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Interview: Mathias Hölscher, Overlays von mXpand

Pimp my Synth with Overlays

19. November 2022

Wer kennt das nicht? Da hat man sich den verheißungsvollen tollen neuen Synth zugelegt und bei der Nutzung des Gerätes stellt man unerwartet fest, dass da doch ganz schön viele Doppelbelegungen der Knöpfe und Regler vorhanden sind und dass das einem irgendwie nicht gefällt. Wie toll wäre es, wenn die Zusatzfunktionen auch auf dem Gerät aufgedruckt wären? Leider bietet aber der Hersteller nur ein dünnes unleserliches Faltblättchen an und seinen brandneuen Synth mit PostIts oder gar mit einem Edding zu verschönern mit den Tastenkombis, ist auch irgendwie nicht so richtig cool. In diese Lücke springt das kleine Unternehmen mXpand.com von Mathias Hölscher aus Hamburg. Mathias hat für eine ganze Reihe von Synthesizern und Controllern praktische Overlays entworfen, als selbstklebende Folie oder auch als Magnet-Overlay, die die Herstellerbedruckung um wichtige Funktionen ergänzt und so eine echte Hilfe bei der Bedienung sind und zudem auch noch richtig gut aussehen. Mathias wird uns die Entstehungsgeschichte im Folgenden einmal im Detail genauer erzählen.

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Thomas:
Mathias, erzähl mal, wer bist du, was machst du und wie bist du auf die Idee gekommen, Overlays für Synthesizer und MIDI-Controller professionell zu gestalten und zu verkaufen und seit wann machst du das schon?

Mathias: 
Hey Thomas. Na klar, gerne. Ich bin 46 Jahre alt, gelernter Audio Engineer und komme aus Hamburg. Schon früh in meiner Jugendzeit habe ich E-Gitarre gespielt und hatte mit Freunden eine kleine Punk-Rock/Metal Band. Seit den 90ern begeistere ich mich dann für elektronische Musik und habe auch relativ schnell angefangen, mit Synths und Sequencern eigene Musik zu machen. Die Idee der Overlays entstand (wie so oft) aus einer Art „Not“. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit in die Synthesizer-Welt musste ich teilweise feststellen, dass viele wichtige Funktionen nur über ein kryptisches und verschachteltes Menü zu erreichen sind. So habe ich versucht, mir mit einem Controller auszuhelfen. Um mir dort zu merken, welcher Regler welche Funktion hat, habe ich diese anfangs mit kleinen Aufklebern beschriftet. Allerdings wurde auch das immer wieder schnell unübersichtlich (da kaum Platz, Doppelbelegungen und Shift-Funktionen schwer nachvollziehbar…) und im Nachhinein fühlte sich der Controller dann doch eher wie ein Fremdkörper und nicht wie ein richtiges Instrument an.

Also habe ich ca. Anfang der 2000er angefangen (für mich privat) die ersten Overlays mit übersichtlicheren Designs zu verwirklichen. Später kamen dann Designs für Overlays dazu, die sich direkt auf dem Synth befinden, da hier durch verschiedene Updates die Beschriftungen der neuen Features fehlten. Anscheinend wurden meine Ideen im Laufe der Zeit stetig besser, da immer öfter Anfragen von anderen Musikern kamen, welche gerne auch solche Overlays von mir haben wollten. So entstand mit der Zeit langsam die Idee, die Produktion zu professionalisieren und weitere Overlays der Allgemeinheit anzubieten – und um dann 2019 den Shop zu eröffnen.

Thomas: 
Was ist die Philosophie von mXpand? Geht es nur um unterstützende Erweiterungen oder auch um neue verschönernde Designs?

Mathias: 
Kurz gesagt: um beides. Zum einen stehen die nicht beschrifteten (oder schwer zu merkenden) Funktionen bei einigen Geräten natürlich im Vordergrund, sodass der Benutzer einen direkten Mehrwert bekommt. Zum anderen nützen die Beschriftungen meiner Meinung nach relativ wenig, wenn sie einfach nur irgendwo platziert sind. Sie möchten auch sinnvoll und möglichst intuitiv eingebaut werden. So entsteht dadurch oft automatisch ein Konzept für ein neues oder abgeändertes Design (z. B das entworfene Farbdesign der verschiedenen Shift-Tasten beim Synthstrom Deluge).

Thomas: 
Wie kommst du auf deine Designs, z. B. für die Novation Bass Station 2? Und wie ist der Enstehungsprozess?

