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Test: Neumann BCM-705, dynamisches Broadcast-Mikrofon

30. November 2020

Der dynamische Neumann

neumann bcm 705 test

Neumann BCM-705, Dynamisches Broadcast-Mikrofon

Ich gebe es gerne zu: Ein „Neumann“ auf den Tisch zum Testen zu bekommen ist doch immer wieder was Besonderes – die Marke hat einfach einen guten Namen. Auf das BCM 705 war ich dann sogar doppelt gespannt, ist es doch zum einen das (meines Wissens) einzige dynamische Mikrofon von Neumann (auf jeden Fall aber das erste), zum anderen hatte ich hier im letzten Jahr schon das äußerlich baugleiche BCM 104 im Test, das ein Jahr vor dem BCM 705 erschienen war. Das allerdings ist kein dynamisches, sondern ein Neumann-typisches Großmembran-Kondensatormikrofon. Was ändert sich durch die Änderung von Großmembran auf dynamisch am Klang? Wo hat das BCM 705 seine Stärken und eventuell sogar Vorteile gegenüber dem BCM 104? Das alles finden wir (hoffentlich) gleich raus.

neumann bcm 705 test

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Intermezzo: Dynamische Mikrofone

Dynamische Mikrofone wandeln mit Hilfe von Elektromagnetismus (bzw. nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion) Schalldruckimpulse in ein elektrisches Signal um. Und wer bei „dynamisch“ an einen Fahrraddynamo denkt: Ja, auch hier bewegt sich ein Leiter in einem magnetischen Feld, wodurch ein elektrischer Strom induziert wird. Bei den dynamischen Mikrofonen gibt es zwei unterschiedliche Bauarten: Die (weit verbreiteten) Tauchspulmikrofone und die (eher selteneren)  Bändchenmikrofone. Das Funktionsprinzip der elektromagnetischen Induktion ist bei beiden gleich, allerdings nutzt das Tauchspulmikrofon dabei eine Membran mit Drahtspule, das Bändchenmikrofon (das meist die Acht als Richtcharakteristik hat)  dagegen einen hauchdünner Aluminiumstreifen, ca. 2-4mm breit und wenige Zentimeter lang. Da Bändchenmikros in den Höhen schwächeln, gibt es inzwischen auch aktive Bändchenmikrofone mit integrierter Verstärkerelektronik; daher brauchen die dann – wie Kondensatormikrofone auch – eine zusätzliche Phantomspeisung.

Tauchspulmikrofone – die aufgrund ihrer ungleich größeren Verbreitung gegenüber den Bändchenmikrofonen allgemein meist einfach allgemein als dynamische Mikrofone bezeichnet werden –  sind aufgrund ihrer vergleichsweise einfachen Konstruktion recht robust und kommen auch mit größeren Schalldrücken von Blechbläsern, Gitarrenverstärkern und Dark Metal Shoutern klar, während Bändchenmikrofone da deutlich empfindlicher sind. Weshalb die Tauchspulmikrofone (aka „dynamische Mikrofone“) oft auf der Bühne zum Einsatz kommen, während Bändchenmikrofone eher im Studio anzutreffen sind. Was auch daran liegt, dass Tauchspulkapseln nicht ganz so natürlich klingen wie Kondensatorschallwandler – wie Neumann selber schreibt. Der große Vorteil der Tauchspul-/dynamischen Mikros: Sie benötigen keine Phantomspeisung.

Neumann BCM 705

Der Frequenzgang des Neumann BCM 705

Das BCM 705: Technische Daten

Das BCM 705 ist ein dynamisches Mikrofon (genauer: ein Tauchspulmikrofon) mit der Richtcharakteristik Hyperniere – die Großmembranschwester BCM 104 war da mit der Niere unterwegs. Den Übertragungsbereich gibt der Hersteller mit den üblichen 20 bis 20.000 Hz an, den Grenzschalldruckpegel mit satten 150 dB. Der Geräuschpegelabstand (A-bewertet) wird mit 76 dB angegeben, also nicht ganz so gut wie beim BCM 104 (87 dB) – was einfach daran liegt, dass dynamische Mikrofone per se da mehr Grundrauschen mitbringen. So liegt der Ersatzgeräuschpegel (A-bewertet) dann auch bei 18 dB gegenüber 7 dB beim BCM 104. Eine Phantomspeisung wird nicht benötigt.

