Test: PreSonus Quantum, Thunderbolt Audio/MIDI/CV-Interface

30. Oktober 2017

Quantenseitenwärtssprung

Das PreSonus Quantum ist ein 192kHz 26×32 Thunderbolt-Interface mit einem 1×1 MIDI-Interface. Die Ähnlichkeiten mit dem Studio 192 scheinen groß zu sein, doch das ist nur äußerlich. Ich war von dem Studio 192 sehr angetan und konnte keine nennenswerte Schwächen daran feststellen. Zu meiner Verwunderung sahen das andere Tests und Benutzer nicht ganz so. Deswegen wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, PreSonus nochmals auf den Prüfstand zu rufen und einen genauen Blick auf die neue Interface-Reihe zu werfen. Was wir herausgefunden haben, lesen Sie im Test.

PreSonus Quantum

Was ist drin

In der riesigen bis auf zwei Schutztaschen plastikfreien Verpackung findet der Käufer ein Gerät im 19 Zoll, 1 HE Rackformat. Ein Vollmetallgehäuse mit Gerätefront aus gebürstetem Aluminium zeugen ebenso von der Wertigkeit des Geräts wie die Klinken- und Kombi-XLR-Eingänge, die alle komplett verschraubt sind. Die Potikappen sind genauso genau wie beim 192 aus Plastik. Auch der frontseitige gummierte Netzschalter, der das Interface ohne jegliches Knacksen oder Mucken im Signalweg völlig lautlos ein- und ausschaltetet, ist geblieben.

Das externe internationale Netzteil und eine Ultrakurzanleitung sind beigelegt. Beim Quantum wurde jedoch, im Gegensatz zum Studio 192, die Zugentlastung für das Netzadapterkabel eingespart. Stattdessen gibt es ein Twist-Lock, bei dem der Stecker mit einer Drehung im Gerät arretiert wird.


Damit ist der Stecker zwar vor unbeabsichtigten Herausziehen geschützt, aber eventuelle Zugkräfte gehen trotzdem direkt auf die Buchse statt auf das Kabel und das stabile Gehäuse. Auch ist der vorderseitige Netzschalter wie beim 192 zwar nett, aber das Netzteil bleibt weiterhin am Netz hängen. Ein leicht fader Nachgeschmack bei einem „Studiogerät“.

Das Quantum ist ein Thunderbolt 2-Interface. Zum Betreiben an einem Thunderbolt 3-Port bedarf es eines Adapters. Dieser sowie ein benötigtes Thunderbolt-Kabel sind dem Gerät nicht beigelegt. Die Thunderbolt-Anschlüsse des PreSonus Quantum dienen ebenso als Hub und erlauben das Anschließen von bis zu vier weiteren Quantum-Interfaces oder anderen Geräten.

PreSonus Quantum

Das Quantum ist ein 26 x 32 Interface. Hardware-seitig gibt es hier von der Bedienung und der Möglichkeiten her keine Unterscheide zum 192. Die Eingänge teilen sich dabei in acht analoge Mikrofonvorverstärker-/Instrumenten-/symmetrische Line-Komboeingänge auf, von denen sich zwei auf der Vorderseite befinden. Hinzu kommen acht analoge, symmetrische Ausgänge und zwei Main- (Mix) Ausgänge sowie zwei separate, dediziert regelbare Kopfhörerausgänge auf der Vorderseite mit ordentlich Dampf.

Die XMAX-Mikrofonvorverstärker haben eine Aufholverstärkung von 60 dB. Die Phantomspeisung kann für jeden Kanal einzeln aktiviert werden. Die unsymmetrischen Instrumenteneingangsschaltungen haben eine Aufholverstärkung von 60 dB (192: 85 dB) und die symmetrischen Line-Eingänge bieten 18 dB Verstärkung. Alle Eingänge sind mit einem Rauschabstand von 105 dB angegeben. Die symmetrischen Line-Ausgänge bieten einen Rauschabstand von 118 dB (192: 112 dB) und die Kopfhörerausgänge sind mit 110 dB (192: 103 dB) sowie einer Impedanz von 16 – 300 Ohm angegeben.

