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Test: Pioneer PLX-500, DJ-Plattenspieler

15. Dezember 2016

Kann Pioneer bei dem günstigen Preis überzeugen?

Nicht lange her, da gab es unsererseits noch ein nicht hinter der Hand gehaltenes Jammern, ob denn der Markt der DJ-Plattenspieler nicht langsam ausgereizt sei und vielleicht eher aktuell ein wenig überflutet wird von neuen Modellen. So ist die Auswahl für alle die, die den Neupreis eines Technics 1210ers nicht zahlen wollen (auch wenn wir hier einen kleinen Guide geschrieben haben, der helfen soll, beim Kauf eines gebrauchten Technics ein gutes Gerät zu erkennen) und für den Preis, den ein Modell auf dem Gebrauchtmarkt kostet, lieber ein Neugerät kaufen, in der Zwischenzeit wirklich umfangreich geworden. Es gibt zum Beispiel Modelle von Reloop RP7000 und RP8000 von Audio Technica LP-1240 USB, Mixars STA und LTA, Stanton STR8.150, Numark TT 250 USB oder von Pioneer den PLX-1000. Roland kündige vor Kurzem eine limitierte Edition an und auch von Denon darf man wohl in Kürze den VL-12 erwarten. Wie schon häufiger erwähnt, alle Modelle wie oben genannt (mit Ausnahme, so sagt Denon, ihres Modells) stammen von einem Hersteller und werden mit verschiedenen Grundkomponenten nach Wunsch des jeweiligen Brands ausgerüstet.

Zugegeben, bevor dieses Statement geschrieben wurde, hatte Pioneer sein neues Modell schon angekündigt. Der Pioneer PLX-500 wird die günstigere Variante des Pioneer PLX-1000, dem Plattenspieler der aktuellen Zeit, der am ehesten eine Nachfolge des legendären Technics SL-1210 MK2 antreten kann, zumindest laut Ergebnis unseren Tests. Mit einem Preis von aktuell rund 649,- Euro ist das Modell allerdings auch das teuerste Modell in diesem Bereich aktuell auf dem Markt. Der kleine Bruder, der PLX-500, schlägt dabei nur halb so teuer zu Buche, die unverbindliche Preisempfehlung wird bei rund 329,- Euro liegen.

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Ein klassischer DJ-Plattenspieler - Pioneer PLX-500

Ein klassischer DJ-Plattenspieler – Pioneer PLX-500

Damit spricht das Modell Einsteiger an, ebenso wie DJs und Musikliebhaber, die einen Plattenspieler suchen, der im professionellen Design aufgebaut ist, jedoch im niedrigen Preissegment zu finden ist. Rechnet man einmal hoch, so kostet sowohl mit zwei PLX-500 und einem 2-Kanal-DJ-Mixer ein komplettes Setup immer noch rund um 1000,- Euro gesamt. Immer noch ein stolzer Preis für den Einstieg. Wenn ich zurückdenke und schätze, dass mein erstes DJ-Setup mit einem Behringer 2-Kanal-Mixer und zwei Omnitronic (wie sie auch immer hießen, vermutlich etwas mit DJ, TT oder 2000) Plattenspielern möglicherweise knapp über 1000,- DM gekostet hat. Nun, damals.

Erster Eindruck

Der erste Eindruck ist zunächst: Schwer. Schwerer als erwartet. Das ist dahingehend gefühlsmäßig erstaunlich, da der PLX-500 inklusive komplettem Gehäuse aus Kunststoff gefertigt ist. So würde man rein äußerlich die 10,7 kg nicht erwarten. Dennoch bringt das Modell rund 4 kg weniger auf die Waage als der PLX-1000, was in jedem Fall dem Gehäuse geschuldet ist, ebenso aber auch dem Plattenteller, der aus Aluminium-Druckguß auch ganz ehrlich gesagt zu den leichtesten Lösungen gehört, die aktuell bei DJ-Plattenspielern zu finden sind. Leicht und ohne rückseitige Gummierung zur Minderung von Vibrationen. Ein Abstrich, der dem Preis entspricht und entsprechen darf.