Der Frequenzgang weist im Bereich zwischen 100 und 300 Hz ein Plus von bis zu 5 dB bei der Nahfeld-Besprechung auf und legt allgemein auch bei 5 und 7 kHz noch einmal 2 dB oben drauf, rauscht dafür ab 10k ab in den Keller – die Höhen scheinen nicht so das Ding des BCM 705 zu sein; das BCM 104 legt bei 15 kHz dagegen sogar noch einen drauf. Da bin ich mal gespannt, ob man das auch so deutlich im Klang hört.

Neumann BCM 705 test

Das Mikrofon aus der Müsliröhre

Das Mikrofon, das aus der Röhre kam…

Wie das BCM 104 auch steckt das BCM 705 in einer simplen, optisch eher unauffälligen Pappröhre mit Plastikdeckel, Bauart „Müslipackung“. Nach wie vor bin ich ja der Meinung, dass derart hochwertige Produkte nicht in ein Behältnis gehören, dessen Plastikboden mit ein paar Tackernadeln an der Pappe befestigt ist. Ja, ich weiß, höherwertige Verpackungen zahlt der Kunde dann mit, aber das wäre mir die Sache wert. Zum einen, weil ich dann ein Behältnis hätte, in dem ich das Mikro auch mal transportieren könnte, zum anderen will ich auch schon an der Verpackung sehen, dass ihr Inhalt kein Müsli ist. Aber gut, das Thema hatten wir schon im letzten Jahr, belassen wir es dabei. Das Mikrofon selber jedenfalls ruht immerhin gut gesichert in zwei speziell zugeschnittenen Schaumstofflagern und ist noch einmal in eine Plastiktüte verpackt. Na ja, einen Umweltpreis wird Neumann dann für diese Verpackung sicher nicht bekommen.

Mit in der Röhre jedenfalls befindet sich noch ein Reduziergewinde für das Stativ, ein Faltblatt mit einer Ikea-artigen Bilderanleitung, wie das BCM an einem Stativ befestigt werden muss und den technischen Daten sowie ein (gefühlt 100 sprachiger) Faltplan mit den Sicherheitshinweisen. Und wer schon des Öfteren meine Testberichte hier gelesen hat, der weiß, dass ich diese wegen ihrer oft unfreiwilligen Komik auch tatsächlich lese. Meine Favoriten hier: „Das Produkt darf gewerblich verwendet werden“ (kann man eine gewerbliche Nutzung von Mikrofonen etwa auch verbieten?) und „Verlegen Sie Kabel stets so, dass niemand darüber stolpern kann“ (wo bleibt denn da der Spaß?). So, genug rumgealbert, zurück zum seriösen Test.

Neumann BCM 705

Auch von überall Gitter sind: Besprochen wird das BCM 705 nur von vorne

Die Bauform – wo spricht man da denn rein?

Das BCM 705 steckt im gleichen Gehäuse wie das BCM 104; einziger sichtbarer Unterschied: Während beim 104er das Neumann-Logo und der farbige Rand oben rot sind, sind die beim 705er grün – so sieht man gleich, woran man ist. Die äußere Form des BCM 705 ist schon etwas ungewöhnlich und erinnert ein wenig an einen übergroßen Asthma-Inhalator aus Metall. Die Baumaße sind mit 64 x 85 x 110 mm extrem kompakt gehalten, wodurch sich das Gewicht von 500 g noch schwerer anfühlt. Das Gehäuse ist komplett aus Metall – also nicht Alu oder metallbeschichtet, sondern so richtig massives „heavy metal“. Selbst bei Stürzen aus größerer Höhe auf einen Betonboden dürfte da wohl der Betonboden den Kürzeren ziehen. Gleiches gilt für den dreiteiligen Korb, dessen Metallgeflecht vermutlich auch Kugeln abhält. Neumann-Profis wissen natürlich: Wo das Logo ist, ist vorne, und da wird – gerade bei einem Mikro mit Hypernieren-Charakteristik – auch reingesprochen. Weniger Erfahrene könnten sich eventuell durch das Gitter am Boden dazu verleiten lassen, das BCM 705 nicht hängend oder stehend (also vertikal), sondern horizontal auf das Stativ zu montieren – vor allem, wenn sie sonst Frontbesprecher wie etwa das Rode Broadcaster gewohnt sind. Die Ernüchterung dürfte dann spätestens beim Abhören der Aufnahme folgen.