An digitalen Schnittstellen gibt es 2×2 S/MUX-fähige ADAT-Ports, die noch mal 16 Ein- und Ausgänge bei 44 kHz bzw. 48 kHz bereitstellen. Im S/MUX-Modus bei 88 kHz und 96 kHz die Hälfte und bei 192 kHz gar keine. Auch die zusätzliche S/PDIF-Schnittstelle im Cinch-Format macht nur bis 96 kHz mit.

Wie es sich für ein Gerät mit professionellem Anspruch gehört, gibt es auch noch eine Anbindung an eine BNC-Word-Clock, die das Interface entweder senden oder empfangen kann.

Das PreSonus Quantum hat nun eine 1×1 MIDI-DIN-Schnittstelle, die vermisste ich schmerzlich beim Studio 192 .

Quantum Frontpanel-Bedienung

Was die analogen Eingänge angeht, können diese über das Frontpanel direkt kontrolliert werden. Dazu wird mit den Links/Rechts-Tastern einfach der Kanal ausgewählt und mit dem Encoder die Verstärkung für diesen Kanal eingestellt. Gleiches gilt auch für die 48 Volt Phantomspeisung. Das Poti ist gerastet, womit sich exakt gleiche Einstellungen für alle Kanäle machen lassen.

Weitere Bedienelemente der Vorderseite umfassen die Talkback-Funktion mit eingebautem Mikrofon. Wird über die Links/Rechts-Taster „c‟ für „Comm‟ ausgewählt, kann hier die Talkback-Lautstärke festgelegt werden. Auf welche Kanäle das Talkback geschaltet ist, wird über die Universal-Control-Software festgelegt.

Der Taster Mute/Dim wirkt auf die Main- (Mix) Ausgänge und schwächt diese um 20 dB ab oder schaltet sie bei initialem längerem Halten ganz stumm. Auch sehr willkommen ist der Mono-Schalter, der die beiden Hauptausgänge auf Mono schaltet. Ein viel zu selten gesehener Helfer bei Audiointerfaces.

Die achtstufige LED-Pegelanzeige der Eingänge ist geeicht und farbkodiert. Jede LED steht für eine bestimmte Lautstärke zwischen -50 dBFS und 0,5 dBFS (Clipping). Die Meter des Hauptausgangs sind in gleicher Weise geeicht und der Regler schwächt das Ausgangssignal um bis zu 80 dB ab.

Softwareseitig

Zum Betrieb des Quantums am Rechner bedarf es entweder macOS 10.11+ oder Windows 10+. Der Treiber wird über die PreSonus UC-Software (Universal Control), die man von der PreSonus Homepage laden muss, bereitgestellt. Zusätzlich werden auch etwaige Firmware-Updates über diese Software aufgespielt.

Die Installation auf macOS 10.12.6 verlief problemlos. Da ich kein Windows 10 habe, konnte ich diesbezüglich auch keine Tests machen.

PreSonus legt dem Interface einen Aktivierungscode für die hauseigene DAW Studio One Artist bei. Die DAW war vielleicht eine der interessanteren DAW Neuzugänge der letzten Jahre aufgrund der großen Vereinfachung in der Bedienung gegenüber den älteren Konkurrenten. Mit der hier beigelegten Version Studio One Artist kann man schon alle wesentlichen Features anwenden und auch produzieren, muss jedoch auf VST/AU Plug-ins von Drittherstellern verzichten. Diese Unterstützung gibt erst beim Kauf des „VST and AU and Rewire Support‟-Add-Ons im PreSonus Shop und kostet ca. 82,- Euro je nach Dollar-Kurs. Es kann natürlich auch ein Upgrade auf die Vollversion durchgeführt werden,
für Besitzer des Quantum gibt es einen Spezialpreis für das Upgrade von 147,77 Euro (ebenfalls abhängig vom Dollarkurs).

Zur Abhilfe der fehlenden Plug-in-Unterstützung sind 20 DAW-eigene Effekte integriert, die alle wichtigen Werkzeuge von Channelstrips bis Phasenmeter abdecken. Die Hälfte des Quantum PDF-Handbuchs ist im Übrigen der Einführung in die Studio One Software gewidmet.