Plattenteller und Stromkabel werden separat verpackt geliefert, das Audiokabel ist leider fest verbaut. Ein Erdungskabel sucht man vergeblich. Wieder ein Modell, das intern geerdet ist, beziehungsweise bei dem sich der Potentialunterschied über die Masse-Leitungen der Cinch-Kabel ausgleicht – hoffentlich über diese.

Damit das ganze Paket sofort startklar ist, wird ein Tonabnehmer-System mitgeliefert, ein Hersteller dazu ist jedoch nicht genannt.

Positiv fällt neben dem Gewicht auf die schlichte Gestaltung auf. Das Model gibt es entweder in Schwarz oder in Weiß. Warum bei dem weißen Modell jedoch Tonarm-Base samt Lager für den Tonarm in Schwarz sind, ist mir ein wenig unverständlich, stellt es doch zu den ansonsten bei beiden Modellen mehrheitlich in Silber gehaltenen Komponenten einen unschönen Kontrast dar.

So sind bei beiden Modellen das Gehäuse des An/Aus-Schalters in klassischem Design mit Rädchen obendrauf, Tonarm, 7-Inch-Adapter und Start/Stop-Schalter in Silber gehalten. Die versenkbare, beziehungsweise herausfahrbare Nadelbeleuchtung, die Tasten für die Geschwindigkeiten ebenso wie auch die Kappe des Pitchfaders sind entweder schwarz (bei dem schwarzen Modell) oder ebenso silber bei dem weißen Modell.

Die Start/Stop-Taste dürfte dem Nutzer bekannt vorkommen, sie ist angelegt an die Pioneer CDJ-Player oder ebenso die Controller. Sie hat jedoch im Gegensatz zu diesen bei beiden PLX-Modellen einen sehr weichen und schönen Druckpunkt und ist unbeleuchtet.

Im Gesamtkonzept ist der PLX-500 natürlich im Design eines jeden modernen DJ-Plattenspielers gehalten. Verbaut ist ein S-förmiger Tonarm mit SME-Verschluss, an den das mitgelieferte Tonabnehmer-System mitsamt Head-Shell angebracht werden kann, selbstverständlich aber auch alle klassischen Ortofon Concorde Tonabnehmer-System oder andere Systeme, die am Head-Shell befestigt werden können. Das Auflagegewicht kann dabei von 0 bis 4 Gramm eingestellt werden, natürlich abhängig von dem verwendeten Tonabnehmer.

Sofort startklar: Ein System am Headshell liefert Pioneer mit.

Sofort startklar: Ein System am Headshell liefert Pioneer mit

Je nach System kann die Höhe des Tonarms angepasst werden. Bis zu 6 mm lässt sich der Tonarm samt Base erhöhen.

Bei dem Pitch-Fader hält man sich schlicht an die Range, die auch ein Technics 1210 bietet, ±8% müssen reichen. Eine einstellbare Pitch-Range findet sich nicht, ebenfalls kein großes Wunder bei der Preisgestaltung. Zugegeben aber ebenso: Generationen von DJs, von klein bis Weltstars, haben auf Technics 1210ern gelernt und gespielt und noch heute ist dies das Club-Standard-Player, mit dem wirklich jeder zurecht kommt und an dem sich alle anderen messen lassen müssen. ±8% reichen also wirklich.

Der Pitch bietet eine Range von +/- %

Der Pitch bietet eine Range von +/-8%

Ein Blick auf die Rückseite bringt zwei interessante Informationen ans Tageslicht. Während das Audiokabel im Gehäuse verschwindet und somit als fest verbaut gilt, findet sich hierzu ein kleiner Schalter, der es ermöglicht, das Ausgangssignal entweder klassisch auf Phono-Pegel auszuspielen, alternativ vorverstärkt auf Line-Pegel. Ein schönes Feature, ermöglicht es doch den Anschluss des Plattenspielers an jeden Verstärker oder jedes Mischpult, auch an die Modelle, die geschuldet dem technischen Wandel heute vielleicht keinen Phono-Eingang mehr haben.

