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Test: Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2, USB-Audiointerface

5. Juli 2019

Homerecording-Audiointerface mit Software-Paket

native instruments komplete audio 6 mk2

Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2, USB-Audiointerface

Ich muss zugeben: Native Instruments macht mit seiner Produktstrategie und dem gesamten NI Portfolio einen verdammt guten Job. Das hat mehrere Gründe, aber um nur zwei zu nennen:

  1. Die Produkte sind wirklich gut: Preis, Leistung, User-Interface, alles top
  2. Das Marketing ist klasse: Das Look & Feel. Der oft überstrapazierte Begriff „Apple-like“ ist hier wirklich treffend

Wie bekommen die das nur so auf den Punkt? Produkt gut, Design stylisch, auch über den Support habe ich noch nichts Schlechtes gehört. Ich denke, das Geheimnis des Erfolgs liegt hier – ähnlich wie bei Apple – an der integrierten Lösung und der stringenten Designsprache. Ich habe mir vor dem Test einige Videos angesehen und viele Anwender haben einen regelrechten Native Instruments-Fuhrpark im Studio. Da stehen die Komplete Kontrol Keyboards neben den berühmten Maschine Performance Systemen und natürlich ist auf den Computern auch die passende Software samt Expansion Packs und virtuellen Instrumenten installiert. Ähnlich wie bei den Apple Fans, bei denen sich auch die iPads, MacBooks & Co. ein Stelldichein geben. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Marketing und der Produktphilosophie – Respekt!

Und weil die Produkte eben von sehr hoher Qualität sind, muss man sich auch nicht als Marketing-Opfer sehen, denn im Bereich Beatmaking, EDM und auch bei DJs ist Native Instruments eine Art Quasi-Standard geworden.

Native instruments Komplete_Audio6 Mk2

Sehr schick: Native Instruments
Komplete Audio 6 Mk2

Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2: Die neue Generation

Recht neu im NI Portfolio sind die Audiointerfaces Komplete Audio 1, 2 und das hier getestete Audio 6 in der Mk2 Version. Die kleinen Audiointerfaces hat Kollege M. Steinwachs schon unter der Lupe gehabt und konnte ein positives Resümee ziehen: Die Geräte sind definitiv ihren Preis wert! Bei mir geht es also um das „Flaggschiff“ der Native Instruments Audiointerface-Serie, das Komplete Audio 6 Mk2. Wir werden sehen, ob das schicke Kistchen seinem Markenruf gerecht wird.

Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2: Die Features

Wenn ich mir die Kommentare unter dem Test von M. Steinwachs der kleineren Geschwister ansehe, dann wurden hier die fehlenden MIDI-Interfaces moniert und hier darf ich gleich Entwarnung geben: Die beiden Ports sind vorhanden und – das muss man heutzutage betonen – als vollwertige DIN-Buchsen und nicht als Miniklinken mit Adapter – sehr lobenswert!

native instruments komplete audio 6 mk2

Dass man dem Komplete Audio 6 Mk2 vollwertige MIDI-Ports spendiert hat, wird viele potenzielle Käufer freuen, denn die Mitbewerber in der Preisklasse um 200,- Euro bieten fast alle MIDI-Unterstützung. Was haben wir sonst noch? Unterstützung für 192 kHz und 24 Bit (Check!), S/PDIF-Ein- und Ausgang (Check!), 48 V Phantomspeisung (Check!), 2 Kopfhörerausgänge (Check!) und einen cremig laufenden Master-Volume-Regler – ebenfalls Check!

Weiter mit den Interfaces: Die TRS/XLR-Kombi-Ports können zwischen Line und Hi-Z umgeschaltet und der Pegel der Vorstufe (Gain) reguliert werden, was übrigens ausdrücklich nichts mit dem Gain-Regler eines Marshall Amps zu tun hat. Der Komplete Audio 6 ist komplett digital – eine Verzerrung möchte man hier definitiv auf Hardware-Ebene nicht haben.

Praktisch ist der „Mini-Mischer“ zwischen Input und Host, der ein Überblenden oder Mixing zwischen USB- und den Line-Signalen ermöglicht. Dazu zwei regelbare Kopfhörerbuchsen und eine sehr schöne Pegelanzeige auf der Oberseite.