Mathias: 
Grundsätzlich versuche ich mich immer in das Designkonzept des Herstellers hineinzuversetzen und die Grundidee mit meinem persönlichen Touch weiter auszubauen, damit sich das Overlay als harmonische Ergänzung auf dem Gerät anfühlt und möglichst kaum auffällt. Da ich selber ein Freund der schlicht gehaltenen und klassischen Synth-Designs bin, habe ich mich z. B. bei der Novation Bass Station 2 entschlossen, ein ebenfalls eher klassisches Design zu entwerfen (zumindest bei dem ‚Xbs2 Classic‘ Overlay).

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Der Entstehungsprozess läuft oft sehr unterschiedlich ab. Anfangs wird aber immer erst ein Konzept mit verschiedenen Ideen erstellt und alle wichtigen Dinge (z. B. fehlende Beschriftungen) werden notiert. Da ich es aber auch für wichtig halte, dass die Schrift möglichst groß und leserlich ist (damit sie auch in dunklerer Umgebung noch gut zu lesen ist), stellt sich dann in der Praxis oft heraus, dass an vielen Stellen eines Gerätes schlicht der Platz eng wird. So passiert es nicht selten, dass ein Konzept zu Gunsten der Übersichtlichkeit wieder verworfen oder verändert werden muss.

Thomas:
Du bietest jetzt bereits eine Menge Overlays an und nicht nur auf Basis von selbstklebender Folie, auch als Magnet Overlays. Wie wählst du aus, für welche Geräte du Overlays anbieten möchtest? Und würdest du auch auf Kundenwunsch Custom Overlays erstellen?

Mathias: 
Es hat sich mit der Zeit herausgestellt, dass es nicht das eine perfekte Material für jedes Instrument gibt. Beispielsweise sind der Behringer BCR2000 oder auch die Korg Electribe 2 aufgrund ihrer Wölbungen auf der Oberfläche nicht für ein etwas festeres Overlay geeignet. Geschweige denn, dass ein magnetisches Overlay auf deren Gehäuse halten würde. Also wurde im Hintergrund sehr viel Zeit damit verbracht verschiedene Materialien zu entwickeln, um auf jedem Gerät das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Entwicklung der neuen magnetischen Overlays war definitiv ein Herzenswunsch (auch wenn die Herstellung verhältnismäßig teurer ist), da diese Variante meiner Meinung nach einfach die eleganteste Lösung ist. Leider sind heutzutage allerdings viele Instrumente aus Plastik, sodass ein magnetisches Overlay ungeeignet ist (sowie auch auf diversen Metallen).

 

Über individuelle Kundenwünsche habe ich natürlich auch nachgedacht. Allerdings habe ich den Anspruch, ein wirklich durchdachtes Produkt anzubieten. Die Entwicklung eines Overlays kostet halt sehr viel Zeit, vor allem für ein komplett neues Gerät. Das Ganze geht ja schon damit los, dass ein Instrument haargenau ausgemessen werden muss, damit auch alle Stanzlöcher für jeden Button, Poti, Fader und jeder kleinen LED perfekt sitzen. Aber selbst ein „simpler“ Austausch der Hintergrundfarbe für ein bereits ausgemessenes Instrument hat seine Tücken. Denn alle grafischen Elemente auf dem Overlay sollten einen möglichst hohen Kontrast zum Hintergrund bieten, damit alles gut leserlich bleibt und sich farblich nichts „beißt“. Nach der farblichen Anpassung müssten dann auch erstmal Probeexemplare angefertigt werden, da ein Overlay in der Praxis oft anders wirkt als auf dem Computerbildschirm. Ich bin mir nicht sicher, ob der Kunde erahnt, was da für ein Aufwand dahinter steckt und ob er das bezahlen möchte. Aber grundsätzlich bin ich für neue Ideen und Vorschläge von Kunden immer sehr dankbar.

Thomas:
War es sehr schwierig, die richtigen Farben für dein JU-X6A Overlay auszuwählen? Wie hast du es hinbekommen, dass sowohl Design, Schrift, Farbe quasi mit dem Original Aufdruck verschmelzen?

Mathias: 
Ja, das war in einigen Fällen tatsächlich nicht einfach. Oft musste für ein homogenes Schriftbild eine Schrift noch modifiziert werden. Wie schon zuvor erwähnt, habe ich im Besonderen bei der Roland Boutique Serie darauf Wert gelegt, dass die Overlays möglichst mit dem Grundkonzept des Herstellers harmonieren. Gerade auch, weil diese ja nur den unteren Teil der Boutique-Geräte verdecken. Die farbliche Anpassung war teilweise ein langer Prozess, da sich die Farben auf den verschiedenen Materialien stark unterscheiden können. Auch ein Wechsel des Drucksystems (auch innerhalb einer Druckerei) kann zu heftigen Farbveränderungen führen. Da hilft nur: immer wieder drucken, vergleichen, anpassen, erneut drucken usw.

