Allen & Heath SQ-5 bis SQ-Rack: Lohnt sich 2025 noch der Einstieg in die SQ-Serie?
Seit mehreren Jahren sind die Digitalmischer Allen & Heath SQ-5, SQ-6 und SQ-7 bereits auf dem Markt und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Konkurrenz durch Behringer X32 und Wing konnte dem Erfolg bei professionellen Anwendern nichts anhaben – und dafür gibt es mehrere Gründe. Außerdem wurde in diesem Jahr die bewährte Serie endlich mit dem Allen & Heath SQ-Rack um eine 19″ Rack-Version ergänzt.
Aufgebohrt wurde außerdem die unterhalb der SQ-Serie angesiedelte Qu-Reihe, die dadurch deutlich näher an die SQ-Digitalmixer heranrückt. Grund genug, die Allen & Heath SQ-Reihe noch einmal näher und unter Berücksichtigung der in diesem Jahr erschienenen Firmware 1.6 unter die Lupe zu nehmen.
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- Was ist es? Allen & Heath SQ-5, SQ-6, SQ-7, Digitalmischpulte – leistungsfähige Live- und Studiokonsolen mit 96 kHz FPGA-Verarbeitung und modularer Erweiterbarkeit.
- Klang & Verarbeitung: Sehr guter Sound, hochwertige Verarbeitung und verlässliche Performance auch im professionellen Dauereinsatz.
- Flexibilität: Umfangreiches Routing, zahlreiche Erweiterungskarten und breite Kompatibilität mit Stageboxen.
- Live-Recording: Gleichzeitige Aufnahme über USB-Audiointerface und SQ-Drive möglich – ideal für redundantes Recording.
- Preisstruktur: Hohe Hardware- und Plug-in-Kosten bleiben die größten Kritikpunkte trotz durchweg überzeugender Technik.
Inhaltsverzeichnis
Allen & Heath SQ-5, SQ-6, SQ-7 Digitalmixer
Aufbau
Die SQ-Serie gibt es in drei Größen (SQ-5, SQ-6, SQ-7), die sich u. a. in der Anzahl der Fader und der am Pult vorhandenen In- und Outputs unterscheiden. Auch die Anzahl der frei belegbaren Softkeys ist unterschiedlich. Die Engine ist jeweils dieselbe: 48 Input-Kanäle und 36 Busse lassen sich mit dem Pult verwalten. Ein wichtiger Vorteil gegenüber anderen Digitalmixern dieser Größenordnung ist außerdem, dass die SQ-Serie mit 96 kHz arbeitet.
Hier zunächst die wichtigsten technischen Daten aller Pulte der SQ-Serie im Überblick, bevor wir ins Detail gehen:
- 96 kHz FPGA-Verarbeitung
- 48 Eingangskanäle
- DEEP Processing
- 12 Stereo-Mixe + LR
- 3 Stereo-Matrizen
- 8 Stereo-FX-Engines + dedizierte Returns
- 64×64 I/O-Port für Audio-Netzwerke
- 32×32 USB-Audiointerface
- Große Auswahl an Remote-Expandern
Allen & Heath SQ-6 Digitalmixer
Das SQ-6 ist das mittlere Pult der Serie und das, welches heute getestet wird. Hier sind 24 Fader plus ein Masterfader vorhanden, ebenso viele XLR-Inputs für Mic und Line bietet die Rückseite. Dazu addieren sich zwei Stereoeingänge als Klinke; ein weiterer Stereoeingang befindet sich als Mini-Klinke auf der Bedienoberfläche. Auch ein Talkback-Eingang ist vorhanden – dafür muss also kein Kanal geopfert werden. Als Ausgänge bietet das Pult 14 XLRs, 2× Klinke und einmal digital als AES/EBU, die frei mit den verfügbaren Ausgängen belegt werden können.
Weitere Digitalanbindungen sind die Ethernet-Buchse für das digitale SLink-Multicore, eine Netzwerkbuchse für den Router und ein USB-Anschluss für den Rechner. Zusätzlich bietet das SQ-6 einen I/O-Port, für den verschiedene Erweiterungskarten angeboten werden – dazu später mehr.
Ungewöhnlich ist die Footswitch-Buchse, die mit vielen Funktionen, z. B. Tap-Tempo, Szenenwechsel oder auch Talkback, belegbar ist.
