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Test: Benidub Digital Echo mit analogem Filter

Digitales Echo mit analogem Filter

9. November 2022

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Beim Benidub Digital Echo handelt es sich um ein monophones, digitales Delay, das über zwei analoge Filter, einen LFO, einen Looper und eine interne Temposynchronisation verfügt.

Der Name Benidub verrät vieles über den spanischen Musikinstrumentenhersteller. Seit 2010 bauen sie Equipment, das sich für die Musikstile Dub und Reggae besonders gut eignet. Die Musik überzeugt durch ein getragenes Tempo, tiefe Bässe, weite Hallräume und endlose Delays, die den Rhythmus akzentuieren können oder das Signal im Chaos untergehen lassen.

Die Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musiker und Musikerinnen mit der notwendigen Hardware auszurüsten, um die authentischen Dub- und Reggae-Vibes zu erzeugen. In ihrem Portfolio finden sich Dub-Sirenen, ein Filter und ein Federhall. Das Digital Echo werden wir für diesen Test genauer betrachten und ich hoffe, es wird die Musiker und die Musikerinnen sofort in die Welten von Lee Scratch Perry, Sly & Robbie, Mad Professor, Grace Jones, Peter Tosh und Bob Marley entführen.

Das Konzept des Benidub Digital Echo

Im Gerät schlägt das Herz eines Spin Semiconductors FV-1 DSP-Chips, der als Reverb verkauft wird und von Benidub in ein digitales Delay umprogrammiert wurde. Es galt die Zielsetzung, ein Delay zu erschaffen, das nicht zu sauber klingt und keinen HiFi-Sound erzeugt. Es erinnert mich tatsächlich stellenweise an ein Tape-Delay, was für den Einsatz mit Dub und Reggae logisch erscheint.

Das monophone Delay verfügt außerdem über einen Looper, ein analoges Highpass- und Lowpass-Filter, eine Time-Modulation-Sektion mit den Funktionen Depth und Rate. Für die Anzahl der Wiederholungen steht ein Feedback-Regler zur Verfügung. Volume-Regler, Mute-Taster sowie eine Clipping-Anzeige runden das Angebot ab.

Das Benidub Digital Echo verfügt weder über MIDI- oder CV-Temposynchronisation, die dafür sorgen, dass das Delay im Takt der Musik arbeitet. Über den Taster Beat-Multiply ist es möglich, das Eingangssignal zu analysieren und zu quantisieren. Ist diese Funktion nicht aktiviert, muss sich der Musiker oder die Musikerin auf Ohren und Taktgefühl verlassen. Durch diese Entscheidung folgt Benidub klassischen Delays, die nicht über die Möglichkeiten der Temposynchronisation verfügten. Dadurch wird das Timing immer ein bisschen schwanken, aber das macht auch den Reiz von Dub- und Reggae-Aufnahmen aus.

Verarbeitung und Anschlüsse des Benidub Digital Echo

Das massive Metallgehäuse hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck. Drehregler in drei verschiedenen Größen ermöglichen eine komfortable Bedienung des Benidub Digital Delay.
Die Regler wurden eindeutig von Moog Synthesizern inspiriert und verleihen dem Delay einen Vintage-Charakter.

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Der angenehm leichte Drehwiderstand lässt auch präzise Einstellungen zu. Die drei Taster fühlen sich unter meinen Fingern ein bisschen schwammig an. Die dazugehörigen LEDs leuchten in angenehmen Farben und stören nicht bei der Bedienung. Das ist erwähnenswert, weil ich immer wieder mit blendenden LEDs konfrontiert werde.

Anschlussseitig findet sich ein monophoner, großer Klinkeneingang. Zwei monophone Ausgänge ermöglichen die Wahl zwischen einem Dry Wet-Signal und einem Wet-Ausgang. Auf der Rückseite befindet sich auch der Anschluss für das externe Netzteil.

Die in Schwarz und Silber gestaltet Oberfläche erweckt einen edlen und geschmackvollen Eindruck. Die Grafiken und Schriften wurden passend gestaltet, sodass sich ein anschauliches und stimmiges Gesamtbild ergibt.

