Test: Softube Chandler Limited Curve Bender, Equalizer-Plugin

6. April 2020

Schöne Kurven, aber mehr auch nicht

test softube chandler limited curve bender

Softube Chandler Limited Curve Bender, Equalizer-Plugin

Nach Universal Audio bietet nun auch Softube eine Plugin-Version des Chandler Curve Bender Mastering Equalizers an und versucht, einen Teil des legendären EMI TG 12345 Pults, das in den Abbey Road Studios steht, in den Computer zu bringen. Jüngst gab es zum bereits seit einiger Zeit bestehenden Plugin noch einmal ein kleines Update, dieses zielte allerdings hauptsächlich darauf ab, dessen GUI Retina-Display freundlicher zu gestalten.

GUI und Features

Nach der schnellen und problemlosen Installation wird gleich klar: Das Design ist ohne Frage gut gelungen. Öffnet man das Plugin, so zeigt sich dem Betrachter ein fotorealistisches Abbild des Originals – ob man darauf nun Wert legen mag oder nicht. Wobei, leider hat man sich irgendwie ziemlich im Blauton vergriffen – das ist viel zu hell.

Chandler Limited Curve Bender

Liegt durchgehend bei +/-5 dB: Boost/Cut Vermögen des Chandler Limited Curve Bender Plugins

Beim zweiten Blick auf die Oberfläche sieht man kurz doppelt, zumindest was die Bypass-Knöpfe auf der Oberfläche des Originals anbelangt: Neben „in left“ und „in right“ befindet sich im Plugin praktischerweise auch ein Umschalter für eine M/S-Matrizierung sowie ein Channel-Hardlink, sodass beide Bänder auf dieselben Einstellungen reagieren. Hat man den Channel-Link deaktiviert und befindet sich im M/S-Modus, kann man bequem Mitte und Seite getrennt voneinander boosten und cutten, was für mich den entscheidenden Vorteil dieses Plugins darstellt.

Gemacht für Busse, die Stereosumme im Mastering und ähnliche Anwendungszwecke sind die Kurven dem Original entsprechend extrem weich und gutmütig gehalten und laden zum Formen und Eingreifen ein. Aufgrund der Weichheit der Glocken und Kuhschwänze klingt es nicht deplatziert, wenn man, um sein Stereobild etwas zu betonen, die Seiten in den oberen Mitten etwas anhebt oder ähnliche Experimente betreibt. Auch die verbauten Hi- und Locuts wirken sich im M/S-Modus auf Mitten und Seitensignale aus. Auch hiermit lässt sich bei Bedarf schön aufräumen.

Chandler Limited Curve Bender

Hier gibt es ein paar mehr Taster als beim Original: Chandler Limited Curve Bender M/S-Matrix

Sei’s drum – alles andere ist aufgebaut „wie beim echten“. Die jeweils höchsten und tiefsten Bänder lassen sich zwischen Glocken- und Kuhschwanzfilter hin und her schalten, alle Bänder lassen sich dankenswerterweise auch einzeln deaktivieren und aus dem Signalweg entfernen.

Neben der Bypass-Option lässt sich mit dem hierfür eingebautem Schalter auch zwischen den zwei verschiedenen Boost/Cut-Modi pro Band wählen: Entweder ein +/-15 dB Bereich, mit dem etwas schmaleren Gütefaktor von Q=1,5 oder 10 dB mit einem Q-Faktor von 1.

Alle Knöpfe sind „gerastert“ und bieten dieselben EQ-Ansatzpunkte wie das Original. Insgesamt sind es 51, die über das gesamte Frequenzspektrum verteilt sind. Ähnlich wie beim Original lässt sich auch die Ausgangslautstärke einstellen – praktisch zum besseren Direktvergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeitetem Signal. Passend hätte ich gefunden, hätte man auch die Eingangsempfindlichkeit einstellen können, um die verbauten Aufholer stärker anfahren zu können – hätte man diese bei der Plugin-Emulation berücksichtigt. Hierzu mehr im Praxisteil:

Chandler Limited Curve Bender

Wie beim Original: Die Auswahlmöglichkeiten der Klangregelung am Chandler Limited Curve Bender Plugin

Praxis: Klang und Nutzbarkeit

Nach dem erstem Ausprobieren spiegelt sich im Klang das wieder, was nach und nach ans Licht kommt: Mit dem Chandler Limited Curve Bender Plugin von Softube erhält man eben gefühlt nur die „Curves“ des Curve Benders, nicht aber die legendäre, fette Transistorschaltung, die das Original auf so unfassbare und unangestrengte Art und Weise atmen, polieren und zusammenfassen lässt.