Bedienoberfläche des Digitalmixers
Schauen wir uns die Bedienoberfläche an. Hier ist der Hersteller seinem seit Langem bewährten Konzept treu geblieben: 100-mm-Fader, Mute-, Select- und PFL-Taster sind Standard und bei allen Mischern zu finden. Die Allen & Heath SQ-Serie verfügt über LC-Displays in den Kanälen, die eine sechsstellige Namenseingabe erlauben und farblich angepasst werden können.
Das Allen & Heath SQ-6 (sowie SQ-5 und SQ-7) besitzt zwei LEDs für die Pegelanzeigen. Das hat Allen & Heath clever gelöst: Die Pegelanzeige ist eine Multicolor-LED, die in 5-dB-Stufen und farblich angepasst werden kann. Dass die oberste Stufe vor Clipping in den Werkseinstellungen auf +12 dB eingestellt ist, hat bei Allen & Heath Tradition – die Aussteuerung darf ruhig nach „analogen“ Maßstäben erfolgen. Erst wenn die zusätzliche Peak-LED dauerhaft rot leuchtet, sollte dringend das Gain reduziert werden.
Zur Bedienung der Kanalparameter dienen die Endlosdrehregler für Preamp, HPF, Gate, Comp und Pan. Sie sind mit einer farbigen Leuchtdiode versehen.
Der Block für die EQ-Einstellung besteht aus drei Potis plus den Auswahltastern für die vier EQ-Bänder. Diese Methode wird bei Yamaha schon seit Jahrzehnten verwendet – Geschmackssache, was man als User angenehmer und schneller empfindet.
Alternativ bleibt natürlich die Bedienung über den Touchscreen – und hier hat Allen & Heath dem SQ-5 Digitalmixer einen 7”-TFT-Bildschirm spendiert.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit zur Bedienung über ein iPad. SQ MixPad App nennt sich die Software. Weiterhin verfügbar ist mit der SQ4You App auch eine Lösung, mit der sich Musiker ihren eigenen Monitorsound individuell einstellen können. Beide Apps stehen auch für Android und Windows zur Verfügung.
Hinzugekommen ist außerdem SQ Control, mit dem sich vereinfachte Bedienoberflächen selbst gestalten lassen – sehr praktisch zum Beispiel bei Festinstallationen, die ohne Fachpersonal bedient werden müssen.
Kommen wir nun zu weiteren Bereichen:
Da fallen zunächst die 16 Softkeys ins Auge, die sich in mehreren Gruppen über die Bedienoberfläche verteilen. Vier Soft-Rotaries mit Button und Display, die mit vielen Funktionen belegt werden können, runden das Benutzerinterface ab. In der Regel habe ich hier die vier Effekte draufliegen. So kann ich die Decay-Time meiner drei benutzten Reverbs schnell und bequem mit dem Poti steuern; auf Rotary 4 liegt das Feedback des Delays, die Time wird mit dem zugehörigen Button eingetappt. So habe ich die gängigsten Parameter im direkten Zugriff, ohne die FX-Page aufrufen zu müssen.
Die Mix-Sektion ist großzügig und flexibel gestaltet. Das Allen & Heath SQ-6 bietet zwölf Ausspielwege, die nach Belieben auf Aux und Groups aufgeteilt werden können. Jeder Weg lässt sich zudem mono oder stereo schalten. Drei Matrix-Busse erweitern das Routing-Angebot. Jede der drei Stereo-Matrizen lässt sich in jeweils ein Paar Mono-Matrizen aufteilen. Das ermöglicht die Nutzung von bis zu sechs Mono-Matrizen und eröffnet neue Optionen für Speaker-Fills oder ein Multiroom-Audio-Management.Jeweils acht DCA- und Mute-Groups sind beim Allen & Heath SQ-6 Digitalmixer an Bord.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die Layers – sechs Stück an der Zahl. Hier können die 24 Fader frei mit allen verfügbaren In- und Outputs belegt werden.
Bei den Effekten wird dieselbe Palette angeboten, die auch schon in der Qu-Serie ihren Dienst tat. Die Engine kann acht Effekte berechnen, die Anzahl der FX-Sends liegt bei vier. Die restlichen Effekte können also als Insert in einzelne Kanäle gelegt werden.
Mit dabei ist Automatic Mic Mixing, kurz AMM, das sehr gern z. B. bei Kongressen eingesetzt wird, um verschiedene Sprecher auf gleicher Lautstärke zu halten. Die Allen & Heath SQ-Mischpulte bieten zwei Engines mit jeweils 24 Kanälen.
