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Test: M-Audio M-Track Quad, Audiointerface

17. November 2014

Schnittstellen-Großmeister

Um im heutigen Dschungel der Audiointerfaces eine Duftmarke setzen zu können, bedarf es schon einiges an Aufmerksamkeit, sei es optischer oder technischer Natur. Mit dem M-Audio M-Track Quad versucht das 1990 gegründete amerikanische Unternehmen nun beide Attribute unter einen Hut zu bekommen, indem es das Flaggschiff der M-Track Serie mit einer Extraportion Schnittstellen und Eingangs-/Ausgangsbuchsen versieht, das Ganze verpackt in ein massives Gehäuse.

M-Audio M-Track Quad Front 1

M-Audio M-Track Quad Front 1

Konstruktion

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Es ist gar nicht so leicht, ein sinnvolles Tischgerät im Audiointerface Bereich zu kreieren, welches den Bereich der einfachen Stereo-Signalführung übersteigt. Immerhin nimmt ein ordentliches Gehäuse einiges an Platz der Arbeitsfläche in Anspruch und man sieht sich mit dem Problem der Kabelführung konfrontiert, da nahezu alle Interfaces sowohl die Rück- als auch die Vorderseite für den Signalfluss bemühen.

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Dem gleichem Problem muss sich auch das M-Audio M-Track Quad stellen. Das vierkanalige Produkt steckt in einem sehr massiven Gehäuse, welches zwar optimalen Schutz für das elektronische  Innenleben verspricht, mit den Abmessungen 333 mm x 89 mm x 156 mm (BxTxH) aber auch Einiges an Fläche im persönlichen Arbeitsbereich in Anspruch nimmt. Einen 19-Zoll Rahmen gibt es für das Produkt leider nicht, allerdings steht das Interface auf vier sehr guten Gummifüßen, welche aufgrund ihrer sehr gutem Haftmischung dem Produkt auch auf sehr glatter Oberfläche genügend Standfestigkeit vermitteln. Macht mal den Test und steckt einen XLR- oder Klinkenstecker in eine Buchse eures Tischinterfaces, ohne es mit der anderen Hand festzuhalten. Man fühlt sich zumeist unmittelbar an seine Kindheit erinnert, wo man die Holzlokomotive durch das gesamte Wohnzimmer geschoben hat. Dies bleibt euch bei dem M-Audio M-Track Quad erspart und das bei einem Gewicht von nur 1,9 Kilogramm Gewicht.

M-Audio M-Track Quad Front 2

M-Audio M-Track Quad Front 2

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Forum
  1. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Alex,

    gut geschrieben. ich hab das M Track schon vorab angefingert und finde das es eine Alternative zu den Motus et al ist. Das Signalrouting finde ich in dieser Klasse sehr gut, ob ich nun den iLok, Pro Tools brauche, sei dahingestellt. Als 2tes Interfaces in kleinen mobilen Setups werd ich mir das hinstellen.

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      Filterpad  AHU

      Absolut richtig: Ich suche schon lange einen Ersatz für mein Lexicon. Die meisten Interface die ich kenne, sind nur reine „Übertragungsstationen“ und ich brauche eben das volle Programm, sprich: MIDI „IN“ „OUT“, USB, Audio Ein, – und Ausgänge (2 x IN und 1 – 2 x Stereo OUT)! Das liegt logischerweise an der Hardware (Synth). Am liebsten wäre mir 2 x MIDI, aber das scheint es nicht zu geben, warum auch immer?! Dazu schaut es wirklich schick aus und die Qualität scheint auch zu stimmen. Na ja…bis jetzt hat meines den Geist noch nicht aufgegeben, aber wenn …… !

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        TobyB  RED

        Hallo Filterpad,

        das wäre zuviel gewollt, ich haben mich damit abgefunden, das es entweder das Eine oder das Andere gibt ;-) Ich wünsche mit so eine ICM 4 + mit den Fähigkeiten der M Track, vielleicht schraubt man noch etwas am Audioteil des Treibers und behält die Midirouting Funktionen bei. Das wäre cool ;-)

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        AMAZONA Archiv

        Ich finde es immer etwas problematisch, wenn Audio- und MIDI-Daten aus einem Gerät (also über einen USB-Controller) via USB an den Rechner gehen.
        Auch wenn ich hier in einem anderen Threat mal gelernt habe, dass Daten schneller fließen, wenn es eng wird (wie bei einem Bach, der schneller sein kann als ein Fluss), sind so auch Latenz- oder andere Probleme schneller zu identifizieren.
        Und gute Interfaces für MIDI und Audio kosten ja auch nicht mehr die Welt……

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          TobyB  RED

          Hallo Andreaz,

          solange der Treiber der das Wasser durch den Bach treibt ordentlich Druck erzeugt und einen Konstanten Strom erzeugt ist das für mich egal. Du hast natürlich recht, das bei 2 getrennten Adaptern Probleme leider zu identifizieren sind. Aber auf der Anderen Seite, eine Box weniger. Und seit dem ich das ICM 4+ habe sehe ich das wirklich weniger skeptisch, der härteste Teil war das Setup. Allerdings fehlen dem ICM4+ halt die Schnittstellen des M Track. Und die Interface die in den Racks verbaut sind kann ich schlecht ständig ein und ausbauen, zumal darauf ne Tischplatte liegt.

