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Test: Native Instruments Maschine Mikro, Controller und Groovebox

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Vintage-Sampler

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Besonders erwähnenswert ist noch die Vintage-Funktion, dabei sollen die Klangeigenschaften ‚antiker‘ Hardwaresampler nachgebildet werden. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, meine E-MU SP-12 Turbo, die mit der emulierten SP-1200 weitgehend identisch ist, mit der Emulation zu vergleichen. Der legendäre Sound der E-MU Drumsampler kommt zum großen Teil durch die Artefakte des Transpositions-Algorithmus zustande, den Rest erledigen Wandler und analoger Signalpfad. Dieser charakteristische Klang ist insbesondere auf unzähligen Hip-Hop und French-House Veröffentlichungen zu hören.

In den Klangbeispielen befindet sich die Original-SP-12 jeweils auf der linken und die Maschine-Emulation auf der rechten Spur.

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Was die Authentizität der Emulation angeht hat Native Instruments vor allen Mitbewerbern die Nase vorn. Das typische Aliasing des Transpositions-Algorithmus ist sehr gut getroffen. Die Filter der Hardware klingen dann aber schon noch etwas anders, und die spezielle Veränderung der Dynamik ist nicht ganz erreicht. Dafür kann man Samples aber in Stereo und ohne die Beschränkung auf 2.5 Sekunden (!) nach Lust und Laune bearbeiten – und den Effekt auch nach Belieben wieder abschalten. Auch die MPC60 Emulation ist eine Bereicherung.

Es sei noch bemerkt, dass die Maschine-Emulation die Phase des Samples um 180 Grad umkehrt, die SP-12 tut dies jedenfalls nicht.

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Fazit

Mit der Maschine Mikro bekommt man ein Rundum-Kreativ-Paket aus hochwertiger Hardware und Software, das sowohl Einsteiger als auch Profis, Studio- sowie Livemusiker anspricht. Die geäußerten Kritikpunkte fallen insgesamt nicht sehr ins Gewicht, sind teilweise einfach der reduzierten Größe geschuldet, gelten oftmals in ähnlicher Form auch für Produkte der Mitbewerber im Softwarebereich oder können noch durch das nächste Update beseitigt werden. Mit der Integrationslösung aus Software und Hardware steht Native Instruments ohnehin konkurrenzlos da.

Plus

  • innovatives Konzept aus Hardware und Software
  • weitgehend ausgereifte Bedienung mit vielen Arbeitserleichterungen
  • hochwertige Verarbeitung, ausgezeichnete Drumpads
  • umfangreiche Library mit sehr guten Sounds
  • problemlose Integration in übliche DAWs

Minus

  • einige kleinere Ungereimtheiten bei der Bedienung
  • Bedingt durch die geringe Größe müssen viele Untermenüs und auch mittels Tastenkombinationen navigiert werden

Preis

  • UVP: 349,- Euro
  • Straßenpreis: 329,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    kritik  

    Das meiste was ich bisher gehört habe von maschine groovt überhaupt nicht.
    die swing einstellungen sind statisch
    und sample genau .
    das kann gar nicht grooven .
    groovendes microtiming gibt es aber nur
    mit musikalischen verschiebungen.
    das kann mann nicht bewusst hören, sondern nur spüren .und beim kontrolieren geht die wahrnehmung nach 5 minuten weg.
    deshalb ist rumschieben von einzelnen noten sinnlos und nicht effektiv .
    viel besser und schneller geht es mit groove quantize .
    nur die teuerste groovebox hatt das aber nicht in den swing einstellungen drin.
    und die entwickler interresiert das nicht.
    schade für die die ihre musik nicht grooven lassen können deswegen .

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