Neumann BCM 705

Die Aufhängung am Gehäuse gehört mit dazu

Ungewöhnlich ist die Bauform auch wegen ihres Knicks im Gehäuse: Oberhalb des Korbes wird das Gehäuse im 90 Grad-Winkel fortgeführt und endet in der XLR-Buchse. Dort, wo andere Mikros dann für gewöhnlich den Anschluss für das Kabel haben, ist der Stativanschluss angebracht, der mit drei Metallarmen mit dem Gehäuse verbunden ist. Sämtliche Verschraubungen sind dabei in Gummimanschetten gelagert, um eventuelle Trittschallgeräusche und Stativrempler vom Signal fernzuhalten. Das BCM 705 kann sowohl hängend als auch stehend am Stativ montiert werden, wobei hängend wohl die bessere Wahl ist. Dazu wird ein Stativ mit Schwenkgelenk am Ende benötigt (wie etwa die Tisch-Mikrofonarme von Rode (PSA-1) oder K&M (23840, 23860)), um das Neumann in die richtige Position zu bringen. Wer ein Stativ ohne Gelenk hat, kann das auch einzeln erwerben (z.B. Rode RM2, Neumann SG 5).

Neumann BCM 705

Der Käfig ist innen mit Schaumstoff geschützt

Öffnet den Käfig!

Wie das BCM 104 auch besitzt das BCM 705 einen integrierten Popschutz. Zum einen ist der Käfig dazu mit einer dünnen Schaumstoffschicht ausgelegt, zum anderen befindet sich auch auf der Kapsel ein kreisrundes Stück Dämmmaterial. Woher ich das weiß? Nun, der Käfig lässt sich mit einer simplen Drehung  abschrauben – wobei man aber Vorsicht walten lassen sollte, um dabei nicht die Kapsel zu beschädigen oder einen der filigranen Drähte abzureißen. Aber allzu oft muss man da eh nicht ran; lediglich alle paar Monate sollte man da mal den Popschutz hinter dem Gitter vorsichtig reinigen. Erfahrungsgemäß sammelt sich da im Laufe der Zeit so einiges an, was dann den Klang nicht unbedingt besser macht. Die Mikrofonkapsel selber ist an einer internen Spinnenhalterung befestigt, um Störungen durch Trittschall zu minimieren.

Im Gegensatz zum BCM 104 findet sich in der 705er-Version aber keine Schalter für ein 12 dB Hochpassfilter und die -14 dB Vordämpfung (Pad). Die waren beim 104er hinter der XLR-Buchse angebracht, die dazu mit einer Spitzzange herausgezogen werden musste (nachdem man eine Schraube gelöst hatte) – vermutlich die mit am besten gesicherten Schalter in der Studiolandschaft. Diese Umständlichkeit ist beim 705er weggefallen, was wohl bedeutet, dass das BCM 705 außerhalb des absoluten Nahbereichs deutlich weniger Bauch und Volumen haben dürfte; ob das zutrifft, checke ich dann gleich natürlich mal.

Neumann BCM 705

Die Kapsel des BCM 705. Der Käfig lässt sich leicht abschrauben.

Soundcheck. One, two.