Die Funktionen Beat Multiply und BPM des Benidub Digital Echo

Das Digital Echo bietet keine MIDI- oder CV-Temposynchronisation. Trotzdem verfügt das Delay über Algorithmen für die Synchronisation. Um das Delay zum Tempo zu synchronisieren, ist es wichtig, das Tempo des Songs zu kennen. Um den BPM-Regler sind Werte von 50 bis 120 BPM abgedruckt. Für schnellere Songs ist der Tempowert einfach zu halbieren. Beispielsweise muss bei 130 BPM der Wert 65 BPM ausgewählt werden. Die Quantisierung funktioniert wirklich sehr gut. Wenn das Tempo des Songs nicht bekannt ist, muss man sich natürlich auf Ohren und Taktgefühl verlassen, was aber zu sehr interessanten und ausgefallenen Delay-Effekten führen kann.

Die Funktion Beat Multiply verfügt über den größten Regler. Neben ihm befindet sich ein Taster, der mit einer LED über unterschiedliche Betriebsmodi informiert. In der Einstellung „Linear“ wird mit dem Regler die Delay-Zeit bestimmt, also wie schnell oder langsam sich das Delay wiederholen soll. In diesem Modus ist das Tempo- und Taktgefühl wichtig.

Mit der Einstellung „Quantized“ kann man sich auf das Taktgefühl des Delays verlassen. In dieser Einstellung wird der Reglerweg von Beat Multiply in acht Gruppen eingeteilt, die um den Regler abgedruckt sind. Es ist nicht notwendig, den Regler punktgenau einzustellen, um eine korrekte Quantisierung durchzuführen. Es reicht aus, sie in einem Abschnitt zu parken.

Die Werte werden allerdings nicht in Takten angegeben, sondern absteigend von 2 bis 0,25.
Jeder Wert steht für einen Takt, die alle ausführlich im Handbuch aufgelistet sind. Die Werte reichen von 1/32 bis 1/4. Als Variationen stehen auch Tripplets und Dots zur Verfügung, aber leider nicht für jeden Takt. Ich vermisse 1/4 Dot, dafür findet sich mit 1/8 + 1/32 einen ausgefallenen Rhythmus. Um das Delay korrekt zum Tempo eines Songs zu quantisieren, sollte man dessen Tempo kennen und dieses mit dem BPM-Regler einstellen.

Die Funktion Time Modulation

Zur Ausrüstung gehört ein LFO, allerdings dürfen die Erwartungen nicht zu hoch angesetzt werden. Mit dieser Sektion lassen sich am besten die Gleichlaufschwankungen eines Tape-Delays simulieren. Das typische Eiern verstimmt den Klang. Ein bisschen LFO-Blubbern ist mit dem Regler Rate möglich. Es ist aber viel zu langsam, um LFO-Effekte im Stil von Jean-Michel Jarre zu zaubern. Der LFO reicht aus, um die typischen Flutter- und Wobble-Sounds zu erzeugen, die sich durch Gleichlaufschwankungen von Tonbändern ergeben, um dadurch ein typisches Dub-Feeling zu erzeugen. Der Effekt kann mithilfe des Depth-Reglers in der gewünschten Dosis zum Signal hingemischt werden.

Leider verzichtete Benidub darauf, das typische Rauschen eines Tape-Delays zu simulieren. Deswegen klingt das Gerät trotz simulierter Gleichlaufschwankungen in moderaten Einstellungen nicht ganz so schmutzig. Das Rauschen würde das erzeugen, was im Volksmund als analoge Wärme bezeichnet wird. Es würde in Kombination mit den Gleichlaufschwankungen ein authentisches Tape-Delay-Feeling erzeugen. Das Rauschen könnte je nach Geschmack zugemischt werden. Die Vorteile der Digitaltechnik liegen ja darin, dass sich gewünschte technische Mankos simulieren lassen, die im Laufe der Zeit zu einem Stilmittel wurden.

Die Funktionen Feedback und Volume

Um den typischen Dub-Delay-Effekt zu erzeugen, sind nicht nur die Delay-Zeiten wichtig, sondern auch die Anzahl der Wiederholungen sind entscheidend, die durch das Feedback erzeugt werden. Der Output des Echos wird wieder in den Input gejagt, wodurch ein Feedback entsteht und in der maximalen Einstellung bis 12 dB ansteigt. In extremen Einstellungen neigt das Feedback dazu, sich zu überschlagen, weswegen die Filter notwendig sind, um das Signal zu zügeln, damit es sinnvoll im musikalischen Kontext einzusetzen ist.

