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Test: KRK Rokit RP4 G3, Studiomonitore

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Golden Earring: MOONTAN
Besonders der Welthit “Radar Love” ist von der akustischen sowie spieltechnischen Umsetzung ein kleines Meisterwerk: Dynamische Bläserparts, tolles Schlagzeug, ein grooviger, warmer Bass, der rotzige Sänger gepaart mit ausdrucksstarken Gitarren gibt Aufschluss darüber, ob die Klangcharakteristik der Lautsprecher sich bei unterschiedlicher Dynamik verändert.

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Heißer Tipp zum Testen der Basspräzision: MY BABY DOES ME von Queen.
Auf dem Album “The Miracle” befindet sich dieser Titel, mit dem jeder Lautsprecher auf seine Basstauglichkeit überprüft werden kann. Gleich zu Beginn des Songs groovt ein herrlich runder Bass ins Geschehen, der zuerst recht harmlos wirkt, aber eine ungeheure Energie beinhaltet. Je besser ein Lautsprecher konstruiert ist, um so lauter schafft er diesen Bass ohne Verzerrung.

Wie klingt die KRK Rokit 4 G3?

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Ausgesprochen muskulös! Sie geht tatsächlich ziemlich tief in den Frequenzkeller hinab und man staunt. Die Mitten sind recht ordentlich zu lokalisieren, allerdings ein wenig „schön“ und irgendwie „hinter dem Vorhang“. Die Höhen sind okay, nur fehlt mir hier dieser atmende „Air“-Anteil. Insgesamt ist der Klang der Rokit 4 voll und satt, allerdings auch ein wenig plakativ und die Bässe schwimmen etwas. Im Tieftonbereich fehlt mir eindeutig Knackigkeit und Konturenschärfe.

Für wen ist das die richtige Box?

Es ist eine glasklare Homerecording-Box mit einigen Qualitäten und einigen Schwächen für sehr wenig Geld. Der Lautsprecher klingt insgesamt „wichtig“ und wuchtig, aber dadurch leidet auch die Präzision. Zudem spielt sie nie richtig entspannt auf, sondern eher so, als würde sie ständig unter Volldampf stehen. Sie drückt und schiebt, aber auch bei „zarterem Material“ drückt und schiebt sie, es fehlt schlicht die Feindynamik. Der kritische Anwender wird damit nicht recht glücklich, denn die Eindeutigkeit in der Beurteilung einer Mischung ist damit erschwert. Die hauseigene VXT 4 (zum Vergleich der Test der KRK VXT 8) ist in allen Bereichen überlegen. Ich sehe die KRK Rokit 4 G3 eigentlich mehr als gutklingende Zweitabhöre und für „zum Spaß haben“. Denn Spaß macht sie ungemein beim Hören.

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