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Test: Pioneer PLX-500, DJ-Turntable


Kann Pioneer bei dem günstigen Preis überzeugen?

Nicht lange her, da gab es unsererseits noch ein nicht hinter der Hand gehaltenes Jammern, ob denn der Markt der DJ-Plattenspieler nicht langsam ausgereizt sei und vielleicht eher aktuell ein wenig überflutet wird von neuen Modellen. So ist die Auswahl für alle die, die den Neupreis eines Technics 1210ers nicht zahlen wollen (auch wenn wir hier einen kleinen Guide geschrieben haben, der helfen soll, beim Kauf eines gebrauchten Technics ein gutes Gerät zu erkennen) und für den Preis, den ein Modell auf dem Gebrauchtmarkt kostet, lieber ein Neugerät kaufen, in der Zwischenzeit wirklich umfangreich geworden. Es gibt zum Beispiel Modelle von Reloop RP7000 und RP8000 von Audio Technica LP-1240 USB, Mixars STA und LTA, Stanton STR8.150, Numark TT 250 USB oder von Pioneer den PLX-1000. Roland kündige vor Kurzem eine limitierte Edition an und auch von Denon darf man wohl in Kürze den VL-12 erwarten. Wie schon häufiger erwähnt, alle Modelle wie oben genannt (mit Ausnahme, so sagt Denon, ihres Modells) stammen von einem Hersteller und werden mit verschiedenen Grundkomponenten nach Wunsch des jeweiligen Brands ausgerüstet.

Zugegeben, bevor dieses Statement geschrieben wurde, hatte Pioneer sein neues Modell schon angekündigt. Der Pioneer PLX-500 wird die günstigere Variante des Pioneer PLX-1000, dem Plattenspieler der aktuellen Zeit, der am ehesten eine Nachfolge des legendären Technics SL-1210 MK2 antreten kann, zumindest laut Ergebnis unseren Tests. Mit einem Preis von aktuell rund 649,- Euro ist das Modell allerdings auch das teuerste Modell in diesem Bereich aktuell auf dem Markt. Der kleine Bruder, der PLX-500, schlägt dabei nur halb so teuer zu Buche, die unverbindliche Preisempfehlung wird bei rund 329,- Euro liegen.

Ein klassischer DJ-Plattenspieler - Pioneer PLX-500

Ein klassischer DJ-Plattenspieler – Pioneer PLX-500

Damit spricht das Modell Einsteiger an, ebenso wie DJs und Musikliebhaber, die einen Plattenspieler suchen, der im professionellen Design aufgebaut ist, jedoch im niedrigen Preissegment zu finden ist. Rechnet man einmal hoch, so kostet sowohl mit zwei PLX-500 und einem 2-Kanal-DJ-Mixer ein komplettes Setup immer noch rund um 1000,- Euro gesamt. Immer noch ein stolzer Preis für den Einstieg. Wenn ich zurückdenke und schätze, dass mein erstes DJ-Setup mit einem Behringer 2-Kanal-Mixer und zwei Omnitronic (wie sie auch immer hießen, vermutlich etwas mit DJ, TT oder 2000) Plattenspielern möglicherweise knapp über 1000,- DM gekostet hat. Nun, damals.

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  1. Profilbild
    pjemone

    Dann also doch eher Synq X-TRM1, kostet selbiges und bringt letztendlich mehr.

    Tonarm aus Metal, High Torque bis 5kg/cm, Phono/Line Switch, und wählbare Geschwindigkeiten ±10%, ±20%, ±50%.

  2. Profilbild
    wirrwarr808

    Die 78 Rpm haben auch noch eine andere Funktion als nur alte Schellackplatte abspielen zu können.
    Z.b. haben ja noch viele Leute alte Sampler, wie die Sp1200, Akai S900 oder MPC2000 etc. etc. …Wo nur eine begrenzte Samplezeit von ein Paar Sec. zur Verfügung steht. Dort nimmt man in der hohen Geschwindigkeit auf, und Pitcht danach wieder runter um Samplezeit zu sparen.
    Kann man übrigens auch bei neuen Samplern anwenden um Soundtechnisch einen ähnlichen Effekt zu erzielen.

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Pioneer PLX-500

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