Auf der Rückseite findet man die beiden S/PDIFs, vier Line-Ausgänge, zwei Line-In-Buchsen und einen Kensington Lockport – und natürlich die beiden MIDI-Buchsen.

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Die Rückseite des Komplete Audio Mk6

Die gesamten technischen Daten finden Sie auf der Produktseite des Herstellers.

Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2: Die Ein- und Ausgänge

Eingänge:

  • 2x Kombi-Klinken/XLR-Eingänge mit 48 V und Gaincontrol
  • 2x Klinken-Line-Eingänge
  • 1x digitaler S/PDIF-Eingang (stereo) = 2 Kanäle

Ausgänge:

  • 4x Klinkenausgänge
  • 1x S/PDIF-Out (stereo) = 2 Kanäle

Man darf – und sollte – hier schon kritisieren, wie man zur Namensgebung „6“ kommt. Die Stereo-S/PDIFs mitzuzählen, ist zwar formal korrekt, aber die meisten Nutzer werden das Gerät als 4/4-Interface nutzen – aber dazu später mehr.

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Vorderseite des Komplete Audio 6 Mk2

Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2: Das Software-Paket

Man ist es ja schon gewohnt, dass jeder von uns eine Schublade voller Cubase Light, Ableton Light, etc. Lizenzen bei sich rumliegen hat, denn bei praktisch jedem Neukauf eines Audiogeräts bekommt man eine abgespeckte Version einer DAW hinterher geworfen.

Aber das Software-Paket bei Native Instruments ist schon beeindruckend: Das MOD Pack mit drei Modulationseffekten, der MONARK Software-Synthesizer, das REPLIKA Delay und der SOLID BUS Kompressor. Dazu Maschine Essentials, Traktor LE 3, das Software-Paket Komplete Start und zwei Gutscheine (1x Sounds.com und einen 25,- Euro Voucher für den Native Instruments Online Shop). Ach ja, und in diesem Falle: Ableton Live 10 Lite. Für die aufgerufenen 219,- Euro ist das schon mal ein Wort.

Faktisch heißt das: Für diese 229,- Euro hat man eine DAW, eine DJ-Anwendung, Software-Instrumente und-Effekte und kann somit Musik produzieren. In 192 kHz und 24 Bit. Schöne, neue Welt. Sie brauchen nur noch einen PC/Mac und ein paar ordentliche Kopfhörer.

Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2: Was fehlt?

Leider hat Native Instruments beim Komplete Audio 6 Mk2 ein paar Fehler im Feature-Pack gemacht, die manche Nutzer des Vorgängergeräts stutzig machen werden!

Zunächst: So schön das Design auch ist, es bleibt leider nicht lange so. Auf dem Gerät sieht man nach kurzer Nutzungszeit überwiegend Fingerabdrücke:

NI_Komplete_Audio6_Finger

Die XLR-Buchsen sind nicht verriegelbar und die Phantomspeisung funktioniert leider nur für beide Inputs gleichzeitig. Das Gerät verfügt nur über vier DA-Wandler, so dass die Kopfhörerausgänge immer dasselbe Signal erhalten wie Line-Out 1&2. Da nur Line-Out 1&2 regelbar sind, kann man den Kopfhörer auch nicht an Line Out 3&4 betreiben – man kann schon, aber nur kurz, denn dann hat das 0 dB Signal entweder den Kopfhörer überfordert oder das Trommelfell trägt Schaden davon.

Dafür kann man Direct-Monitoring betreiben, was jenseits von bunter Marketingsprache bedeutet, dass man dem Kopfhörer die Eingangssignale von Input 1/2 oder 3/4 hinzumischen kann. In der Praxis ein schönes Feature, um z. B. dem Sänger oder der Sängerin einen passenden Instrumentenpegel latenzfrei mitzugeben.

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Seltsam ist, dass Line-Out 3/4 nur ein symmetrisches Kabel vertragen – Line-Out 1/2 haben mit unsymmetrischen Leitungen kein Problem. Falsch verkabelt verzerren Line-Out 3/4 oder bleiben ganz stumm. Warum, liebe Produktmanager und Entwickler, warum? Wo liegt das Problem, dass diese beiden Ausgänge nicht auch unsymmetrisch verkabelt werden können? Das ist ehrlich gesagt praxisfremd.

Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2: Praxis

Teil 1: Die Bedienung

Das NI Komplete Audio 6 Mk2 ist ganz offensichtlich für das Homerecording konzipiert und hier stellt es den Anwender vor keine Rätsel. Einfache Bedienung, alles gut beschriftet und dazu noch sehr kompakt. Anders sieht es aus, wenn man plant, das Gerät im Live-Betrieb zu nutzen.

Ein Funktions-Fauxpas

Native Instruments ist für die DJ-Szene ein No-Brainer. Man konnte sich immer darauf verlassen, dass deren Audiointerfaces sich gut mit allen gängigen Decks vertragen und beste Kompatibilität bieten. Das Komplete Audio 6 Mk2 kann ich für diesen Einsatzzweck leider nicht empfehlen:

Grund 1: In meiner Recherche habe ich kein DJ-Deck gefunden, das symmetrische Eingänge besitzt, womit die beiden Kanäle Line-Out 3&4 für diesen Einsatzzweck wohl außen vor bleiben. Und da S/PDIF dort kaum verbreitet ist, reduziert sich das Komplete 6 Mk2 für diese Zielgruppe auf ein 6 IN/2 OUT-Interface. Und wenn man die S/PDIFs bei den Eingängen auch rausrechnet, dann hat man ein 4/2-Interface.

Grund 2: Beide Kopfhörerausgänge sind auf das Signal von Line-Out 1&2 geroutet und somit ist ein Vorhören nicht möglich.

NI_Komplete_Audio6_User2

Teil 2: Der Klang

Bevor ich zum Klang komme, noch kurz ein kleiner technischer Exkurs. Dazu zwei Grundsätze

  1. Ein USB 2 Port liefert 5 V bei 0,5 A
  2. Ein Audiointerface ist im Prinzip ein Vorverstärker

Aus 1) folgt, dass der Native Instruments mit 2,5 Watt leben muss (im besten Fall), denn die Leistung P = U (Spannung) x A (Strom) und 0,5 x 5 = 2,5 VA (Watt).

Aus 2) folgt, dass das Komplete Audio 6 das Eingangssignal auf ein Niveau verstärken muss, damit ein Pärchen Aktivmonitore, zwei weitere Line-Out-Signale und zwei Kopfhörer mit genügend Leistung versorgt werden. Dieses Eingangssignal muss dazu noch im schlimmsten Fall mit 2x 48 V Phantompower „gewürzt“ werden.

Das alles mit 2,5 Watt, denn das Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2 ist USB-Bus-Powered. Das Ergebnis des Ganzen ist, dass ich bei meinen Testmonitoren (KRK ROKIT 5 und 7) den Lautstärkeregler des Komplete Audio 6 Mk2 auf etwa 80 % stellen muss, um jenseits von Hintergrundgedudel zu kommen. Ganz aufgedreht ist es zwar laut, aber nicht laut genug, um seinen Mix bei hoher Lautstärke zu beurteilen. Außerdem wird es ab diesen 80 % Lautstärkeregelung zudem ziemlich matschig und schrill im Klangbild. Meine testweise angeschlossenen Referenzlautsprecher, die KS Digital C88 Reference, belegen dies: Nicht der Lautsprecher klirrt, sondern das Audiointerface kommt an seine Grenzen.

NI_Komplete_Audio6_User2

Bis zur gehobenen Zimmerlautstärke klingt das Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2 gut, wenn auch nicht überragend. Ein Steinberg UR44 oder ein Focusrite 6i6 behalten da die Übersicht viel besser und man braucht auch keine Angst zu haben, wenn mal ein Bassimpuls losdonnert. Beim Komplete Audio 6 Mk2 leider schon. Die Wandler und die Preamps sind guter Standard, wenn auch kein wirkliches Highlight. Oder andersrum: Vielleicht sind die Preamps und Wandler wirklich gut, die mangelnden Reserven des Geräts bringen dies auf jeden Fall nicht zum Vorschein.