Selbst beim Anfahren des Plugins mit Werten deutlich über 0 dBFS bleibt alles, was man in das Gerät hereinschickt, so wie es herausgekommen ist – clean. Was mich wundert – ist diese Schaltung doch ein so wichtiger Bestandteil des Gerätes. Diese sorgt für die unfassbare Räumlichkeit, die das originale Pendant aus seinen Reserven locken kann und aufgrund der man ruhig auch beherzt in die Regler greifen kann.

Chandler Limited Curve Bender

Hi- und Locut: Geht praktischerweise auch in M/S separat.

Das Plugin gibt einem zwar weiche Equalizer-Kurven, die ohne Phasenverlust auf ähnlich „unhörbare“ Weise genau das machen, was sie tun sollen, aber das war es eben auch. Natürlich bleiben die minimale Streuung sowie die L/R-Unterschiede, die Hardware eben immer hat, aus. Allerdings können Plugin-Hersteller trotzdem versuchen, einen „analogeren“ oder „echteren“ Charakter zu emulieren, indem sie Input- und Output-Stage ebenfalls nachmodellieren – das wurde hier, meinem Höreindruck nach zu urteilen, komplett ausgespart.

Chandler Limited Curve Bender

Klangregelung- und Auswahl

Spaß macht der Workflow mit dem Plugin zwar, da man hier ähnlich wie mit der gerasterten Hardware „entscheidungsbasiert“ seine Bearbeitungsschritte vornimmt. Aufgrund der eingebauten Matrizierung ist das Chandler Limited Curve Bender Plugin ein nützliches Tool, was Bus-Processing anbelangt, der springende Punkt ist nur einfach: 299,- Euro für ein Plugin investieren, dessen Wirkung ich mir im FabFilter Pro-Q3 oder ähnlichen parametrischen EQs eigentlich eins zu eins nachbauen kann? Es kann natürlich sein, dass ich irgendetwas überhöre, aber ich glaube nicht daran – und ich glaube vor allem nicht, dass das, was ich da überhören könnte, diesen Preis für ein 4-Band-Equalizer Plugin mit M/S-Matrize wert ist. Auch UAD brachte im letzten Jahr ein Chandler Limited Curve Bender Plugin auf den Markt, wie dieses sich im Vergleich schlägt, wäre interessant, herauszufinden.

Abschließend noch ein paar Klangbeispiele, in denen sich zeigt, dass sich das Plugin trotz aller Kritik sinnvoll einsetzen lässt – die weichen Kurven in M/S lassen ein subtiles Boosten der Seitenanteile zu, der Locut der Seiten ist dem Vorbereiten aufs Mastering ebenfalls zuträglich. Geht alles aber auch prima mit anderen Plugins – dafür braucht es keinen Softube Curve Bender.

Chandler Limited Curve Bender

Fazit

Aus dem, was Softube da entwickelt hat, werde ich offen gestanden nicht ganz schlau. Es sieht hübsch aus und bietet gute Möglichkeiten, „in the box“ seinen Bus in Richtung Endfassung zu formen oder eben auf möglichst natürliche Weise seine Busse aufzuräumen oder gewisse Frequenzanteile subtil hervorzuheben, aber eben auch keinen Deut mehr – und auch keinen Deut besser, als das nicht auch mit anderen Plugins machbar wäre.