Bass Station 2 Overlay

Thomas:
Bist du auch Musiker? Gibt es online Musik von dir zu hören oder kann man dich vielleicht sogar Live irgendwo sehen?

Mathias: 
Ja klar, Musik ist definitiv eine meiner größten Leidenschaften. Vor einigen Jahren bin ich ab und zu unter dem Namen ‚Mathias Mai’ aufgetreten. Allerdings habe ich die letzten Jahre meine komplette Freizeit in den Aufbau des Overlay-Shops gesteckt, sodass es leider keine aktuellen Stücke von mir gibt. Und wenn ich dann mal vor meinem Equipment saß, kamen sofort wieder neue Ideen für Overlays und so war man dann gedanklich wieder bei der Arbeit! Ich hoffe, das wird sich aber bald wieder ändern …

Thomas:
Welches ist dein Lieblings-Synthesizer und warum?

Mathias: 
Das ist eine schwierige Frage. Momentan ist mir ein guter Clip basierter Hardware-Sequencer (gerne auch in einer Groovebox) fast wichtiger (da hätte ich den Synthstrom Deluge oder die Akai Force genannt). Klanglich mag ich aber die alten Rolands sehr gerne. Technisch sehe ich den Virus TI weit vorne (ich liebe eine komplette MIDI Integration & multitimbrale Synths). Wäre der JU-06A etwas größer, hätte mehr Effekte und wäre mindestens 4-fach multitimbral (mit 32 Stimmen), würde ich diesen wahrscheinlich nennen.

Thomas:
Was hat mXpand noch weiter geplant, wenn du das erzählen möchtest?

Mathias:
Es sind noch diverse Overlays geplant. Auch wird es höchstwahrscheinlich in der Zukunft noch anderes Zubehör geben, welches das Musikequipment erweitert. Allerdings mag ich es im Allgemeinen überhaupt nicht, wenn Produkte lange im Voraus angekündigt werden und die dann nicht relativ zeitnah geliefert werden. Daher möchte ich ungerne etwas versprechen. Sorry.

Thomas: Mathias, dafür haben wir natürlich Verständnis. Vielen herzlichen Dank für dieses Gespräch. Dir weiterhin noch viel Erfolg!

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Forum
  1. Profilbild
    growl

    Der Torso T1 würde von so einem overlay sehr gewinnen, da man nicht einmal die Aufdrucke der einfachen Funktionen lesen kann. Aber wie ist das bei updates, wenn sich die Funktionen ändern? Da bräuchte es ja jedesmal ein neues overlay, oder?

    • Profilbild
      monokit

      Die Synth Hersteller haben dasselbe Problem, z.B. hat OTO am Biscuit im Laufe des P’roduktzyklus einige Verändungen (DER OTO) vorgenommen und dann einfach ein neues Overlay zum Kauf angeboten. So mancher möchte aber auch nicht immer das neueste Firmware Update einspielen und so bleibt es letztendlich bei einem: Alles kann, nichts muß.

    • Profilbild
      Mathias (mxpand)

      Danke für deinen Vorschlag mit dem Torso T1. Klar, sehr umfangreiche Firmware Updates sind so eine Sache. Sollte ein Gerät durch ein Update neue Funktionen bekommen, gibt es dann natürlich auch ein dementsprechendes Update des Overlays.

      Bei kleineren Updates wird für Bestandskunden ein sehr günstiges „Upgrade Kit“ zum quasi Selbstkostenpreis erhältlich sein. So ein Kit gab es z.B. beim Deluge 3.1 Update. Das sind 1-2 kleine, dünne „Sticker“ auf welchen die neuen Funktionen an den entsprechenden Stellen ergänzt werden. Diese fallen wenig bis kaum auf da sie die selbe Oberfläche wie das Overlay haben. Somit ist es nicht unbedingt nötig bei jedem Update gleich ein komplett neues Overlay zu bestellen. Natürlich werden solche Upgrade-Kits bei sehr umfangreichen Firmwares (wo sich z.B. die Bedienung essentiell verändert) eher schwer umsetzbar sein. Leider.

      • Profilbild
        growl

        Ok, das ist ja dann eine super faire und sinnvolle (Zwischen)Lösung. Cool!

        Und zum T1: Dir ist sicher gleich aufgefallen, wie schwer vor allem die Sekundärfunktionen zu lesen sind – aber er hat ja durch die updates noch so viel mehr Funktionen dazubekommen. Das würde fast schon ein magnetisches cheat sheet für den Gehäuseboden rechtfertigen ;)

        • Profilbild
          Mathias (mxpand)

          Ich kenne den T1 leider nur von Fotos. Aber ja, gerade die dunkelgraue Schrift der Unterfunktionen könnte in dunkleren Verhältnissen schwierig lesbar sein.