Ein Beispiel: Ein wichtiger Teil beim Aufnehmen eines Instruments sind die Transienten. Das ist zum Beispiel das Geräusch des Klöppels auf dem Trommelfell einer Bassdrum, bevor man das Ausklingen und die Resonanzen (das Sustain) hört. Bei der Gitarre wäre dies das Anschlaggeräusch der Saiten. Je nachdem wie das Instrument aufgenommen wird, klingt es metallischer oder bauchiger. Mit dem Komplete Audio 6 Mk2 ist es kaum möglich, diese Transienten korrekt einzustellen (z. B. mit ihrer Mikrofonaufstellung, einem Kompressor oder einem Transienten Designer). Dafür benötigt man einen gewissen Grundpegel und ein dynamisches Setup, das diese Impulsverarbeitung problemlos wiedergeben kann. Ein Komplete Audio 6 Mk2 ist dafür nicht gut geeignet, denn die Impulse werden nicht entsprechend dynamisch wiedergegeben. Das Gerät liefert leider nicht genügend Strom, um einen Impuls – von den Transienten bis zum Ende des Sustains – ohne Druckverlust wiederzugeben.

Dies äußert sich auch in der eher schwachen Basswiedergabe, was gerade bei kleinen Abhörmonitoren doch so wichtig ist. Die Preamps sollen doch aus den kleinen 5 oder 6 Zoll Chassis das Bestmögliche herauskitzeln. Auch hier wirkt der Native Instruments tendenziell kraft- und lustlos.

Wirklich so schlecht?

Wenn ich es positiv formulieren soll: Wenn Sie ein vergleichsweise kleines Studio haben (ca. bis 12 qm) und entsprechend kleine Nahfeldmonitore, dann werden Sie mit dem Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2 einigermaßen gute Mixe und Recordings hinbekommen – das steht außer Frage.

Investieren Sie die 219,- Euro des Komplete Audio 6 aber in ein bewährtes Interface von Focusrite, Steinberg & Co., dann bekommen Sie mehr für Ihr Geld. Vielleicht nicht so viel Design und nicht solch ein großes Software-Paket (ein klares Plus des Interfaces), aber definitiv mehr Ausstattung und vor allem mehr Klang.

native instruments komplete audio 6 mk2

Fazit

Es fällt schwer, das Native Instruments Komplete Audio 6 Mk2 zu empfehlen. Selbst wenn sie tief im Native Instruments Kosmos verwurzelt sind – für 219,- Euro bekommen Sie bei anderen Herstellern ein Metallgehäuse, mehr Funktionen, weniger Einschränkungen, eine vernünftige Stromversorgung und auch mehr Klang. Mehr Dynamik, Auflösung, räumliche Abbildung: Das kann das NI allenfalls gut  – bei niedrigen Pegeln – aber niemals sehr gut. Und irgendwie finde ich das schade, denn das Software-Paket des Komplete Audio 6 Mk2 ist wirklich verlockend, aber eben leider nicht alles. Ich mochte das kleine schicke Kistchen auf meinem Studiotisch. Vielleicht weil ich Apple-Fan bin?

Plus

  • passt gut in das Native Instruments Eco-System
  • gute Verarbeitung
  • Software-Paket

Minus

  • klanglich wenig Dynamik
  • Stromversorgung via USB
  • Output 3/4 nur mit symmetrischen Kabeln
  • Oberfläche empfindlich für Fingerabdrücke

Preis

  • Ladenpreis: 219,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    bluebell  

    Wenn ich Hardware kaufe, dann möchte ich, dass ich die Hardware bezahle (Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Marge) und nichts anderes. Ich mag keine Zwangsbündelung mit irgendwelcher Software, die zu weiteren Belästigungen führt („Registrier mich! Aktivier mich! Lass mich nach Hause telefonieren! Bück dich!“). OK, ich bin Linuxer und brauche keine Software, die nicht auf Linux läuft, aber auch so mancher Windowser und Macianer braucht nicht den 28. Kompressor, den 17. EQ und die 9. Krüppelversion irgendeiner DAW.

    Software sollte separat verkauft statt einem aufgezwungen werden. In keinem Fall ist sie ein Kaufargument für Hardware, ganz im Gegenteil.