Neu als Beigabe hinzugekommen ist die Studio Magic-Plug-in-Suite, die nach der Registrierung seines PreSonus Interfaces auf einem kostenlosen PreSonus-Konto, bereitsteht. Sie enthält:

• Plugin Alliance Mäag EQ2 (Equalizer)
• Lexicon MPX-i (Reverb)
• Eventide H910 (Harmonizer)
• Eventide 2016 Stereo Room (Reverb)
• Plugin Alliance SPL Attacker (Transienten Designer)
• Plugin Alliance bx_opto (Kompressor)
• Arturia Analog Lab Lite (Software-Synthesizer)

Das ist schon mal ein superstarkes Paket mit absolut hochwertigen und vor allem vollwertigen VST-, AAX- und AU-Plug-ins. Nur Lexicon und Arturia sind abgespeckte Versionen.

Die UC-Software

Mit dem Öffnen des Start-Panels lassen sich Sample-Rate und Clock-Quelle einstellen und gegebenenfalls mehrere PreSonus-Interfaces verwalten. Hier fällt einem sofort der gravierendste Unterschied zum Studio 192 auf. Das PreSonus Quantum hat nämlich keine internen DSPs. Folglich auch keine internen Fat-Channels, Channelstrips, Routing-Möglichkeiten, Effekte und Multilautsprecherkontrolle. Das Quantum ist eine einfache 26×32 I/O-Box. Alle Kanal-Routings müssen in der DAW gemacht werden.

Es lässt sich softwareseitig nur die Lautstärke der Kanäle und deren Konfiguration (-10 dB Consumer Level, 48V) einstellen sowie welche Ausgänge in den Hauptausgang gehen und welche in die Kopfhörerausgänge.

Ansonsten bietet die UC-Software noch einen RTA. Der Echzeitfrequenzanalysierer ist wirklich sehr nützlich und bietet die wichtigsten Funktionen zur Kontrolle des Signals, sodass man sich entsprechenden Plug-in sehr oft sparen kann, sehr gut.

iPad / Android / WiFi

Für iPads (ab iOS 9.3) gibt es die UC-Software-App (V2.3). Mit ihr lassen sich die meisten PreSonus Interfaces über WiFi fernbedienen. Dazu muss die UC-Software auf dem Desktop geöffnet sein. Beim Test zum 192 wollte das noch nicht klappen. Dafür funktionierte es nun beim PreSonus Quantum sofort. Hängen der Rechner und das Tablet am selben WLAN-Netz, dann finden sie sich auf Anhieb. Die iPad-Version bietet für das Quantum die exakt selben Funktionen wie die UC-Software für den Rechner, inklusive dem RTA, in Echtzeit. Das ist definitiv eine sehr schöne und vor allem praktische Sache. Also ein dieser Stelle noch mal ein Bravo.

UC-Software Desktop & per WiFi (iPad)

DC-coupled Interface – Steuerspannung für analoge Synthesizer

Neu im PreSonus Quantum sind die gleichstromgekoppelten Ausgängen, wie die bei MOTU. Damit ist es möglich +5V CV-Spannungen für analoge Synthesizer zu erzeugen. Eine besondere Einstellung gibt es dafür nicht, nur die Software wie z.B. Reaktor CV-Blocks, MOTU Volta oder Bitwig muss es unterstützen.

Das funktionierte im Test auch wunderbar, Steuerspannung wurden sauber generiert. Da nur sehr wenige Audiointerfaces DC-gekoppelte Ausgänge verwenden, ist das PreSonus Quantum damit auf einem der vordersten Plätze für die Anbindung von analogen Synthesizern an den Desktop. Wahrlich ein Allround-Interface.

