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Test: Black Lion Audio B12A MkII, Mikrofon Preamp

Ein wenig Technik

Der 312er von API war seit jeher ein begehrter Vorverstärker. Und so wundert es auch nicht, dass es in der DIY-Gemeinde nur so vor Nachbauten wimmelt. Der Klangcharakter des API 312 wird dabei wesentlich vom diskreten Opamp API2520 bestimmt (mehr Infos zu diskr. Opamps in diesem AMAZONA-Artikel). Schaut man nun unter die Haube des B12A MkII, so kann man denn auch keinen Opamp-IC entdecken, sondern schaut auf eine diskrete Opamp-Sektion in SMD-Ausführung.

die Opamp-Sektion des B12A MkII in SMD

Der Eingangsübertrager und die Opamp-Sektion des B12A MkII in SMD

Überhaupt fällt das ausladende Layout sofort ins Auge. Das alles hätte man sicher auch auf viel weniger Platz unterbringen können. Allerdings hat das Layout durchaus einen Einfluss auf die Performance eines Schaltkreises (extrem ist dies z. B. bei Radioaufbauten oder anderen HF-Schaltungen). Bis auf die Übertrager ist hier also nichts „Exotisches“ an diesem Preamp, denn auch die Kondensatoren sind von der Stange.

Gleichrichtung und Stabilisierung des Versorgungsstroms findet im Gerät statt

Gleichrichtung und Stabilisierung des Versorgungsstroms findet im Gerät statt

Die meisten Kondensatoren finden sich in der Netzteilsektion, denn das B12A MkII bekommt von seiner Wandwarze lediglich 24V Wechselspannung. So geschieht die Gleichrichtung und Stabilisierung im Gerät selbst. Das ist gut, braucht man doch kein spezielles Netzteil, lediglich die VA müssen stimmen und es darf nicht von der billigsten Sorte sein.

Klangbeispiele
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