    Den Hütchenspielertrick mit den Gutscheinen finde ich noch peinlicher. Wirkt wie „Kauf meinen Song und du kriegst einen Gutschein im Wert von 10 Euro, anrechenbar auf den Kauf einer tollen Autogrammkarte für 100 Euro!“

  2. Profilbild
    xhanibalx  

    Dieses Produkt ist ein gutes Beispiel dafür wie sich NI in den letzten Jahren entwickelt hat.

    Ich hbae das Vorgängermodel und bin damit sehr zufrieden, doch seit diesem tollen Marketing bla bla geht es nur Berg ab. Los ging das alles 2015 mit der Maschine Jam und ein Jahr später mit der Maschine MK3. Tolle Hardware aber die Software ist auf eine miserablem Niveau und wurde seit Jahren nicht geupdatet.
    Anstatt vernünftige Lösungen für Produzenten zu entwickeln konzentriert sich NI auf Verkaufsstrategien wie Sound.com. Die Community ist schon seit geraumer Zeit ziemlich erbost im offiziellen Forum. Schade aber vielleicht schafft NI es noch sich etwas von seiner derzeitigen Strategie zu lösen, seit dem dort große Investoren ihr Geld ins Spiel gebracht haben geht es jedenfalls Berg ab.

  3. Profilbild
    division  

    Übrigens – Extrem positiv zu bewerten wäre noch die Tatsache, daß Native Instruments (jedenfalls für Windows) Multi Client ASIO Treiber abliefert! Das heißt mehrere Programme können gleichzeit auf die Hardware zugreifen. Ich finde, das ist ein sehr wichtiges Feature, welches aber in fast keinem Soundkarten-Test zur Ansprache kommt. Wahrscheinlich weil immer nur mit einem Programm getestet wird oder das Feature gänzlich unbekannt ist. Keine Ahnung, vielleicht ist das unter MacOS Standard, unter Windows leider nicht… Für mich definitiv ein absolutes Kaufkriterium!

    • Profilbild
      PLan9  

      Mit den Multi Client Asio Treiber finde ich auch eine sehr wichtige Sache.
      Für mich ist das auch ein absolutes Kaufkriterium. Ich betreibe Ableton und Traktor.
      Gleichzeitig. Teilweise für Tutorals ist das auch sehr nützlich.
      Es ist wirklich sehr schwierig das herauszufinden. Diese Info findet sich
      teilweise noch nicht einmal in Manuals.

  4. Profilbild
    PLan9  

    Ich besitze 2 Komplette Audio 6 MK2.
    Für mich ist das ein tolles Interface. Wichtig ist für mich die
    Umschaltbarkeit der Kopfhörer Sourcen von 1&2 auf 3&4.
    Ich benutze das relativ Häufig.

    Diese Umschaltbarkeit hätte man auch bei dem MK3 haben können.
    Es gibt Potis mit Umschalter. Mich hatten die 2 Kopfhörer Ausgänge
    Interessiert. Aber ohne Umschaltungsmöglichkeit der Kopfhörer Sourcen geht das nicht.

    Auch denke ich das durch die 2 Kopfhörer ein Netzteil notwendig geworden ist.
    Kann ja auch Optional sein. Ein Buchse dran und fertig.

    Bei dem MK2 werden alle Ein und Ausgangssignale angezeigt. bei dem MK3 sind es
    ein paar weniger dafür aber teilweise LED Ketten.

    Für einen DJ ist das MK3 nicht mehr geeignet durch die fehlende Vorhörmöglichkeit..

    Dieses Interface hat NI vergeigt. Ich denke das MK3 hätte alle Features des MK2
    enthalten sollen und ein paar neue. Das MK3 ist eine Verschlechterung.
    Da war ein dran der Design über Funktion gesetzt hat. Es bleibt zu hoffen
    diese Fehler bei dem MK4 ausgebügelt sind.

  5. Profilbild
    Jörg Hoffmann  RED

    Hallo zusammen und Danke für Eure Kommentare.
    Ich habe den Audio 6 direkt am MacBook und auch an einem Powered Hub betrieben. Das hat – wenn überhaupt- nur graduell was verändert. Ich denke das Design des Geräts ist darauf ausgelegt, alles mit 2,5 Watt zu erledigen. Sehr schade.

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