Frequenzen und Latenzen

Latenzen im Loop
Reaper 5.51

Audio
Anscheinend gibt es unter macOS 12.6 Sierra noch ein paar geringfügige Probleme, denn unter den möglichen Puffergrößen und Sample-Raten wurden die Aufnahmen im Loop vom Ausgang zum Eingang immer um ca. 5 Samples vor dem Original platziert. Das ist immer ein Hinweis auf ein Treiberproblem. Dafür machte aber auch eine Puffergröße von 32 Samples das Abspielen eines 20 Spuren Projekt bei 44 kHz meinem alternden Mac mini von 2014 keine Probleme in Reaper. Und die Virtual Preamp Collection von Slate Digital war auch noch auf jedem Track instanziiert.

Unter Tracktion Waveform 8.2 betrug der vorzeitige Versatz ca. 0,4 ms vor dem Original und die Audio-Engine lief auch erst bei einer Puffergröße von 64 Samples sauber.

MIDI
Reaper 5.51
44 k: 48 Samples / 1,1 ms
96 k: 100 Samples / 1,1 ms
192 k: 202 Samples / 1,1 ms

Diese Werte darf man wohl als stabil bezeichnen. Hier macht sich Thunderbolt wohl bezahlt.

Was Frequenzgang, Grundrauschen und Lautstärkeverteilung im Spektrum angeht, kann man mit dem PreSonus Quantum sehr zufrieden sein.

Quatum Frequenzdurchlauf: 20-20kHz @ -3.3 dBFS Ausgang / -2,8 dBFS Eingang

Quantum, Weißes Rauschen @ -20 dBFS

Quantum, Weißes Rauschen @ -20 dBFS Spektrum

Quantum – Grundrauschen Instrumenteneingang @ -3,3 dBFS

Quantum, THD @ -0,3 dBFS Ausgang

Quantum, THD @ -0,3 dBFS Eingang

Die THD-Verzerrungen machen sich zwar ab -6 dBFS bemerkbar, doch erst kurz bei -0,3 dBFS reißt sie merklich aus.

Klang

Ich hatte mir Zeit genommen, um den Klang des PreSonus Quantum zu beurteilen, da ich leider auf meine Erfahrungen mit dem Studio 192 nicht mehr zurückgreifen kann, denn ich habe mir inzwischen ein paar neue Monitorboxen (CME-Acoustics, Köln) zugelegt, die von sich aus schon so schonungslos offenlegend und neutral sind, dass es manchmal schon keinen Spaß mehr macht. Ich kann mich derzeit also nur auf einen Vergleich mit dem McMillen K-Mix, dem RME UFX sowie den beiden PreSonus Studio 2|4 und 6|8, die wir in einem anderen Test besprechen, verlassen.

Doch selbst mit den neuen Monitoren ist die Klangverwandtschaft zum 192 sofort erkennbar. Das PreSonus Quantum ist, wie das 192 zuvor, ein neutral klingendes Interface mit einer leicht nasalen Betonung, aber einem sonst klaren, ausgewogenen Charakter, mit dem man analytisch arbeiten kann. Im Vergleich zu meinem K-Mix nehmen und geben sich die beiden nicht viel. Die Detailtreue ist in etwa ähnlich. Beim Quantum gefällt mir die Räumlichkeit und generelle Detailzeichnung etwas besser, beim K-Mix die mittige, schöne Musikalität. Die Höhenzeichnung empfinde ich deshalb beim K-Mix wohl auch als angenehmer. Das Quantum ist aber eine ganze Ecke lauter. Dem Stand des Lautstärkereglers nach, über 25%. In Zahlen festgemauert hat das Quantum einen Ausgangspegel von +18 dBu, der K-Mix +4,8 dBu und RME UFX +24 dBu. Bei angepasster Lautstärke würde ich mich in einem Blindtest schwer tun, das Quantum und den K-Mix auf Anhieb auseinanderhalten zu können.

Entsprechend müssen K-Mix und Quantum dann gegenüber dem wesentlich teuereren RME UFX Federn lassen, das in puncto Detailreichtum, Raumlichkeit, Tiefenstaffelung, Aufgeräumtheit und Transientenknackigkeit tatsächlich noch mal ein paar Pfund drauflegt. Das würde ich auch im Blindtest sofort heraushören.

