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NEWS: Striso board, MPE Controller auf Kickstarter

Neuer MPE Keyboard/Controller

5. Mai 2020

Das Striso board ist ein handlicher MPE-Controller mit 61 Tasten. In Kleinauflagen ist er seit ca. anderthalb Jahren erhältlich. Entwickelt hat das Gerät der findige Tüftler Piers Titus van der Torren. Jetzt soll dem Gerät via Kickstarter zur Serienproduktion verholfen werden.

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Bisher war das Striso board ein reiner Controller und verfügte ausschliesslich über eine USB-Buchse zur Stromversorgung und MIDI-Kommunikation. Nun sind auch eine integrierte Klangerzeugung und entsprechend ein Audioausgang in Planung. Auch über einen dezidierten Ausgang wurde auch nachgedacht, die Entscheidung hierzu ist aber noch nicht gefällt und sollte bei einer Unterstützung des Projektes nicht ausschlaggebend sein.

Für diejenigen denen MPE nichts sagt: MPE Controller eigen ist, daß sich Klangparameter  individuell pro Taste (!) formen lassen. Und das auch NACHDEM die Taste einmal angeschlagen wurde. So z.B. die Lautstärke, was polyphonem Aftertouch entsprechen würde. Und Töne können unabhängig von einander mit Vibrato versehen werden, so daß man nicht mehr zwischen wehmütig auf die Fraktion der Saiteninstrumente schauen muss. Natürlich muss auch der Klangerzeuger MPE fähig sein, bzw. über einen Multimode verfügen.

Im Falle des Striso boards können pro Taste 4 Parameter gesteuert werden:

  • Lautstärke je nach Druck,
  • Tonhöhenbeugung bei seitlicher Bewegung (wie Pitch-Bend nur pro Taste)
  • zwei weitere Parameter, die vom Klangerzeuger abhängig sind und bei Bewegung der Taste auf- bzw. abwärts gesendet werden

Außerdem gibt das Gerät noch MIDI-Daten aus wenn es bewegt wird.

Weiterhin gibt es noch 4 Taster mit denen sich Modi umschalten lassen, transponiert werden kann und ein Taster mit dem sich Glissando aktivieren lässt.

Die Empfindlichkeit der Tasten kann in groben Schritten direkt am Gerät den Bedürfnissen des Spielers angepasst werden.

Das Striso board ist 15-fach polyphon. Das heisst 15 der Tasten können gleichzeitig Daten an den Klangerzeuger übermitteln. Es lässt sich also auch mit dem ganzen Unterarm spielen.

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Was das Striso board von anderen MPE-Controllern unterscheidet ist die Anordnung der Tasten. Diese sind nicht wie bei einem Klavier angeordnet sondern folgen einem gänzlich anderen Layout.

Für den trainierten Pianisten und Spieler von Synthesizern mit traditionell angeordneten weissen und schwarzen Tasten ist das erstmal ungewohnt, hat aber Vorteile:

durch die Anordnung lässt sich jeder Akkord (z.B. Dur oder Moll in der Umkehrung) auf die gleiche Weise greifen und so einfach transponieren. Der Abstand der Finger zueinander bleibt gleich.Mehr Informationen zu den Besonderheiten der Anordnung finden sich auf der Kickstarterseite.

Ich selbst nutze eine frühe Version des Striso boards seit ca. 1,5 Jahren zusammen mit einem Axoloti als Klangerzeuger. Das Gerät lässt sich sehr gut spielen und hat eine Grösse in der man es gut zu jedem Gig mitnehmen kann. Selbst einfache elektronische Klänge wie ein gefilterter Sägezahn bekommen durch die Möglichkeit die oben erwähnten Parameter auch nach dem Anschlag zu spielen eine hohe Ausdruckskraft. Ich nutze das Striso board hauptsächlich um atmosphärische Padklänge zu spielen bei denen die einzelnen Stimmen dann unabhängig formbar sind und auch für ausdruckstarke FM-Klänge und bläserartige Soloinstrumente.

Der Preis für das Strisoboard via Kickstarter variiert von 420,- € (Early Bird) über 580,- € (Glow in the Dark Version aus dunklem Holz) bis zu 999,- € (Strisoboard und ein Treffen mit dem Entwickler).

Ab jetzt erhältlich via Kickstarter:

https://www.kickstarter.com/projects/striso/striso-board/

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