sah, stellte sich einer der Gitarristen mit einem selbst zusammengehämmerten Saiteninstrument hin, das wie die Sitar aus der Hölle klang. Ich habe seitdem versucht rauszufinden, welches Instrument das war – tatsächlich schien das aber ein improvisiertes, custom-made Saiteninstrument gewesen zu sein, das es in der Ausführung kein zweites Mal gibt.

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Viele Gitarristen tendieren dazu, beim Thema Saiteninstrument nicht über den Tellerrand hinauszublicken. Dabei gibt es da draußen viele spannende Saiteninstrumente, die in Kombination mit dem schier unfassbaren Sammelsurium an Effektgeräten ganz hervorragend funktionieren. Einer meiner liebsten YouTube-Channels ist der von Emily Hopkins, einer Multiinstrumentalistin und Harfenspielerin, die die Effektwelt mit ihrer Standharfe kombiniert und dabei ganz abgefahrene Klänge zaubert:

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Daran anknüpfend haben wir eine Reihe der verrücktesten Saiteninstrumente zusammengestellt, die für euch von Interesse sein könnten, solltet ihr als Bassist oder Gitarrist mal den Horizont erweitern und einfach mal was Neues ausprobieren wollen.

Toha (Totem Harp):

Ein von Komponist Victor Gama kreiertes Instrument, inspiriert von den Nestern einer ausgestorbenen Vogelart aus Angola – heißt es zumindest. Es kann von zwei Musikern gleichzeitig gespielt werden. Mit einer Höhe, die oft mehrere Meter erreicht, ähnelt die Toha in ihrer Gestalt irgendwie einem Totempfahl, was ihr den Spitznamen „Totem Harp“ eingebracht hat. Die Struktur besteht in der Regel aus mehreren Holzsäulen, die miteinander verbunden sind und eine Vielzahl von Saiten tragen, welche die unterschiedlichen Säulen überspannen. Allein der Anblick der Toha ist schon was Besonderes. Die Saiten, die über die verschiedenen Ebenen und Winkel der Holzsäulen gespannt sind, erzeugen ein breites Spektrum an Tönen, von tiefen, resonanten Bässen bis hin zu hohen, klaren Klängen. Auch besonders: die Fähigkeit der Toha, die natürliche Umgebung in ihre Performance einzubeziehen. Aufgrund ihrer Größe und offenen Struktur können Wind und andere natürliche Elemente mit den Saiten interagieren, wodurch zufällige und organische Klänge entstehen, die das musikalische Erlebnis bereichern. Kombiniert das mal mit einem Nemesis-Delay oder einem Meris Mercury X – und Gott weiß, was dabei rumkommt.

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Kontrabass-Balalaika:

Das größte Instrument in der Balalaika-Familie, ähnlich einem Kontrabass und typischerweise mit einem großen Lederplektrum gespielt. Die Kontrabass-Balalaika ist ein faszinierendes Streichinstrument, das in der russischen Musiktradition eine besondere Stellung einnimmt. Gut, zugegebenermaßen sieht es ein bisschen seltsam aus, mit dem Ding auf der Bühne zu stehen. Aber dieses voluminöse Instrument zeichnet sich durch einen tiefen, resonanten Klang aus, der ganz besonders ist. Traditionell wird die Kontrabass-Balalaika aus Holz gefertigt, wobei der Korpus oft aus Fichten- oder Kiefernholz besteht. Sie hat drei Saiten, die in der Regel mit den Fingern oder einem Plectrum gespielt werden. Die Stimmung der Saiten ist typischerweise E-A-D.

In Orchestern oder Volksmusik-Ensembles übernimmt die Kontrabass-Balalaika oft die Rolle des Bassinstruments, ähnlich wie der Kontrabass in der westlichen klassischen Musik. Neben ihrer musikalischen Funktion ist die Kontrabass-Balalaika auch ein Symbol der russischen Kultur und Folklore. Sie wird häufig in traditionellen Musikensembles eingesetzt, um Volkslieder und Tänze zu begleiten und ist ein wichtiger Bestandteil von Feierlichkeiten und kulturellen Veranstaltungen. Rob Scallon hat sich eine kleine Balalaika mal auf seinem Channel angesehen – sehenswert:

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Verrückte Saiteninstrumente – die Pikasso-Gitarre

Eine von der Luthierin Linda Manzer für Pat Metheny gebaute Gitarre mit 42 Saiten, 4 Hälsen und 2 Schalllöchern, inspiriert von Pablo Picasso. Kann sich sehen lassen, oder?