Der Volume-Regler ist äußerst wichtig. Er dient nicht nur dazu, die Lautstärke des Eingangssignals oder des Ausgangssignals anzuheben oder abzusenken. Mit zunehmender Justierung des Volume-Reglers wird das Feedback verstärkt und mit abnehmender Regelung wird das Feedback abgeschwächt. Viel besser wäre es gewesen, wenn man mit dem Volume-Regler die Gewalt des Feedbacks in seiner Lautstärke reduzieren könnte, um es in einem sinnvollen musikalischen Kontext einzusetzen.

Es ist merkwürdig, dass der Volume-Regler mit einer Funktion ausgestattet wurde, die der Feedback-Regler schon in sich trägt. Um das Signal zu kontrollieren, ist es notwendig, Highpass, Lowpass, Volume und Feedback den musikalischen Anforderungen entsprechend zu regeln. Das Feedback ist wirklich sehr aggressiv, weswegen es mit einem Clipper ausgestattet ist, der dabei helfen kann, die Boxen zu schonen. Wenn die LED rot leuchtet, sollte man unbedingt die Lautstärke anpassen.

Das Analogfilter des Benidub Digital Echo

Zur Verfügung stehen ein analoges 12 dB Lowpass- und Highpass-Filter. Ersteres operiert zwischen 200 Hz und 19 kHz und Letzteres zwischen 50 Hz und 7 kHz. Einen Resonanz- oder Overdrive-Regler sucht man vergeblich. Es ist auch nicht vorgesehen, dass das Filter durch die LFO-Sektion moduliert werden könnte und sich dadurch automatisch öffnet und schließt.

Die Filter-Sektion sollte als Equalizer betrachtet werden. Ein EQ ist wirklich notwendig, denn es liegt in der Natur von Dub-Delays, dass sie sich überschlagen und sehr laut werden können. Das Filter hilft dabei, diese Frequenzen zu zähmen, damit sie sich musikalisch in das Gesamtbild einfügen. Leider neigen die Filter dazu, das Signal zu stark zu beschneiden. Dadurch könnte man leicht den Eindruck gewinnen, dass das Delay nicht funktioniert, obwohl man extreme Delay-Einstellungen vorgenommen hat.

Wenn man mit dem Echo arbeitet, ist man in einen ständigen Prozess des Nachjustierens eingebunden. Manchmal muss das Frequenzband erheblich beschnitten- und im nächsten Moment muss es erweitert werden, weil das komplette Delay-Signal verschwindet. Diese ständige Modulation sorgt für musikalische Abwechslung. Es finden sich aber auch Delays auf dem Markt, die den Prozess der Frequenz-Regulierung wesentlich vereinfacht haben.

Die Ausgänge

Auf den ersten Blick sind die beiden unterschiedlichen Ausgänge irritierend, weil man verstehen muss, welchen man nutzen möchte. Glücklicherweise sind beide gleichzeitig nutzbar, aber dadurch wird das Benidub Digital Echo nicht zu einem Stereo-Delay.

Über einen Dry/Wet- Output verfügen viele Effektgeräte. Dabei handelt sich um eine Mischung aus dem unbearbeiteten Signal und dem bearbeiteten Signal. Der Echo-Anteil kann mit dem Volume-Regler hinzugefügt werden. Wenn der Volume-Regler voll aufgedreht ist, habe ich das Gefühl, dass etwas vom unbearbeiteten Signal hörbar bleibt. Das ist irritierend, denn normalerweise bedeutet Wet, dass man von dem unbearbeiteten Signal nichts mehr wahrnimmt.

„Output“ gibt nur das bearbeitete Signal aus. Wenn dieses mit dem unbearbeiteten Signal gemischt werden soll, muss dieser Ausgang mit Bussen oder Inserts der Quelle betrieben werden. In dieser Betriebsart kann das bearbeitete und unbearbeitete Signal im richtigen Verhältnis gemischt werden. Ähnlich hätte ich es mir auch im Dry/Wet-Modus gewünscht.