Ganz drastisch ist es z.B. bei der Bassdrum der Single-Version von Starfuckers Inc. von Nine Inch Nails. Das Quantum macht zwar schön „bummmmmm …“, aber das RME buchstabiert die Schwingungen regelrecht aus.

Mal wieder, bei meinem To-Go-Teststück „We’re in this together‟ (Nine Inch Nails). Ohne die Gesamtmusikalität zu vernachlässigen, schafft das PreSonus Quantum im Refrain die Absetzung der  Gitarrenriffe und Differenzierung von den Drums ab, so dass beide Luft zum Atmen haben. Aber den Hihats fehlt dann doch ein Stück Präsenz. Schlechtere Wandler (und Boxen) geben hier nur Soundbrei von sich. Das UFX ließ sich von diesem Soundcluster nicht beeindrucken.

So gesehen liefern alle Interfaces zur vollen Zufriedenheit, was man bzgl. ihrer Preisklassen von ihnen erwarten kann und viel mehr kann man nicht verlangen.

An den recht guten, neutralen und rauscharmen XMAS-Mikrofonvorverstärkern hat sich zum PreSonus Studio 192 meiner Feststellung nach nichts geändert.

Fazit

Das Presonus Quantum kommt aus einer anderen Ecke als das Studio 192. Ob man die DSP-Effekte vermisst, wage ich zu bezweifeln, denn softwareseitig fährt man schon mit den üblichen DAW-internen Plug-ins eh besser. Das hat wohl auch Presonus so gesehen und stattdessen ein paar wirklich gute Plug-ins beigelegt.

Wie das 192 ist auch das Quantum eine No-Nonsense-Box die, wie auch die schlanke UC-Software, einem nicht mit überbordenden Funktionen im Weg steht. Die UC-Software mit den DSP-Features des 192 ist zwar O.K., aber ich benutze so was im Mix-Alltag nie.
Die zwei dedizierten Kopfhörerausgänge und die umfangreiche Talkback-Funktion sind zum Glück erhalten geblieben. Hier hat Presonus definitiv die richtigen Features gestrichen.

Das Presonus eignet sich für analytische Beurteilungen bei Mixing und Mastering, als auch für stimmungsvolle musikalische Session, ohne es zu übertreiben. Es bleibt stets ehrlich und präferenezlos. Acht gleichstromgekoppelte Audioausgänge sind ein weiteres fettes Plus. Ein professionelles Interface mit noch weniger Schnickschnack als beim 192 und stattdessen mit Steuerspannung und MIDI. So einfach kann es sein.

Kurz vor Testlegung veröffentlichte Presonus auch noch Informationen über das Quantum 2, welches die „Nachfolge“ des Studio 192 mobile antritt. Kleiner, aber mit den gleichen Eigenschaften des Quantum, also mit kaskadierbarem Thunderbolt-Hub, MIDI-DIN, ADAT. Das „2er“ soll ab Ende Oktober 2017 zu einem Preis von 699 USD erhältlich sein.

Wie sich das Quantum zum Studio 6|8 und Studio 2|4 verhält, lesen Sie im kommenden Test und es gibt so manche Überraschung.

Plus

  • Klang
  • CV-Ausgänge
  • Steuerung per Tablet-App
  • 2 Kopfhörerausgänge
  • Talkback-Funktionen

Minus

  • externen Netzzteil bleibt eingeschaltet
  • keine echte Zugentlastung für das Netzkabel

Preis

  • Ladenpreis: 1.199,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Mick  AHU

    …schöner Bericht und tolles Teil!
    …aber MAC und Thunderbolt?
    Apple kommt mir nicht ins Haus (das ist Familienphilosophie, gilt auch für Jack Wolfskin), und Thunderbolt lässt sich nur via PCIe auf bestimmten Asus Board einrichten (Probleme sind vorprogrammiert).
    Das Quantum 2 setzt auch Thunderbolt, schade!
    USB 3.0 oder sogar 2.0 reichen völlig, warum setzt RME wohl immer noch darauf?
    Irgendetwas macht Presonus (in meinem Fall) immer falsch, die Studio 192 Mankos hast Du ja passend beschrieben. Man, warum ist RME immer noch so teuer, die Konkurrenz hat doch schon längst aufgeholt!?:-( Suche AudioInterface: 1. zuverlässige Treiber und Support 2. ADAT 3. gute Wandler 4. kein Software-Schnickschnack den man mit bezahlt!