Die Pikasso-Gitarre, benannt nach ihrem pikassoartigen, mehrdimensionalen Design, wurde von dem Gitarrenbauer Linda Manzer für den Jazzgitarristen Pat Metheny entworfen. Das auffälligste Merkmal dieses Instruments ist seine komplexe Struktur mit vier Hälsen und insgesamt 42 Saiten, was es sowohl visuell als auch musikalisch zu einem Kunstwerk macht. Kann man das Ding aber auch spielen? Ja, aber es will gekonnt sein.

Die Pikasso-Gitarre ermöglicht eine außerordentliche musikalische Vielseitigkeit. Sie verfügt über zwei herkömmliche Gitarrenhälse, einen zwölfsaitigen Hals und einen viersaitigen Basshals. Diese Anordnung erlaubt es dem Spieler, ein breites Spektrum an Klängen und Stilen zu erkunden, von klassischer Gitarrenmusik bis hin zu experimentellen Jazzkompositionen. Das Besondere an der Pikasso-Gitarre: Trotz der Komplexität klingt das Instrument sehr ausgewogen und geht als Konzept hervorragend auf. Pat Metheny, für den sie ursprünglich gebaut wurde, hat das Instrument in zahlreichen Kompositionen und Auftritten genutzt, was die Pikasso-Gitarre zu einem Symbol für musikalische Innovation und künstlerische Experimentierfreude macht.

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Cimbalom:

Was ist ein Cimbalom? Ein ungarisches Instrument aus der Dulcimer-Familie, gespielt mit zwei Schlägeln und ein traditionelles Saiteninstrument, das vor allem in der ungarischen, rumänischen und slawischen Volksmusik sowie in der klassischen Musik Verwendung findet. Es gehört zur Familie der Hackbretter und zeichnet sich durch seine trapezförmige Holzkonstruktion und zahlreiche, über den Resonanzkörper gespannte Metallsaiten aus.

Gespielt wird das Cimbalom mit speziellen Schlägeln, die in den Händen gehalten werden. Der Musiker schlägt damit auf die Saiten, um Melodien und Harmonien zu erzeugen. Das Instrument bietet eine breite Palette an Klangfarben, von sanften, melodischen Tönen bis hin zu kraftvollen, durchdringenden Klängen. Strenggenommen also irgendwo zwischen perkussivem Instrument und Saiteninstrument angesiedelt, ist das Cimbalom sicherlich ein Grenzgänger. In der klassischen Musik wurde das Cimbalom durch Komponisten wie Franz Liszt und Béla Bartók bekannt. Im 20. Jahrhundert fand das Instrument auch Eingang in die moderne Musik und wird bis heute in verschiedenen Musikgenres eingesetzt. Seine Verbindung zur Volksmusik macht das Cimbalom zu einem wichtigen Bestandteil der kulturellen Tradition in Mittel- und Osteuropa.

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Nyckelharpa (Schlüsselfidel)

Kommen wir zu einem Oldtimer: die Nyckelharpa. Ein 600 Jahre altes traditionelles schwedisches Instrument mit 16 Saiten und 37 Tasten. Sie ist auch als Schlüsselfidel bekannt, ein traditionelles schwedisches Streichinstrument, das seit dem Mittelalter existiert. Es zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination aus Tasten und Saiten aus, die einen charakteristischen, resonanten Klang erzeugt. Die Nyckelharpa hat in der Regel 16 Saiten – vier Melodiesaiten, die mit einem Bogen gestrichen werden, und eine Anzahl von Resonanzsaiten, die für einen reichen, hallenden Ton sorgen.

Das Besondere an der Nyckelharpa sind die „nycklar“ (Schlüssel), kleine Holzhebel, die auf einem Griffbrett angebracht sind. Der Spieler drückt diese Schlüssel, um die Melodiesaiten auf verschiedene Längen zu verkürzen und so verschiedene Töne zu erzeugen. Aber auch hier gilt: Das Instrument kommt vor allem in der Volksmusik vor, hat aber auch international Anerkennung gefunden, besonders in der Weltmusik und im Bereich der historischen Musik.