Der Looper

Einen Looper habe ich nicht erwartet. Dies ist eine schöne Dreingabe, da es die musikalische Einsatzmöglichkeit des Delays erweitert. Beispielsweise kann der Loop mit der Originalspur kombiniert werden, ohne dass man sich Gedanken über das Delay machen muss, das irgendwann ausklingen wird. Der Loop ermöglicht es, mit den Delay-Zeiten zu spielen und dadurch kreatives musikalisches Material in Kombination mit dem unbearbeiteten Signal zu erzeugen.

Das Benidub Digtial Echo im Test

Beim Benidub Digital Echo handelt es sich in erster Linie um ein Delay und keinen Looper.
Die Aufnahmezeit ist auf ca. eine Sekunde beschränkt, diese Zeit ist fix. Der Loop- Taster aktiviert die Aufnahme, lässt den Loop laufen und er beendet ihn auch wieder. Mit dem Loop-Ende werden alle Einstellungen beendet, die man auf ihn angewendet hat. Es ist nicht möglich, den Loop in einer Delay-Fahne langsam auszublenden. Wurde der Loop deaktiviert, wirkt das Delay nicht mehr. Leider lässt der Looper nur sehr schwer nahtlose Loops zu. Bei nahtlosen Signalen, wie z. B. Flächen, erzeugt das Gerät leider immer ein Klickgeräusch.

Der Looper blockiert das Eingangssignal, sodass die Funktionen ausschließlich auf den
Loop angewendet werden können. Es wäre schön gewesen, wenn der Loop gleichzeitig mit einem Eingangssignal bearbeitet werden könnte. Der Loop darf aber mit allen Möglichkeiten, die das Delay zu bieten hat, gestaltet werden.

Das Benidub Digital Echo in der Praxis

Der Sound eignet sich wirklich sehr gut für Dub und Reggae. Es ist sehr einfach, das Feeling von Tape-Delays nachzuahmen. Der LFO ist viel zu langsam, als dass man damit in neue Gefilde der Delay-Welt eintauchen könnte.

Wie schön wäre es gewesen, wenn der LFO nicht nur die Tonhöhe modulieren würde, sondern auch das Filter, Feedback oder anderes. Mit diesem Anspruch würde man dem klassischen Ansatz des Benidub Digital Echo nicht gerecht werden.

Für den traditionellen Anspruch spricht auch, dass man das Gerät nicht als Stereo-Effekt ausgelegt hat. Der Looper ist eine Errungenschaft aus der Neuzeit und man sollte sich keine Wunder von ihm erwarten. Die begrenzte Sample-Zeit lässt nicht viel Spielereien zu.

Der Feedback-Regler sorgt dafür, dass sich das Delay sehr schnell überschlägt und 
in einer Noise-Orgie enden kann. Das ist schön, wenn man diesen Effekt braucht, ist aber nicht in jedem musikalischen Kontext hilfreich. Deswegen ist man gezwungen, Justierungen vorzunehmen, um Musik und Ohren zu schonen. Es ist notwendig, Feedback, Volume, Highpass und Lowpass ständig zu modulieren, weil das Feedback das Signal laufend ansteigen lässt. Hat man die Bässe im Griff, überschlagen sich die Höhen, die notwendigerweise beschnitten werden müssen. Ständige Modulation sorgt für viel Abwechslung im Signalfluss, aber gleichzeitig verlangen die vier Regler sehr viel Aufmerksamkeit.

Mir sind Delays bekannt, die diesen Umstand eleganter lösen, wie z.
 B. das Erica Synths Zen Delay. Trotz allem macht die Arbeit mit dem Benidub Digital Echo Spaß, wenn man sich auf seine Eigenheiten eingestellt hat. Der Klang ist sehr gut. Ich würde das Gerät in typischer Dub- und Reggae-Tradition einsetzten. Das Delay wird eingedreht und schwebt dann längere Zeit über dem musikalischen Geschehen und hinterlässt dadurch den typisch spacigen und psychedelischen Effekt.

