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Test: GForce Software, impOSCar 2, Software-Synthesizer


impOScar 2

Der OSCar war ein monophoner Hardware-Synthesizer, der zwar eine digitale Klangerzeugung hatte (Oszillatoren), aber eine analoge Klangbearbeitung bot. Mit dem impOSCar hat G-Force-Software eine virtuelle Version des digital/analogen Exoten auf unsere Rechner gebracht. Nun hat der „alte“ OScar einen Enkel bekommen: impOSCar 2 hat das Licht der digitalen Welt erblickt.

Der impOSCar 2 in seiner ganzen Pracht

Der impOSCar 2 in seiner ganzen Pracht

Auf den ersten Blick

Der impOSCar 2 läuft auf Mac und PC und zwar ab MacOS 10.5 bzw. ab Windows XP (mit SP2). In die DAW kommt das Stückchen Software auf beiden Systemen als VST2-Plug-in und auf dem Mac zusätzlich noch als RTAS und AU. Standalone ist auch eine mögliche Betriebsart.
Das virtuelle Instrument lässt sich auch als Insert-Effekt betreiben. Auf diese Weise kommt „jedes“ Signal in den Genuss, als Wellenform behandelt zu werden: Es stehen die umfangreichen Modulations- und Bearbeitungsmöglichkeiten des impOSCar 2 zur Verfügung.

Der impOSCar in Normal-Größe

Der impOSCar in Normal-Größe

Historisch

Der impOSCar 2 (sowie natürlich sein Vorgänger) ist ein virtueller Nachbau vom OSCar. Dieser „Bolide“ war meines Wissens nach zwar nicht die einzige Entwicklung der Oxford Synthesizer Company, aber die einzige Entwicklung, die es in den Markt geschafft hat. Die ersten Modelle (ca. ein Viertel) mussten noch ohne MIDI auskommen, die restlichen kamen dann mit MIDI-Schnittstelle zum Kunden. Der OSCar wurde recht schnell zur Legende. So ist er heute gebraucht teurer als „damals“ (80er) bei seiner Markteinführung.
Es handelt sich beim OSCar um einen digitalen Synthesizer, ja wirklich! Die Oszillatoren sind digital. Bei den Filtern hört die „schöne neue Digitalwelt“ auch schon wieder auf: Die sind analog, und das hört man – wie ein öffentlich rechtliches Jugendradio sagen würde. Monophon war das Vorbild noch dazu! Seinerzeit übrigens einer der erste monophonen Synthesizer, der bereits in der Serienausstattung midifiziert war.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    arnte

    „Der (wahrscheinlich) einzige serienmäßig MIDI-fizierte Synthesizer, der monophon war/ist“

    ähm…hääää? ich hab mal kurz ganz grob überschlagen und war schnell bei über 20…

    ansonsten wäre eine aussage was sich im vergleich zur ersten version der software getan hat und ob ein update lohnt eine sehr wichtige information gewesen…

    • Profilbild
      Tyrell RED

      Ja, das stimmt so nicht ganz. Wir haben es geändert. 20 ist. aber deutlich übertrieben. Der Autor hat fast recht. Seinerzeit war der Oscar so ziemlich der erste, serienmässig midifizierte Synthesizer unter den Monophonen. Bin aber gespannt auf Deine Liste. ;-)

      • Profilbild
        arnte

        „seinerzeit“ war hier das entscheidenen wort, welches jetzt da ist und vorher fehlte. ich denke du gibst mir recht, dass es heute relativ leicht ist auf 20 monophone synths mit serienmäßigem midi zu kommen…

        der untere abschnitt meines ersten kommentares war aber eigentlich der wichtigere (das klugscheißen darf ansonsten auch gern mal ignoriert werden ;) ).

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          Tyrell RED

          Alles klar :-) Sicher reagiert Florian gleich auf den zweiten Absatz, Grüße, Peter

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          Florian Scholz RED

          Servus Arnte,

          jaa DANKE für den Hinweis ;-)

          Neue Features (habe nicht den impOSCar zur Hand):
          -als Insert-Effekt nutzbar
          -GUI größenverstellbar
          -Ring-Modulator
          -Überarbeiteter Arpeggiator
          -Neuer Ploy-Unisone-Modus
          -Es wird die „Release-Velocity“ ausgewertet
          -Neuer „Panorama-Spread“-Modus
          -Akkord hold&retrigger (naja)
          -Beide Oszillatoren mit PWM (!!!)
          -Am LFO wurde geschraubt
          -Aux Mod Section mit umfangreichem Routing

          Hoffe, ich habe kein wichtiges neues Feature vergessen!

          Ob das Update Lohnt ist (wie ich finde) stark von Deinen Ansprüchen abhängig. Mich persönlich reizt die Insert-Option und der Ring-Modulator weniger; dafür finde ich die Routing-Optionen und (vor allem) die Möglichkeit an beiden Oszillatoren die Pulsweite zu verändern (PWM) ein klares Update-Argument!