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Chapman Stick:

Ein elektrisches Saiteninstrument, erfunden in den frühen 1970er-Jahren von Emmett Chapman, gespielt durch Tippen auf die Saiten. Ziemlich einzigartig, und dabei bereits über 50 Jahre alt. Der Chapman Stick kombiniert Elemente von Gitarre, Bass und Tasteninstrumenten und ermöglicht es, Melodien, Basslinien und Akkorde gleichzeitig zu spielen. Der Chapman Stick hat typischerweise 8 bis 12 Saiten, die über ein langes Griffbrett gespannt sind. Die Spielweise des Chapman Sticks wird von vielen modernen Gitarristen auf den modernen achtsaitigen E-Gitarren übernommen. Tosin Abasi beispielsweise spielt seine Gitarre die Hälfte der Zeit wie einen Chapman Stick. Der Chapman Stick ist also in verschiedenen Musikgenres beliebt, von Jazz und Progressive Rock bis hin zu experimenteller und Weltmusik.

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Yaybahar

Darf es ein bisschen „psychedelich“ sein? Die Yaybahar ist ein recht neues, rein akustisches Instrument, bei dem die Schwingungen der Saiten über Spiralfedern auf Rahmentrommeln übertragen werden. Die Klänge, die dabei erzeugt werden, lassen zum Teil meinen, hier sei ein Hologramm Electronics Microcosm angeschlossen. Aber nichts dergleichen – das Instrument wurde vom türkischen Musiker Görkem Şen entworfen. Es steht für eine faszinierende Verbindung von traditioneller Handwerkskunst und experimenteller Musik. Das Instrument besteht aus einem langen Hals, an dessen Ende zwei Trommeln befestigt sind. Von diesen Trommeln führen Saiten zurück zum Hauptkörper der Yaybahar, der an einem Metallrahmen befestigt ist. Der Rest ist … nun ja. Atmosphäre.

Was die Yaybahar besonders macht, ist die Art und Weise, wie der Klang erzeugt wird und wie sich dieser durch den Raum trägt. Die Saiten werden entweder mit einem Bogen gestrichen oder direkt angeschlagen, was zu einer Vielzahl von Tönen führt. Die Schwingungen der Saiten übertragen sich auf die Trommeln, was zu einem einzigartigen, echoartigen und fast außerweltlichen Klang führt. Ein hypnotisches, meditatives Instrument, das ich persönlich liebend gerne Mal in die Finger kriegen würde.

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Wheelharp:

Gut, ein richtiges Saiteninstrment ist die Wheelharp nicht, aber wir wollen sie euch trotzdem nicht vorenthalten. Die Fassharfe, auch bekannt als Wheelharp, ist ein ziemlich einzigartiges Tasteninstrument, das den Klang eines Streichorchesters nachahmt. Ihr Aussehen erinnert an eine Mischung aus Klavier und Drehleier und sie wurde im 21. Jahrhundert von Jon Jones und Mitchell Manger entwickelt. Das markanteste Merkmal der Fassharfe ist ein rotierendes, radähnliches Element, an dem Saiten befestigt sind, die über die gesamte Länge des Instruments verlaufen.

Wenn die Tasten gedrückt werden, drücken sie filzbesetzte Streichmechanismen gegen die Saiten, ähnlich wie bei einem Streichinstrument. Durch das Drehen des Rades entsteht ein kontinuierlicher Klang, der an das Spiel eines Streichorchesters erinnert. Die Intensität und Lautstärke des Tons können durch die Geschwindigkeit des Rades und die Stärke des Tastendrucks variiert werden – irgendwie simpel, aber ziemlich genial.

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Forum
  1. Profilbild
    left-to-do

    Cooler Artikel, wieder was gelernt. 🙂 eim Teil über die Kontrabass-Balalaika hätte man aber auch durchaus ein Video mit einer Bass-Balalaika zeigen können. Mir fällt da spontan die Band Katzenjammer ein, die eine Bass-Balalaika verwendet. Hier beim Rockpalastkonzert
    https://www.youtube.com/watch?v=GY171iahhh4
    Leider hatte ich nie eine Bass-Balalaika aber ich glaub das Teil ist noch sperriger als mein 4/4 Kontrabass, den ich mal hatte. Hier noch ein Video speziell über den Bass. … und seine Modifikationen.
    https://www.youtube.com/watch?v=oSflNJ4Ft5s

  2. Profilbild
    funkapolitan

    „Viele Gitarristen tendieren dazu, beim Thema Saiteninstrument nicht über den Tellerrand hinauszublicken.“
    Das wundert mich auch immer wieder – vielen Dank für den Blick und die Vorstellung.