Wenn man sich eine analoge Schaltung vornimmt und sich mit dieser brüstet, dann sollte das Plugin eben auch wenigstens im Ansatz auf dessen klangliche Charakteristika anspielen. Ich behalte mir diese Form der Deutlichkeit in der Regel vor, jedoch kann ich als jemand, der absoluter Verfechter des Arbeitens „in the box“ ist und über die Jahre deshalb einen Großteil seines Outboards veräußert hat, keinen großen Mehrwert in diesem Plugin erkennen – und schon gar nicht gemessen am Preis.

Wie immer gilt: Macht euch selbst ein Bild und dann bildet euch eure eigene Meinung – vielleicht ist auch einfach der Workflow das Richtige für euch.

Plus

  • Bedienung
  • GUI
  • M/S-Matrizierung

Minus

  • kein besonderer Mehrwert gegenüber anderen EQ-Plugins

Preis

  • 299,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Danke für den aufschlussreichen Test und vor allen Dingen auch für den seriösen Kommentar hinsichtlich des Nutzwerts dieses EQs, im Zusammenhang mit der Hoffnung einen CurveBender Klang zu erhalten. Ich habe z.B. ein Paar Chandler Germanium Comps im Rack, die es auch bei Softube als animierte Bilder für 249 Euro zu kaufen gibt . Oder z.B. einen API2500, den es bei UAD für 149 Euro gibt. Das ist Quatsch, ehrlich. Die DAW Plugins sind genauso gut und kommen auch nahe an die genannten Hardware Geräte heran. Im Mix fällt das kaum oder meist überhaupt nicht auf.

    Es ist eine unglaublich lukrative Industrie entstanden, die mit sehr wenig Einsatz sehr viel Umsatz erzielt, weil die Bilder dem Hardware Original entlehnt sind. Fakt ist, dass es diverse WhiteLabel EQs und Kompressoren Plugins gibt, die einfach mit entsprechenden Skins und angepasster UX nahezu x-beliebigen Hardware Originalen zugeordnet und vermarktet werden.

    Die in den bekannten DAWs (insb. ProTools, Cubase, Logic, Studio One) enthaltenen EQs, Kompressoren sind grundsätzlich nicht schlechter oder besser als zusätzlich angebotene Software Varianten der Original Hardware. Fast alles andere ist Madame Tussauds. Ausnahmen gibt es m.E. sehr wenige und deren Klang-Qualitäten waren dann meist schon in der Hardware digital umgesetzt.

    Aber klar, es ist ok und jeder wie er es mag.

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      Toytone

      Immer wieder gut so ein Fazit zu hören von Leuten, die auch die Hardware besitzen. Danke!

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      Vincent  RED

      Cheers Mike,

      dank Dir für deinen Kommentar. Mein Reden! :)

      Im Fließtext wollte ich den Mund nicht ganz so weit aufmachen – Für mich ist dieses hier beleuchtete Plugin aber gerade im Bezug auf die Preisgestaltung das BESTE Beispiel dafür, wie es von dir umschrieben – und definitiv nicht laufen sollte. Dass Softube sowas bringt finde ich echt ein Unding. GUI draufklatschen und fertig. Nichtmals eine PreAmp Simulation, nichtmals der Versuch etwas EMT Transistorpower in die DAW zu bringen wurde unternommen. Acustica Audio bietet die Germanium Preamp IRs aus den Chandlers gerade sogar im Coffee Pun EQ als Freeware an.

      Gruß,
      Vince

  2. Profilbild
    mg2

    Zwei Sachen sind mir in deinem Bericht aufgefallen:

    Softube behauptet, sie haben die Input-Transformer nach-modelliert. Zu lesen auf ihrer Seite: „component-level modelling of the original germanium and inductor circuits,“
    Hast du das nur nach Gehör gemacht oder auch gemessen? Hattest du eine Hardware zum Vergleich da stehen, um deinen Hörtest zu rechtfertigen?
    Wenn du vermutest, dass sie es nicht gemacht haben, hätte man noch rein aus journalistischer Neugier ein Kommentar von Softube einholen können.

