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Antelope Orion 32 – 32 Kanäle auf einer Höheneinheit

Seit einiger Zeit verweilt das Orion 32 in meinem kleinen Studio und als treuer kleiner Helfer, verdient er sich doch mal etwas Feedback. Beim Orion 32 handelt es sich um ein Interface was 32 Ein- und 32 Ausgänge gleichzeitig verwalten kann und das bei einer Auflösung von 96khz bei 24bit. Die Auflösung lässt sich noch etwas nach oben schrauben, wenn man dafür ein paar Kanäle opfert. Das ganze funktioniert auch noch bei durchaus annehmbaren Latenzen. Highspeed Mode, Madi Anschlüsse, WordClock, ADAT, SPdif und USB inklusive.

Wie die Wandler klingen ist ja immer so eine subjektive Sache, ich würde es mit Smooth und Transparent bezeichnen. Transparent, weil es bei normalen und niedrigen Pegeln gefühlt keine Spuren hinterlässt und Smooth weil es bei hohen Pegeln und Übersteuerung zwar ein technisch bedingte Veränderung mitbringt, aber diese noch lange sehr musikalisch und nahezu neutral klingt.

Was das gute Stück nicht kann ist die Lautstärke regeln. Auch lässt sich an dem Gerät selbst nicht wirklich was einstellen. 5 Presets, ein Powerschalter und die Möglichkeit die Auflösung zu verändern, das wars. Alles andere muss per Software gemacht werden, die ist zugegebenermaßen die ist gut durchdacht und auch leicht verständlich, aber haptisch kann das gute Stück da nicht punkten. Aber dafür immerhin ein Kandidat für „unter den Tisch“.
Was macht man jetzt mit so einem guten Stück, immerhin wird es aktuell gelistet mit 2.269,- und das ist dann doch eine Investition die sich ja irgendwie lohnen soll. Bandaufnahmen? Kein Problem. Live-Set? Hab ich noch nicht probiert, aber Richie Hawtin machts ;) Alles was im Studio ist dauerhaft anschließen? Nichts leichter als das. Kopfhörer anschließen? Fehlanzeige.

Fazit

Man merkt schon hier ist eine Studio Umgebung gefragt. Aber mein liebster Anwendungsbereich ist das Jammen, einfach Rechner einschalten, auf Recorden drücken, jammen und alles ist danach auf Festplatte gebannt und kann nach belieben weiter genutzt werden, wenn dann doch mal was gutes bei rum gekommen ist. Sicherlich gibt es auch günstigere Interfaces, aber keines hat soviele Kanäle und spätestens wenn man 2 Stereo Effekte, 3 Synths, 2 Drum Maschinen und vielleicht noch einen Sampler angeschlossen hat sind andere Interfaces am Limit und der Orion fängt gerade erst an.

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borg029un03

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Aktuelle Kommentare

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Green Dino ••••
am 13.12.2017 11:47 Uhr
Von AAS ist auch das Chromaphone Plugin bzw. Ableton's Collision, die ja von der Klangerzeugung quasi gleich sind. Chromaphone 2 hat dann noch ein Drum Fell Resonator Modell gekriegt. Wie ähnlich sich wohl die Algorithmen im Vergleich zum Plonk Modul sind?

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mysputnik07
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Ich habe das X-Desk und bin damit sehr zufrieden. Bin umgestiegen von einem Allen & Heath und mein Sound im Studio hat sich damit merklich verbessert. Sicher, das X-Desk allein macht es nicht, aber es ist ein essentieller Baustein in meinem Setup. Sehr gutes Teil, leider teuer!

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Atarkid AHU
am 13.12.2017 08:09 Uhr
Die Digitalen aus dem Bundle finde ich durchaus brauchbar. Ich bin recht gespannt auf den Fairlight-Test...

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timbeaux
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Hab am 3. Januar Geburtstag. Das wär ja ein Geschenk :)

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The-Sarge
am 12.12.2017 23:35 Uhr
ach, wenn zurückgeschossen wird ist es unfair? lasst den Preset-Usern doch auch ihre Arbeitsweise! mannomann und wieso "TRAURIG!"? schon mal dran gedacht, daß manch einer gar nicht die Zeit hat, selbst zu schrauben, weil es neben dem HOBBY auch noch anderes im RL gibt? ich klink mich besser jetzt aus…

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Onkel Sigi RED
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NicGrey
am 12.12.2017 22:35 Uhr
... z.B. bei Thomann, wenn er denn verfügbar ist.