Die Cue-List-Funktion erlaubt die einfache Szenenverwaltung und das schnelle Einfügen sowie Umordnen von Szenen. Ergänzend dazu ermöglicht die Integration von MIDI Show Control den Szenenabruf nicht nur über Szenennummern, sondern auch per Cue-Nummer – besonders hilfreich für Theater- und Musicalproduktionen.
Für sanfte Übergänge zwischen Szenen sorgt die Scene-Crossfade-Option. Zudem können Eingänge und Mischungen szenenbasiert zwischen Mono und Stereo umgeschaltet werden.
Ein Aspekt ist bisher unerwähnt geblieben: Der Allen & Heath SQ-6 Digitalmixer hat keinen Lampenanschluss. Den braucht es auch nicht – über die ganze Breite ist ein LED-Band verbaut, das stufenlos weiße und blaue LEDs mischt und ausreichend Licht bietet.
Allen & Heath SQ-6 Add-ons
Das Allen & Heath SQ-6 besitzt eine offene Struktur – das beinhaltet auch einige Möglichkeiten der nachträglichen Aufrüstung. Die Effekte können einzeln oder als Bundle erstanden werden.
Effekte
Zahlreiche Effekt-Plug-ins lassen sich (kostenpflichtig) auf der Allen & Heath Website herunterladen und dann mit den SQ-Mischpulten nutzen:
Die Effekt-Plug-ins klingen allesamt sehr gut. Ein bedeutender Nachteil (im Vergleich zu Behringer) ist der hohe Kostenaufwand für das Plug-in-Bundle, den man als SQ-Interessent gleich mit einrechnen sollte.
Hardware
Hardwareseitig ist das Erweitern über den bereits erwähnten I/O-Slot möglich. Dafür werden einige Erweiterungskarten angeboten, weitere sollen folgen.
Da wäre zunächst die SQ SLink Card, die den Mixer um eine weitere SLink-Buchse erweitert. Beide Schnittstellen arbeiten unabhängig voneinander und können unterschiedliche Protokolle bedienen. So können z. B. 48- und 96-kHz-Stageboxen in einem System mit jeweils voller Auflösung genutzt werden.
Deutlich kostenintensiver ist die SQ Dante Card. Die Schnittstelle kann mit 96 oder 48 kHz betrieben werden und eröffnet dem Pult den Zugang zur Dante-Welt. 32×32- und 64×64-Kanäle sind realisierbar; außerdem verfügt die Karte über zwei Schnittstellen und ermöglicht damit einen redundanten Betrieb. Auch ein 32/64-Kanal-Multitrack-Recording ist damit möglich.
Ebenfalls zwei Ports liefert die M-SQ-Waves Card. Auch mit diesem Protokoll werden 64×64 Spuren bei 48 oder 96 kHz übertragen. Zudem kann das System hiermit um einen Waves SoundGrid Server erweitert werden, wodurch die enorme Anzahl an Waves-Plugins bei minimaler Latenz genutzt werden kann. Wer also Waves-Plugins besitzt und diese auch live einsetzen möchte – hier ist die Möglichkeit dazu.
Professionelle Studioanwender werden die Möglichkeit schätzen, das Allen & Heath SQ-6 Digitalmischpult mit einem MADI-Netzwerk zu verbinden. Dazu bietet sich die SQ MADI Card an.
Arbeiten mit dem Allen & Heath SQ-6
Bevor das Pult auf die Straße kann, muss es zunächst sicher verpackt werden. Und hier zeigt sich gleich eine weitere erfreuliche Gemeinsamkeit zwischen SQ-6 und Qu-24: Sie haben nahezu dieselben Abmessungen. Das bringt mich auf die Idee, das noch vorhandene Case weiterzuverwenden und so das Geld für eine Neuanschaffung einzusparen.
Das funktioniert tatsächlich erstaunlich einfach. Beim Thon Mixer Case baue ich einfach die hinteren Abstützungen aus Holz ab und säge sie für die gerade Rückseite des SQ-6 zurecht. Diese werden nun – nach Wiederanbringung der Polsterung – wieder eingebaut. Anzupassen ist jetzt noch die Schaumstoffpolsterung, sodass die Lüftungskanäle des Mixers freiliegen. Jetzt kann das Pult für den Betrieb im Unterteil verbleiben, ohne dass ein Hitzestau droht.