USB und Cinch, nicht zu sehen die kleine Büchse für das Stromkabel

USB und Cinch, nicht zu sehen die kleine Buchse für das Stromkabel

Zugegeben, im DJ-Segment fällt mir spontan kein Mixer ein, außer vielleicht, man baut einen Allen&Heath Xone:23 auf vier Line-Eingänge um, was technisch nicht nur möglich, sondern vorgesehen ist. So könnte man den Mixer, auch wenn er ein 2-Kanal-Mixer ist, mit vier Decks aus zum Beispiel Traktor spielen, jederzeit aber auch seinen Plattenspieler anschließen, aber nur, wenn der Plattenspieler sein Signal auf Line-Pegel ausgeben kann.

Weiterhin findet sich rückseitig ein USB-Port, der in diesem Fall ein einfaches Digitalisieren von Schallplatten ermöglichen soll. Ein internes Interface wandelt das analoge Signal und ermöglicht somit das Aufnehmen direkt an Mac oder PC.

Kleines Features: Im aufgestellten Cover des PLX-500 kann eine Platte deponiert werden, zwei Gummi-Stopper im Deckel verhindern das Wegrutschen des Covers. Ob man das wirklich braucht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, die meisten Menschen haben generell eh den Deckel nicht auf dem Plattenspieler.

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Wer daheim alle wissen lassen möchte, welche Platte gerade spielt: Hier die Lösung

Wer daheim alle wissen lassen möchte, welche Platte gerade spielt: Hier die Lösung

Der Pioneer PLX-500 in der Praxis

Wie bei einem Plattenspieler kaum anders zu erwarten ist der Anschluss simpel und dank der mitgelieferten Teile kann es auch schnell losgehen.

Vorab ein Blick auf die technischen Daten. Selbstverständlich ist der Pioneer PLX-500 ein direkt-angetriebener Plattenspieler, angetrieben von einem Dreiphasen-Gleichstrommotor mit elektronischer Bremse. Dieser beschert dem Modell ein Drehmoment von >1,6 kg/cm. Im Vergleich dazu: Der Pioneer PLX-1000 besitzt ein Drehmoment von >4,5 kg/cm. Ein deutlicher Unterschied, der sich auch in der Anlaufgeschwindigkeit aus dem Nullpunkt oder beim Scratchen bemerkbar macht. Hier bleibt der Plattenteller unter der Platte eher mal stehen bei normalen Back-Cueing, während ein PLX-1000 oder ein Technics den Plattenteller unbeirrt unter der Slipmat durch weiterdrehen würde. Ein so groben Umgang und Druck wie einem Technics oder PLX-1000 sollte man dem PLX-500 nicht zumuten.

Auch macht sich der Motor natürlich bei den Gleichlaufschwankungen bemerkbar. Diese sind angegeben mit <0,15% WMRS. Im Vergleich hierzu, der PLX-1000 ist angegeben mit weniger als 0,01%. Gleiches Spiel bei der Signal-Noise-Ratio, dem Rauschabstand: Der PLX-500 schafft 50 dB, der PLX-1000 rund 70 dB.

Hier zeigen sich natürlich die Unterschiede zwischen den Modellen und den Preisklassen und man muss auch zugeben, man kann den PLX-500 und den PLX-1000 auch nicht wirklich vergleichen, handelt es sich doch um unterschiedliche Modelle. Und doch natürlich vergleicht man sie, derselbe Hersteller, „halber Name“. Auch wenn sich Unterschiede zeigen, muss man dabei auch immer im Hinterkopf haben: Es gilt nicht nur „halber Name“, sondern auch „halber Preis“.