  3. Profilbild
    Koala

    Das ist natürlich auch nur eine kleine, individuelle Auswahl an ungewöhnlicheren Saiteninstrumente, wobei mir die Auswahlkriterien nicht ganz klar sind. Ebenso hätte man die Kora, Oud, Saz, Harpejji, Touch Guitar und viele weitere Saiteninstrumente nennen können.

    In Sachen Tosin Abasi und dem Chapman Stick verstehe ich nicht so ganz was da bei der Spieltechnik gemeint war? Tosin Abasi selbst ist eigentlich eher bekannt für sein Double-Thumping, das er von Bassisten (Abe Laboriel, Victor Wooten) auf die Gitarre übertragen hat und womit er diese atemberaubenden Hochgeschwindigkeits-Riffs realisiert. Mit der Spieltechnik auf dem Chapman Stick hat das aber absolut nichts zu tun und würde da auch nicht funktionieren.

    Und Two-Hand Tapping, wie es eher bei der Gitarre gemacht wird, selbst gibt es ja schon ewig und einer der ersten im Rockbereich, der da gerne genannt wurde, war Eddie von Halen, aber auf diese weise getappt wurde später ja von vielen (z.B. auch von Jennifer Batten). Emmett Chapmans Ansatz beim Chapman Stick war eher mit beiden Händen unabhängig voneinander zu tappen, also eine Hand Bass/Begleitung, andere Hand Melodie, was besonders interessant ist, da es für beide Bereich getrennte Pickups gibt. Es geht natürlich beides und wird auch gerne kombiniert.

    Genug kluggeschissen – trotzdem schön, dass hier auch mal ein paar andere Instrumente vorgestellt werden 🙂.

    • Profilbild
      Jazzheini

      @Koala Da hast du recht, da fehlt einiges.
      Und gerade die Saz ist ja ein sehr viel gespieltes Instrument, genau so wie die Oud.
      Ich hatte das Vergnügen, ein paar Konzerte von Rabih Abou-Khalil erleben zu dürfen.
      Phantatsisch!
      Auch die Sitar muss natürlich genannt werden.

      Beim „Two Hand“ Tapping aber, das wird viel zu oft vergessen, war garnicht Eddi van Halen der Vorreiter oder gar Erfinder der Technik. Schon etliche Jahre früher hat das Steve Hackett bei Genesis gemacht.

      • Profilbild
        Koala

        @Jazzheini Ja, da hat es der Artikel sicherlich auch sehr schwer, allen Instrumenten gerecht zu werden, denn es gibt ja so viele, die aus der „normalen“ Gitarristen-Perspektive als ungewöhnlich angesehen werden könnten. Es ginge ja schon los bei der Fretless Nylon Gitarre – da gibt es ganz tolle Musiker (z.B. Cenk Erdogan oder Buzz Gravelle)

        Steve Hackett hatte ich nicht auf dem Schirm, aber vergessen habe ich natürlich Stanley Jordan, der eher den Ansatz von Emmet Chapman verfolgt hat – also jede Hand einen eigene Linie. Ich meine aber beim Chapman mal gelesen zu haben, dass er selbst durch Gitarristen der 50er/60er inspiriert wurde.

        • Profilbild
          Jazzheini

          @Koala Ja, stimmt. Stanley Jordan war ja mal so eine art Wunderkind der Gitarre, ein bisschen auch wie Jeff Healey. Sind dann aber etwas untergegangen. Aber absolut beeindruckend, wie *anders* eine normale E-Gitarre klingen kann, wenn sie auf diese Weise gespielt wird.

  4. Profilbild
    ollo AHU

    Es gibt noch die Viola Organista, die ist ähnliche aufgebaut wie ein Piano aber die Saiten werden gegen drehende Räder gedrückt, ähnlich wie hier bei der Wheelharp, das Ganze klingt aber wesentlich mehr wie ein echtes Streichorchester. Ziemlich cooles Teil.

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