Die Auswahl an Stageboxen für die Allen & Heath SQ Digitalmixer ist riesig. Neben den 48-kHz-Boxen AR2412, AB168 und AR84 sind mit 96 kHz der GX4816, DX012, DX168, der modulare Expander DX32 und die Wandbox DX164-W für das System vorgesehen. Selbst Dante wird unterstützt – hier bietet Allen & Heath die DT168 und die DT164-W an.
Unterschiedlich ist die Anzahl der Kanäle, die über die Schnittstelle je nach Betriebsart übertragen werden kann. So sind mit dem 48-kHz-dSnake-Protokoll 40 Inputs und 20 Outputs zzgl. 40 Kanäle für das ME Personal-Monitor-System möglich. Das 96-kHz-DX-Protokoll schafft je 32 Ein- und Ausgänge, und das für Dante verwendete gigaACE-Protokoll ermöglicht sogar 128 Kanäle in jede Richtung – die aktuell angebotene SQ-Dante-A-Card ist allerdings auf 64×64 Kanäle ausgelegt.
Angenehm arbeitet es sich mit der Bildschirmeinteilung; auch die Displaygröße ist angemessen.
Praktikabel ist auch die 8-Kanal-Ansicht, durch die einfach gescrollt werden kann.
Auch die Routing-Seite wurde nun übersichtlicher und moderner gestaltet. So lassen sich auf einen Blick die DCA- und Mute-Zuordnungen eines Kanals oder auf der nächsten Seite alle verfügbaren Sends und die Gruppenzuordnungen darstellen. Auch für die Routings gibt es eine Mehrkanal-Ansicht: Es sind acht Kanäle im Display zu sehen, die einfach per Wischen weitergescrollt werden.
Bei den Meters sind drei getrennte Seiten für Inputs, Mix und FX angelegt. Hier befindet sich auch der RTA-Analyzer.
Auf der I/O-Seite lassen sich die Routings schnell einstellen und In/Outs patchen. Ist ein Patch gerade nicht verfügbar – etwa weil die Stagebox nicht angeschlossen ist –, wird er weiß/grau unterlegt.
Das Patching ist recht umfangreich, und Neulinge sollten sich damit dringend vor dem ersten Gig vertraut machen und es ggf. vorab konfigurieren. Mit den Tie-Lines, die Ein- und Ausgänge unter Umgehung der Kanalverarbeitung verbinden, kann man unter Umständen viel Unfug anstellen.
Einstellen muss man hier auch die USB-Schnittstelle, die man benutzen möchte. Wieso das so ist, besprechen wir im nächsten Kapitel.
Live-Recording
Audio wird mit 96 kHz/24 Bit aufgezeichnet, und man muss sich für eine der beiden USB-Möglichkeiten entscheiden – oder auch nicht: SQ-Drive und das USB-Audiointerface lassen sich gleichzeitig nutzen, was eine redundante Aufnahme auf Computer und SQ-Drive erlaubt. Der USB-B-Port zum Rechner schafft 32 Spuren. Für den Mac ist das SQ als Audiointerface Core-Audio-kompatibel und benötigt keinen Treiber. Für Windows-Systeme werden ASIO-/WDM-Treiber angeboten.
Der SQ-Drive ist mit 16 Kanälen ausgelastet. Hier ist auf ein schnelles Speichermedium zu achten – eine SSD ist empfehlenswert.
Zuspielen klappt natürlich auch: 32 Kanäle über USB-B, 16 Spuren über SQ-Drive. Hier können WAV-Dateien mit 44,1, 48 und 96 kHz in 16 oder 24 Bit verwendet werden.
Alternativen
Sind die 96 kHz Sampling Rate als Auswahlkriterium gesetzt, gibt es in dieser Preisklasse keine nennenswerten Alternativen. Preislich etwas höher gelagert wären die beiden Tascam Digitalmixer Sonicview 16 und Sonicview 24. Auch diese bieten 96 kHz Sampling Rate. Vorteil sind gleich mehrere Touchscreens.
Einen Test des Tascam Sonicview 16 findest du hier.
Wer auf 96 kHz Sampling Rate verzichten kann, sollte unbedingt den Behringer Wing Compact Digitalmixer zum Vergleich heranziehen. Die Verarbeitungsqualität hat im Vergleich zum Behringer X32 deutlich zugelegt, ebenso die Klangqualität. Ein Vorteil sind die vielen hochwertigen Effekte, die hier gleich mitgeliefert werden.