    Auf der UAD-Seite ist zu sehen/lesen, dass der Curve Bender von Softube ist. Soweit ich mich erinner ist das Softube-Release und die native Version, also 1:1 auf DSP-lose Programmierung konvertiert worden.
    https://www.uaudio.com/uad-plugins/mastering/chandler-limited-curve-bender.html

  3. Profilbild
    justme  

    Mich würde jetzt der Test des gerade vorgestellten Chandler Germanium Comp´s interessieren.
    Aber danke für diesen Test hier, der mal kritischer unterwegs ist, als man das sonst so liest.
    Jedoch interessiert mich durch diesen Test unbedingt : Ist diese Bewertung auch im Vergleich zu anderen Softubes zu sehen ? Hat der Redakteur Erfahrungen mit anderen Softubes, die gerade im Bereich, Verzerrung, Vorverstärkung, Übertrager, Sättigung usw. als sehr gut gelten ?

  4. Profilbild
    Vincent  RED

    1.) Hallo zusammen,

    in den nächsten zwei Kommentaren meine Antworten an justme und mg 2:

    Ich muss sagen, dass der Curvebender mich auch und (zum Glück) gerade gemessen am Schnitt sehr enttäuscht – ansonsten gefällt mir viel aus der Softube Familie – die Tubetech Sachen, der FET Comp und selbst in der Freeware „Saturation Knob“ findet sich schon eine angenehme und nutzbare Transistorfärbung – das sind alles Sachen die mir beim Benutzen sagen – „dieses Plugin eignet sich für diesen und jenen Zweck“, der Curvebender sagt mir eigentlich nur: Ich bin ein EQ mit sehr weichen Kurven und das wars. Leider sind die „analog“ Emulationen der Firma aber generalisiert formuliert im Vergleich zu den anderen Bigplayern (PA, UAD, Acustica) für mein Ohr nicht überzeugend.

    Aus einem anderen Test des Plugins aus einer Zeitschrift folgendes Zitat: „Qualitativ auf ähnlich hohem Niveau huldigt der UAD Chandler Limited Curve Bender Plug-in einer ganz anderen Klangkultur: trocken, konturiert, präsent. Very british und immer mit dem besonderen Charme der Abbey Road Studios zu ihren besten Zeiten. Ob seiner Klangfärbung ist der Curve Bender nicht der vielseitigste Mastering-EQ, aber er bietet genau das, was vielen digitalen Tools fehlt: Charakter!“

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      Vincent  RED

      Ich finde das eine Unverschämtheit. Keine Ahnung wer bei diesem Test an der Schreibmaschine saß, aber Charakter finde ich hier überhaupt nicht. Ich hab mit dem echten Pendant bereits das ein oder andere Mal arbeiten dürfen und kann recht gut ausmachen, worauf es bei diesem ankommt – eben weiche Kurven UND Germanium „Klebe“-Transistoren.

      FACTS → Im Test mit Plugin Doctor zeigt sich: Es gibt Harmonics – diese sind allerdings so leise, dass, wenn man einen Sinus bei 0dB TP reinschickt die zweite Ordnung bei -100dB TP einsetzt. :D
      In der linearen Analyse zeigt sich, dass das Plug einen richtig strangen Peak von 5dB bei 5kHz schon bei der reinen Insertierung auslöst (na da freut man sich) und noch nen leichten Peak bei 18kHz auslöst (because Hi-Fi:D)

      Zieht euch gerne mal die Demo – wie gesagt. Man kann mit dem Plug gut arbeiten wenn es der Zweck zulässt – Emotionen werden hier klanglich aber absolut NULL geweckt. Nochmal zur Erinnerung: 300 Flocken kostet dieser 4-Band EQ.

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        mg2

        Leider bist du nicht direkt auf die Frage eingegangen. Ich gehe davon aus, dass du keinen Curve Bender zum direkten Vergleich da hattest. (Sonst hättest du wohl auch einen A/B Vergleich gemacht.)