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          gaffer  AHU

          Ja, das mit MIDI und Audio auf einem USB ist glaube ich wirklich nur ein Gefühl. Die Baudrate bei MIDI liegt bei 31,25kB. Sie erhöht sich meines Wissens auch bei grossem Datenaufkommen, z:B: polyphoner Aftertouch an und reichlich genutzt, nicht. Die Daten kommen halt später an. Das gilt auch bei einem nur für MIDI benutzen USB. Und 31,25 kB sind einer lächerlich geringer Teil der USB 2 Bandbreite, schon USB 1.1 war ca. 500 mal leistungsfähiger, wenn ich gerade richtig rechne.

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            AMAZONA Archiv

            Moinsen Gaffer.
            Technisch/rechnerisch hast du vollkommen recht.
            Selbst bei einem dualbetriebinduzierten Overhead, respektive bei nicht optimalen Wechsel zwischen den Protokollen, sollte es überhaupt kein Problem geben.
            Dennoch gönne ich mir die Extravaganz getrennter Interfaces :)

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    Tron24

    Hi Leute, hab mir das Teil vor einem halben Jahr gekauft und es schon 2x zurück in den Laden gebracht. Das Problem ist, dass, auch wenn der Eingang „geschlossen“ ist, der Gain Regler also auf 0 steht, ein deutliches Signal ankommt. Genug Signal um damit eine garnichtmal so leise Aufnahme zu machen. Das heißt, das Teil ist weder im Proberaum, noch im Projektstudio benutzbar, da man natürlich ein Feedback hat, solange die Mikros eingesteckt sind. M-Audio behauptet, das sei Teil sei nicht defekt, da sei normal. Aber das kann doch nicht sein oder? Alex Ritt – du hast das Teil doch getestet. Ist dir sowas aufgefallen?

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      motörvic

      Hallo zusammen. Ich habe das gleiche Problem mit dem Interface. Es ist für Liveaufnahmen, Schlagzeugaufnahmen etc nahezu unbrauchbar. Selbst wenn ich laut singe geht der Pegel fast in den roten Bereich. Wohlbemerkt, der Gainregler steht auf 0. Ich benutze ein Sure SM 58. Außerdem gibt es ein deutlich hörbares und meiner Meinung nach inakzeptables Grundrauschen auf den Aufnahmen M-Audio behauptet, das sei normal. Ich habe das Gerät bereits dreimal eingeschickt. Es wird nicht umgetauscht. Jetzt habe ich ein Gerät, welches hochgelobt wird, aus meiner Sicht aber kompletter Müll ist. Sowas wird man auch nicht so leicht wieder los. Woran kann dieses Problem liegen? Danke für eure Hilfe.

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        Tron24

        Endlich jemand mit dem selben Problem! Ich habs aufgegeben, das Ding ist einfach unbrauchbar. Hab mir jetzt ne Focusrite gekauft die „18i8“ und die ist absolut super. Ich dreh die Regler runter und das Ding ist aus! Latenz und Stabilität 1a. Ich hoffe ich werd die M-Audio auf E-Bay los, wobei ich jetzt schon fürchte, dass es da Probleme geben könnte. Wer will so was haben? Ich hatte echt schon diverse Soundkarten und AD Wandler, aber sowas ist mir noch nicht untergekommen. M-Audio ist für mich definitiv Geschichte.

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          motörvic

          Hallo Tron24,
          Ich stehe noch in Verhandlungen mit dem Großhändler, bei dem ich das Ding gekauft habe. Ich freunde mich auch gerade damit an, das Teil verlustreich zu verkaufen. M-Audio hebt die Hände hoch und sagt, da können wir nichts machen. Was ich machen kann ist allen von dem Kauf von M-Audiogeräten abraten. Wenn das Gerät so normal sein soll, dann handelt es meiner Meinung nach um maßlos überteuerten Schrott. Ich schaue mir die Focusrite mal näher an.
          Alles Gute. Ich melde mich, wenn´s was neues gibt

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