          Gruß

          Florian

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            • Profilbild
              arnte

              hi florian,

              vielen dank für die schnelle ergänzung!
              bei den features sind tatsächlich schon einige sachen dabei die mich auch reizen würden. aber dafür 100,- updatepreis berappen…hm…ich weiß nich.
              mich würde natürlich noch sehr interessieren inwieweit sich klanglich (abgesehen von den neuen features) etwas getan hat – und wenn ja, was. aber das kannst du ohne den vorgänger zu haben natürlich schlecht testen ;)
              vielleicht kann ja einer der anderen leser dazu was sagen?

              ich fand den 1er impOSCar für sein alter immer recht gut klingend. die typischen software probleme (tiefe und lebendigkeit des sounds) hat er aber auch. andere softsynths sind da inzwsichen weiter. vielleicht hat sich beim 2er dahingehend ja auch was getan?

              • Profilbild
                Florian Scholz RED

                Hey Arnte,

                gerne!!!

                Klanglich ist solches immer schwer zu sagen! Speziell die analogen Nachbauten lösen meist Glaubenskriege aus, deren Argumentation selten auf guten Argumenten Fußt, oder gar objektiv ist: Was ich gehört habe würde ich sagen, der impOSCar 2 ist ein Schritt nach vorne!

                Gruß

                Florian

                • Profilbild
                  twrstudio

                  Hallo,
                  ich habe mir die Demoversion runtergeladen und bin eigendlich begeistert. Hat jemand von euch
                  die Appegiatorauflösung gefunden?
                  Gruß TWR

  2. Profilbild
    rz70

    kein 64-Bit? Schade, denn sonst hätten die heute schon Geld an mir verdient. Verstehe nicht warum bei einem neuem Instrument keine 64-Bit Version dabei ist. Schade um das tolle Instrument.

    • Profilbild
    • Avatar
      vcalmaa

      wo würde denn der große vorteil liegen?
      bei kontakt/vsl riesensamplelibraries verstehe ich die „pficht“ wegen mehr ram adressieren.. hier ist das doch egal…kläre mich auf :)

      • Profilbild
        Florian Scholz RED

        Wenn Du mit einem 32-Bit-Host arbeitest ist es in der Tat relativ egal. Es KÖNNTE dann in Zukunft (wenn es mal keine 32Bit Hosts gibt und keine Bridges mehr) eng werden!

        Wenn ich aber schon komplett auf 64 Bit bin, und mein Sequencer keine Bridge hat, kann ich dieses Plugin nicht nutzen. Ich muss also immer vorher überlegeb: will ich heute evtl den impOSCar nutzen, oder nicht?

        Und wenn ich jetzt große Libs nutzen will und diese mit dem impOSCar würzen?

        Es geht hier nicht um ein großes Problem, aber zeitgemäß ist es einfach nicht!

        Gruß

        Florian

  3. Profilbild
    kritik ••

    blöde soundbeispiele
    eher antiwerbung
    zu dünn zu digital und zu normal
    und nicht zum vorteil des mächtigen synths
    der vst-imposcar klingt zig mal besser
    mehr druck mehr bass mehr charakter
    und mehr ausergewöhnliche sounds
    fett brachial mächtig

    testet ihn selber das teil

  4. Avatar
    arranger

    der imposcar2 verbreitet durch seinen wirklich sehr eigenen klang eine „gewisse“ athmosphäre wie ich finde.
    als sehr brachial aber auch ultra-warm und insgesamt sehr kräftig beschreibe ich mal das klangbild.

    ich habe noch nie einen hardware-synth besessen geschweige denn gehört oder gespielt. also kann ich nur software synths beurteilen. und ich hab etwas ähnliches zuvor noch nicht in der software-welt gehört. es gibt meines erachtens keinen vergleichbaren synth der dem klang des imposcar2 ähnelt. der korg mono/poly hat mich schon sehr beeindruckt, der imposcar noch mehr.

    mfg, alexander

  5. Profilbild
    The-Sarge

    ich muß mal die Soundbeispiele kritisieren, besonders bezogen auf den Artikel:
    wenn impOSCar2 doch so tolle Bässe bietet, wieso dann solche Sounds gewählt die ja fast alle noch nicht mal nach Bass klingen?
    ebenso werden im Test die Lead-Sounds als durchsetzungsfähig dargestellt, aber keine Soundbeispiele, dafür Pad-Sounds – aber auch die haben nur teilweise was mit Pads zu tun…

    schade, denn ich finde Eure Test fast immer hilfreich und detailliert, aber bei vielen Soundbeispielen denk ich nur „danach sollte man das VSTi besser nicht kaufen“

    wie kommt denn sowas?

  6. Profilbild
    kritik ••

    obwohl sehr alt
    nach wie vor oberste liga-
    eigener sound ,sehr analog
    absolut experimentiell und vielseitig
    und mit charakter.
    steckt viele moderne locker in die tone.

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