    • Profilbild
      kollektivzwo

      1. dieses Interface
      2. dieses Interface (sogar doppelt und in Chain noch mehr)
      3. dieses Interface
      4. dieses Interface

      :)

      Für wenig Geld gibt es von AS-Rock ein prima ITX-Mainboard mit Thunderbolt 3 Schnittstelle für den PC: Fatal1ty Z270 Gaming-ITX/ac.

      Hatte mich vorher mit einem eingangsseitig vollbesetzten Focusrite Scarlett 18i8 rumgeärgert.

      Mit dem Presonus Quantum und dem o.g. Mainboard kann ich mich jetzt auf’s Musikmachen konzentrieren. Noch dazu mit deutlich besserem Klang.

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    WackyJacky  

    Guter Bericht, aber wie wärs denn wenn Ihr Messprotokolle erstellt und beifügt statt vager subjektiver Klangbeschreibungen für ein Audio-Interface!? Fänd ich professioneller

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      AMAZONA Archiv

      Ein guter Klang ist eben schlecht messbar und eher subjektiv hörbar. Das kann auch mal so weit gehen dass heute am Samstag bei Sonnenschein der Sound toll ist und am Montag nach der Arbeit auch noch die Frau hat nix gekocht aber dafür gezickt, der Sound komischer Weise gar nicht mehr so gut ist wie er am Wochenende noch war. Wir sind eben Menschen und keine Messlabore. Ich zum Beispiel finde rauschen anner Soundkarte beschissen, am Synthesizer dagegen stört es mich nicht. Das heißt, dass die Menschen auch noch unterschiedliche Geschmäcker haben. Tja und was will man da nachmessen. Fand ich persönlich schon immer unnötig. Super Testbericht finde ich!

      • Profilbild
        WackyJacky  

        Ja genau deshalb, weil bei so subtilen Unterschieden wie dem „Klang“ eines Audiointerfaces in solchen Beschreibungen wahrscheinlich mehr Psychoakkustik und Tageslaunen stecken die mit dem Interface vlt nicht so viel zu tun haben. Ein Interface sollte kein Musikinstrument mit Klangcharakter sein, es sollte einfach neutral sein im „Klang“, was rein geht soll auch so ankommen bzw wieder rauskommen, da interessiert mich Frquenzgang, Phasenverhalten, Rauschverhalten, THD… bei einem Synthi nicht.

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          Markus Schroeder  RED

          Es sind doch Angaben zu THD, S/N-R und Frequenzgang drin, was willst Du denn noch?

          Außerdem, genau diese Unterschiede im Klang von denen Du sprichst, werden von Messdaten, memoakustisch gesehen, nicht nachvollziehbar wiedergeben.
          Die Interfaces sollten zwar neutral klingen, aber die Entwicklungskosten und vor allem der Wille der Konsumenten Geld auszugeben machen dem einen Strich durch die Rechnung.

          Diese Unterschiede sind auch ohne Tageslaune heraushörbar und auch keine Einbildung. Das hat u.a. mit 20+ Jahre analytische Hörbildung, -erfahrung und Reproduzierbarkeit durch Teststrecken (Blind-Test etc.) zu tun.

          Das Tests generell subjektive Erfahrungsberichte sind, wird sich niemals umgehen lassen. Wenn es um Sinneserfahrung geht sowieso.
          Deshalb benutze ich in meinen Tests konsistente Begrifflichkeiten und Beispiele um meine Erfahrung mit dem Gerät möglichst nachvollziehbar zu vermitteln.

          Analytissches Hören ist genauso ein Aufwandt, wie es Zeit und Geduld braucht um ein Instrument zu lernen.

          PS:
          Wenn Du mehr Messdaten willst, musst Du Dich leider an das CERN wenden. LOL.

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