        Auf GS habe ich gelesen, dass sie wohl die 2011er Version emuliert haben, die wohl cleaner ist als die „ursprüngliche“ HW-Fassung. Dort hat jemand auch einen Vergleich seiner älteren Version gemacht.
        Möglich wäre auch, dass sie wie jemand auf GS vermutet, die Output-Transformer weggelassen haben. Eine Nachfrage/Klärung seitens Softube wäre hier durchaus informativ für den Artikel.

        Das mit PD hab ich auch grad mal gechecked. Diese komischen Signale bei 5hz und 18khz gehen weg, wenn man den Hi/Lowpass aktiviert. Hier wäre auch interessant, mal bei Softube nachzufragen, was das sein soll.

        • Profilbild
          Vincent  RED

          Hi mg2,
          das war untergegangen. Nein, einen richtigen Curvebender hatte ich nicht zum Vergleich da – ich weiß aber aufgrund der Möglichkeit, damit ein paarmal arbeiten zu dürfen, so ungefähr was der macht und kann seinen Charakter, so denke ich, ganz gut abschätzen. Auch das war allerdings aber glaube ich die Version mit dem MK1er Pres. (gebaut 2006- 2011).
          Dass der 5Hz Peak weggeht wenn man bei 20Hz ne Locut draufmacht ist ja wünschenswert, warum das mit dem 18kHz Peak auch der Fall ist erschließt sich mir nicht (war mir auch im PD aufgefallen). Nachfrage bei Softube können wir gern in Angriff nehmen. Ein Freund besitzt einen richtigen CB (wahrscheinlich aber eine post 2011 Version) und war ebenfalls grundlegend enttäuscht vom Plugin.

          • Profilbild
            mg2

            Dank dir für die weiteren Infos. Die alte Revision hatte wohl auch Ranges bis 10db (stand im GS thread). Dieses Plugin aber nur 5db max.

            Wäre super, wenn du Softube da ein paar Aussagen bekommen könntest.

            Auch wäre ich interessiert, wenn dein Freund vielleicht die Beispiele bei ähnlichen Settings durch die Hardware jagen könnte. Das würde deine Aussagen im Test noch mal fundieren/ direkt nachvollziehbar machen.

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    Eric  

    Also ich habe die UAD Version und nutze ihn wirklich gern und oft. Finde ihn nicht charakterlos. Und ich gehe mal davon aus dass der UAD 1:1 der Gleiche ist? Habe aber nicht die Hardware und kann daher keinen Vergleich dazu ziehen.

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    fitzkarraldo

    Es gibt übrigens seit gestern ein Upgrade in Kombination mit dem Zener Limiter als channel Strip „Zener-Bender“ und das kann man auf jeden Fall „anfahren“. Wäre natürlich schön den Test jetzt gleich hinten anzureihen ;-)

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    fitzkarraldo

    Es gibt übrigens seit gestern ein Upgrade in Kombination mit dem Zener Limiter als channel Strip „Zener-Bender“ und das kann man auf jeden Fall „anfahren“. Wäre natürlich schön den Test jetzt gleich hinten anzureihen ;-)

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    SoundForger2000

    Hallo allerseits !

    Ein doch ziemlich betrübliches Klangergebnis bezüglich der schwedischen Emulation des legendären Curve Benders. Folgt man dem Test und sieht sich die großartige GUI an, so muß man wohl zum Ergebnis kommen, daß hier die Gestaltung der Oberfläche in ihrem grandiosen Fotorealismus der geradezu „zum Anfassen“ einläd, offenbar mehr Resourcen verschlungen hat als die Ausarbeitung der Algorithmen.

    Sehr schade.

    Andere Softub’sche Emulationen wie der Drawmer 1973 – der hier ja schon gut getestet wurde und den ich selbst gerne verwende – sind da wohl gelungener.

    Ich überlege mir seit geraumer Zeit, ob es Sinn macht, mir die Plug-In-Versionen der legendären WEISS – Hardware zuzulegen. Daniel Weiss soll ja versichert haben, diese klängen identisch zu seinen berühmten Geräten. Ich wäre sehr enttäuscht, sollte sich herausstellen, daß auch eine Persönlichkeit wie Daniel Weiss nur bezahlte Marketingstatements abläßt.

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