Test: Inear Monitoring, the t.bone EP 4, 6 und 7

12. Dezember 2014

Kleinen Mann im Ohr?

Vor ein paar Jahren noch galten sie als ein unerschwingliches Bühnenutensil, das aufgrund der ambitionierten Abgabepreise nur der Champions-League unter den Künstlern vorbehalten war. Die Rede ist vom Inear Monitoring, einem System, das unter optimalen Bedingungen erstmals totale Kontrolle über den Bühnensound offerierte und gerade bei den Damen und Herren der Sangeszunft heutzutage faktisch zum Standard gehört.

Bisweilen teilten sich die Protagonisten schnell in zwei Lager auf. Da gab es die Dreingabe, die gerne preiswerten Funkstrecken beigelegt wurde und mit schlechtem Sitz, respektive quäkigem Sound den erwartungsfreudigen Musiker bis über alle Berge jagte und die Spitzenprodukte, die mit top Leistungen glänzten, aber bei deren Kauf man aufgrund des Abgabepreises von dem holden Partner über alle Berge gejagt wurde.

In eben diese klaffende Lücke versucht das Musikhaus Thomann mit seiner EP Serie zu preschen, indem es drei unterschiedliche Qualitätsstufen mit Ladenpreisen von 49 Euro bis hinauf zu 145 Euro mit den Namen the t.bone EP 4, the t.bone EP 6 und the t.bone EP 7 auf den Markt bringt.

T-Bone EP 7 Front 02

Konstruktion

Bei den oben genannten Modellen handelt es sich allesamt um Ohr-einführende Universalsysteme, die allesamt vor der gleichen Problematik stehen. Während angepasste Systeme handgefertigte Unikate aus einem Ohrabdruck schnitzen und letztendlich nur einem Träger optimal passen, müssen sich Universalsysteme neben einem guten Klang vor allen Dingen mit einer flexiblen Passgenauigkeit auseinandersetzen. Um dies zu gewährleisten, liegen allen Systemen unterschiedliche Pfropfen bei, die sich leicht tauschen lassen und den Verschluss des Gehörgangs erleichtern.

Denn genau darum geht es, das Gehör komplett zu verkapseln und sich völlig auf den Klang des Ohrhörers zu verlassen. Schließt der Ohrhörer auch nur minimal unsauber ab, leiden vor allem die Tiefmitten- und Basswiedergabe darunter, was unmittelbar zu einem Klang in Handylautsprecherqualität führt. Auch der Tragekomfort über eine zweistündige Show und das Verbleiben des Systems im Ohr-Hotspot bei wildem Headbangen zeichnet ein gutes System aus. Also dann, schauen wir uns doch mal die Konzepte im Einzelnen an.

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