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Test: Randall RD5C, Gitarrenverstärker

(ID: 120023)

Das Bedienpanel

… wurde zunächst einmal versenkt auf der Oberseite des Gehäuses angebracht. Somit befinden sich die Potis und Schalter gut geschützt im Schatten des robusten Holzgehäuses. So viele Potis und Schalter sind es aber eigentlich gar nicht, genauer gesagt finden sich auf dem Bedienfeld nur drei Potis und zwei Schalter. Wobei einer der beiden Schalter für das Anschalten des Amps sorgt, dem anderen kommt eine weitaus bedeutendere Aufgabe zugute.

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Dieser Miniswitch mit der Bezeichnung TSS („Tone Stack Shift“) sorgt nämlich für die Anwahl der Frequenzen, die mit dem Tonepoti dann durchfahren werden können. Drei verschiedene Stufen stehen hier zur Auswahl, das Spektrum reicht vom Mittenboost für das Solo, über einen linearen Frequenzgang für Rocksachen, bis hin zum Mid-Scope-Brett für Metal mit geboosteten Bässen und Höhen.

Top

— Der RD5C von oben – viel zu regeln gibt’s hier nicht —

Selbstverständlich gibt es einen Gain-Regler, der dritte im Bunde sorgt für die Lautstärke. Fünf Watt leistet die Endstufe, die mit einer EL84 bestückt ist. In der Vorstufe sitzt der bekannte Typ 12AX7 in zweifacher Ausführung. Die Regler laufen sauber und nicht zu weich auf ihren Achsen und auch der Miniswitch aus Metall hinterlässt einen guten Eindruck: Er lässt sich präzise schalten und sitzt dabei trotzdem bombenfest in seiner Fassung. Gut so, denn dieses Bauteil gehört sicherlich zu einem der meistgenutzten.

Einen Regler für Hall sucht man hingegen vergebenlich. Aber sind wir doch mal ehrlich: Lieber einen Effektweg für den bevorzugten Reverb, als ohne Effektloop und mit Billig-Hall an Bord – oder etwa nicht?

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Backpanel – die Rückseite

… ist bis auf eine kleine Aussparung vollkommen verschlossen. In dieser Aussparung sitzen die Anschlüsse, die der kleine Randall bietet. Es sind zwar nicht viele derer, aber dafür ungemein nützliche! Allem voran der Effektloop, der ein problemloses Einschleifen von Modulationseffekten ermöglicht, sowie ein symmetrischer Recording-Out, mit dem sich der Sound des Verstärkers auch ohne Mikro direkt abnehmen lässt und der zugleich das Signal einer emulierten Randall 4×12″ Box führt. Ein direkt daneben platzierter Ground-Lift-Schalter hilft bei eventuell auftretenden Brummschleifen. Ein weiterer Schalter deaktiviert den internen Speaker – so lässt sich auch mitten in der Nacht echtes „Silent Recording“ im Schlafzimmer betreiben. Bleibt abschließend noch das Netzkabel zu erwähnen, das zwar fest montiert wurde, dafür aber eine mehr als ausreichende Länge besitzt.

Gut verarbeitet und ebenso gut ausgestattet zeigt sich der Randall RD5C nach der genauen Begutachtung. Was nun folgt, ist selbstverständlich der Soundcheck!

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    OscSync AHU

    In der Tat ein überraschend guter DI-Sound! Überhaupt hat Randall es wie kein anderer mir bekannter Hersteller heraus, wirklich gute und uneingeschränkt taugliche Zerrsounds aus Transistor- und Hybridamps herauszulocken.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Die Cleansounds sind wirklich schön warm für so ein kleines Verstärkerchen. Oprisch allerdings nicht mein Ding.

  3. Profilbild
    ColRad

    Selbst ohne Boost bekommt man aus dem Teil sehr amtliche Chugs rausgekitzelt. Klar, der Speaker ist kein 4×12 aber der DI-Sound ist wirklich zu gebrauchen … ganz ohne IR.

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