Hier geht’s zum Test.
















































Als die Serie ausgekommen ist, war das super Qualität für das Geld (auch wenn es ziemliche Probleme mit den Fadern gab und gibt).
Da war zwar auch der Preis für ein paar Effektplugins schon extrem überzogen… aber es ging sich unterm Strich trotzdem aus.
Als dann mit Corona der Preis um über ein Drittel anstieg, war es eigentlich nur mehr interessant, weil es sonst nur die doch schon sehr alte X32 Serie von Behringer gab.
Jetzt mit der Wing (Compact) gibt es imho als einzigen Grund, eine SQ zu kaufen, wenn man schon Stageboxen uä. von Allen und Heath hat bzw. in deren Universum investiert hat.
@tenderboy Seh ich ganz genaus so. Mit dem Erscheinen des Wing gibt’s echt keinen Grund mehr A&H zu kaufen. Abgesehen davon finde ich die Haptik dieser sternförmigen Encoderkappen fürchterlich ^^.
Ich bin selbst SQ5 Nutzer und liebe das Teil.
Der Test hier ist insgesamt sehr gut. Leider sind einige Stellen missverständlich oder sogar falsch. Was mir aufgefallen ist (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
– Die SQ Reihe kann maximal 48 Eingangskanäle verarbeiten. Anschließen und z.B. über die Tie Lines Routen kann man aber deutlich mehr. Aber wie gesagt, ein processing ist maximal an 48 Kanälen möglich
– SLink versteht kein Dante!
– SQ Drive kann bei 48 kHz 32 Kanäle aufnehmen / abspielen. Nur bei 96 kHz sind es nur 16
– So weit ich mich erinnere geht USB und SQ Drive NICHT gleichzeitig. Man muss sich für eins entscheiden.
Der größte Unterscheid zu Behringer sind die höhere Anzahl an Kanälen und die 96 kHz. Die Bedienung finde ich bei A&H deutlich besser, das mag aber Gewöhnung sein. Auch den Sound finde ich bei A&H deutlich besser. Das betrifft vor allem die Effekte und vor allem die Tube-Preamp Emulation.
@arnte Hi,
der schon recht alte Test wurde hinsichtlich des letzten Updates überarbeitet. Laut Update-Beschreibung ist nun das Nutzen von USB und SQ Drive gleichzeitig möglich. In der Anleitung heißt es: „SQ-Drive and USB-B use the same patching and sample rate settings. Signal is sent to both simultaneously for recording/streaming, using patching from the SQ to USB output sockets.“
Dass SLink Dante versteht, wird nicht behauptet. Es werden oben die Erweiterungskarten dargestellt, darunter auch die Dante Card, die keinen Sinn machen würde, könnte man an den SLink-Port direkt ein Dante-Interface anschließen :-)
Das Pult kann laut Anleitung maximal 48 Eingangskanäle verarbeiten. Ich denke, dass du dich hier an der Terminologie störst. Man kann mehr als 48 Quellen verwenden, aber Eingangskanäle (also mit Processing) gibt es 48.
Was SQ Drive angeht, hast du natürlich Recht, dass bei 48 kHz 32 Kanäle möglich sind. ABER: Wer kauft extra ein 96 kHz Pult (das einzige Unterscheidungsmerkmal zu den meisten anderen Herstellern) und betreibt es dann mit 48 kHz? Ich vermute, dass deshalb der Autor damals auf die 16 Kanäle hingewiesen hat. Über USB sind es allerdings auch bei 96 kHz 32 Kanäle, was USB deshalb interessanter macht, wenn man das Pult mit 96 kHz betreibt.
@Markus Galla Ich wollte nicht das Haar in der Suppe suchen, sondern nur helfen. Ich fand die genannten Punkte wie gesagt leicht misszuverstehen.
Zitat: „Selbst Dante wird von der SLink-Schnittstelle unterstützt“ …
Und das Pult arbeitet intern übrigens IMMER mit 96 kHZ, auch wenn man nur 48 kHz Stageboxen oder USB Stream verwendet.
@arnte Vielen Dank, ich habe es gefunden. Der Autor hat den von dir beanstandeten Punkt bei den Stageboxen geschrieben. Beim Pult selbst ist es richtig dargestellt.
Habe es korrigiert.