          Meinst du mit „cheat sheet für den Gehäuseboden“ ein 2. zusätzliches „Over“lay, welches durchs Drehen des T1 die vielen weiteren Zusatzfunktionen auf der Unterseite des Gerätes erklärt? Wenn ja.. hört sich das nach einer umfangreichen Einarbeitung an. 😉

  2. Profilbild
    mfk AHU

    Abschleifen und selber neu lackieren ist auch eine Option.
    …Habe ich bei meiner Electribe 2S gemacht, weil der Originallack nicht sehr robust ist und so viele Funktionen nachgereicht wurden.
    Im Nachhinein wäre ein Overlay besser gewesen. Zumal der Preis auch sehr ok ist.

    • Profilbild
      monokit

      Bei den Elektronauten war mal einer dabei, der hat die Frontplatte von seinem Analog Four MK1 komplett sandgestrahlt und dann ganz nackich ohne Lackierung und Bedruckung verwendet. Er fand das gut so, weil immer überraschende Klänge rauskamen. Ist aber in der Praxis nicht für jeden etwas…ein Sandstrahler in einer Altbau 2-Raumwohnung in Hamburg Barmbek…😄

  3. Profilbild
    Filterpad AHU

    […] …Allerdings mag ich es im Allgemeinen überhaupt nicht, wenn Produkte lange im Voraus angekündigt werden und die dann nicht relativ zeitnah geliefert werden. […]

    >Mathias kennt wohl Behringer. 😄

    Aber zum Thema: Der Moog matriarch ist schon schick. Aber ich würde gerne die Unterfunktionen alle ausprobieren und dies ist mit der Anleitung wirklich mühsam und umständlich. Da wäre ein Overlay auch eine praktische Sache. Ansonsten gefällt mir die Idee der Overlays sehr gut.

    • Profilbild
      monokit

      Das ist auch bei anderen Moogs so…Sub Phatty etc..ein Grund warum ich zu anderen Herstellern gewechselt bin…wann war das letzte Matriarch Update?

    • Profilbild
      Mathias (mxpand)

      Zum Thema Ankündigungen von ganz bestimmten Herstellern, sage ich aus diplomatischen Gründen jetzt mal lieber nichts. 😉

      Matriarch klingt auf jeden Fall interessant für ein Overlay, zumal die Gehäuse bei Moog noch aus Metall gefertigt werden. Da könnte ein magnetisches Overlay wieder super passen. Also danke für den Tipp, wird auf die Liste genommen.

      Gibt es eigentlich noch mehr Moogs auf denen die Beschriftung von z.B. Unterfunktionen fehlt?

  4. Profilbild
    Garfield Modular AHU

    Hallo Thomas und Matthias,

    Herzlichen Dank für das interessante Gespräch/Interview. Overlays ist ein interessantes Thema das ich noch mal angehen muss. Ich habe die mxpand Website ge-book-marked :-)

    Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen Matthias das Du noch nichts sagen willst wenn Du noch nicht zusagen kannst wann was neues kommt. Besser so als das bekannte Beispiel mit der Marke die mit B anfängt ;-)

    Viel Erfolg mit die Overlays und viele Grüße, Garfield.

  5. Profilbild
    Schorsch

    Das ist tatsächlich eine super Idee! Der Modal Argon8M wäre ein Kandidat: ich kenne die Keyboard-Versionen nicht, aber beim Modul gibt es auf jeden Fall zu viele Zweitfunktionen, die z.T. auch noch unterschiedlich erreichbar sind. Darüber hinaus wurde die Anleitung vom Keyboard zwar für das Modul angepasst, aber leider nicht vollständig, so dass dann Knöpfe beschrieben werden, die das Modul gar nicht hat. Ich habe mir schon einen MIDI-Controller speziell für die Zweitfunktionen gebaut, aber ein Overlay könnte hier sicher auch sehr hilfreich sein.

    • Profilbild
      _wire

      Kann ich nur zustimmen. Überlege schon für meine BS II. Obwohl ich für das neue OS einen Klebestreifen in UK gekauft habe… Der zeigt aber nur die Shortcuts über der Tastatur.

    • Profilbild
      Mathias (mxpand)

      Hey Dirk. Es freut mich, dass dir das Overlay gefällt. Stimmt, Monotribe könnte auch ein Kandidat sein, obwohl leider nicht mehr erhältlich. Wird trotzdem notiert!😉

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