Für rhythmische Aufgaben ist es auch einsetzbar, aber für meinen Geschmack klingen dafür die Delay-Fahnen zu verwaschen und dadurch sind Sequencer-artige Phrasen schwerer zu erzeugen. Gitarristen, die wie The Edge von U2 klingen wollen, sollten sich auf rhythmusbasierte Delays konzentrieren. Sicher eignet es sich gut für Akkorde, die sich in typischer Dub- und Reggae-Art wiederholen.

Die Temposynchronisation funktioniert sehr gut. Es ist sehr einfach, die notwendigen Einstellungen vorzunehmen. Dazu ist es aber erforderlich, dass man das Tempo kennt. Im professionellen Einsatz vertraue ich eher auf MIDI- oder CV-Synchronisation, weil man viel flexibler ist und dem Delay auch Temposprünge zumuten kann, die sich schnell und zuverlässig auf das neue Tempo einstellen.

Ohne die perfekten digitalen Möglichkeiten der Gegenwart kann man mit dem Benidub Digital Echo sehr einfach Delays erzeugen, die nicht so präzise sind, wie sie sein sollten. Diese Schwankungen haben durchaus ihren musikalischen Reiz und können statisches musikalisches Material dynamisch beleben.

Das Benidub Digital Delay ist kein Multieffekt-Delay, das verschiedenste Delays und Echos erzeugt. Es ist sehr spezialisiert und eignet sich besonders gut für alle Musikerinnen und Musiker, die das Delay gerne als besonderen Effekt einstreuen wollen. Im Reggae und Dub und allen anderen ähnlichen Spielarten wird das Benidub Digital Echo die Sounds erzeugen, die notwendig sind, um diese Stile authentisch zu reproduzieren.

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Fazit

Man merkt dem Benidub Digital Echo an, dass es für einen bestimmten Zweck gebaut wurde. Reggae und Dub sollen glänzen. Das erklärt auch den Preis. Es verfügt über zu viele Funktionen und darf daher nicht als ein billiges Budget-Delay angesehen werden. Gleichzeitig verfügt es über zu wenig Möglichkeiten, um sich mit dem Erica Synths Zen-Delay oder dem Strymon Timeline zu messen.
Es eignet sich sehr gut für typische Delay-Effekte, wie man sie in Dub und Reggae benötigt. Die interne Temposynchronisation funktioniert sehr gut, auch wenn ich eine MIDI- oder CV-Synchronisation bevorzugt hätte. Diese Entscheidung kann man durchaus als Hinweis der Entwickler verstehen. Für Delay-Fahnen und das typische Rein- und Rausdrehen von Delays ist eine perfekte Synchronisation nicht unbedingt notwendig. Wenn es rhythmisch wird, ist Synchronisation zum Tempo wichtig, aber dafür gibt es Delays, die diesen Job wesentlich einfacher erledigen.

Plus

  • digital Delay
  • analoges 12 dB Highpass- und Lowpass-Filter
  • Looper
  • Dry/Wet-Output und Wet-Output
  • Tempoerkennung

Minus

  • Looper nur eingeschränkt nutzbar
  • Frequenzen müssen oft nachjustiert werden
  • analoges Rauschen wurde nicht simuliert
  • Filter sollte als EQ betrachtet werden

Preis

  • 350,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Anjin Sun

    Bendidub immer wieder einen Blick wert!
    Aber warum bis heute keine Kondolenz für Lee Scratch Perry auf Amazona?
    Mono, kein Midi, mich überzeugt ja schon das vielgepriesene Zendealy nicht. Volante, Magneto, Timeline … ist Zelzah ein Mu-Tron Bi-Phase Ersatz?!
    Fishi Fish = the Upsetter

    • Profilbild
      Analog Twin

      Für mich hat Lee Perry seit seinem Meisterwerk „“Super Ape“ sich selbst nicht mehr verändert oder gar auf ein neues Level begeben.
      Ob es am exessiven Kiffen lag oder an mangelnder „Spiritualität“, ist ja eigentlich egal; eine Würdigung wäre es in jedem Fall wert!
      Das Pedal ist in jedem Fall eines genauen Blickes wert, irgendwie ein geiles Teil!

    • Profilbild
      Sven Rosswog RED

      Ich schwöre auf das Zen-Delay. Ein s-cat würde ich noch sehr gern testen. Kennt die jemand? Ich gebe die Lee scratch perry Würdigung Idee mal weiter 👍🙂

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