Test: Aguilar, Tone Hammer 500, Bass-Verstärker

20. März 2012

Tone Hammer 500

Seitdem das New Yorker Unternehmen Aguilar im Jahre 1995 durch den Bassisten David Boonshoft und den namensgebenden Ingenieur Alex Aguilar gegründet wurde, sind in den vergangenen 17 Jahren von Bass-Verstärkern, -Boxen, bis hin zu -Effektgeräten einige exzellente Produkte mit hervorragender Fertigungs- und Klangqualität entstanden, was den Firmennamen unweigerlich in die Champions League für Bassequipment beförderte. Eine solche Symbiose zahlt sich eben aus, wenn die Erfahrung eines langjährigen New Yorker Session Bassisten und die eines versierten Ingenieurs aufeinandertreffen und jeder als Spezialist sein Fachwissen in die Entwicklung neuer Produkte einfließen lassen kann.

Diese Tatsache stellen die beiden Firmenchefs nun mal wieder mit einer der jüngsten Veröffentlichungen vortrefflich unter Beweis. Die Rede ist vom Aguilar Tone Hammer 500, der auf Grundlage des Aguilar Tone Hammer-Preamp weiterentwickelt wurde und eine Antwort auf den aktuellen Trend der leichten und kompakten Class-D Bassverstärker darstellen soll, die momentan zahlreich von den unterschiedlichsten Marken auf dem Bassmarkt vertreten sind. Meist schwächeln diese Verstärkertypen allerdings im Hinblick auf Durchsetzungsvermögen und Klangerlebnis. Ob dies auch auf den Aguilar Tone Hammer 500 zutrifft und ob dieser Bassverstärker einem Hammer oder doch eher einem Hämmerchen gleichkommt, wird der nachfolgende Produkttest klären.

-- Aguilar Tonehammer 500 --

— Aguilar Tonehammer 500 —

Lieferumfang & Ausstattung

Wie schon zu erwarten, bringt das Paket mit dem Tone Hammer 500 nicht viel Gewicht auf die Waage, was Postboten wie auch den potentiellen Endkunden erfreuen sollte. Im Inneren beherbergt der Karton neben der Bedienungsanleitung, einem Produktkatalog, dem Netzkabel und einigen farbenfrohen Aguilar-Aufklebern natürlich auch das eigentliche Objekt der Begierde. Der Tone Hammer passt dank seiner minimalen Produktmaße von 27,3 x 21,6 x 7 cm fast auf eine handelsübliche DIN-A4 Seite und findet somit in jeder Tasche oder Rucksack Platz, die bzw. der einen Ordner aufnehmen kann. Für bekennende Aguilar Fans hält der Zubehör-Shop sogar den passenden Gigbag für den kleinen Amp bereit.

Wer nun schon von den minimalen Dimensionen begeistert ist, wird vom Gewicht des Tone Hammer 500 geradezu aus den Socken gehauen. Grund dafür sind die nahezu vernachlässigbaren 2 kg, die für einen Bassverstärker mit 500 Watt schon fast surreal erscheinen. Aufgrund der kompakten Größe und des geringen Gewichtes ist es werkseitig nicht vorgesehen, den Verstärker in einem Rack zu montieren, so dass man Vorbohrungen oder optionale Rackohren vergeblich sucht. Aber wieso auch? Schließlich kann man das Gerät für den Transport problemlos in einem robusten und schützenden Metallkoffer verstauen, und die Gummifüße auf der Unterseite bieten im Betrieb genug Standsicherheit.

Optisch orientiert sich der Aguilar Tone Hammer 500 an seinem großen Bruder, dem DB751. Zwar ist die Aufmachung des Tone Hammer mit den abgerundeten Ecken und der geraden grafischen Linienführung etwas moderner gehalten, und die Produktmaße sind erheblich kleiner, jedoch ist eine deutliche gemeinsame Designlinie bzw. eine Corporate Identity zu erkennen. Neben dem schwarzen Metallrahmen samt Belüftungsschlitzen hält der kleine Bassverstärker wie gewohnt alle notwendigen Potis, LEDs, Anschlüsse oder Schalter auf der Vorder- und Rückseite bereit. Ganz Aguilar-typisch ist dabei der Großteil auf der Front untergebracht, um nerviges Herumsuchen auf der Amp-Rückseite zu umgehen.

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