Nach all den Vorbemerkungen, Vermutungen und Beobachtungen wird es Zeit, mal zu hören, wie das Neumann BCM 705 jetzt klingt. Dazu habe ich wie immer ein paar Zeilen aus einer unserer News aus verschiedenen Entfernungen und Winkeln eingelesen und das zum Vergleich auch mit einigen meiner Privatmikros gemacht, mit denen ich sonst hier meine Radioclips und Podcasts produziere. Dieses Mal wieder mit dabei: Das Rode Broadcaster und das Rode NT2a. Außerdem füge ich hier dann noch einmal einige Klangbeispiele des BCM 104 aus meinem letztjährigen Test hinzu. Da das BCM 705 von Neumann ausdrücklich als „kostengünstiges Sprechermikrofon für Rundfunk- und Podcast-Anwendungen“ angeboten wird, habe ich mich im Test auf Sprachaufnahmen beschränkt.

Der Aufnahmeraum ist akustisch nicht weiter behandelt, die Signale des BCM 705 (und des Rode Broadcaster sowie damals des BCM 104) laufen/liefen über den Weg -> Mackie 802-Pult -> MOTU M4 Interface -> Windows 10 PC mit Sound Forge, beim Rode NT2a hängt vor dem Pult zusätzlich noch ein dbx 286 PreAmp dazwischen. Die Klangbeispiele wurden anschließend nicht weiter aufgehübscht; allerdings habe ich den Pegel in der Nachbehandlung dann jeweils auf das gleiche Niveau gebracht.

Neumann BCM 705

Neumann BCM 705

Beginnen wir mit dem BCM 705 in der 5cm Nahdistanz. Klingt recht sauber und weich, schwächelt nicht in den Tiefen und hat auch ausreichend Höhe, allerdings aus dieser Entfernung trotz integriertem Popschutz auch Probleme mit Plosivlauten.

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Ein zusätzlicher Popschutz behebt das Problem, frisst aber auch ein wenig am Volume. Das habe ich dann in der Nachbehandlung etwas angehoben.

Zum Vergleich hier mal eine Aufnahme mit der Großmembram-Kondensatorschwester BCM 104. Hier wird deutlich, dass Tauchspulkapseln tatsächlich nicht ganz so natürlich klingen wie Kondensatorschallwandler: Das BCM 104 klingt doch deutlich „crisper“ als das BCM 705, da merkt man das Plus im Höhenbereich.

Bei den beiden Rode-Vergleichskandidaten musste ich am Pult die Regler weit runterziehen, um nicht in den roten Bereich zu fahren. Da beide keinen integrierten Popschutz haben, haben die für die Aufnahmen von mir einen bekommen. Das NT2a klingt etwas offener als das Broadcaster, beide mit einem leichten Plus in der Tiefe gegenüber dem 705.

Aus 10 cm Entfernung verliert das BCM 705 massiv an Pegel; bei  -16dB bleibt die Nadel hängen. Da muss man also vorher am Pult nachpegeln und sollte tunlichst nicht während einer Aufnahme den Abstand zu Mikro verändern. So würde es ohne Anpassung klingen:

Passt man den Pegel aber an (entweder vorher oder in der Nachbehandlung) ist das Ergebnis durchaus brauchbar. Zwar gibt es kleinere Verluste im Keller, aber der Sound ist nicht ins Mittige abgeglitten.

Übrigens hat der interne Popschutz aber auch aus dieser Distanz noch seine deutlich hörbaren Probleme – ohne einen zusätzlichen Plosivkiller geht es nicht.

Das BCM 104 klingt in der 10cm-Distanz gegenüber dem 705er eine Spur mittiger, wie ich finde. Aus dieser Entfernung würde ich dem 705er den Vorzug geben.

Und zum Vergleich hier noch die beiden Rode-Mikros. Insgesamt klingt das NT2a in diesem Quartett für mich am rundesten – aber das ist sicherlich auch Geschmackssache, wie immer bei Mikrofonen.

Entfernen wir uns noch weiter vom BCM 705 (nämlich auf 20 cm), klingt er doch schon arg dünn und mittig; für Sprachaufnahmen ist das dann weniger geeignet. Aber das gilt für die meisten Broadcast-Mikros. Den Ursprungspegel (-24 dB) habe ich hier bereits angehoben. Hier wäre ein Test mit einem kräftigen Blechblasinstrument interessant (das ich aber leider nicht habe).