Soweit zur trockenen Theorie. In der Praxis schlägt sich der PLX-500 ganz gut. Viel muss ein simpler Plattenspieler nicht tun, somit kann eigentlich auch nicht viel schieflaufen.

Mit 33, 45 und 78 Umdrehungen ist der PLX-500 gut gewappnet für alle Ansprüche, wobei ich mich fragen, wer noch Schallplatten oder Schellacks zu Hause hat, die 78 Umdrehungen benötigen. Egal, besser haben als brauchen und wenn der Motor das bietet, warum nicht. Um diese Geschwindigkeit zu erreichen, drückt man die Tasten für 33 und 45 Umdrehungen gleichzeitig.

Der Start-/Stop-Knopf dürfte jedem Pioneer Nutzer bekannt sein

Der Start/Stop-Knopf dürfte jedem Pioneer Nutzer bekannt sein

Auffällig ist, dass sich bei höherem Tempo die bereits erwähnten Gleichlaufschwankungen bemerkbar machen – zumindest laut Sichttest. Die Punkte am Plattentellerrand sind in Verbindung mit dem Stroboskop der einfache Weg zu checken, ob der Teller im Tempo rund läuft bei 0% Pitch. Während dies bei 33 Umdrehungen der Fall ist und der große Punkt am Tellerrand regungslos steht, wandert der entsprechende Punkt bei 0% Pitch und 45 Umdrehungen gering, aber sichtbar.

Im Mix selbst fällt dies weniger ins Gewicht, vor allem sicher auch, da man hier sowieso eher selten exakt auf dem Nullpunkt spielt und alles weitere „Spielen nach Hören“ ist. Läuft es aus dem Ruder, wird nachkorrigiert.

Die Möglichkeit, auf Phono- oder Line-Pegel die Musik auszuspielen, vereinfacht einiges und funktioniert in der Praxis einwandfrei – ebenso wie die Nutzung des Interfaces und damit verbunden die Möglichkeit des Aufnehmens über die USB-Schnittstelle. Wer hier hohen Wert auf Qualität legt, dem sei jedoch ein besseres Tonabnehmersystem empfohlen.

Positiv fällt auf, dass in der Nadelbeleuchtung nicht auf das klassische RCA-Steck-System zurückgegriffen wurde. Wie bei einem Technics 1210 ist diese versenkbar, eine LED sorgt für leicht bläuliche Helligkeit.

Eine LED sorgt für Licht auch bei Dunkelheit

Eine LED sorgt für Licht auch bei Dunkelheit

Qualität

Positiv aufgefallen ist in jedem Fall das Gewicht, höher als erwartet. Trotz dessen ist der Hauptwerkstoff für den Pioneer PLX-500 Kunststoff und somit merkt man natürlich unweigerlich, dass das Gerät generell zur leichteren Sorte gehört, sei es beim Anfassen des Plattentellers oder des Tonarms. Sowohl Plattenteller als auch Tonarm fallen beide nicht durch eine massive Bauweise auf, beides wirkt sich natürlich auf auf die Nutzung aus.
So fällt leider negativ auf, dass der Tonarm spürbar wackelig ist. Zum einen bringt er nicht viel Gewicht mit sich, was ihn etwas ruhiger und massiver erscheinen lassen könnte, zum anderen ist er leider auch nicht starr in seinem Bügel verankert trotz kardanischer Aufhängung, so dass leichtest Hin-und Herruckeln möglich ist, begleitet mit einem deutlich hörbaren Klackern. Dies sorgt unweigerlich für einen Grund von Instabilität der Nadel auf der Platte.

Der klassische Tonarm aller OEM-Plattenspieler Leider ein wenig wackelig.

Der klassische Tonarm aller OEM-Plattenspieler – leider ein wenig wackelig.

Der Pioneer PLX-500 im Vergleich zu Mitbewerbern

Die Frage nach direkten Mitbewerbern wurde ja in der Einleitung schon ausführlich aufgenommen. Ja, Mitbewerber gibt es viele, unterteilt in verschiedenen Preisklassen von unter 300,- Euro bis über 600,- Euro.

