Endlich wieder Knöpfe
Mackie hat ja nun schon einige Erfahrung mit digitalen, iPad gesteuerten Mixern. Nun wurde die ProDX-Serie vorgestellt, kündigt sich hier eine Wachablösung für die beliebten DL806 und DL1608 an?
Die ProDX-Serie
Erhältlich sind das ProDX4 und das ProDX8. Schon die Typenbezeichnungen verraten, dass sich die neuen ProDX wohl unterhalb der DL-Mixer einordnen.
Das ProDX4 bietet zwei Mic/Line Kanäle und einen Stereo-Line-Input. Neben den Main-Outs ist ein Aux- und ein Kopfhörerausgang vorhanden. Auch ein interner FX wurde integriert.
Das größere ProFX8 bietet sechs statt zwei Mic/Lines und einen zweiten Aux-Weg. Dieses Modell ist bei mir zum Test aufgeschlagen.
Überblick
Das ProDX8 kommt als Pultgehäuse mit den Maßen 76x230x140 mm für Höhe/Breite/Tiefe und bringt mit 1,5 kg durchaus etwas Gewicht mit. Die Bedienfront ist um 45° gewinkelt.
Das Gehäuse besteht vorwiegend aus Kunststoff, eine Wanne aus Unter- und Rückseite aus Stahlblech.
Während die Digital-Mackies bisher rein iPad gesteuert waren, lässt sich das ProDX auch direkt am Gerät bedienen. Dafür gibt es je einen Button für die Kanäle und einen Mix-Button, der zwischen den entsprechenden Input-Leveln von Main, Aux1, Aux2 und FX umschaltet.
Daneben sitzt der FX-Knopf, mit dem vier Programmen gewählt werden können. Ist der Main-Button gedrückt, gilt die Mix-Auswahl für den entsprechenden Gesamtausgangspegel. Mit Headphone wird die Lautstärke des Kopfhörers eingestellt. Gesteuert wird über ein zentrales Poti und einen 15-stelligen weißen LED-Balken, der auch für die Ausgangspegelanzeige zuständig ist. Dann wechselt er seine Frarbe auf grün. Die Taster sind übrigens alle hintergrundbeleuchtet, so ist eine gute Übersicht gewährleistet.
Die Anschlüsse des Mixers sitzen auf der Rückseite.
Für die Mic/Line Eingänge werden Kombibuchsen verwendet. Der Stereoeingang und die Kopfhörerbuchse müssen sich mit Miniklinke begnügen, für die Ausgänge sind symmetrische Klinken vorhanden. Abgerundet wird die Rückseite mit Powerschalter, Anschluss für das 18V-Netzteil und eine Mini-USB Buchse für Firmware Updates.
Natürlich kann das ProDX auch über eine Software gesteuert werden, die passende MixerConnect App steht für iPhone, iPod touch, iPad und sogar für Android Devices zur Verfügung. Die Führungsschiene auf der Oberseite bietet Platz für das entsprechende Gerät.































Wenn der Sound nicht stimmt (Rauschen, Effektqualität), dann scheinen die Behringer X Air Produkte deutlich mehr zu bieten.
Merkwürdiges Gerät ohne Phantomspeisung, ohne Habenwollen-Faktor.
@smile Dem stimme ich zu.
Bei aller Innovation – Basics wie Phantomspeisung, saubere Gain-Regelung, rauschfreier Sound sind Pflicht.
Auch finde ich es unverständlich, warum der Hersteller den Vorteil eines Digitalmixers nicht auch in Features investiert, die bei anderen Standard sind, z.B schaltbare Stereo-Paare nicht nur auf 7/8 und vollparametrische EQ.
Eine Menge Einschränkungen für eine 3-Sterne Bewertung….
Gruß, Carsten