Es gibt immer was zu verbessern!
Oha, das wird ein spannender Test! Warum? Nun, mit dem Behringer Ultracurve Pro DEQ 2496 haben wir ein Produkt im Test, das zum einen in drei verschiedenen Audiobereichen zum Einsatz kommt und das zum anderen je nach Weitsicht des Anwenders echte Verbesserungen am Sound oder aber massiven Schaden anrichten kann. Ach du jemine, ein solch martialisches Vorwort? Keine Sorge, auch mit einem Messer kann man je nach Weitsicht ein Stück Brot abschneiden oder aber anderweitigen Schaden anrichten. Auf ins Getümmel!
Konzeption
Zunächst einmal, was macht der Behringer Ultracurve Pro DEQ 2496 eigentlich? Es handelt sich bei dem 1 HE hohen Prozessor um die Kombination eines Equalizers, Analysers, Feedback Destroyers und Mastering Tools, untergebracht in einem massiven Metallgehäuse. Grob gesprochen, der gesamte Frequenzbereich eines Wiedergabesystems kann analysiert und gegebenenfalls verbogen werden, womit wir uns auch mitten in der oben genannten Wirkungsweise befinden. Frequenzgänge verbiegen will gelernt sein und bedarf einer sehr subtilen und erfahrenen Vorgehensweise, weshalb der Behringer Ultracurve Pro DEQ 2496 auch auf sehr viele Automatismen zur Unterstützung des Nutzers setzt. Erfahrene Nutzer können dennoch manuell in die einzelnen Parameter eingreifen und gezielt am Audiomaterial arbeiten.
Einsatzbereich
OK, die oben genannten Bearbeitungsschritte lassen den erfahrenen Techniker schnell zwei Schubladen öffnen.
1. Studio
Direkt das heikelste Thema zu Beginn. Die Zeit der akustisch aufwändig berechneten Tonstudios ist aufgrund des finanziellen Zusammenbruchs der Musikindustrie und der damit einhergehenden Vorschüsse weitgehend vorbei, was zur Folge hat, dass immer mehr Produzenten ihre Produktionen in verschiedenen Räumen der heimischen Wohnung oder in anderweitig regulär genutzten Bereichen zusammenzimmern.





























Als Benutzer des Vorgängers, frage ich mich, ob man jetzt den Analyzer und den Korrelationsgradmesser gleichzeitig nutzen kann?
Ich benutze den Ultracurve nur als optischen Analyzer.
Ach, ich war zu schnell! Hat das Ding ja wieder nicht! Mann, Mann, Mann! Ach, Uli, die Korrelation wärs halt noch gewesen. Hatte ich schon beim letzten Gerät als Hinweis gegeben.
Mir schwant, das es sich gar nicht um einen Nachfolger handelt, sondern das Gerät von 2003 ist. Warum kommt das jetzt hier als Test zu Amazona?
@[P]-HEAD Ja und? Wenn ein Gerät seit Jahren produziert wird, dann ist es doch auch interessant, die Hintergründe zu wissen, warum das so sein könnte.
Zudem gibt es so viele Neuerscheinungen jedes Jahr, es ist fast unmöglich, jedes Gerät zu testen.
Ich hatte vor 20 Jahren einige Behringer-Geräte in meinem Studio, damals waren das noch ganz schön massive Teile und hatten auch keinen Schleuderpreis. Danach hatte ich nur noch schlechte Erfahrungen mit diesem ganzen windigen Billigkram, der folgte. Oder die Hardware war Top und die Software Schrott (BCF 2000)……..
Danach kam mir kein Behringer-Gerät mehr in´s Studio und das bleibt auch so! Diese Firma kopiert in erster Linie bestehende Konzepte in einem mittlerweile schicken aber nach wie vor billigen Gewand. Der Name „Behringer“ ist leider Synonym für Billigware geworden und ein ernstzunehmendes Studio hütet sich seit Jahren, dass dieser Name in irgendeinem Rack auftaucht.
Dennoch……
Wenn Axel Ritt als alter Studiohase sagt, das Gerät taugt, dann wird er sich das nicht aus den Fingern gesogen haben. So stehen hier eben meine persönlichen Vorbehalte aufgrund meiner Erfahrungen mit diesen Geräten zu lesen, ob diese heute noch gelten, muss dann jeder für sich selbst herausfinden.
„Onkel Sigi“
@Onkel Sigi BCF 2000??? Was gibt es daran auszusetzen? Also bei mir funktioniert es 1 A!
Bei mir im Studio macht der DEQ die Raumentzerrung für die grosse Abhöre. Das klappt wunderbar.
Hallo,
Ich überlege mir das DEQ 2496 oder DBX PA2 zu kaufen.
Was würdet ihr empfehlen?
Lohnt der Preisunterschied zum DBX?
Oder vergleiche ich gerade Äpfel mit Birnen?
Vorab besten Dank :)