So wie sich die Preise unterscheiden, unterscheiden sich auch die Modelle. Einen Überblick über die Modelle mit einer kleinen Info in einem Überblick gibt es übrigens hier.

Der Pioneer PLX-500 siedelt sich preislich im unteren Bereich an und konkurriert hier eigentlich nur mit dem Numark TT 250 USB. Auch dieser besitzt ein Interface und bietet, bedingt durch denselben Hersteller, eine sehr ähnliche bis gleiche Qualität. Punkten kann das Modell von Pioneer jedoch hinsichtlich einem wertigeren Design. Wenn gilt, das Auge isst mit, dann geht die Entscheidung hier klar an den PLX-500.

Die nächst höheren Modelle wie die Reloop RP-7000 oder ein LP-1240 USB von Audio Technica bieten in der Tat weitere Funktionen, teils ebenso ein integriertes Interface zur Digitalisierung von Schallplatten, teils variable Pitch-Ranges, einstellbares Start- und Stop-Zeiten oder schwere Materialien und Verarbeitung.
Dafür wandern wir hier auch in ein Preis-Segment, das bei rund 380,- Euro beginnt.

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Fazit

„Der perfekte Turntable, um im Club Vinyl aufzulegen oder zu Hause deine Plattensammlung zu genießen“, so wird der Pioneer PLX-500 beworben. Zugegeben, einen schlechten Eindruck macht der PLX-500 nicht. Mit Hinblick auf den günstigen Preis von knapp über 300,- Euro bietet das Modell mit soliden Grundfunktionen und besonderen Features wie Phono- wie Line-Ausgang, integriertem Interface einen ordentlichen Funktionsumfang.

„Perfekt“ würde ich persönlich dennoch nicht sagen, eher „grundsolide“ für den Kostenpunkt. Zum „im Club Vinyl auf(zu)legen“ würde ich definitiv einen anderen Plattenspieler empfehlen. Dies wird der PLX-500 bei der Bauweise nicht zur Zufriedenheit des DJs bieten können. Muss er auch nicht, muss man dann damit aber auch nicht werben denke ich.

Minuspunkte gibt es leider, so hätte der Plattenteller einfach ein wenig „schwerer“ gestaltet sein können und das Wackeln des Tonarms in der Aufhängung, wie erwähnt, ist in jedem Fall ein Minuspunkt, der auch bei einem günstigen Modell nicht auftreten dürfte.

Fazit: Einer der günstigsten DJ-Plattenspieler auf dem Markt mit einem guten Funktionsumfang und einer Qualität, die dem Preis angemessen ist, beinhaltend gute Funktionen und halt auch den ein oder anderen Minuspunkt.

Plus

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Phono- wie Line-Ausgangspegel
  • integriertes Interfaces
  • Lieferumgang beinhaltet Tonabnehmersystem

Minus

  • sehr leichter Plattenteller
  • Tonarm wackelt

Preis

  • Ladenpreis: 328,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    pjemone

    Dann also doch eher Synq X-TRM1, kostet selbiges und bringt letztendlich mehr.

    Tonarm aus Metal, High Torque bis 5kg/cm, Phono/Line Switch, und wählbare Geschwindigkeiten ±10%, ±20%, ±50%.

  2. Profilbild
    wirrwarr808

    Die 78 Rpm haben auch noch eine andere Funktion als nur alte Schellackplatte abspielen zu können.
    Z.b. haben ja noch viele Leute alte Sampler, wie die Sp1200, Akai S900 oder MPC2000 etc. etc. …Wo nur eine begrenzte Samplezeit von ein Paar Sec. zur Verfügung steht. Dort nimmt man in der hohen Geschwindigkeit auf, und Pitcht danach wieder runter um Samplezeit zu sparen.
    Kann man übrigens auch bei neuen Samplern anwenden um Soundtechnisch einen ähnlichen Effekt zu erzielen.

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