Test: Novation Launchpad Pro, MIDI-Controller

19. November 2015

Clips abfeuern wie die Profis

Novation hat im Jahr 2009 mit dem ersten Launchpad einen großen Wurf gelandet, denn es war neben dem Akai APC einer der ersten rasterbasierenden MIDI-Controller, der extra auf den Clip-Workflow von Ableton live zugeschnitten war, dabei aber um einiges kleiner, leichter und auch einige Euro günstiger als der Akai APC war.

Seitdem hat die Firma das Launchpad immer weiter entwickelt und mit dem Novation Launchpad Pro die mittlerweile fünfte Inkarnation des Launchpads auf den Markt geworfen, denn das Konzept aus kleiner Größe, guten Funktionen und niedrigem Preis hat viele Musiker überzeugt.

Das neue Launchpad Pro

Das neue Launchpad Pro

Um am Zahn der Zeit zu bleiben, haben die beiden letzten Versionen des Launchpads RGB-LEDs für alle Buttons spendiert bekommen, wovon ich die Pro-Version testen durfte, die gegenüber der Standard-Version einige zusätzliche Funktionen und vor allem von vielen Benutzern der Launchpad-Serie lange sehnlich gewünschte MIDI-Ein- und Ausgänge besitzt. Dazu später mehr.

Lieferumfang

In dem handlichen Karton, in dem das Launchpad Pro geliefert wird, findet man neben dem Gerät selber eine leider nur in englischer Sprache verfasste Schnellstart-Anleitung, ein Netzteil mit wechselbaren Stecker-Adaptern aller gängigen internationalen Netzsteckern, ein USB-Kabel und zwei Mini-Klinken auf Din5-Buchsen Adapter für MIDI-Ein- und Ausgang.

Nun mag man sich fragen, warum Novation nicht gleich die Din5-Buchsen in das Launchpad Pro integriert hat. Wenn man sich das Gerät aber genauer anschaut, ergibt sich die Antwort recht schnell, denn das Launchpad wäre ein ganzes Stück dicker ausgefallen, hätte man die Din5-Buchsen direkt integrieren wollen. Diesen, wie ich finde, guten Weg, MIDI-Buchsen in neue Controller zu integrieren, gehen übrigens immer mehr Hersteller, die man zum Beispiel auch bei den aktuellen Korg Electribes findet, um Platz zu sparen. So könnte man in Zukunft MIDI-Informationen auch nur noch mit Mini-Klinken-Kabeln übertragen, die wieder ein bisschen Platz und Gewicht in der Gig-Tasche sparen könnten.

Um gleich loslegen zu können, auch wenn man noch kein Besitzer von Ableton Live ist, bekommt man eine Lizenz für die abgespeckte, aber doch sehr brauchbare Live Lite Version in Form einer Serial-Karte mit dazu.

Leider sind das Launchpad und die „Druckwaren“ extra in die Umwelt belastenden Plastik-Folien verpackt, warum? Der Karton plus dem Innenkarton sollten als Verpackung und Schutz doch reichen.

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