Allerdings hat hier auch der interne Popschutz dann endlich keine Schwierigkeiten mehr.

Hier wieder noch zum Vergleich die beiden Rodes, die ebenfalls recht mittig klingen, aber dann doch – bauartbedingt – etwas mehr an Bass und Volumen mitbringen.

Neumann BCM 705

Dank Hyperniere haben Sounds von der Seite kaum eine Chance

Quatsch mich bitte nicht von der Seite an!

Während das Neumann BCM 104 (und auch die beiden Rode-Mikros – wie die meisten Broadcast-Mikrofone auch) mit der Nieren-Charakteristik arbeitet, setzt das BCM 705 auf die Hyperniere. Das hat den Vorteil, das Signale, die von der Seite oder von hinten auf das Mikrofon treffen, noch weniger mit in die Aufnahme gelangen; so kann das Mikro auch schon mal in Räumen mit „Durchgangsverkehr“ oder anderen Störgeräuschen eingesetzt werden. Hören wir mal rein, was das BCM 705 da im Vergleich mit anderen Mikrofonen leistet. Die Pegel habe ich in diesem Fall natürlich nicht angepasst. Hier einmal aus 10 cm Entfernung von der Seite (90 Grad, ohne Popschutz):

Und hier ein Einsprechen von der Rückseite aus – wo das BCM 705 ein klein wenig empfindlicher ist als beim Seit-Versuch.

Wie viel die Hyperniere da gegenüber der einfachen Niere im Vorteil ist, zeigen die Versuche mit den beiden Rode-Mikros, die ich ebenfalls mal von der Seite  angequatscht habe. Hier ist der Unterschied zur Frontbesprechung deutlich geringer. Das hat einerseits den Vorteil, dass man sich ruhig auch mal am Mikro bewegen kann, ohne gleich schwer an Volumen und Klangqualität einzubüßen, aber eben auch den Nachteil, dass die beiden für Störungen von den Seiten oder von hinten empfänglicher sind.

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Fazit

Das Neumann BCM 705 ist ein recht neutral, leicht weich klingendes Dynamik-Broadcastmikrofon, das sich dank seiner Hypernieren-Charakteristik besonders auch in etwas lebhafterer Umgebung noch wohl fühlt. Es bildet die Stimme nicht ganz so detailreich wie das Schwestermodell BCM 104 ab und ist auch nicht ganz so voll wie etwa die Rodes Kondensator-Vertreter Broadcaster oder NT2a, aber durchaus angenehm im Klang – und verzeiht auch schon mal kleinere ungewollte Schmatzer und Lippen/Zungengeräusche. Mikro-Zappler sollten sich aber größere Bewegungen vor dem BCM 705 verkneifen, da es – bauartbedingt – bei zunehmender Distanz schnell an Pegel und Substanz verliert.

Ein zusätzlicher externer Popschutz ist beim BCM 705 eine Pflichtanschaffung, da der interne in der Nahdistanz doch zum Schwächeln neigt. Insgesamt ein solides, unaufgeregtes Mikrofon, das vieles verzeiht, recht angenehm klingt und dank seines soliden Gehäuses auch so manchen Sturz/Stoß unbeschadet übersteht. Wer es aber lieber präziser und voller mag, ist bei Kondensator-Großmembranmikrofonen besser aufgehoben.

Plus

  • solide, massive Verarbeitung
  • angenehmer, neutraler, etwas weicher Klang
  • benötigt keine Phantompower
  • abnehmbarer Korb
  • elastische Aufhängung
  • integrierter Popschutz
  • verzeiht bauartbedingt Schmatzer und ähnliches
  • relativ unempfindlich gegenüber Geräuschen von der Seite oder von hinten

Minus

  • der integrierte Popschutz mit Schwächen im Nahbereich

Preis

  • 599,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    vssmnn  AHU

    Hmm., der Klang und die Nahbesprechung, …irgendwie hab ich das Gefühl, mein olles low budget SM58 klingt auch so.

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